S-Bahn: Bauarbeiten in Lichtenberg S-Bahn am Ostkreuz ab Freitag für vier Wochen gesperrt aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/bauarbeiten-in-lichtenberg-s-bahn-am-ostkreuz-ab-freitag-fuer-vier-wochen-gesperrt/24520534.html

Am #Wiesenweg wird gebaut, deshalb kommt es auf mehreren #S-Bahnlinien im Osten zu #Einschränkungen. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet.

Am Freitag startet die nächste #Ferienbaustelle: Dann kommt es für vier Wochen zur Sperrung am östlichen #S-Bahnring. Mehrere Linien sind betroffen, es gibt Ersatzverkehr, kurz: Fahrgäste müssen sich hier auf Einschränkungen einstellen. Ursache für die Behinderungen ist, dass über den Wiesenweg in Lichtenberg eine Brücke gebaut wird.

Die Sperrung beginnt am kommenden Freitag, 5. Juli um 22 Uhr und endet am Montag, 5. August, um 1.30 Uhr. Während dieser Zeit fahren keine S-Bahnen zwischen #Ostkreuz und #Frankfurter Allee. Außer der Ringbahn #S41/42 sind auch die Linien #S8 und #S85 betroffen. Die S8 rollt zudem nicht zwischen Baumschulenweg und Ostkreuz sowie Frankfurter Allee/Storkower Straße und Greifswalder Straße, die S85 fährt nur zwischen Grünau und Schöneweide. Achtung: Auch auf die #S47 wirken sich die Bauarbeiten aus: Sie rollt nur zwischen Spindlersfeld und Schöneweide …

Bahnhöfe: Anbindung an das Ostkreuz für den Rad- und Fußverkehr, aus Senat

www.berlin.de

Vorbemerkung des Abgeordneten:
Bislang gibt es keine (gute) Verbindung für den #Rad- und #Fußverkehr von und zum S- und #Regionalbahnhof
#Ostkreuz. Vor allem im nördlichen Bereich entlang der Straßenzüge #Hauptstraße#Karlshorster Straße –
#Marktstraße#Boxhagener Straße gibt es zahlreiche Gefahrenstellen.
Frage 1:
Wie bewertet der Senat den Vorschlag, geschützte Radwege (Protected Bike Lanes) entlang der
Marktstraße, Karlshorster Straße, Hauptstraße sowie sichere Fuß- und Fahrrad-Überwege über diese
Straßen zu installieren?
Antwort zu 1:
Protected Bike Lanes sind gemäß Vorgaben des Berliner Mobilitätsgesetzes geeignete
Maßnahmen zum Schutz von Radverkehrsanlagen (Radfahrstreifen) an
Hauptverkehrsstraßen, insbesondere vor unzulässigem Befahren und Halten durch
Kraftfahrzeuge.
Für die Marktstraße strebt der Senat mit der Verlegung / Herausnahme der Straßenbahn
im Zusammenhang mit der Straßenbahnanbindung des Bahnhofs Ostkreuz, wofür
gegenwärtig das Planfeststellungsverfahren (PFV) läuft, eine Neuordnung der
Verkehrsräume an. Die Herstellung von geschützten Radverkehrsanlagen wird dabei
einen hohen Stellenwert bekommen. Ob dabei Protected Bike Lane oder bauliche,
geschützte Radwege in den Seitenbereichen die Lösung sein werden, ist in der
Gesamtbetrachtung und Abwägung aller verkehrlichen Anforderungen für den
Straßenraum zu prüfen und zu entscheiden.
Für den Abschnitt zwischen östlich Schreiberhauer Straße bis Karlshorster Straße ist mit
dem PFV die südliche Seitenlage der Straßenbahn und die Herstellung einer neuen
Haltestelle – Marktstraße geplant. In diesem Abschnitt werden separate
Radverkehrsanlagen in der Marktstraße und südlich des Haltestellenbereiches
berücksichtigt.
2
Eine sichere Querung für den Fuß- und Radverkehr ist am signalisierten Knoten mit der
Schreiberhauer Straße und an der geplanten neuen Mittelinsel als Querungshilfe östlich
der Pfarrstraße (östliche Haltestellenbereich) vorgesehen.
Für den westlichen Abschnitt der Marktstraße zwischen Schreiberhauer Straße und
Boxhagener Straße wird der Senat demnächst mit den Planungen zum Umbau der
Marktstraße beginnen.
In der Karlshorster Straße schließen sich Protected Bike Lanes aufgrund der begrenzt zur
Verfügung stehenden Straßenbreite unter den Bahnbrücken aus. Zur Herstellung von
separaten asphaltierten Radwegen und ausreichend dimensionierten Gehwegen zwischen
Türrschmidtstraße und Hauptstraße liegt eine Ausführungsplanung vor, die Umsetzung
der Maßnahme soll Anfang 2020 erfolgen.
Das gesicherte Queren für den Fuß- und Radverkehr ist an der geplanten
Lichtsignalanlage an der Nöldnerstraße möglich.
In der Hauptstraße wurden mit dem Ausbau der Hauptstraße (Fertigstellung im Jahre
2017) beidseits separate Radfahrstreifen und ausreichend dimensionierte Gehwege neu
errichtet. Damit steht ein attraktives ausreichendes Angebot für den Fuß- und Radverkehr
zur Verfügung. Da die Hauptstraße erst kürzlich ausgebaut wurde, ist die Herstellung von
Protected Bike Lanes wirtschaftlich kaum vertretbar. Sollten sich im Verlauf des Betriebs
Probleme ergeben (verkehrswidriges Halten und Parken), können zu einem späteren
Zeitpunkt sogenannte „Leitboys“ nachgerüstet werden. Zum jetzigen Zeitpunkt liegen
keine Erkenntnisse darüber vor.
Sichere Querungsmöglichkeiten sind an den mit dem Ausbau der Hauptstraße errichteten
neuen Lichtsignalanlagen an der Kynaststraße, am Knoten Hauptstraße/Karlshorster
Straße und an der Fußgängerampel im Bereich der Bushaltestelle zum Bahnhof Ostkreuz
vorhanden.
Frage 2:
Welche Überlegungen gibt es seitens des Senats, den Unfallschwerpunkt an der Kreuzung
Hauptstraße/Schlichtallee zu entschärfen? Gibt es Planungen, dort eine getrennte Ampelschaltung für
Fußgänger*innen und Radfahrer*innen einzurichten?
Antwort zu 2:
Die Lichtsignalanlage (LSA) Hauptstraße/Emma-Ihrer-Straße – Schlichtallee wurde im
Oktober 2018 modernisiert. Dabei wurde die Steuerung den aktuellen Vorgaben
entsprechend angepasst, sowie die Signalgeber auf LED-Technik umgerüstet.
Für die Lichtsignalanlage (LSA) am Knotenpunkt Hauptstraße/Emma-Ihrer-Straße –
Schlichtallee merkt die Verkehrslenkung Berlin (VLB) an, dass die
Radwegebenutzungspflicht entlang der Hauptstraße aufgrund eines Gerichtsurteils
aufgehoben wurde. Infolgedessen darf der Radverkehr sowohl die Fahrbahn als auch die
Radverkehrsanlagen nutzen. Dies erfordert eine hohe Aufmerksamkeit seitens der
Autofahrenden.
Um Fehlinterpretationen für die Radfahrenden zu vermeiden, werden in solchen Fällen in
der Regel die Radsignalgeber demontiert. Im vorliegenden Fall ist dies jedoch für die
stadteinwärtige Fahrtrichtung nicht geschehen. Aufgrund der freien Zufahrtswahl des
Radverkehrs (Radweg oder Fahrbahn) und der eingeschränkten Gültigkeit des Radsignals
wird aus Sicherheitsgründen in der Regel nicht die umgekehrte Konstellation
3
herbeigeführt, bei der der Radverkehr angehalten wird und rechtsabbiegender Kfz-Verkehr
weiterhin auf das Kfz-Grün nach rechts abbiegen dürfte. Allerdings existiert östlich der
Schlichtallee ein Zwei-Richtungs-Radweg, für dessen zuführende Anbindung an den
Knotenpunkt eine gemeinsame Signalisierung mit der Fußverkehrssignalisierung über die
Schlichtallee vorgesehen ist. Dies macht es an dieser Stelle aus Sicherheitsgründen
ratsam, den Fußverkehr und die Radsignalgruppe in der Zufahrt Hauptstraße Ost hier
parallel zu schalten und damit eine Freigabediskrepanz gegenüber dem Grün des
Fahrverkehrs – und damit dem Radverkehr auf der Fahrbahn – zuzulassen.
Die Einführung einer kompletten Verriegelung des gesamten Rechtsabbiegerverkehrs in
die Schlichtallee gegenüber dem Radverkehr würde dann die regelmäßige Freigabe dieser
Relation als zusätzliche Phase im Signalprogramm erforderlich machen und damit den
Freigabespielraum für die derzeitige Steuerung mit Straßenbahn-Priorisierung
einschränken sowie die Wartezeiten für zu Fuß Gehende erhöhen.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird daher kein Spielraum für Anpassungen an der
derzeitigen Verkehrsführung sowie der LSA-Konzeption gesehen.
Frage 3:
Um die Unterführung Marktstraße/Hauptstraße für Radfahrende sicherer zu gestalten, wäre die einfachste
Lösung, den Gehweg für den Radverkehr freizugeben. Wie bewertet der Senat diesen Vorschlag?
Antwort zu 3:
Es wird davon ausgegangen, dass die Frage sich auf die Unterführung Karlshorster
Straße bezieht.
Ziel des Senats ist es, in diesem beengten Unterführungsbereich den Fuß- und
Radverkehr unabhängig getrennt voneinander zu führen.
Zur bereits vorliegenden Planung für den Fuß- und Radverkehr siehe Antwort zu Frage 1.
Frage 4:
Gibt es Überlegungen, im Bereich der Unterführung Marktstraße/Boxhagenerstraße ebenfalls die Gehwege
für Radfahrende freizugeben?
Antwort zu 4.
Eine gemeinsame Führung des Fuß- und Radverkehrs ist nur vertretbar und anwendbar,
wenn sie mit der Verkehrssicherheit der zu Fuß Gehenden und vor allem bezüglich der
Belange der in ihrer Mobiltät eingeschränkten Personenkreise vereinbar ist. Da im Umfeld
des Bahnhofs Ostkreuz mit einem hohen Rad- und Fußverkehrsaufkommen zu rechnen
ist, kann eine Mitbenutzung der Gehwege durch den Radverkehr nicht befürwortet werden.
Siehe auch Antwort zu Frage 1.
Frage 5:
Wie bewertet der Senat eine Sperrung der #Türrschmidtstraße für den #Durchgangsverkehr?
Antwort zu 5:
Die Türrschmidtstraße liegt im Wohngebiet zwischen Marktstraße – Hauffstraße –
4
Türrschmidtstraße, welches von Bahntrassen eingeschlossen ist. Daher kommt jeder
Unter- oder Überführung der Bahnanlagen zur Überwindung dieser Gleis-Barriere
besondere Erschließungsbedeutung zu. Neben den vom Durchgangsverkehr aufgrund der
übergeordneten Hauptstraßenverbindung Marktstraße – Karlshorster Straße –
Hauptstraße besonders belasteten Unterführungen in der Karlshorster Straße und
Boxhagener Straße, dienen nur noch die Unterführungen in der Pfarrstraße und der
Stadthausstraße als Anbindungsmöglichkeiten aus dem Gleisringschluss nach Außen.
Die Türrschmidtstraße hat eine wichtige Funktion als Erschließungsstraße und dient zur
Andienung der Anwohnerinnen und Anwohner sowie der Anrainerinnen und Anrainer.
Es wird eingeschätzt, dass die Türrschmidtstraße derzeit bestenfalls vom
Durchgangsverkehr in stadtauswärtiger Richtung zur Umfahrung des Knotens
Hauptstraße/Karlshorster Straße in Verbindung über den Nölderner Platz – Schlichtallee –
Hauptstraße benutzt wird. In der umgekehrten Richtung, aus Richtung Nöldnerplatz, wird
der Abfluss über die Anlage an der Einmündung Nöldnerstraße/Karlshorster Straße als
unproblematisch eingeschätzt, so dass die Verbindung über die Türrschmidtstraße kaum
eine gewinnbringende Alternative darstellt.
Grundsätzlich bewirken Sperrungen/Teilsperrungen von Straßen in der Regel
verkehrsbelastende Umwegfahrten, Verkehrsverlangerungen in angrenzende
Wohnbereiche und mindern die Erschließungsqualität für die Anliegenden.
Hier müsste der zuständige Straßenbaulastträger – das Straßen- und Grünflächenamt des
Bezirkes Lichtenberg unter Berücksichtigung aller verkehrlichen Anforderungen und
Auswirkungen der Straße eine Abwägung treffen, zumal der Straßenquerschnitt und der
Straßenbelag ohnehin schon zur Reduzierung der Durchfahrtsattraktivität beitragen.
Frage 6:
Gibt es Planungen des Senats
a) den Fußweg auf der westlichen Seite der Kynastbrücke von Lichtenberg kommend zu sperren, da er nach
wenigen Metern ohne sichere Querungsmöglichkeit endet und so gefährliche Situationen für insbesondere
ortsunkundige zu Fußgehende herbeiführt?
b) einen #Zweirichtungsradweg auf der östlichen Seite der Kynastbrücke einzurichten?
Antwort zu 6a und b:
An der Kynaststraße einschließlich der Kynastbrücke gibt es auf der westlichen Seite
keine zu erschließenden Nutzungen (nur Dämme und Stützwände zu den Bahnanlagen).
Daher ist dieser Seitenbereich nur als ein ca. 1,00 m breiter Sicherheits-, Beleuchtungsund
Unterhaltungsstreifen gebaut worden. Es wird davon ausgegangen, dass aufgrund der
fehlenden Erschließungsfunktion seitens der zu Fußgehenden kein zwingendes
Verkehrsbedürfnis besteht. Ein Querungsbedürfnis besteht daher im Regelfall ebenso
wenig.
Bisher sind keine Gefahrensituationen und gegebenenfalls Unfälle aufgrund der
genannten Situation bekannt. Der Senat wird eine Prüfung der Gegenbenheiten, und
inwiefern eine Sperrung für den ortsunkundigen Fußverkehr die Verkehrssicherheit erhöht,
bei der zuständigen örtlichen Straßenverkehrsbehörde des Bezirksamtes Friedrichshain –
Kreuzberg veranlassen.
Gegenwärtig gibt es keine Planungen, einen Zweirichtungsradweg auf der östlichen Seite
einzurichten, da dieser ein Interessenkonflikt gegenüber dem Fussverkehr darstellt.
5
Frage 7:
Welche Anschlussmöglichkeiten sind ab #Kynastbrücke auf der Friedrichshainer Seite für den Fuß- und
Radverkehr vorgesehen?
Antwort zu 7:
Zur Verbesserung der Anschlussmöglichkeiten für den Fuß- und Radverkehr an der
Marktstraße wird sich der Senat im Rahmen der Straßenraumplanung für die Marktstraße
und der damit verbundenen Anpassung der Lichtsignalanlage Marktstraße/Kynaststraße
auseinandersetzen (Siehe auch Antwort zu Frage 1).
Frage 8:
Gibt es Pläne für die sehr beengte, separate Fußgängerbrücke über die Spree? Ist eine Verbreiterung oder
auch Neubau im Zuge der Planungen zur Elsenbrücke vorgesehen?
Antwort zu Frage 8:
Nein.
Frage 9:
Wie kann die Kreuzung Boxhagener Straße/Neue Bahnhofstraße für den Rad- und Fußverkehr sicherer
gestaltet werden? Welche Veränderungen sind dort auch im Zuge der Verlegung der Tram-Linie 21 zum
Ostkreuz vorgesehen?
Antwort zu 9:
Mit der Verlegung der #Straßenbahn von der westlichen Boxhagener Straße in die Holtei-,
#Sonntagstraße und der direkten Anbindung des nördlichen #Bahnhofsvorplatzes können die
Straßenbahnanlagen am Knoten Boxhagener Straße/Neue Bahnhofstraße zurückgebaut
werden. Konkrete Planungen zur anschließenden Umgestaltung des Knotens liegen
gegenwärtig noch nicht vor. Der Senat wird im Zuge der angehenden Planung die Belange
zur Förderung des Rad-, Fußverkehrs und Linienbusverkehrs sowie die Erhöhung der
Verkehrssicherheit entsprechend den Anforderungen des Berliner Mobilitätsgesetzes
intensiv prüfen und berücksichtigen.
Berlin, den 28.06.2019
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Regionalverkehr: Für verlässliche Verbindungen auf der RB26: Länder Berlin und Brandenburg, Landkreis Märkisch Oderland, VBB und NEB verständigen sich auf Sofortmaßnahmen aus VBB

Seit Dezember 2018 verkehrt die #Regionalbahnlinie #RB26 auf der Strecke zwischen #Ostkreuz und #Kostrzyn. Betreiberin ist die #NEB Betriebsgesellschaft mbH (NEB) im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg. Trotz großer Anstrengungen ist es in den vergangenen Monaten leider nicht gelungen, den Fahrgästen der RB26 ein ausreichendes und verlässliches Angebot zur Verfügung zu stellen. Vertreter*innen der NEB, der Länder, des betroffenen Landkreises Märkisch #Oderland und der #VBB GmbH haben sich deshalb heute in einem Spitzengespräch auf Sofortmaßnahmen zur Stabilisierung des Betriebs verständigt.

Ursprünglich vorgesehen war, den Fahrgästen auf dem stark nachgefragten Streckenabschnitt zwischen Müncheberg und Berlin mehr Kapazitäten durch den Einsatz eines dritten Triebwagens anzubieten. Dadurch sollten zu den Hauptverkehrszeiten 420 statt 280 Sitzplätze zur Verfügung stehen.

Aufgrund anhaltender technischer Probleme der neuen #LINK-Triebwagen des polnischen Herstellers #PESA und insbesondere aufgrund von Kupplungsproblemen zwischen den Triebwagen, konnte diese geplante Angebotsausweitung leider nicht stabil umgesetzt werden. #Verspätungen, #Ausfälle einzelner Wagen, #vollbesetzte Züge, schlechte Planbarkeit des Reisewegs durch den unzuverlässigen Betrieb und Beeinträchtigungen auch auf anderen Linien der Betreiberin führten zu hohen Belastungen der Fahrgäste. Es wurde von den Aufgabenträgern deutlich gemacht, dass dieser Zustand nicht akzeptabel ist.

Vor diesem Hintergrund verständigten sich in dem heutigen Gespräch beim VBB Vertreter*innen der Länder Berlin und Brandenburg, des Landkreises Märkisch Oderlands und der NEB auf ein #Sofortprogramm, das die NEB umsetzen wird.

Vereinbart wurde, dass ab Mitte Juli 2019 auf der RB26 alle Fahrten werktags (außer Zug 5188) zwischen 6 und 20 Uhr mit zwei Triebwagen zwischen Berlin Ostkreuz und Kostrzyn verkehren werden. Das bisher praktizierte sogenannte Stärken und Schwächen tagsüber in #Müncheberg wird entfallen. Damit können die störungsanfälligen Kupplungsvorgänge reduziert und auf allen Fahrten mindestens 280 Sitzplätze zuverlässig angeboten werden. Weitere Maßnahmen, wie z.B. drei durchgehend zusammengekuppelte Wagen oder einzelne #Zusatzfahrten zwischen Berlin und Müncheberg, werden derzeit noch durch die NEB gemeinsam mit der DB Netz geprüft.

Weiter wurde die NEB ausdrücklich aufgefordert zu prüfen, inwieweit zusätzliche Fahrzeuge und zusätzliches Personal kurzfristig eingesetzt werden können, um die vertraglich geschuldeten Leistungen endlich zu erfüllen. Der VBB wird im Auftrag der Länder und des Landkreises die Umsetzung der verlangten Maßnahmen überwachen und fordert von der NEB zudem eine detaillierte Prognose der #Fahrzeugverfügbarkeit. Die nun geringeren Sitzplatzkapazitäten und andere Qualitätsmängel mindern auch weiterhin die Vergütung an die NEB.

VBB-Presseinformationen finden Sie zum Download auch unter vbb.de/presse.

S-Bahn: S-Bahn PLUS: Berliner DB-Führungsmannschaft S-Bahn PLUS geht erneut auf Bahnhofstour, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/S-Bahn-PLUS-geht-erneut-auf-Bahnhofstour–4146758

#S-Bahn PLUS geht erneut auf #Bahnhofstour#Info-Stände zwischen 21. Mai und 24. Juni an fünf Bahnhöfen: #Schöneberg, #Spandau, #Ostkreuz, #Gesundbrunnen, #Strausberg
S-Bahn PLUS geht auch in diesem Jahr auf Bahnhofstour. Nachdem im vergangenen Sommer das Interesse der #Fahrgäste groß war, es viele Anregungen und sowohl Lob als auch Kritik gab, wird es nun eine Neuauflage geben: An fünf Nachmittagen im Mai und Juni stellen Berliner #Bahn-Verantwortliche die Erfolge der #Qualitätsoffensive den Fahrgästen vor.

Auftakt ist am 21. Mai von 17 bis 19 Uhr am Bahnhof Schöneberg (Ringbahnhalle, Gleis 11/12, vor DB Service Store).

„Wir konnten unsere #Betriebsqualität und #Pünktlichkeit seit Beginn des Programms im vergangenen Juli erheblich steigern. Auf diesen Lorbeeren werden wir uns natürlich nicht ausruhen, sondern wir arbeiten jeden Tag daran, die Qualität für unsere Kunden zu verbessern“, sagt Peter #Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin.

„Der Erfolg der Offensive S-Bahn PLUS ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit aller zuständigen Bereiche des DB-Konzerns. Hier haben alle für dasselbe Ziel gearbeitet: die Berliner S-Bahn besser zu machen“, ergänzt Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der DB für Berlin.

Neben Peter Buchner und Alexander Kaczmarek nehmen auch die Leiter der Geschäftsfelder DB Netz, DB Station&Service und DB Energie an den Informationsveranstaltungen teil.

Weitere Termine:

24. Mai, 15.00 bis 17.00 Uhr: Spandau
14. Juni, 15.00 bis 17.00 Uhr: Ostkreuz
20. Juni, 17.00 bis 19.00 Uhr: Gesundbrunnen
24. Juni, 15.00 bis 17.00 Uhr: Strausberg
Im Zeitraum Januar bis April 2019 betrug die Pünktlichkeit 96,6 Prozent und lag damit um zwei Prozentpunkte höher als im Vergleichszeitraum 2018. Gleichzeitig lag der Anteil der ausgefallenen Zugkilometer im selben Zeitraum bei nur noch 1,4 Prozent (Vergleich 2018: 2,6 Prozent). Die DB setzt für das Qualitätsprogramm gut 30 Millionen Euro ein.

Alle Infos finden Sie auch online hier.

S-Bahn + Regionalverkehr: Baustellen der Gegenwart lösen Probleme der Zukunft Mehr Baustellen – weniger Verspätungen im vergangenen Jahr aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Baustellen-der-Gegenwart-loesen-Probleme-der-Zukunft–4064280?contentId=1317082

Mehr Baustellen – weniger Verspätungen im vergangenen Jahr • Aktuell 94 Prozent der Berliner Bahnhöfe stufenfrei • Bahn bildet solide aus

Die Deutsche Bahn ist dieses Jahr in Berlin/Brandenburg auf etwa 6.400 #Baustellen aktiv und investiert hier insgesamt 522 Millionen Euro. Auch wenn der Fahrgast im Mittelpunkt der #Baustellenplanung steht und sich umfangreich informieren kann bzw. informiert wird, bedeutet Bauen meist Umwege und längere Fahrzeiten in den #Ersatzbussen. „Wenn wir heute nicht bauen, fährt morgen kein Zug. Unsere Fahrgäste müssen wir deshalb auch dieses Jahr mit elf größeren Bauvorhaben behelligen. Eins davon ist die Gleiserneuerung auf dem #Ostring, die am 8. April beginnt. Bauen bedeutet zwar zeitweilige Sperrungen, aber am Ende auch mehr Kapazität, mehr Zuverlässigkeit und mehr Pünktlichkeit. Gute Beispiele sind das neue #Ostkreuz oder das #Karower Kreuz.“ So Alexander #Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Berlin.


Obwohl die Anzahl der Baustellen von 5.795 im Jahr 2017 auf 6.253 im letzten Jahr stieg, verbesserte sich die #Pünktlichkeit im #Regionalverkehr von 94,6 auf 95 Prozent. Für dieses Ergebnis werden gut ausgebildete Mitarbeiter gebraucht. So lernen angehende #Fahrdienstleiter im #Betriebsfeld #Schöneweide mit originaler Stellwerkstechnik an einer Modellbahnanlage den sicheren und pünktlichen Zugbetrieb während der Bauarbeiten oder im Störungsfall. Ab nächstes Jahr kommen verstärkt auch Virtual–Reality–Lernszenarien zum Einsatz.


Ein andauerndes Wirkungsfeld ist der #barrierefreie Zugang zu den Stationen. Seit 2009 ist der Anteil der Berliner Stationen, deren Bahnsteige stufenfrei erreicht werden können, von 77 auf 94 Prozent erhöht worden. Das bedeutet gleichzeitig mehr Instandhaltung und Wartung. Die Anlagen werden für den #Störungsfall #fernüberwacht, um schnell reagieren zu können. Für die insgesamt 230 Aufzüge und 260 Fahrtreppen wird jährlich ein mittlerer einstelliger Millionenbetrag ausgegeben.


Angaben zu Baustellen, Auswirkungen auf den Fahrplan und Fahrmöglichkeiten sind in den #Apps „#DB Bauarbeiten“, „#DB Navigator“, den „#Streckenagenten“Apps des Nahverkehrs sowie unter https://www.deutschebahn.com/de/bahnwelt/bauen_bahn/ , https://bauinfos.deutschebahn.com/ sowie https://inside.bahn.de/ hinterlegt.

VBB: Bessere Schienenverbindungen von und nach Polen: seit dem Fahrplanwechsel zahlreiche Verbesserungen, aus VBB

#RB26 fährt neu ab Berlin #Ostkreuz
Doppelt so viele Züge zwischen #Frankfurt (Oder) und #Rzepin
Neue Fahrplanlagen für #Kulturzug Berlin – #Wrocław/Breslau
Verbesserungen beim Kauf von VBB-Fahrausweisen für Fahrten nach Polen
VBB legt umfangreiches Fahrplan-Faltblatt mit Karte vor
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, der auch Koordinator der Bundesregierung für die grenznahen deutsch-polnischen Beziehungen ist, begrüßte die Verbesserungen: „Dieser Fahrplanwechsel zeigt: Es geht bei den deutsch-polnischen Bahnverbindungen endlich voran. Mehr Züge, mehr durchgehende Verbindungen und unkomplizierter Fahrscheinkauf – das sind gute Nachrichten für Deutsche und Polen beiderseits der Grenze. Neben den wichtigen Verbesserungen im Grenzraum gibt es jetzt wieder eine Fernverkehrsverbindung von Berlin nach Breslau und Krakau. Das ist sehr gut. Damit sind wichtige Zentren in Polen endlich wieder direkt per Bahn zu erreichen. Mit dem neuen Fahrplan wird auch der beliebte Kulturzug Berlin – Breslau gestärkt. Diese Schritte können aber erst der Anfang sein. Es muss noch sehr viel passieren. Dazu gehören der Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke nach Stettin. Ich bin froh, dass das beschlossen ist. Jetzt geht es um den Bau. Im nächsten Frühjahr gibt es wieder einen deutsch-polnischen Bahngipfel, diesmal auf der polnischen Seite. Dann wollen wir weitere Fortschritte erreichen.“

Alle Informationen im neuen VBB-Faltblatt

Mit dem Fahrplanwechsel wurden für die Fahrgäste zahlreiche Verbesserungen im grenzüberschreitenden Schienenverkehr erreicht. Die Stärkung der Bahnverbindungen von Berlin über Brandenburg nach Polen geht dabei stets mit einer Verbesserung der Binnenverkehre einher. Zur Illustration hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) eine textliche und grafische Zusammenstellung mit allen Informationen zu Fahrtzielen und -preisen vorgelegt, die auch auf vbb.de/polen digital zur Verfügung steht. Faltblatt siehe Anlage.

Neu: RB26 Gorzów – Kostrzyn – Müncheberg – Berlin Ostkreuz

Die umfangreichen Umbauarbeiten an dem Bahnhof mit den deutschlandweit meisten Zughalten, Berlin Ostkreuz, wurden abgeschlossen. Die Direktverbindung mit der Regionalbahn-Linie RB26 von Berlin nach Gorzów besteht nach dem Fahrplanwechsel neu täglich um 18:33 Uhr ab Berlin Ostkreuz. Auch in der Gegenrichtung wird die Direktverbindung aus Gorzów nun täglich angeboten und zwar von Montag bis Freitag mit Ankunft in Berlin-Lichtenberg um 7:33 Uhr sowie am Wochenende mit Ankunft am Bahnhof Berlin Ostkreuz um 9:28 Uhr. Darüber hinaus bestehen fünf Verbindungen mit Umstieg in Kostrzyn. Alle Umsteigeverbindungen sind bis Gorzów mit dem Berlin-Gorzów Ticket nutzbar. Die Regionalverkehrszüge von Polregio verkehren über Gorzów hinaus weiter nach Krzyż, wo Anschlüsse auch zum Fernverkehr bestehen. Fahrplan siehe Anlage.

#RB91 Frankfurt (Oder) – Rzepin – #Zielona Góra

Zwischen Frankfurt (Oder) und Rzepin fahren jetzt neu vier anstatt bisher zwei Zugpaare. Davon fahren drei durchgehend von und nach Zielona Góra. Der Betreiber Polregio setzt neue Fahrzeuge vom Typ PESA-LINK ein. Die Direktverbindung von Berlin-Lichtenberg entfällt, stattdessen bestehen in Frankfurt (Oder) gute Anschlüsse mit der Linie RE1, welche die Regionalverkehrshalte auf der Berliner Stadtbahn – Charlottenburg, Zoologischer Garten, Hauptbahnhof, Friedrichstraße, Alexanderplatz, Ostbahnhof, Ostkreuz – bedient und somit für Züge des Fernverkehrs erreichbar ist.

#RB93 Forst – #Żagań (– Wrocław)

Mit der Regionalbahn-Linie RB93 bestehen am Wochenende neu zwei umsteigefreie Verbindungen von Forst über Żagań nach Wrocław mit Abfahrt in Forst um 8:30 und 18:30 Uhr sowie mit Ankunft in Forst um 8:19 und 18:18 Uhr. In Forst besteht Anschluss in und aus Richtung Cottbus mit der Regionalbahn-Linie RB46. Die beiden Fahrten von Montag bis Freitag von und nach Żagań bleiben erhalten.

KULTURZUG Berlin-Lichtenberg – Cottbus – Forst – Wrocław

Beim mehrfach preisgekrönten Kulturzug von Berlin über Cottbus nach Wrocław wurde, zusammen mit den polnischen Partnern, eine Neuordnung der Zeitlagen durchgeführt, um der Fahrgastnachfrage besser begegnen zu können: Die weniger nachgefragten Fahrten am Samstagabend ab Wrocław und am Sonntagsmorgen ab Berlin entfallen zugunsten von neuen Fahrtmöglichkeiten am Freitagnachmittag ab Berlin und am Freitagabend ab Wrocław. Der Ticketpreis von 19 Euro bleibt unverändert. Auch das Kulturprogramm während der Fahrt wird auf die Freitagsfahrten ausgeweitet. Für Besucherinnen und Besucher aus Berlin und Brandenburg ergibt sich dadurch mehr Zeit, um die sehenswerte polnische Metropole an der Oder zu entdecken. Der Deutsche Bahnkundenverband würdigt den Kulturzug und sein Team mit dem Deutschen Schienenverkehrspreis. Die Übergabe fand am 14. Dezember statt. Fahrplan siehe Anlage. vbb.de/kulturzug

Neu: Verbesserungen beim Kauf der VBB-Anschlusstarife nach Polen

In den vergangenen Jahren wurden bereits mehrere durchgehende VBB-Anschlusstarife von Berlin und Brandenburg nach Szczecin, Gorzów und Zielona Góra etabliert. Tickets können jedoch nur bei den dort fahrenden Verkehrsunternehmen erworben werden. Ab dem 1. Januar 2019 werden bei den im VBB verkehrenden Eisenbahn-Verkehrsunternehmen DB Regio, ODEG, und NEB jeweils alle VBB-Anschlusstarife nach Polen verkauft, unabhängig davon, welches Unternehmen die Fahrtstrecken dorthin bedient. Damit wird der Kauf dieser Tickets deutlich erleichtert.

#RE/RB66 nach #Szczecin (Stettin) wieder bis #Gesundbrunnen

Seit Wiedereröffnung der Strecke Bernau – Berlin-Gesundbrunnen über das Karower Kreuz am 12.Oktober 2018 verkehren die Züge des RE66 zum angestammten Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen. Der Anschluss der RB66 von und nach Szczecin zum RE3 nach Berlin und Stralsund und Schwedt in Angermünde bleibt bestehen.

Neu: Berlin – Zielona Góra – Wrocław – Kraków – Przemyśl

Außerhalb des VBB-Tarifes wird seit dem 9. Dezember 2018 täglich ein Fernverkehrszug von Berlin über #Zielona Góra, #Wrocław, #Kraków nach #Przemyśl angeboten. Dieser Zug fährt mit einem Kurswagen der ÖBB weiter nach #Wien und der MAV nach #Budapest. VBB-Tickets werden in diesem Zug nicht anerkannt. Fahrkarten zum internationalen Fernverkehrstarif und die obligatorischen Reservierungen sind bei der Deutschen Bahn und PKP Intercity erhältlich.

Weitere Informationen

vbb.de/polen | www.vbb.de/kulturzug | facebook.com/vbbpolen
Twitter: #VBBLand #Kulturzug

Downloadlinks (zu vbb.de):

Faltblatt VBB – Polen
Fahrplan Kulturzug
Fahrplan Krzyz
Verbindungen VBB – Wrocław
Verbindungen VBB – Polen (Karte)
Diese und weitere VBB-Presseinformationen finden Sie zum Download auch unter VBB.de/Presse

Bahnhöfe: Bau- und Abnahmearbeiten rund um das Ostkreuz, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Im Zuge des viergleisigen Ausbaus der Berliner #Stadtbahn wurden zwischen dem 02.11.2018 und dem
11.11.2018 rund um das #Ostkreuz Bau- und #Abnahmearbeiten an den S-Bahngleisen durchgeführt, was zu
umfangreichen #Einschränkungen des S-Bahnverkehrs im gesamten Berliner Osten führte: Warum wurden
diese Arbeiten nicht in der Zeit der Herbstferien vorgenommen, wo mit einem geringeren
#Fahrgastaufkommen in den Stoßzeiten zu rechnen ist?
Antwort zu 1:
Die DB AG teilt hierzu mit:
„Die Maßnahme „Herstellung Bauzustand (BZ) S7 Ostkreuz“ sollte ursprünglich innerhalb
der Sommerferien 2018 umgesetzt werden.
Im Zuge von #Verzögerungen und notwendigen #Umplanungen in den vorangegangenen
Bauzuständen im Bauvorhaben Ostkreuz verschob sich diese Inbetriebnahme dann
zunächst auf die Herbstferien 2018.
Im Zuge der weiterführenden und vertiefenden Planungen musste die Reihenfolge der
Abnahmehandlungen derart angepasst werden, dass vor der geplanten 10-tägigen
2
Totalsperrung der #S3 #Ostkreuz#Karlshorst das lange Wochenende Tsp [Totalsperrung]
#Alexanderplatz#Lichtenberg mit Softwarewechsel im ESTW [Elektronisches Stellwerk]
liegen musste. Dieses Wochenende konnte aus Projektsicht nicht weiter vorgezogen
werden, damit die Sperrung der S3 gänzlich in den Herbstferien liegt.
Grund hierfür war neben den notwendigen Abnahmevorläufen auch die bis 02.11.18
andauernde Totalsperrung der Stadtbahn F-Bahn [d.h. der Fern- und Regionalbahngleise]
wegen #Weichenerneuerung im #Ostbahnhof.“
Frage 2:
Parallel zu den Arbeiten der S-Bahn wurden an verschiedenen wichtigen Verbindungen des Berliner Ostens
#Straßenbauarbeiten durchgeführt, unter anderem B1/B5 Höhe Köpenicker Straße (Verengung auf eine
Spur), auf der Landsberger Allee, auf der Köpenicker Landstraße in Höhe der Minna-Todenhagen-Brücke
(Verengung auf eine Spur). Durch diese Bauarbeiten und die daraus resultierenden Staus wurde auch der
eingesetzte #Schienenersatzverkehr zum Teil erheblich behindert: Waren die Arbeiten der Berliner S-Bahn im
Vorhinein mit der #Verkehrslenkung Berlin mit dem Ziel koordiniert worden, Straßenarbeiten währen der Zeit
der S-Bahnsperrungen zu verhindern und so einen möglichst reibungslosen Ablauf des SEV zur
garantieren?
Antwort zu 2:
In der Arbeitsgruppe zur #Baukoordinierung wurden die verschiedenen Baumaßnahmen
erörtert. Aus übergeordneten Gründen wurde entschieden, die Baumaßnahmen trotz der
zeitlichen Parallelität durchzuführen.
Frage 3:
Warum wurde in der Hauptstraße in Rummelsburg nicht eine temporäre #Busspur für den SEV eingerichtet,
so dass die Busse nicht hätten im Stau stehen müssen, wodurch eine attraktivere Fahrtzeit des SEV
ermöglicht worden wäre?
Antwort zu 3:
Hinsichtlich der nicht erfolgten Einrichtung einer Busspur verweist die DB AG
insbesondere auf die nach ursprünglicher Planung kürzere Dauer der Sperrung im
Abschnitt Alexanderplatz – Lichtenberg/Karlshorst/Treptower Park, die erst in einer
vergleichsweise späten Planungsphase der Baumaßnahme angepasst werden musste,
nachdem durch das ausführende Unternehmen ein erhöhter Sperrpausenbedarf angezeigt
wurde. Bezüglich des Abschnittes Ostkreuz – Karlshorst der Linie S3, in dem die hier in
Rede stehende Hauptstraße liegt, änderte sich die Gesamtdauer der Sperrung (02.11.,
4:30 Uhr bis 12.11., 03:45 Uhr) jedoch nicht.
Die DB AG teilt zum Ersatzverkehr während dieser Baumaßnahme Folgendes mit:
„Bei der Abstimmung der Streckenführung für den Schienenersatzverkehr (SEV) im
Vorfeld der Baumaßnahme wurde vom damals bekannten Bauzeitraum Freitag, 02.
November 2018, 4:30 Uhr bis Montag, 05. November 2018, 3:45 Uhr ausgegangen. Für
den Freitag, als letzten Tag der Berliner Herbstferien, wurde keine Einrichtung einer
Busspur auf der Hauptstraße bei der Verkehrslenkung beantragt.
Aus vergangenen Baumaßnahmen mit SEV-Leistungen war bekannt, dass die Einrichtung
einer Busspur sehr kostenintensiv ist und dass durch die Baumaßnahme auch der
Individualverkehr auf der Umfahrungsstrecke deutlich zunimmt, so dass mit einer
zusätzlichen Busspur, die dann dem Individualverkehr nicht zur Verfügung steht, ein
3
größeres Verkehrschaos provoziert wird, bzw. die Einhaltung der Busspur gerade in der
kritischen Hauptverkehrszeit nicht eindeutig gewährleistet sein kann.“
Ergänzend teilt die Verkehrslenkung Berlin hierzu mit, dass die Busspuren seitens des
Betreibers, der Firma Bayern Express & P. Kühn Berlin GmbH im Auftrag der Deutschen
Bahn AG, weder beantragt noch als sinnvoll erachtet wurden.
Frage 4:
Für viele Pendler*innen aus dem Berliner Osten diente während der Sperrungen der betroffenen SBahnlinien
die U5 als Ausweichroute, die allerdings mit dem hohen Fahrgastaufkommen zeitweise
überfordert war, wodurch viele Fahrgäste auf den SEV ausweichen mussten:
a)Warum war es nicht möglich, auf der Line U5 die Taktzeiten auf unter 5 Minuten zu reduzieren?
b)Wie bewertet der Berliner Senat die Abstimmung zwischen BVG und S-Bahn in diesem Fall?
Antwort zu 4:
a) Die DB AG teilt hierzu mit:
„Mit BVG und VBB [Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg] wurden frühzeitig
Abstimmungen zu einer Verstärkung auf der Linie U5 im Abschnitt Kaulsdorf Nord –
Alexanderplatz aufgenommen. Als Resultat dieser Bemühungen verkehrte die Linie U5
im benannten Abschnitt zu den folgenden Betriebszeiten im 4 2/3 Minuten-Takt:
Freitag, 02.11.18 5:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Samstag, 03.11.18 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Sonntag, 04.11.18 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Montag, 05.11.18 5:00 Uhr bis 20:00 Uhr“
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die regulären Taktzeiten auf der U5 während der Hauptverkehrszeit an Werktagen
beinhalten einen 4 2/3 Minuten-Takt zwischen Alexanderplatz und Hönow. Während der
S-Bahn-Sperrung Ostkreuz zwischen dem 02.11. – 06.11.18 wurden auf der U5 noch
zusätzlich bei erhöhtem Fahrgastaufkommen Verstärkerfahrten eingesetzt. Ein dichterer
Takt ist durch technisch-logistische Ursachen (aufgrund des Kehrens am Bahnsteig UBahnhof
Alexanderplatz) nicht möglich.“
b) Die Abstimmung zwischen der S-Bahn Berlin GmbH und der BVG ist in diesem Fall
nicht zu kritisieren. Eine Taktverdichtung der U-Bahn-Linie U5 wurde durch die S-Bahn
Berlin GmbH bei der BVG angefragt, im betrieblich realisierbaren Umfang in das mit der
VBB GmbH abzustimmende Ersatzkonzept aufgenommen und letztlich auch bestellt
und durch die BVG erbracht. Der Antwort der BVG zu 4 a) ist zu entnehmen, dass eine
darüber hinausgehende Verdichtung der U5 tatsächlich nicht möglich war. Hieran hätte
im Übrigen auch die Einordnung der Sperrung zu einem anderen Zeitpunkt nichts
geändert.
Frage 5:
Wie schätzt der Berliner Senat den Ablauf und die Koordination der Arbeiten rund um das Ostkreuz
insgesamt ein? Welche Möglichkeiten sieht der Berliner Senat in Zukunft, die negativen Auswirkungen von
Wartungs- oder Bauarbeiten an wichtigen Verkehrsknotenpunkten des ÖPNV zu reduzieren?
4
Antwort zu 5:
Bei der Bewertung des Bauablaufs im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der
viergleisigen Infrastruktur im Abschnitt Ostkreuz – Ostbahnhof ist die entstandene
Verschiebung des Sperrzeitraums und die hieraus resultierende Einordnung der
Baumaßnahme außerhalb von Ferienzeiträumen kritisch zu bewerten. Hierdurch musste
mittels des Ersatzkonzeptes, das sowohl den Ersatzverkehr mit Bussen als auch die
Taktverdichtung der U-Bahn-Linie U5 umfasste, ein deutlich größeres
Fahrgastaufkommen bewältigt werden, als dies in einem Ferienzeitraum (Sommer- oder
Herbstferien) der Fall gewesen wäre. Dieses größere Fahrgastaufkommen wie auch das
außerhalb der Ferien ebenfalls größere Verkehrsaufkommen auf den vom SEV zu
durchfahrenden Straßen trugen maßgeblich zu den aufgetretenen Problemen des
Ersatzverkehrs bei.
Des Weiteren bewertet der Senat die im Nachgang der viertägigen Totalsperrung des
Abschnitts Alexanderplatz – Lichtenberg/Karlshorst/Treptower Park eingetretenen
erheblichen Einschränkungen infolge von Softwareproblemen des Elektronischen
Stellwerks Ostkreuz als sehr problematisch.
Grundsätzlich ist festzustellen, dass für die erforderlichen Arbeiten im Öffentlichen
Personennahverkehr(ÖPNV)-Netz (sowohl für dessen Erneuerung und Modernisierung als
auch für den weiteren Ausbau) Einschränkungen des Verkehrsangebotes und Sperrungen
von Streckenabschnitten auch künftig nicht zu vermeiden sein werden. Das Ziel des
Berliner Senats besteht darin, diese Sperrungen zum überwiegenden Teil in Nächten mit
Betriebspause (Sonntag bis Freitag), an Wochenenden oder in Ferienzeiträumen
einzuordnen. Hierzu besteht zwischen der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und
Klimaschutz und den weiteren Beteiligten wie der DB AG, der BVG, dem VBB und auch
den Fahrgastverbänden Konsens, um die Auswirkungen für die Fahrgäste so gering wie
möglich zu halten.
Ein weiteres Ziel besteht darin, gleichzeitige Sperrungen auf parallel verlaufenden ÖPNVAchsen,
insbesondere im Schnellbahnnetz, möglichst zu vermeiden, so dass für die
jeweils gesperrte Achse neben dem Ersatzverkehr auch Umfahrungsalternativen bestehen
bleiben. Erschwerend bzw. restriktiv wirken sich für die Steuerung und Abstimmung der
zeitlichen Einordnung von Baumaßnahmen insbesondere die nachfolgend aufgeführten
Randbedingungen aus:

  • die große Menge der aktuell und in den kommenden Jahren in allen Verkehrsnetzen
    erforderlichen Erneuerungs- und Instandhaltungsarbeiten, mit zum Teil komplexen
    Abhängigkeiten der einzelnen Baumaßnahmen untereinander,
  • die begrenzte Verfügbarkeit spezieller Baumaschinen, die oft mit sehr langem
    zeitlichem Vorlauf verbindlich gebucht werden müssen,
  • die begrenzte Verfügbarkeit von Bussen und Fahrpersonal für Ersatzverkehre (nicht
    nur in unserer Region, sondern deutschlandweit), die zudem bei mehreren
    gleichzeitigen größeren Sperrungen bereits heute zum Teil aus entfernten Regionen
    zugeführt werden müssen.
    Frage 6:
    Welche weiteren Bauarbeiten und Sperrungen sind für den Berliner Südosten bis Ende 2019 geplant?
    5
    Antwort zu 6:
    Die im Jahr 2019 geplanten baubedingten Einschränkungen auf den S-Bahn-Strecken im
    Berliner Osten und Südosten können der beigefügten, von der DB Netz AG erstellten,
    Anlage entnommen werden. Die darin mehrfach verwendete Abkürzung „Tsp“ steht für
    „Totalsperrung“.
    Berlin, den 05.12.2018
    In Vertretung
    Stefan Tidow
    Senatsverwaltung für
    Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bahnhöfe: VERKEHR An der Warschauer Straße ist der zweite Bahnsteig fertig Die Bauarbeiten am S-Bahnhof laufen bereits seit 13 Jahren., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/friedrichshain-kreuzberg/article215970737/An-der-Warschauer-Strasse-ist-der-zweite-Bahnsteig-fertig.html

Die Bauarbeiten am #S-Bahnhof laufen bereits seit 13 Jahren. In der zweiten Jahreshälfte 2019 soll alles komplett sein.
Zu den Dauerbaustellen im Berliner Bahnnetz gehört der S-Bahnhof an der #Warschauer Straße. Er ist sozusagen der kleine Bruder vom #Ostkreuz. Veränderungen dort haben immer auch Auswirkungen auf die nur wenige Hundert Meter entfernt gelegene Nachbarstation.

Wegen akuter #Baumängel hatte die Bahn bereits Ende 2004 Teile des maroden #Zugangsgebäudes zum Bahnhof sperren müssen. Das #Empfangsgebäude und die Bahnsteigzugänge wurden Anfang 2005 abgerissen. Mehr als ein Jahrzehnt mussten die Reisenden über provisorische #Treppenanlagen zu den Bahnsteigen der S-Bahn gehen. Denn das geplante neue #Bahnhofsgebäude ließ auf sich warten.

Mehrfach mussten die Planungen korrigiert werden, was mehrmonatige Bau-Unterbrechnungen zur Folge hatte. Für die stetig wachsende Zahl von Fahrgästen (aktuell mehr als 40.000 am Tag), die wegen der Nähe zu den Party-Locations in Friedrichshain (wie dem RAW-Gelände) und zur Mercedes-Benz Arena an der Warschauer Straße …

Bahnhöfe: Bauarbeiten am Ostkreuz beendet Endlich ist mal was fertig aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-friedrichshain-bauarbeiten-am-ostkreuz-beendet/23729436.html

An Berlins größtem #Bahnknoten sind die Bauarbeiten vorbei – nach zwölf Jahren. Gekostet hat der Umbau 500 Millionen Euro.
Einer wird arbeitslos am #Ostkreuz: Max der Maulwurf. Das Baustellen-Maskottchen der Bahn musste zwölf Jahre lang Ausfälle, Sperrungen, Pendel- und #Schienenersatzverkehr schönreden. Tatsächlich hat das Projekt Ostkreuz die Geduld von Fahrgästen und Anwohnern lange strapaziert. Dass damit am Sonntag Schluss sein soll – unvorstellbar.
Drei Tage vor dem #Fahrplanwechsel am Sonntag sah Max der Maulwurf noch einmal persönlich nach dem Stand der Dinge, stieg an Gleis 6 aus einer S-Bahn, wischte sich den Schweiß von der Stirn und verkündete: „Geschafft“. Das sagte später auch Richard #Lutz, der Chef der Deutschen Bahn, bei einer kleinen Eröffnungsfeier zwischen den Gleisen 5 und 6. Dass er persönlich kam, zeigt die Wichtigkeit dieses Projektes.

Vom Ostkreuz zum #Rostkreuz
Mit täglich mehr als 1500 Stopps ist das Ostkreuz Deutschlands Bahnhof Nummer 1: Auf keinem halten mehr Züge. Mit täglich 123.000 Ein-, Aus- und Umsteigern ist das Ostkreuz auch der größte Knoten Berlins. Ab Sonntag kommen weitere dazu, weil dann an zwei weiteren Regionalbahnsteigen die Züge von und nach Küstrin …

Bahnhöfe + S-Bahn + Regionalverkehr + Bahnverkehr: Ostkreuz jetzt viergleisig! S-Bahn Berlin ab 9. Dezember besser unterwegs Nach Bauende am Ostkreuz läuft der S-Bahnverkehr dort über doppelt so viele Gleise ⋅ Verbesserte Angebote auf Ring- und Stadtbahn, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Ostkreuz-jetzt-viergleisig–S-Bahn-Berlin-ab-9–Dezember-besser-unterwegs-3537122?contentId=1317082

Nach Bauende am #Ostkreuz läuft der S-Bahnverkehr dort über doppelt so viele Gleise ⋅ Verbesserte Angebote auf Ring- und Stadtbahn

Doppelt so viele #S-Bahngleise machen´s möglich: Dank der vollständigen Inbetriebnahme der viergleisigen Infrastruktur zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof geht´s ab dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember auf der Stadtbahn besser voran. Im Klartext heißt das: zusätzliche Fahrten und kürzere Fahrzeiten.

Im Einzelnen sind das folgende Verbesserungen auf der Stadtbahn: 

S75 Verlängerung nach Ostbahnhof

10-Minuten-Takt Wartenberg – Ostbahnhof in der Hauptverkehrszeit

10-Minuten-Takt Wartenberg – Warschauer Straße außerhalb der Hauptverkehrszeit

S9 Fahrzeitverkürzung

2 Minuten kürzere Fahrzeit zwischen Flughafen Schönefeld – Stadtbahn. Grund: kürzere Haltezeit in Treptower Park

S3/S9 Taktvereinheitlichung

Linien verkehren ab Ostbahnhof im exakten 10-Minuten-Takt nach Spandau.

S3 längere Züge

Maximale Zuglänge von Montag bis Freitag, auch von 9 bis 13 Uhr

Auch auf dem Ring gibt es zum Fahrplanwechsel ein verbessertes Angebot:

Zur Verstärkung auf dem Ring hat das Land Berlin für die Wochenenden zusätzliche Leistungen der Linien S46 und S85 bestellt.

S46 Verlängerung nach Gesundbrunnen

Am Wochenende und an Feiertagen wird die S46 zwischen 13 und 20 Uhr von Westend nach Gesundbrunnen verlängert.

S46 Taktharmonisierung und Fahrzeitverkürzung

Die S46 verkehrt am Wochenende um rund 5 Minuten versetzt zur S41/S42 (bislang: 3/7‘-Takt).

Die Fahrzeit verkürzt sich um rund 2 Minuten durch kürzere Haltezeit in Köllnische Heide

S47 Taktvereinheitlichung und Fahrzeitverkürzung

Verkürzung der Fahrzeit der S47 an Samstagen und Sonntagen zwischen Köllnische Heide und Herrmannstraße um 3 Minuten. Grund: kürzere Haltezeit in Köllnische Heide (bereits seit 1. Oktober in Kraft)

S85 längere Einsatzzeit

Die S85 verkehrt am Wochenende 80 Minuten länger und verkehrt somit wie Montag-Freitag bis ca. 21.30 Uhr.

An den Fahrpreisen ändert sich übrigens nichts. Ein Einzelfahrschein für den Tarifbereich AB kostet weiterhin 2,80 Euro (ermäßigt 1,70 Euro). Eine VBB-Umweltkarte ab 81 Euro, der Preis für die Schülermonatskarte wurde im August dieses Jahres sogar gesenkt auf 21,80 Euro.

Weitere Informationen zum Fahrplanwechsel erhalten Sie auf der Homepage der S-Bahn Berlin unter sbahn.berlin.de, auch mobil per App.

Im #Regionalverkehr: Mehr Sitzplätze in Zügen zwischen Berlin und Brandenburg

Mit dem Fahrplanwechsel erhöht sich auch die Kapazität im Regionalverkehr. So wird die Linie RE6 ganztägig, auch am Wochenende, über Berlin-Spandau hinaus bis nach Berlin Gesundbrunnen verlängert. Weiterhin profitieren Fahrgäste der Linie RE7 von mehr Sitzplätzen sowie zusätzlichen Zügen am Morgen und am Nachmittag. Am Wochenende wird ein weiterer Ausflugszug angeboten. Auch auf den Linien RB10 und RB13 stehen mehr Sitzplätze zur Verfügung.

Verbessertes Angebot in Brandenburg sowie von und nach Polen

In Brandenburg werden die Abfahrtszeiten in Götz und Groß Kreutz der Linie RE1 im Tagesverlauf harmonisiert. Von Cottbus nach Leipzig und zurück können Fahrgäste auf der Linie RE10 nun auch am Abend fahren. Zudem fährt die Linie RB49 am Wochenende durchgehend im Zweistundentakt – auch zwischen Ruhland und Falkenberg. Die Linie RB55 verkehrt künftig am Wochenende im Stundentakt. Dadurch ergeben sich ein täglicher Stundentakt für Schwante, Vehlefanz und Bärenklau sowie zusätzliche Fahrtmöglichkeiten für Velten und Kremmen.

Zusätzliche Verbindungen gibt es mit dem Fahrplanwechsel auch von und nach Polen. So fahren zwischen Frankfurt (Oder) und Rzepin vier anstatt bisher zwei Zugpaare. Drei davon fahren durchgehend von und nach Zielona Góra. Die Direktverbindung aus Berlin-Lichtenberg entfällt dafür. Weiterhin bestehen mit der Linie RB93 zwei umsteigfreie Verbindungen von Forst über Żagań nach Wrocław. Beim preisgekrönten Kulturzug von Berlin nach Wrocław entfallen Fahrten am Samstagabend ab Wrocław und am Sonntagsmorgen ab Berlin zugunsten von neuen Fahrtmöglichkeiten am Freitagnachmittag ab Berlin und am Freitagabend ab Wrocław.

Im #Fernverkehr: Neue Angebote von Berlin nach Österreich und Polen

Mit den verbesserten Angeboten im neuen Fahrplanjahr setzt die Bahn auf weiter steigende Fahrgastzahlen im Fernverkehr. Für Fahrgäste in Berlin und Brandenburg gibt es folgende Veränderungen:

Mehr Komfort und 80 Sitzplätze mehr pro ICE 4-Zug auf der zweistündlichen Linie München-Nürnberg-Erfurt-Leipzig-Berlin. Die Vorteile: Fahrradbeförderung, mehr Platz für Gepäck, fahrzeuggebundener Hublift für Rollstuhlfahrer, verbesserte Fahrgastinformation, Sitzgruppen für Familien und Abteile für Kleinkinder. Auch über Nacht gibt es 2019 insgesamt auf der Verbindung 100 zusätzliche Fahrten.

Neu geht es einmal täglich zu einer attraktiven Reisezeit schneller und umsteigefrei von Berlin nach Wien (über Halle, Erfurt, Coburg, Regensburg und Passau).

Mit dem EC geht es künftig von Berlin aus – mit Halt in Frankfurt (Oder) -abends nach Breslau und über Nacht nach Krakau. Damit wird die bereits seit Juni bestehende Nacht-IC-Bus Linie von Berlin nach Warschau ergänzt. Eine Ausweitung des Angebotes nach Polen wird geprüft.

Mit modernen Zügen an die Ostsee und nach Karlsruhe

Von dem Zulauf der ICE 4 profitieren auch die Reisenden auf der Linie 26 Binz/Stralsund-Hamburg-Hannover-Frankfurt-Karlsruhe. Komfortable ICE T-Fahrzeuge ersetzen die konventionellen IC-Wagenzüge. Diese sind nicht nur schneller als die IC und können einen Zeitpuffer für die Pünktlichkeit herausfahren, sondern haben auch ein Bordrestaurant/-bistro, Ruhebereiche und WLAN.

Hinweise zum Fahrplanwechsel im Regional- und Fernverkehr finden Sie auf der Homepage des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg VBB unter www.vbb.de/search/press/fahrplan-2019-mehr-angebote-auf-der-schiene