#DB-Konkurrent #Metronom zieht sich vorzeitig aus Norddeutschland zurück, #Bahn-Rivalen in anderen Regionen könnten folgen. Für die ohnehin gestressten Bahnfahrer sind das schlechte Nachrichten.
Die Bahnreform vor 30 Jahren machte es möglich: Fast jeden zweiten #Regionalzug in Deutschland fährt heute ein #Konkurrent des einstigen Monopolisten Deutsche Bahn (DB). Den Passagieren im #Nahverkehr bescherten DB-Rivalen wie Metronom, #Transdev oder Go #Ahead – meist Töchter #ausländischer Zuggesellschaften – seither auf der Schiene ein angenehmes Fahrerlebnis: moderne Züge, bessere Organisation.
Der neueste #Konkurrent der Deutschen #Bahn bei #Fernzugverbindungen kann ab sofort wieder täglich fahren. In vielen Punkten dürfte #Locomore die Reisenden überzeugen, wie ein #Test zeigt.
Der Deutschen Bahn Paroli zu bieten kommt einem Kampf zwischen David und Goliath gleich. Auch wenn die Metapher etwas abgedroschen klingt. Die Verhältnisse im Bahnfernverkehr beschreibt sie sehr gut. Bis auf den privaten Anbieter HKX, der zwischen Hamburg und Köln verkehrt, ist der Staatskonzern der einzige große Anbieter von Fernverbindungen im deutschen Markt.
Zum Fahrplanwechsel im Dezember wagte das Zug-Start-up Locomore die tägliche Fahrt auf der Schiene. Für eine Verbindung von Stuttgart nach Berlin hatte das Unternehmen per Crowdfunding im Internet knapp eine halbe Million Euro gesammelt. Das reicht zwar nicht, um eigene Züge zu kaufen. Sie sind genau wie die Lok nur gemietet. Doch ein aufwendiger Zugbetrieb ließ sich starten.
Wie schwierig das ist, zeigte sich knapp einen Monat später. Wegen diverser Pannen musste das Angebot eingedampft werden. Locomore fuhr nur noch von Donnerstag bis Montag. In dieser Woche begann nun wieder der Normalbetrieb. Denn das Start-up hat mittlerweile genug renovierte D-Zug-Wagen, um defekte Waggons schnell ersetzen zu können. In den vergangenen Wochen musste Locomore noch unsanierte angemietete Ersatzwagen fahren lassen. Dort kamen die Fahrgäste nicht in den Genuss von WLAN und mussten mit 90er-Jahre-Bahnflair zurechtkommen.
Im Gegensatz dazu bieten die neuen orangefarbenen Wagen gemütliche Sitze – vor allem in Abteilen, die nach Themen benannt sind. Ob Gesellschaftsspieler, Häkelfans oder Start-up-Gründer. Fast jede Vorliebe wird abgedeckt. Das Problem: Kaum ein Locomore-Kunde weiß von diesem Service. Oft wird den Kunden nur durch Zufall bewusst, wo sie ihren Platz gebucht haben. Weiteres Manko: Teilweise wurde im Bücherabteil sogar schon das Inventar geklaut.
http://www.berliner-zeitung.de/verkehr/nahverkehr-in-berlin-s-bahn-bleibt-bei-der-deutschen-bahn,10809298,28878116.html Da war es nur noch einer: Im Rennen um den neuen Vertrag bei der Berliner #S-Bahn hat auch der letzte #Konkurrent der Deutschen Bahn entnervt aufgegeben. Das haben Brancheninsider bestätigt. Das #Bewerbungsverfahren wurde offenbar zu kompliziert.
Im #Wettbewerb um die S-Bahn ist nur ein Zugbetreiber übrig geblieben: die Deutsche Bahn (DB), die heute schon für den S-Bahn-Verkehr verantwortlich ist. National Express, letzter Konkurrent des Staatskonzerns in dem Verfahren, hat Branchenkreisen zufolge entnervt das Handtuch geworfen. „Damit hat die Bahn freies Schussfeld“, sagte Engelbert Recker vom Privatbahnverband Mofair am Dienstag. Sie könne diktieren, wie viel der Betrieb auf den ausgeschriebenen fünf S-Bahn-Linien auf dem Ring und im Südosten die Steuerzahler künftig kosten wird. Von einem Wettbewerb könne jetzt keine Rede mehr sein. Fünf Jahre ist es her: Komplette Strecken mussten wegen Fahrzeugmangels stillgelegt werden, Züge fielen aus oder fuhren nur mit der Hälfte der Wagen. Die S-Bahn-Krise machte die Hauptstadt 2009 zum Gespött, noch bevor die ersten Pannen am …
Potsdam. Die #Bahn muss in Brandenburg auf den Betrieb einer weiteren Strecke verzichten, auf der in Zukunft ein #Konkurrent fahren darf. Die #Ausschreibung für die so genannte #Heidekrautbahn (#RB27) von #Berlin-Karow nach #Wensickendorf und Groß #Schönebeck nördlich Berlins hat nach Tagesspiegel-Informationen die #Niederbarnimer Eisenbahn AG (#NEB) gewonnen. An der Gesellschaft ist der größte Konkurrent der Bahn, das deutsch-französische Unternehmen #Connex, beteiligt. Neben der Bahn AG hatten sich unter anderem auch die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) mit einem Tochterunternehmen um den Betrieb der Heidekrautbahn beworben.