Berlins #Straßenbahnnetz ist am Sonnabend um 2,2 Kilometer gewachsen. Das ist eine gute Nachricht, und doch ist klar: Der #Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs darf nicht an der Turmstraße enden. Nachdem der Senat zuletzt mehrfach die Bedeutung des #ÖPNV und das Ziel, gerade die #Anbindung der #Außenbezirke zu verbessern, betont hat, muss es jetzt an die #Umsetzung gehen.
Nach rund 60 Jahren Pause rollt die #Straßenbahn wieder durch #Moabit. Am heutigen Samstag, den 9. September, gaben die Senatorinnen Franziska #Giffey und Manja #Schreiner sowie #BVG-Betriebsvorstand Dr. Rolf #Erfurt grünes Licht für die #Jungfernfahrt auf dem neuen Abschnitt der Linie #M10. Die Direktverbindung zwischen #Hauptbahnhof und U-Bahnhof #Turmstraße ist 2,2 Kilometer lang und größtenteils auf klimafreundlichen und geräuschärmeren #Rasengleisen angelegt. Über 10.000 Menschen werden die neue Strecke laut Prognose täglich nutzen. Insgesamt profitieren auf dieser Relation nun jeden Tag rund 16.000 Fahrgäste von den Angeboten der BVG.
Frage 1: Ist der Senatsverwaltung bekannt, dass im Zuge des Baus der #Straßenbahnstrecke vom #Hauptbahnhof zum U-Bhf. #Turmstraße der ursprünglich geplante #Überweg für #Radfahrende und zu #Fuß Gehende von der #Thusneldaallee zur #Jonasstraße nicht hergestellt wird? A) Im #Planfeststellungsbeschluss (14.12.2020) geht der Senat davon aus, dass der Übergang aufgrund der #trennenden Wirkung der Straßenbahn an Bedeutung gewinnt (S. 101). Geht die Senatsverwaltung weiterhin davon aus? B) Wenn dem nicht so ist, wieso hat die Senatsverwaltung ihre Einschätzung geändert? Wurde dabei die #Perspektive für zu Fuß Gehende und Radfahrenden mit einbezogen, welche infolge des fehlenden Überwegs eine erhebliche #Wegverlängerung in Kauf nehmen müssen?
Im Osten von Berlin kommen auf #Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) und #Autofahrer harte Zeiten zu. Die Deutsche Bahn (#DB) kündigte am Dienstag an, dass die #Bahnhofstraße für rund elf Wochen #gesperrt wird. Die #Brückendurchfahrt am #S-Bahnhof #Köpenick, ohnehin seit längerer Zeit ein Nadelöhr, ist bis in den Herbst hinein #dicht.
Auf der Baustelle für den neuen Berliner Regionalbahnhof in #Köpenick ist es kurzfristig zu einem Baustopp gekommen. Grund waren chemische Verunreinigungen im #Grundwasser, die bei den Arbeiten festgestellt wurden. Aus diesem Grund durften keine Bauarbeiten durchgeführt werden, erklärt die Deutschen Bahn auf Nachfrage. Darüber berichtet der neue Tagesspiegel-Newsletter für den Berliner Bezirk Treptow-Köpenick.
Polizei und Bezirke in Berlin haben bislang nur wenige Stellen #umgebaut, an denen immer wieder Falschparker die #Straßenbahn blockierten. Dies geht aus einer Antwort der Verkehrsverwaltung auf eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Kristian Ronneburg hervor, die dem Tagesspiegel vorab vorliegt.
In der Antwort auf meine schriftliche Anfrage 19/ 15 847 ist ausgeführt worden, dass mehr als ein Viertel aller #Tram#Haltestellen (232 von 816) in Berlin nicht #barrierefrei sind.
Frage 1:
Welches sind jeweils die sachlichen Mängel an den 232 Tram-Haltestellen, die die #Barrierefreiheit beeinträchtigen?
Eigentlich sollte der #Fußgängertunnel an der #Greifswalder Straße – in Prenzlauer Berg als „Tunnel des Grauens“ berüchtigt – längst mit Beton #verfüllt sein. Doch nach einer radikalen #Kursänderung ertüchtigen Senat und BVG die völlig beschmierte und vollgepinkelte #Passage aus den 1980er-Jahren für ein neues Leben.