#Schönefeld. Wer mit der #S-Bahn oder dem #Regionalzug zum #Flughafen Berlin-Brandenburg (#BER) fährt, steht vor der Frage: Aussteigen am Bahnhof Flughafen BER Terminal 1-2 oder am Bahnhof Flughafen BER Terminal 5? Die zweite Antwort könnte den Reisenden viel Zeit kosten und mit Pech ihren Flug verpassen lassen.
Noch sind nicht alle Hürden genommen. Doch Bund und Länder sind guter Hoffnung, dass das #Deutschlandticket zum 1. Mai 2023 kommt. Mit dem Jahresabonnement für #49 Euro im Monat werden auch Berliner und Brandenburger den #Nahverkehr#bundesweit nutzen können. Vielen Fahrgästen ist der Preis zu hoch. Doch der Tarif lässt sich ganz legal deutlich drücken, zum Teil unter 20 Euro im Monat. Jetzt hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (#BUND) Kalkulationen vorgestellt, wie das möglich ist. Sein Konzept ist eine Alternative zum Plan der Regierenden Bürgermeisterin Franziska Giffey und der Berliner SPD, das lokale 29-Euro-Ticket dauerhaft anzubieten.
Der erste Montag nach dem großen #Fahrplanwechsel in Berlin und Brandenburg hat für viele Pendler mit Verspätungen und anderen #Unannehmlichkeiten begonnen. Längst nicht jeder #Regionalzug fuhr nach Plan, es gab sogar den einen oder anderen Ausfall. Betroffen waren unter anderem zwei Linien, auf denen es Änderungen gegeben hatte: die stark genutzte #Ost-West-Linie #RE1 und die neue #RB21. Dabei war das neue #Fahrplanjahr in der Hauptstadt-Region am dritten Adventssonntag verhältnismäßig gut angelaufen.
„#Desiro HC“ heißt der neue Zug für die Region. Gebaut wurde er von Siemens. Er verkehrt ab Dezember auf der Linie RE1. HC steht dabei für „High Capacity“ – was bedeutet, dass die Baureihe viel Platz für Fahrgäste bieten soll.
Es ist das wichtigste Projekt im #Bahnverkehr: Der „Deutschlandtakt“. Doch wenn mehr Züge fahren sollen, braucht es mehr Gleise. Der Bund plant jetzt den Ausbau der Strecken von Berlin nach Hamburg und nach Halle Richtung München. Das bedeutet: Zwischen Spandau und Nauen sowie zwischen Südkreuz und Ludwigsfelde müssen zwei weitere Gleise gebaut werden. Derzeit gibt es dort jeweils zwei Gleise, das reicht nicht. Der schnelle ICE und der langsamere #Regionalzug sollen jeweils eigene Gleise bekommen. Dies geht aus einer gerade veröffentlichten Liste des Bundesverkehrsministerium (#BMVI) hervor.
Fünf Tische sind besetzt im Biergarten des griechischen Restaurants »Dionysos« am Bahnhof #Fangschleuse. Ein Kellner hat am Samstagnachmittag gerade zwei Gästen ihre Speisen serviert. Zwei Kollegen warten auf weitere Bestellungen. Nebenan auf dem Bahnhof warten acht Fahrgäste auf den #Regionalzug nach Berlin. Aber bis der eintrifft, rollen erst einmal zwei #Güterzüge durch, und es kommt zunächst auch erst noch der Personenzug in der Gegenrichtung nach Frankfurt (Oder). Nur ganz kurz öffnen zwischendurch die #Schranken am #Bahnübergang, einmal bleiben sie bis zum nächsten Zug gleich geschlossen. Ein Pärchen wartet und wartet, bis es die Gleise endlich überqueren darf.
Künftig wird es einfacher, hier von einem #Bahnsteig zum anderen zu wechseln. Es soll eine #Fußgängerbrücke errichtet werden. Das hat Brandenburgs Verkehrsminister Guido #Beermann (CDU) am vergangenen Donnerstag im #Infrastrukturausschuss des Landtags angekündigt. Die Errichtung gehört zu einem Bündel von #Verkehrsprojekten im Umfeld der Autofabrik, die der US-Konzern Tesla in #Grünheide (Oder-Spree) baut.
Fritz Viertel, Landesvorsitzender des Verkehrsclubs #VCD, hält die Brücke für sinnvoll, gerade weil Fahrgäste der Bahn bei geschlossener Schranke warten müssen und der eine oder andere versucht ist, die Gefahr nicht zu achten und noch schnell durchzuschlüpfen, wenn sein Zug schon kommt.
Ein Sprecher der #Bundespolizei sagte, dass kurz nach Mitternacht, um 0.52 Uhr, unter dem fahrenden Güterzug eine Weiche verstellt wurde. Der Zug fuhr deshalb ein Stück auf zwei parallelen Gleisen – bis der hintere Teil gegen den Regionalzug stieß. Dieser vierteilige Zug vom Typ „#Kiss“ stand ohne Fahrgäste vor einem roten Signal. Ein Waggon des Güterzuges entgleiste. Verletzt wurde niemand.
Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den #Bahnverkehr. Unklar ist noch, ob es sich um einen menschlichen Fehler im Stellwerk handelt oder um einen technischen Defekt. Nach Angaben einer Odeg-Sprecherin lässt sich der Schaden am Zug noch nicht beziffern. Klar ist: Der Zug kann bis auf weiteres nicht eingesetzt werden, die Odeg bemühe sich um einen Ersatzzug. Bis dahin können auf der von der Odeg gefahrenen Linie RE4 Fahrten ausfallen.
Bis zu 80 Prozent der Mitarbeiter in der geplanten Fabrik des US-Autobauers Tesla könnten aus Berlin kommen. Die #Taktung des #RE1 wurde entsprechend angepasst: Der #Regionalzug hält nun nicht nur einmal pro Stunde am Grünheider Bahnhof #Fangschleuse sondern zweimal, nächstes Jahr sogar alle 20 Minuten. Vom Bahnhof bis zum Tesla-Werk fährt die Buslinie #419, keine fünf Minuten lang.
Teure Anfahrt
Doch die Sache hat einen Haken: Der Bahnhof Fangschleuse liegt zwar im VBB-Tarifgebiet C, das Tesla-Werk aber genau an der Grenze. Fas schlägt sich auf die ÖPNV-Tickets nieder: 1.493 Euro müssten Pendler jährlich für die kurze Fahrt in den Landkreis zahlen – statt 1.123 Euro bis in die Tarifzone C.
Dass #Tesla-Mitarbeiter tatsächlich so tief in die Tasche greifen müssen, ist aber unwahrscheinlich. Erstens sind der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) und das Brandenburger Ministerium für Infrastruktur gerade in Gesprächen, um den Tarif anzupassen. Wann eine Einigung kommt, steht laut VBB noch nicht fest. Wohl aber, „dass allen Beteiligten bewusst ist, dass es eine zeitnahe Lösung geben soll“, sagt Joachim Radünz, Pressesprecher …
#Wittenberge – Diese #Zugfahrt wird den knapp 400 Passagieren eines ICE von Berlin nach Hamburg noch länger im Gedächtnis bleiben: Als ihr Zug am Sonnabend gegen 21.25 Uhr den Bahnhof Wittenberge erreichte, wurde er dort außerplanmäßig gestoppt. Anlass war der Fund eines herrenlosen Gepäckstücks. Dabei wurde nach Angaben der #Bundespolizei auch ein Zettel entdeckt: „Der Zettel beinhaltete eine Information über eine Bombe im Zug“, sagte eine Sprecherin. „Aus #Sicherheitsgründen wurde der Zug deshalb gestoppt.“
Die exakt 362 Fahrgäste mussten den Zug verlassen. Auch ein #Regionalzug mit 20 Fahrgästen an Bord wurde laut Bundespolizei angehalten und evakuiert. Zwei weitere ICE-Züge – einer aus Berlin, einer aus Hamburg – wurden wegen unklaren Lage über #Uelzen und #Stendal#umgeleitet. Einsatzkräfte untersuchten den ICE in Wittenberge, konnten jedoch nach Polizeiangaben nichts Gefährliches entdecken.
Jeder #Bahnreisende kennt es aus eigener Erfahrung: Die Blase drückt, doch die #Toilette im Waggon ist gesperrt, die nächste besetzt. Oder auf einem überfüllten Berliner Bahnhof will man in den #Regionalzug einsteigen, doch an der Tür prangt nur ein gelber Zettel, auf den mit schwarzer Schrift geschrieben steht: „#Tür defekt“. Für Pendler ist das ärgerlich, für die Bahn auch, doch sie nennt es #Komfortstörung. In den #Werkstätten der Deutsche Bahn-Tochter DB #Regio befassen die Techniker zu etwa 70 Prozent mit solchen Komfortstörungen an den 550 Fahrzeugen, die in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern unterwegs sind.