Der Platz für die #Tramlinie 21 ist am Berliner #Ostkreuz seit Jahren reserviert: Direkt unter der Unterführung soll eine #Straßenbahnhaltestelle entstehen, die den Bahnhof direkt ans #Tramnetz anschließt.
Um die Tram zu erreichen, die deutlich weiter entfernt vom Ostkreuz über die #Marktstraße führt, mussten Fahrgäste bisher etwa sieben Minuten bis zur Haltestelle gehen – nicht ideal. Seit vergangenen Freitag ist das aber auch keine Option mehr. Denn wie die BVG erklärte, wurde der Betrieb auf einem 900 Meter langen Abschnitt der Tramstrecke am Ostkreuz bis auf weiteres eingestellt. „Die #Gleisanlagen im Bereich #Boxhagener Straße und Marktstraße waren 40 Jahre lang durchgängig in Betrieb und sind dadurch stark abgenutzt“, erklärt die BVG auf ihrer Website. „Alle Möglichkeiten der laufenden Instandhaltung sind nun ausgeschöpft. Damit die #Straßenbahn weiterhin sicher und zuverlässig fahren kann, müssten die Gleise auf dem gesamten Abschnitt zwingend vollständig ausgetauscht werden.“
Welche zeitliche #Verzögerung ergäbe sich dadurch, dass Unterlagen im Rahmen des #Planfeststellungsverfahren erneut ausgelegt werden müssten (die Berliner Zeitung berichtete dazu am 14.10.2025)?
Antwort zu 1:
Zu den weiteren Verfahrensschritten findet ein enger Austausch zwischen #Anhörungsbehörde und BVG statt. Sollte eine erneute Auslegung als weiterer Verfahrensschritt notwendig werden, ergäbe sich erfahrungsgemäß eine Verzögerung von ca. sechs Monaten ab Bekanntmachung des Verfahrensschrittes durch die Anhörungsbehörde.
Sechs Jahre wurde an der Strecke gearbeitet, nun steht der #Wiederaufbau der #Dresdner Bahn vor dem #Abschluss. „Am 13. Dezember 2025 werden wir den neuen Abschnitt zwischen Bahnhof #Südkreuz, dem #Flughafen#BER und Bahnhof #Blankenfelde in Betrieb nehmen“, kündigt Projektleiter Marcus #Reuner in einem aktuellen Video auf der Website der Deutschen Bahn zu dem Vorhaben an. Inzwischen sind den Angaben nach die meisten #Bauwerke und die #Gleisanlagen fertiggestellt, in den nächsten Monaten muss sich die Bahn demnach noch um die #technische Ausrüstung der Strecke kümmern.
Wie bewertet der Senat die folgenden #Varianten der Gleis- und #Bahnsteiganlagen der Abzweigung der #Siemensbahn aus der #Ringbahn am Bahnhof #Jungfernheide hinsichtlich der Wege der Fahrgäste (einschl. der #Umsteigewege zwischen westlichem #Innenring und #Siemensbahn), der Kosten und der flüssigen Betriebsführung? a. ein Mittelbahnsteig mit zwei Gleisen (wie u. a. in Neukölln). Es scheint denkbar, trotz geringer Verschlechterung der Betriebsqualität damit auszukommen, wenn in Westhafen und an anderen Stationen dritte Bahnsteigkanten gebaut und eine sehr dichte Blockteilung eingerichtet wird. Diese Variante vermeidet Kostensprünge durch eine zusätzliche Spreebrücke, den Eingriff in den nördlichen #Bahnhofsvorplatz und das Unterwerk sowie die Behinderung der künftigen #Straßenbahn
In dem am heutigen Freitag von Senatorin Ute Bonde (SenMVKU) und Staatssekretärin Susanne Henckel (Bundesministerium für Digitales und Verkehr – BMDV) einberufenen #Spitzengespräch zu #Abriss und #Neubau der #Ringbahnbrücke und der #Westendbrücke auf der #A100 kamen bei einem ersten Überblick und Austausch über die aktuelle #Verkehrslage in diesem #Autobahnbereich und in den anliegenden Bezirken folgende Themen zur Sprache:
Die S-Bahnlinie #S25 ist eine zentrale #Verkehrsachse für den #Pendlerverkehr im Berliner #Südwesten. In den vergangenen Monaten berichten Fahrgäste über erhebliche #Betriebsstörungen, insbesondere durch unbefugten Aufenthalt von Personen im Gleisbereich. Diese Störungen führen regelmäßig zu massiven Verspätungen von bis zu 90 Minuten und mehr.
Presseberichten zufolge befindet sich der #Gleisabschnitt der #Tram zwischen der #Holteistraße und der #Karlshorster Straße in einem so #desolaten Zustand, dass die BVG davon ausgeht, die Strecke nicht über den Dezember 2025 hinaus in Betrieb halten zu können. Eine #Sanierung sei aber nicht geplant, weil dieser Gleisabschnitt nach dem #Neubau des Abschnittes über die #Sonntagstraße zum #Ostkreuz sowieso stillgelegt werden soll. Dieser Neubau verzögert sich aber immer weiter. Entsprechend habe sich Vertreterin der BVG beim Sprechtag des Berliner Fahrgastverbands IGEB geäußert. Die Folge wäre die Unterbrechung der Tramlinie 21, die von Friedrichshain weiter über Rummelsburg und Karlshorst nach Köpenick führt. Auch unterbrochen wäre dann die lange geplante Tramlinie 22, die nach bisherigen Aussagen des Senats ab Mitte 2026 in Betrieb gehen soll. Sollte es tatsächlich so kommen, wären die ohnehin in Teilen nur schlecht an den ÖPNV angeschlossenen Stadtteile im südlichen Lichtenberg in erheblichem Maße betroffen und deren Anwohnerinnen und Anwohner vom Nahverkehr quasi abgekoppelt.
Frage 1:
Treffen die in der Vorbemerkung erwähnten Presseberichte zu? Wenn ja, welche Gleisabschnitte sind konkret betroffen?
Wie stellt sich der schlechte Zustand des erwähnten Gleisabschnittes dar? Welche Folgen hat er aktuell schon? Warum konkret ist ein über 2025 Betrieb wahrscheinlich nicht möglich?
Antwort zu 2:
Die BVG teilt hierzu mit:
„ Aktuell muss der Verschleißentwicklung durch die Einrichtung von #Langsamfahrstellen auf Teilabschnitten entgegengewirkt werden. Dadurch kommt es derzeit zu #Fahrzeitverlusten, die sich negativ auf die Stabilität und #Pünktlichkeit der Linie 21 auswirken.“
Frage 3:
Frau Senatorin Bonde hat in der 42. Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr angekündigt, dass der Senat zusammen mit der BVG an einem „ Plan B“ für den Fall einer Unterbrechung arbeite. Inwieweit wird dieser auch adäquat eine Verbindung zwischen dem Ostkreuz und Köpenick über Rummelsburg und Karlshorst beinhalten? Inwieweit wird der Senat hierbei auch eine, eigentlich durch die Einrichtung der Tramlinie 22 geplante, Taktverdichtung zwischen Rummelsburg und Karlshorst miteinbeziehen?
Frage 4:
Hat der Senat eine Sanierung des Abschnittes geprüft? Kommt ggf. eine Teilsanierung in Betracht, um eine Streckensperrung zu verhindern? Gibt es andere denkbare Maßnahmen, um eine Sperrung zu verhindern?
Antwort zu 3 und 4:
Die Fragen 3 und 4 werden wegen ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Die BVG teilt hierzu mit:
„ Der Streckenabschnitt kann vsl. bis Ende 2025 betrieben werden, dann muss eine Grundinstandsetzung erfolgen, die Details werden gerade geprüft. Die BVG erarbeitet derzeit entsprechende Konzepte. Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen.“
Das Vorhaben befindet sich im Anhörungsverfahren. Die Einwendungsfrist endete am 18. Oktober 2024. Die Erwiderungen auf die Einwendungen und Stellungnahmen werden derzeit durch die BVG erarbeitet.
Berlin, den 04.11.2024
In Vertretung Johannes Wieczorek Senatsverwaltung für
Informationsveranstaltung am 13.11. im UCI Kino am Eastgate und auf YouTube
Gemeinsam mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) lädt die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung zum #Neu- und #Umbau des #Kreuzungsbereiches der #Landsberger Allee mit der #Märkischen Allee ein.
DB verfolgt in Berlin Starke Schiene-Strategie: Mehr Angebot und Komfort im Fernverkehr • Investition von zweistelligem Millionenbetrag • Umweltpakte berücksichtigt • Geplanter Baubeginn 2026 • Webseite informiert über aktuellen Stand, aus DB
Die Deutsche Bahn (DB) plant, ihre Abstell- und #Behandlungskapazitäten für den #Fernverkehr in Berlin zu erweitern. Dafür will das Unternehmen in #Berlin-Schönholz einen „#ICE-Boxenstopp“ errichten. Auf der Anlage werden zukünftig Züge #gereinigt, mit Frischwasser #versorgt bzw. das Brauchwasser #entsorgt sowie kleinere Arbeiten und #Reparaturen durchgeführt. Die DB investiert einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag, der auf das Ziel der DB-Strategie Starke Schiene einzahlt, um das Angebot und den Komfort der klimafreundlichen Bahn in Berlin weiter auszubauen.
Das Bezirksamt Treptow-Köpenick möchte auf eine Pressemitteilung der Berliner #Parkeisenbahn aufmerksam machen.
Am 01. Mai werden wir nach über 20 Jahren endlich wieder auf der Linie 2 einen #Zugverkehr über den heutigen Haltepunkt “#Haus Natur und Umwelt” (früher #Betriebsbahnhof) anbieten. Die Arbeiten an der #Brücke und den #Gleisanlagen sind bis dahin abgeschlossen.