Auch in diesem Winter öffnen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wieder nachts einige ihrer U-Bahnhöfe für Obdachlose.
Unter Temperaturen von minus drei Grad bleiben die U-Bahnhöfe Schillingstraße (U5), Südstern (U7) und Hansaplatz (U9) während der Betriebspause geöffnet und stehen Obdachlosen zum Aufwärmen und Übernachten zur Verfügung. Diese Regelung gilt ab sofort.
Im Wochenendnachtverkehr, also in den Nächten von Freitag zu Sonnabend und Sonntag sowie vor Feiertagen wird bei Minusgraden die Anwesenheit von Obdachlosen ohnehin schon seit längerem toleriert.
Fahrgäste dürfen nicht belästigt werden; bei Zuwiderhandlungen können die betreffenden Personen des Bahnhofs verwiesen werden.
Pünktlich zum 1. Advent schickt die S-Bahn Berlin GmbH wieder täglich ihren historischen Weihnachtszug zu Fahrten auf die Strecke. In der Woche sind die festlich geschmückten Wagen aus den zwanziger Jahren für Kindergruppen und Schulklassen unterwegs. Am Wochenende können Familien bei weihnachtlicher Musik die Fahrt auf den gemütlichen Holz- und Polsterbänken genießen. Ehrenamtliche Mitglieder des Vereins Historische S-Bahn e.V. bieten an Bord Kakao, Glühwein und Stollen an. Der Weihnachtsmann höchstpersönlich steuert den Zug. Im Verlauf der Fahrt kommt er durch die Abteile, um sich Gedichte aufsagen zu lassen und kleine Geschenke zu verteilen.
Mit dem Weihnachtszug führt das Verkehrsunternehmen eine über mehrere Jahrzehnte gewachsene Tradition weiter, die deutschlandweit einzigartig ist. Allein in der Saison 2004 zählte die S-Bahn Berlin GmbH 16.000 begeisterte Fahrgäste. Für dieses Jahr wird ein neuer Rekord erwartet.
Die Premierenfahrt der Saison 2005 startet am kommenden Sonntag, 27. November, 11.30 Uhr, am Ostbahnhof und führt nach Erkner. Dort ist Zeit für ein paar Erinnerungsfotos mit dem Weihnachtsmann. Die Rückfahrt endet um 13.14 Uhr wieder am Ostbahnhof. Um 13.50 Uhr gibt es eine zweite Fahrt auf der selben Strecke. Diese endet um 15.34 Uhr am Ostbahnhof. Vergleichbare Fahrten werden auch an den anderen Wochenenden vor Weihnachten angeboten. Tickets zum Preis von 3 € für Kinder (1 bis 13 Jahre) und 5 € für Erwachsene sind nur im Vorverkauf an allen Fahrkartenausgaben der S-Bahn Berlin GmbH erhältlich.
Von montags bis freitags haben Kindergruppen und Schüler bis zur 2. Klasse Gelegenheit, ihre Weihnachtsfeier im geschmückten Zug zu erleben (3 € pro Person). Tageweise unterschiedlich beginnen die Fahrten in Gesundbrunnen, Ostbahnhof, Schöneweide, Spandau und Hennigsdorf. An welchen Tagen noch Plätze frei sind, kann am S-Bahn-Kundentelefon unter 030 / 29 74 33 33 erfragt werden. Anmeldungen sind nur schriftlich möglich (Infos in der aktuellen S-Bahn-Kundenzeitung „punkt 3“ und im Internet unter www.s-bahn-berlin.de).
Ingo PriegnitzPressesprecherS-Bahn Berlin GmbHTel. 030 297-58207Fax 030 297-58206pressestelle@s-bahn-berlin.dewww.s-bahn-berlin.de
Von Berlin gelangt der Fahrgast ab #Fahrplanwechsel am 11. Dezember mit dem #RegionalExpress RE 3 alle 120 Minuten ohne Umsteigen über #Angermünde nach #Schwedt und natürlich zurück. Da die Zeit zum Umsteigen entfällt, verkürzt sich die Fahrzeit für die durchgehenden Züge um rund sechs Minuten.
Das wird möglich durch die so gut wie abgeschlossene #Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke Angermünde–Schwedt: Vor wenigen Tagen wurden die letzten Meter #Fahrdraht gespannt, die #Oberleitungsmontage ist abgeschlossen.
Der europaweite #Fahrplanwechsel steht am Sonntag, dem 11. Dezember, vor der Tür. Bei der #S-Bahn in Berlin treten auf mehreren Linien umfangreiche Änderungen in Kraft.
„Dank des Baufortschritts im #Nord-Süd-Tunnel der S-Bahn sowie auf der #Stadtbahn am Bahnhof #Zoologischer Garten können mehrere S-Bahn-Linien wieder auf ihre angestammten Routen zurückkehren“, erklärt Detlef Speier, Marketingmitarbeiter der S-Bahn Berlin. „Es wird also nichts grundsätzlich Neues geben. Dennoch verbessert sich das Angebot für die Fahrgäste der S-Bahn auf Grund des Wegfalls verschiedener baubedingter Einschränkungen erheblich.“
Berlin – Die fünf #Fluggesellschaften#Germania, #Air Berlin, #dba, #Hapag-Lloyd und Hapag-Lloyd Express seien durch den Senatsbescheid nicht in ihren Rechten verletzt, urteilten die Richter am Donnerstag. Die #Schließung sei grundsätzlich zulässig und setze nicht voraus, dass die #Planfeststellung aufgehoben werden muss. (Az.: OVG 12 A 3.05)
Tariferhöhung wurde von allen Verkehrsunternehmen einstimmig beschlossen.
Anders als auf der heutigen Pressekonferenz des VBB-Aufsichtsrates verkündet, hat nicht die BVG im Alleingang die inzwischen in der Öffentlichkeit bekannt gewordenen neuen Tarifen verfasst.
Was der VBB-Aufsichtsrat vergaß zu erwähnen ist, dass auf der Sitzung des Beirates der Verkehrsunternehmen im VBB am 1.11.2005 alle im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg zusammengeschlossenen Verkehrsunternehmen – in Anwesenheit und unter Mitwirkung des VBB-Geschäftsführers – einstimmig beschlossen haben, Tarife zum 1.8.2006 zu verändern. Dabei wurde auch beschlossen, dass alle Abo-Preise sowie das 10.00 Uhr-Ticket von einer Tariferhöhung ausgeschlossen bleiben sollen.
In der gleichen Beiratssitzung wurde die VBB GmbH gebeten, diesen Tarifvorschlag mit entsprechender Begründung zur Beschlussfassung in den VBB-Aufsichtrat einzubringen. Entsprechende Unterlagen mit der Begründung zur Notwendigkeit der Tarifmaßnahme liegen dem VBB vor.
Auch anders als heute durch den VBB-Aufsichtsrat dargestellt, hat die BVG also nicht selbstherrlich einen neuen Tarifantrag in Umlauf gebracht. Erst in Reaktion auf Medienanfragen und erst nach einer Veröffentlichung der geplanten Tarifmaßnahme in einigen Berliner Zeitungen, hatte der Vorstandsvorsitzende der BVG, Andreas Sturmowski zu dem Tarif Stellung genommen. Im Gegensatz zu dem ursprünglichen Beschluss hat er darüber hinaus erklärt, dass für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) eine Tarifanpassung auch zum 1.1.2007 eine akzeptable und betriebswirtschaftlich notwendige Alternative sei.
Insofern hat die BVG mit einiger Verwunderung die heutige Erklärung des VBB-Aufsichtsrates zur Kenntnis genommen.
Wir haben die Darstellung zum Kauf einer Fahrradkarte in den Fahrkartenautomaten verändert. Grund war Kritik an einer missverständlichen Darstellung.
Bisher stieß der Fahrgast auf der ersten Seite der Fahrradkarte zunächst nur auf den Fahrschein für Brandenburg. Erst nach mehrfachem Weiterklicken im Computerprogramm fand der Nutzer, der nur in Berlin fahren wollte, das richtige Angebot. Das führte dazu, dass mancher Fahrgast unbeabsichtigt eine falsche Fahrkarte kaufte. Jetzt ist die neue Darstellung klar und übersichtlich, der Fahrgast kann sich leicht das richtige Ticket aussuchen.
„Mit dieser Änderung tragen wir Kundenwünschen von einer uns ganz wichtigen Fahrgastgruppe Rechnung“, sagte BVGBetriebsvorstand Thomas Necker dazu heute bei der Vorstellung der neuen Gestaltung. Zur Umgestaltung des Computerprogramms wurde auch fachmännischer Rat vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub, Landesverband Berlin, eingeholt.
Der Berliner ADFC-Chef und Fahrradbeauftragte des Berliner Senats, Benno Koch, zeigte sich erfreut über die Veränderungen. „Das ist so übersichtlich wie nie zuvor. Ich bin sehr zufrieden.“ Bei der neuen Darstellung findet der Fahrgast nach dem Drücken auf den Button „Fahrradkarte“ eine weitere Auswahl, die an erster Stelle das Mitnehmen des Fahrrades in Berlin vorsieht.
Innerhalb des Menüs „Berlin“ kann dann die Wahl zwischen der gewünschten Strecke getroffen werde, also innerhalb Berlins beispielsweise das Tarifgebiet AB. Der Kunde erhält dann automatisch das richtige Ticket, in diesem Falle einen Ermäßigungsfahrschein für das Tarifgebiet AB.
Betriebsvorstand Thomas Necker konnte heute Mittag auf dem Betriebshof Britz den 130. Omnibus von Solaris-Geschäftsführer Krzysztof Olszewski entgegennehmen. Damit ist das erste Lieferlos abgeschlossen. Weitere 130 Fahrzeuge dieses Typs kommen dann in den Jahren 2006 und 2007.
Seit Mai 2005 fahren die ersten Solaris-Gelenkbusse für uns. Sie zeichnen sich durch hohen Komfort, technische Neuerungen und umweltfreundliche Motoren aus. „Die Qualität der Busse“, so betonte Thomas Necker, „hat die Erwartungen teilweise noch übertroffen. Es war eine glückliche Fügung“, führte der Betriebsvorstand weiter aus, „dass bei der Ausschreibung der beste Bieter auch das preiswerteste Angebot unterbreitete.“
Im ersten Quartal 2006 werden alle bis dahin gelieferten Solaris-Busse mit einer Sicherheitsscheibe nachgerüstet, um die Busfahrer vor tätlichen Angriffen besser schützen zu können.
Punkt 10 Uhr eroberten sich die Berliner das Betriebshofgelände und steuerten zielgerichtet zu den Attraktionen ihrer Wahl. Mit Applaus und gezückten Kameras begrüßten sie gegen 10.45 Uhr den Fahrzeugkorso, der zuvor vom Depot des Deutschen Technikmuseums in der Monumentenhalle gestartet war. Dort gab es anlässlich des Jubiläums einen kleinen Festakt, bei dem die Berliner Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer dem Omnibus nicht nur ungebrochene Attraktivität bescheinigte, sondern den Berliner Verkehrsbetrieben Unterstützung bei der Einführung neuer Fahrzeuge, Technologien und Organisationsformen zusagte.
Auf dem Omnibushof Cicerostraße fand dann der zweite Teil des offiziellen Festaktes statt. Der Vorstand für Betrieb der BVG, Thomas Necker, Omnibusdirektor Johannes Müller und NEOMAN-Geschäftsführer Martin Scharrer nahmen das jüngste Fahrzeug der BVG-Flotte, den ersten Doppeldecker einer neuen Serie, symbolisch in Betrieb._ Die Jubiläumsfeierlichkeiten haben in Berlin ein lebhaftes Medienecho gefunden. „Seit hundert Jahren immer obenauf“, „Zeitreise mit dem Großen Gelben“ und „Zehntausende feierten ‚100 Jahre Bus'“ titelten die Berliner Zeitungen.
93 Prozent der Berliner haben die Linienübersicht mit allen Bahnhöfen zumindest schon einmal gesehen. 78 Prozent besitzen sogar ihre eigene „Spinne“ und nutzen sie regelmäßig, wenn sie mit Öffentlichen unterwegs sind.
Das ergab eine repräsentative Telefonbefragung von 700 Berlinern. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt ein so genannter Studiotest, bei dem jeweils 100 regelmäßige ÖPNV-Nutzer, Gelegenheitsfahrer und deutschsprachige Touristen befragt wurden. Immerhin 80 Prozent der Testpersonen vergaben Bestnoten für die Verständlichkeit der grafischen Darstellung.
Wie sieht es mit den Metrospinnen aus?
Nicht ganz so bekannt sind die Netzspinnen für das MetroNetz sowie MetroTram/Straßenbahn, aber immerhin noch jedem zweiten Berliner sind diese „Spinnen-Unterarten“ schon mal begegnet, jeder dritte nutzt sie regelmäßig. Dennoch plädieren die Befragten mehrheitlich für die Beibehaltung aller „Spinnen“, auch wenn die Verständlichkeit bei den MetroNetz-Plänen unter der Fülle der Haltestellennamen leidet.
Verbesserungsvorschläge gab es auch:
Eine Mehrheit der Befragten wünscht sich eine farbliche Darstellung der Tarifbereiche, und Touristen würden sich über eine separate Touristen-Spinne mit Symbolen touristischer Sehenswürdigkeiten freuen. Die Ergebnisse der Befragung dienen der BVG für eine Optimierung ihrer „Spinnen-Familie“.