Straßenverkehr: Privatisierte Rastanlagen Die große Abzocke an der Autobahn, aus Der Tagesspiegel

https://m.tagesspiegel.de/wirtschaft/privatisierte-rastanlagen-die-grosse-abzocke-an-der-autobahn/27305348.html

Die #Currywurst mit Pommes und Cola für 13 Euro. Der Liter #Sprit für 1,65 Euro. Einmal zur #Toilette: 70 Cent. Die hohen Sprit-, Restaurant- und Service-Preise an deutschen #Autobahn-Raststätten sind schon lange ein Ärgernis für Kundinnen und Kunden.

Mit Beginn der Sommerferien werden sie auch in diesem Jahr vielen Autofahrern wieder auffallen. Der 1998 privatisierte Betreiber #Tank & Rast, der 90 Prozent der knapp 450 #Rastanlagen bewirtschaftet oder verpachtet hat, steht seit Jahren in der Kritik. Nun wächst der politische Druck.

„Die Bundesregierung hat die #Autobahnraststätten privatisiert und schaut jetzt weg“, kritisiert der Linken-Politiker Victor Perli. „Tank & Rast darf die Raststätten nach Belieben selbst betreiben und ihr #Monopol ist der Regierung egal“, sagt das Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestages, dort auch Mitberichterstatter für das Verkehrsministerium.

Perlis Kritik entzündet sich an den bisher unveröffentlichten …

Straßenverkehr: Berliner Bezirk plant Modellprojekt: Mit Kameras gegen Falschparker Friedrichshain-Kreuzberg will Kennzeichen parkender Autos im Vorüberfahren scannen., aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berliner-bezirk-plant-modellprojekt-mit-kameras-gegen-falschparker-li.166612

Die Mitarbeiter des Drogeriemarkts am Kottbusser Damm in Kreuzberg wussten sich nicht anders zu helfen. Sie legten #Gitterwagen, mit denen normalerweise Waren zu den Regalen transportiert werden, auf den Asphalt vor ihrem Geschäft. Sonst wäre die dortige #Ladezone gleich wieder illegal zugeparkt. „Die mangelnde Durchsetzung der #Straßenverkehrsordnung ist eines der größten Probleme in Berlin“, sagte Monika Herrmann (Grüne), Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, am Montag. Doch das #Ordnungsamt und die #Polizei kämen dagegen nicht an – und nicht selten hätten die Mitarbeiter auch zu viel Verständnis für #Falschparker, meinen Kritiker. Um die Behörden zu entlasten, will der Bezirk möglichst bald ein neues Verfahren testen: die #digitale #Parkraumüberwachung mit Kameras. Dazu wird ein #Modellprojekt vorbereitet.

In anderen Ländern, zum Beispiel in den Niederlanden, gibt es das schon, berichtet Herrmann: Mitarbeiter von Ordnungsbehörden fahren an parkenden Fahrzeugen vorbei und #scannen die Kennzeichen. Computersysteme vergleichen sie mit Daten, die darüber Aufschluss geben, ob ordnungsgemäß Parkgebühren gezahlt wurden. Falls dies nicht der Fall ist, wird ein Verfahren in Gang gesetzt – und der Fahrzeughalter muss Strafe zahlen.

Ordnungsamt braucht 130 bis 150 neue Parkraumkontrolleure
So viel ist klar: Im grün regierten Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg wären die Parkraumüberwacher natürlich nicht mit Autos unterwegs. „Sondern mit Lastenrädern oder E-Scootern“, sagt Felix #Weisbrich, Leiter des Straßen- und Grünflächenamtes. Doch das Prinzip wäre vergleichbar: Kennzeichen parkender Autos werden im Vorüberfahren erfasst – was den Vorteil habe, dass die Mitarbeiter…

Bahnindustrie: Zu Besuch in der ICE-Werkstatt Rummelsburg : Zugreiniger Marcel Ballin: „In der ersten Klasse ist mehr Müll als in der zweiten.“, aus Berliner Kurier

https://www.berliner-kurier.de/berlin/zugreiniger-marcel-ballin-in-der-ersten-klasse-ist-mehr-muell-als-in-der-zweiten-li.166308

Marcel #Ballin muss sich im Waggon nicht mehr umsehen, um zu wissen: „In der ersten Klasse ist mehr #Müll als in der zweiten.“ Der 49-Jährige hat wenig Zeit, sich über #Abfall aufzuregen. Mit #Müllsack und #Lappen eilt er durch die Sitzreihen, wischt Kaffeeflecken von Tischen, bürstet Krümel von Sitzen. 25 Minuten Zeit. Der #ICE 553 soll zügig wieder fahren.

Ballin arbeitet an einem Ort, den kein Fahrgast je erreicht – außer er verschläft die Endstation. Im Osten Berlins, zwischen einem Kraftwerk und Kleingärten, liegt eines der größten #ICE-Werke der Bahn.

Im Stadtteil #Rummelsburg überprüfen Fachleute Fahrwerke, Bremsen und Elektronik, dort werden Bordküchen repariert und manches Malheur von Fahrgästen beseitigt. 75 Züge stellen sie am Tag bereit. Soll der große Plan aufgehen, dass bald doppelt so viele Menschen Zug fahren, muss auch hier jeder Handgriff sitzen. Denn der Komfort muss stimmen.

Das gilt schon für die Zugtoilette. Außen am ICE 553 schließen Schichtleiter Ballin und seine Leute armdicke Schläuche an. Minutenlang strömt das Abwasser – bis zu 1000 Liter …

#klosterstr #u2 Kopf des #a1 Triebwagens

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Museum + Flughäfen: Restauration einer Condor Nach 57 Jahren am Meeresgrund ersteht die Focke-Wulf Fw 200 auf Erst der Rekordflug, dann der Krieg und das Ende am Meeresgrund, aus https://www.aerotelegraph.com/

Erst der #Rekordflug, dann der Krieg und das Ende am #Meeresgrund: Die #Focke-Wulf Fw 200 hat eine bewegte Geschichte. Bald kann man sie in Berlin besichtigen.

57 Jahre lang lag sie im Wasser und wurde von Salz und Meerestier arg mitgenommen. Doch ein #Flieger, der als erstes viermotoriges #Verkehrsflugzeug Geschichte schrieb, kann so leicht nichts unterkriegen. Schon bald können Fans die Focke-Wulf Fw 200 in #Berlin wieder besichtigen.

Seinen #Erstflug hatte das einst revolutionäre Flugzeugmodell aus dem Hause Focke-Wulf vor rund 84 Jahren, am 6. September 1937. Er stammte aus dem Hause der Bremer #Flugzeugbau, die in den 1920er-Jahren von Henrich Focke und Georg Wulf gegründet worden war. Daraus entstand die Focke-Wulf Flugzeugbau. In der Zeit der Nationalsozialisten baute das in Bremen ansässige Unternehmen hauptsächlich Militärflugzeuge wie etwa die Fw 187 Falke.

Erstes viermotoriges Verkehrsflugzeug
Mit der Focke-Wulf Fw 200 – sie trug den Beinamen #Condor – war allerdings noch kurz vor dem Kriegsausbruch ein leistungsstarkes und modernes #Passagierflugzeug im Werk entstanden. Es war das erste #viermotorige Verkehrsflugzeug. Am 10. August 1938 flog die Maschine erstmals ohne Zwischenstopp von Berlin nach …

#a3 #512 der #bvg in #möckernbrücke

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Bahnindustrie: Folgen des Klimawandels Die Bahn will „wetterfester“ werden, aus tagesschau.de

https://www.tagesschau.de/inland/bahn-klimawandel-101.html

Einer Studie von #Klimaforschern zufolge wird es in Deutschland regional zu mehr #Starkregen und #Hitzetagen kommen. Die #Deutsche Bahn will sich nun besser gegen die Folgen des Klimawandels wappnen. Deutlich mehr Hitzetage oder #Wetterextreme wie Starkregen und #Hagel: Die Deutsche Bahn will sich mit einer neuen „#Resilienz-Strategie“ besser gegen die Folgen des Klimawandels wappnen. „Der #Klimawandel ist längst Realität“, erklärte Infrastrukturvorstand Ronald #Pofalla. Oberstes Ziel sei daher, #Klimaneutralität zu erreichen, die der Konzern bis zum Jahr 2040 anstrebt. Gleichzeitig soll nach den Worten Pofallas der Schienenverkehr „wetterfester“ gemacht werden. Die „Resilienz“ der Bahn – also die #Widerstandsfähigkeit in schwierigen Situationen – soll sich dabei auf eine Reihe von Maßnahmen stützen. So sieht die Strategie etwa vor, dass die Bahn künftig zielgerichteter auf lokale Wetterphänomene reagieren kann und es „klimafestere #Stellwerkstechnik und #Energieanlagen“ gibt.

Ältere Züge sollen generalüberholt werden #Sensoren sollen künftig rund um die Uhr Anlagentemperaturen und Umgebungsbedingungen erfassen, sodass die Bahn mögliche Störungen durch #Klimaschäden früh erkennen und Reparaturen rechtzeitig anstoßen kann. Außerdem verweist die Bahn darauf, dass sämtliche neu angeschaffte Fernverkehrszüge auf ein stabiles Raumklima …

Schiffsverkehr: Verstärkung ahoi! Die Fähre „MS Wannsee“ auf der Linie F10 bekommt in den Sommerferien Verstärkung., aus BVG

Die #Fähre „#MS Wannsee“ auf der Linie #F10 bekommt in den Sommerferien #Verstärkung. Da deutlich mehr Berliner*innen ihren Urlaub dieses Jahr voraussichtlich in der Stadt verbringen werden, hat die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz bei der BVG für die Sommerferien ein zweites Schiff bestellt. Los geht es am 24. Juni 2021. Der #Sommereinsatz endet am 8. August 2021. In den Ferien gibt es damit von 10 bis 19 Uhr einen 30-Minuten-Takt auf der beliebten Verbindung zwischen dem #S-Bahnhof #Wannsee und #Alt-Kladow.

Zum Einsatz kommt die „#MS Condor“. Eigner ist – wie bei der „MS Wannsee“ – die #Reederei #STERN+KREIS, die die Linie F10 im Auftrag der BVG befährt. Das 1954 gebaute Schiff ist normalerweise als #Ausflugsdampfer vom Hafen Treptow aus unterwegs. Es bietet auf dem Unter- und Oberdeck Platz für insgesamt rund 100 Passagier*innen. Die „#Condor“ hat zwei #Rollstuhlplätze ist aber, anders als das für den Nahverkehr gebaute Fährschiff „Wannsee“, nicht barrierefrei. Es ist daher auch ausdrücklich nur als temporäre Verstärkung geplant und eingetaktet.

Fahrgäste, die auf eine barrierefreie Beförderung oder den Transport eines Fahrrads angewiesen sind, sollten weiterhin das bestehende #Fährschiff nutzen, das zu den bekannten Zeiten ablegt (ab Wannsee zur vollen Stunde, ab Alt-Kladow zur halben Stunde), was auch in der #Fahrplanauskunft erkennbar ist. Die erste Fahrt des Verstärkungsschiffs startet jeweils um 10:30 Uhr ab dem Anleger S Wannsee, die letzte Fahrt um 19:00 Uhr ab Alt-Kladow.


Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

Tel. +49 30 256-27901

www.bvg.de/presse

pressestelle@bvg.de

Bahnhöfe: Berlins Bausünden : Abrissbirne Berlin: Die schrecklichsten Berliner U-Bahnhöfe, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/wochenende/abrissbirne-berlin-die-schrecklichsten-berliner-u-bahnhoefe-li.165202

Auch unter der Erde lauern in Berlin #Bausünden – hier möchte man nicht begraben sein. Wir präsentieren Berliner #U-Bahnhöfe des Grauens.

#U-Bahnhof #Kurt-Schumacher-Platz – Fliegen als Flucht
Lange Zeit war die #U6 meine Startrampe in den Urlaub, in die Erholung, in die Endlich-raus-aus-Berlin-Wochen des Jahres. In rund 25 Minuten brachte sie mich meiner Erholungsdestination näher, vorher durchfuhr sie die immer unschöner werdenden Stadtteile von Mitte über Wedding bis zum Reinickendorfer Kurt-Schumacher-Platz. Hier musste ich in den Bus steigen, um zum #Flughafen #Tegel zu gelangen, und hier war erst mal Schluss mit Urlaubsfeeling und Vorfreude.

Hatte ich meine Rollkoffer über zu schmale Treppchen und durch zu enge Gänge gewuchtet, reihte ich mich vor dem U-Bahnhof ein, um mit den anderen Wartenden so schnell wie möglich in den #Flughafenbus zu steigen: Bonjour #Tristesse! Eine Viertelstunde Wartezeit am Kurt-Schumacher-Platz war so ziemlich das Letzte, was man noch einmal erleben wollte, bevor man am Flughafen eincheckte.

Der Platz, im Volksmund angeblich voller Zuneigung „#Kutschi“ genannt, ist eine lieblos gestaltete #Betonplatte, an deren Kante die Menschen sehnlichst der Ankunft öffentlicher Verkehrsmittel entgegenbibbern. Im Winter blasen Wind und Regen hart und eisig über die Platte, Möglichkeiten zum Unterstand gibt es kaum. Im Sommer versengt einem die Sonne das Gesicht, Schatten sucht man vergebens. Um einen herum brettert der Verkehr, der Platz ist einer der befahrensten Verkehrsknotenpunkte …

Straßenverkehr + Straßenbahn: Konzept: Friedrichshagen von Durchgangsverkehr befreien, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/treptow-koepenick/article232565493/Konzept-Friedrichshagen-von-Durchgangsverkehr-befreien.html

#Friedrichshagen im Norden von Treptow-Köpenick erfreut sich wachsender Beliebtheit. Allerdings steigt auch die #Verkehrsbelastung in dem Ortsteil am #Müggelsee, vor allem auf der #Bölschestraße. Die Haupt- und Einkaufsstraße werde zunehmend durch überörtlichen Verkehr belastet, sagt der Arbeitskreis #Mobilität Friedrichshagen, der sich seit 2018 um mit den Verkehrsthemen vor Ort beschäftigt.

So würde der #Pendelverkehr aus und nach Brandenburg zunehmen: Durch Unternehmen wie #Tesla, das in Grünheide eine Autofabrik für 40.000 Beschäftigte baut, aber auch durch steigende Mietpreise in den innerstädtischen Bezirken, die viele zu einem Umzug in die Außenbezirke und nach Brandenburg zwingen würden.

Das Problem für Friedrichshagen: Eben jener Pendelverkehr weicht auf die Bölschestraße aus, wenn die beiden Ortsumfahrungen #Fürstenwalder Damm und #Müggelseedamm voll sind. Das sagt Arbeitskreis-Mitglied Wolfgang Plantholt, der auf der Einkaufsstraße immer mehr ortsfremde Kennzeichen beobachtet.

„Das kann sich sogar verschlimmern, wenn in Köpenick ab 2024 die Lange Brücke neu …