Die Zugverbindungen zwischen Berlin und #Polen werden ausgebaut, doch den Länderchefs aus Brandenburg und Sachsen geht dies nicht weit genug. Sie kritisierten „Sonntagsreden“, denen nicht genug Taten folgen würden.
Zwischen Berlin und einigen polnischen Städten sollen künftig mehr #Fernzüge fahren. Das gab die Deutsche Bahn nach einem Spitzentreffen mit Vertretern der #polnischen#Eisenbahnen und des Bundes am Mittwoch in Potsdam bekannt.
Wer zwischen Brandenburg und Berlin #pendelt, braucht #Frustrationstoleranz. Immer wieder gibt es Verspätungen und Ausfälle. Zwar füllen sich langsam, aber sicher die Leerstellen im #Fahrplan der #Regionalexpresslinie#RE1, die #Brandenburg an der Havel, Potsdam, #Frankfurt (Oder) und andere Städte mit Berlin verbindet. Auf der wichtigen #Ost-West-Strecke werden vom 16. Januar an vier weitere Fahrten pro Tag angeboten, teilte die #Ostdeutsche Eisenbahn (#ODEG) der Berliner Zeitung auf Anfrage mit. Doch bis dort tatsächlich alle bisher geplanten Züge verkehren können, werde noch Zeit vergehen. Immerhin habe man aufgetretene #Technikprobleme inzwischen im Griff, hieß es.
#Nahverkehrsunternehmen aus Ostbrandenburg suchen händeringend nach #Personal. Besonders für Busse und Straßenbahnen werde nach geeigneten Fahrerinnen und Fahrer gesucht. Voraussetzung für eine Bewerbung ist nur der Besitz eines Busführerscheins.
#Überlastungen und #Krankheitsfälle strapazieren weiter die Geduld der Bahnreisenden. Auf der Linie #RE1 können die Probleme aus Sicht der #ODEG noch wochenlang andauern. Nach einem #Krisentreffen wurden gleich mehrere Verbesserungen versprochen.
Mit großer medialer Begleitung feierten sich der #VBB und die beiden Länder Berlin/Brandenburg für das neue #Netz#Elbe-Spree, eben #NES. Und es klang ja auch toll: neue oder modernisierte, neuwertige #Fahrzeuge auf teils neuen #Linien. Als Highlight war wohl der von der #ODEG übernommene #RE1 gedacht: im #Berufsverkehr in etwa alle 20 Minuten im #S-Bahn-Takt von #Brandenburg an der Havel nach #Frankfurt (Oder). Und das #quer durch Berlin.
Auf wichtigen Strecken des Regionalverkehrs müssen Fahrgäste ab Montag mehr Zeit einplanen. Als Gründe werden #Krankmeldungen und fehlende #Kapazität genannt.
Die Schwierigkeiten im #Regionalverkehr spitzen sich zu. Die #Ostdeutsche Eisenbahn (#ODEG) gab am Wochenende bekannt, dass weitere #Zugfahrten#gestrichen werden müssen. Für Pendler und andere Fahrgäste in Berlin und Brandenburg hat das zur Folge, dass sie zum Teil länger unterwegs sind und umsteigen müssen.
Der junge Mann in dem ockerfarbenen Wollpulli mit den braunen Haaren begrüßt die Fahrgäste im #Oberdeck des #Regionalexpress 1 mit einem freundlichen „Guten Morgen“. Er lächelt. Dann geht er weiter. Ein paar der Reisende schauen etwas irritiert. Erst als er geht, erkennt man das Logo der #Odeg, der #Ostdeutschen Eisenbahn, zwischen seinen Schultern. Nach den Fahrscheinen fragt er nicht. Pendler zwischen Potsdam und Berlin lernen seit dem #Fahrplanwechsel am Sonntag einige Neuerungen kennen.
Ein paar kleinere #Pannen gab es schon. Doch unterm Strich ist der #Regionalzugbetrieb in Berlin und Brandenburg nach dem #Fahrplanwechsel gut angelaufen. „Wir sind zufrieden und wir haben den Eindruck, dass unsere Fahrgäste auch zufrieden sind“, berichtete Dietmute Graf von der Ostdeutschen Eisenbahn (#Odeg) am Sonntag. „Es hat gut geklappt“, sagte Carsten #Moll von der Deutschen Bahn (DB). Dabei war die Spannung groß: Der Fahrplanwechsel im #Netz#Elbe-Spree, eine der größten Umstellungen dieser Art, hat vielen der 17 Linien neue oder modernisierte Züge beschert. Die #Kapazität ist um 30 Prozent gestiegen.
Europas größter #Billigflieger Ryanair dünnt seinen #Flugplan für Berlin aus und begründet dies mit hohen #Airportgebühren. Das Winterprogramm für die Hauptstadt werde – im Vergleich zum #Vorkrisenwinter 2019/20 – um 40 Prozent oder 230 wöchentliche Flüge reduziert, erklärte das irische Unternehmen am Donnerstag. Ryanair-Chef Michael O’Leary sagte in Berlin, er bedauere diesen Schritt.
Vom angekündigten bundesweiten #Streik der #Lufthansa-Piloten an diesem Freitag sind auch die Flüge der Fluggesellschaft vom #Flughafen#BER betroffen. Lufthansa fliegt von #Schönefeld aus ausschließlich die innerdeutschen Ziele #Frankfurt und #München an.