Das Bezirksamt Treptow-Köpenick möchte auf eine Pressemitteilung der Berliner #Parkeisenbahn aufmerksam machen.
Am 01. Mai werden wir nach über 20 Jahren endlich wieder auf der Linie 2 einen #Zugverkehr über den heutigen Haltepunkt “#Haus Natur und Umwelt” (früher #Betriebsbahnhof) anbieten. Die Arbeiten an der #Brücke und den #Gleisanlagen sind bis dahin abgeschlossen.
Wie hoch war die #Ausfallquote des Aufzugs am #S-Bahnhof #Betriebsbahnhof#Rummelsburg seit der 35 Kalenderwoche 2023 bis heute (bitte nach Kalenderwochen aufschlüsseln)? Wie hoch war die Ausfallquote im Jahr 2023 im Jahresdurchschnitt?
Vorbemerkung des Abgeordneten: Leider musste ich feststellen, dass der Senat meine Fragen in der Antwort zur schriftlichen Anfrage 19/15812 großenteils nicht beantwortet hat. Es ist für mich nicht zu erkennen, dass der Senat überhaupt auf meine Fragen 2 bis 5 eingegangen ist. Meiner Auffassung nach steht es ernsthaft infrage, inwieweit der Senat mit der Beantwortung seiner Verpflichtung aus Artikel 45 der Verfassung von Berlin nachgekommen ist. Frage 1: Warum ging der Senat bei der Beantwortung der schriftlichen Anfrage 19/15812 in keiner Weise auf die Fragen 2 bis 5 ein? Antwort zu 1: Die Fragen 2 bis 5 wurden aufgrund des Sachzusammenhanges mit der Frage 1 beantwortet. Wie ausgeführt, ist die DB #Station & Service AG #Eigentümerin der Anlage und der #Senat kann keine #Vorgaben für #Wartungs- und #Störungsbeseitigungen aufstellen.
Frage 1: Wie bewertet der Senat den Umstand, dass beim #Bebauungsplan 9-15a – einem so großen #Bauprojekt für ca. 5000 neue Einwohner*innen – die #Optimierung des #Busverkehrs allein der BVG überlassen wird und nicht von der Senatsverwaltung für #Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Umwelt, #Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz und der Deutschen Bahn AG gesteuert wird?
Wie stellt sich der genaue #Betriebsablauf der ein- und ausfahrenden Straßenbahnen in den #Betriebsbahnhof#Bernkasteler Str. 79, 13088 Berlin dar? Zu 1.: Die BVG teilt mit, dass während der Ablaufphase auf dem #Betriebshof die Straßenbahnen von ihrer #Abstellposition über die #Ausfahrt des Betriebshofes zum #Streckennetz verkehren. Zum Betriebsende kommen die Straßenbahnen über die #Einfahrt des Betriebshofes und verkehren zu den jeweiligen Abstellpositionen, bzw. begeben sich auf ein #Inspektionsgleis, um notwendige #Wartungsarbeiten zu erhalten. Im letzteren Fall werden erst nach den Arbeiten die Abstellpositionen eingenommen.
Fahren die Straßenbahnen hierbei im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn ein? Zu 2.: Die BVG teilt mit, dass die Straßenbahnen im Regelfall gegen den Uhrzeigersinn fahren.
Warum werden oftmals ganze Runden um das BVG Gebäude gefahren? Zu 3.: Die BVG teilt mit, dass bei notwendigen Inspektionsarbeiten die Fahrt in Richtung Abstellpunkt erst nach der Wartung stattfindet. Das Verwaltungsgebäude muss deshalb umfahren werden. Mitunter tauchen im operativen Geschäft Fehler bzw. Defekte an den Straßenbahnen auf, die ebenfalls durch eine Reparatur auf dem Inspektionsgleis behoben werden. Deshalb finden auf dem Gelände Betriebsfahrten statt.
Wurde dieser Ablauf geändert, wenn ja, wann und warum? Zu 4.: Die BVG teilt mit, dass dieser Ablauf nicht geändert wurde. Im Jahr 2016 wurde die Regelfahrtrichtung auf dem Betriebshof geändert. Dafür wurden die Einfahrt und die Ausfahrt getauscht, in dem in der Bernkasteler Straße eine Weichenkreuzung ausgebaut wurde. Dies führte zu einer Emissionsminderung.
Werden die Straßenbahnen in der Halle geparkt oder auf den Außenflächen? Zu 5.: Die BVG teilt mit, dass die Straßenbahnen in der Halle und auf den Außenflächen geparkt werden.
Gibt es bei den Straßenbahnen Vorlaufzeiten, in denen sie im Stand laufen? Wenn ja, warum und wie lange und wo genau geschieht das? Zu 6.: Die BVG teilt mit, dass gemäß der Dienstanweisung Fahrdienst Straßenbahn (DF Strab) 10 Minuten vor der geplanten Abfahrt vom Betriebshof die Straßenbahnen durch das Fahrpersonal vorbereitet und zu diesem Zweck angeschaltet werden.
Wurden bei der Errichtung des Betriebsbahnhofs Lärmschutzmaßnahmen ergriffen? Wenn ja, welche im Detail? Zu 7.: Die BVG teilt mit, dass nicht bekannt ist, ob bei der Errichtung des Betriebsbahnhofs (vor über 100 Jahren) Lärmschutzmaßnahmen ergriffen wurden. Im Nachgang wurden wie in der Antwort zu 4. dargestellt, Schutzmaßnahmen durchgeführt.
Das Einfahren der Bahn in eine Halle wird mittels Klingel der Tram angekündigt. Gibt es hierzu Vorgaben über Länge/Intensität und wie verhält es sich in der Zeit zwischen 22 und 6 Uhr? Zu 8.: Die BVG teilt mit, gemäß § 15 Abs. 2 DF Strab ist „Vor jeder Anfahrt ein Warnsignal zu geben, in der Fahrzeughalle und an längeren unübersichtlichen Stellen (z.B. Fahrzeugkolonnen) ist das Warnsignal mehrmals zu wiederholen.“ Eine Einschränkung der Gültigkeit dieser Vorschrift auf bestimmte Uhrzeiten gibt es nicht. 3
Welche Maßnahmen wurden mit steigender Gesamtmasse der Straßenbahnen ergriffen, um die Anwohner und Gebäudesubstanz der umliegenden Wohngebäude vor Lärm und Erschütterungen zu schützen? Zu 9.: Die BVG teilt mit, dass durch die steigenden Fahrzeuglängen der Straßenbahnen die Kapazitäten des Betriebshofes reduziert wurden und somit auch die Anzahl der Fahrbewegungen.
Sind in Zukunft Maßnahmen geplant, um die Bürger vor Emissionen vom Betriebsbahnhof zu schützen? Zu 10.: Die BVG teilt mit, dass zukünftig geplant ist, noch längere Fahrzeuge auf dem Betriebshof Weißensee zu stationieren, wodurch sich die Anzahl der Fahrbewegungen weiter reduzieren wird. Weitere technische Anlagen zur Emissionsreduzierung werden im Zusammenhang mit Instandsetzungs- und Umbaumaßnahmen an den Anlagen bewertet und ggf. umgesetzt werden.
Berlin, den 8. September 2022 In Vertretung Tino S c h o p f …………………………………………………. Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
Der im Besitz der #BVG befindliche #Betriebsbahnhof in #Niederschönhausen kann aufgrund des Denkmalschutzes nicht abgerissen oder umgebaut werden. Welche konkreten Maßnahmen zur Erhaltung und zur Sicherung gegen Einsturz sind der BVG auferlegt worden und welche #Instandhaltungsmaßnahmen werden veranlasst? Zu 1.: Die BVG wird in Abstimmung mit der Unteren #Denkmalschutzbehörde das #Verwaltungsgebäude mit einer selbstständig stehenden Rüstung einhausen. Danach ist das Gebäude vor Witterungseinflüssen geschützt. Die Untere Denkmalschutzbehörde hat die BVG darüber informiert, dass es sich bei der geforderten #Gebäudeeinhausung um eine Interimsmaßnahme handelt. Sollte die BVG keine Substanzsicherungsmaßnahmen durchführen, beabsichtigt die Untere Denkmalschutzbehörde, die Gefahrenerforschung zur Feststellung der Bauschäden und hiernach die Substanzsicherung anzuordnen.
In welcher Form und in welchem zeitlichen Turnus werden die Maßnahmen oder der Zustand überprüft? Zu 2.: Die BVG teilt mit, dass regelmäßige Begehungen der Gebäude A, B und C im zeitlichen Turnus von 3 Monaten stattfinden. 2
Welche Vorteile ergeben sich in Bezug auf die bauliche Sicherung und den Erhalt des Standorts durch das Anbringen einer Gedenk- und Informationstafel zur Geschichte des Straßenbahnbetriebsbahnhofs am 3. November 2020? Zu 3.: Die Anbringung der #Informationstafel erfolgte auf Anregung der #Gedenktafelkommission des Bezirks Pankow und wurde nicht verknüpft mit den Bauzuständen oder der perspektiven Entwicklung des Straßenbahnbetriebshofs.
Nach Ansicht der BVG im Jahr 2015 könne das Gelände nach Freizug der historisch eingelagerten Fahrzeuge, wie Busse und Straßenbahnfahrzeuge, für den Verkauf freigegeben werden. Werden nach wie vor solche #historischen Fahrzeuge gelagert? Ist der Freizug geplant, wenn ja, für wann? Zu 4.: Die BVG teilt mit, dass auf der #Liegenschaft keine historischen Fahrzeuge mehr gelagert werden. Unabhängig davon wird der Straßenbahnbetriebshof Niederschönhausen von der BVG noch immer als betriebsnotwendig eingestuft. Bis auf Weiteres kann nicht von einem Freizug ausgegangen werden (vgl. Antwort Frage 5).
Wird damit gerechnet, dass die BVG nach der Absage in Bezug auf einen Umbau oder Abriss den Standort aufgibt? Zu 5.: Die BVG teilt mit, dass der Straßenbahnbetriebshof Niederschönhausen von der BVG noch immer als #betriebsnotwendig eingestuft wird. Bis auf Weiteres wird hier nicht von einer Änderung ausgegangen. Hintergrund ist der im #Verkehrsvertrag festgelegte #Ausbau des Streckennetzes der #Straßenbahn. Damit verbunden ist der Bedarf einer verkehrstechnischen Anbindung des neuen Stadtviertels Blankenburger Süden. Zur Erweiterung der Betriebshofkapazitäten im Norden Berlins ist der Neubau eines Betriebshofes notwendig. Die Fläche dieses Betriebshofes muss die Aufnahme von 60 bis 90 Fahrzeugen mit der Ausprägung der Werkstatt als Schwerpunktwerkstatt mit Bremsprüfgleis ermöglichen. Hierfür ist eine Fläche von rund 100.000 m² erforderlich. Die Grundstücke, die der BVG hierfür zur Verfügung gestellt werden können, umfassen jedoch deutlich weniger Fläche. Aus diesem Grund muss der Betriebshof Niederschönhausen als Abstellfläche weiter vorgehalten werden.
Welche Planungen gibt es für den Fall, dass die BVG sich von dem Standort zurückzieht? Zu 6.: Die BVG teilt mit, dass sich das Unternehmen bis auf Weiteres nicht von diesem Standort zurückziehen wird (vgl. Antwort auf die Frage 5). Konkrete Planungen gibt es derzeit nicht. Weder eine Inbetriebnahme durch die BVG noch eine vollständige Aufgabe des BVG-Betriebsstandortes sind ausgeschlossen. Erste Ideen für Nutzungsmöglichkeiten nach Aufgabe des Standorts sollen im Rahmen der Erarbeitung eines Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes für die Friedhöfe Nordend entwickelt und geprüft werden. Nachnutzungsmöglichkeiten und deren Umsetzbarkeit gilt es u. a. unter den Anforderungen des Denkmalschutzes zu diskutieren. Die Konzepterstellung startete im Herbst 2020. Die Fertigstellung der Studie wird im Laufe des Jahres 2021 erwartet.
Welche Gefahren in Bezug auf die Bau- und Nutzungssicherheit sieht der Senat für den Fall, dass keine Maßnahmen ergriffen werden?
Stimmt der Senat zu, dass das Gelände und die darauf befindlichen Bauten aktuell dem Verfall preisgegeben werden? 3 Zu 7. und 8.: Das Verwaltungsgebäude ist akut einsturzgefährdet. Insofern besteht Gefahr für Leib und Leben von Passanten bzw. Fahrzeugführenden. Es besteht zudem die Gefahr des unwiederbringlichen Verlustes eines historisch wertvollen Gebäudes, das als Denkmal ausgezeichnet ist.
Wurde durch den Senat eine Prüfung zur Problematik der potentiellen Gefährdung Dritter eingeleitet? Wenn ja, welche Gefahren für Dritte konnte der Senat feststellen, falls keine Maßnahmen in Bezug auf Bau- und Nutzungssicherheit ergriffen werden? Zu 9.: Siehe Antwort zu Frage 7 und 8.
Was hat die aktuelle #Standortuntersuchung bisher ergeben? Zu 10.: Siehe Antwort zu Frage 6.
Welche weiteren Untersuchungen werden vorgenommen und wann werden sie abgeschlossen? Zu 11.: Weitere Untersuchungen sind nicht geplant.
Welche Kosten pro Jahr entstehen dem Land Berlin und der BVG durch den aktuellen Zustand des Betriebsbahnhofs? Zu 12.: Dem Bezirk Pankow entstehen keine Kosten durch den aktuellen Zustand des Betriebsbahnhofs. Die BVG teilt mit, dass in den letzten drei Jahren folgende Ausgaben für die Instandhaltung sowie die Unterhaltungsleistungen getätigt wurden: 2018 714.582,42 EUR 2019 565.404,72 EUR 2020 630.954,10 EUR.
Werden die Bürgerinnen und Bürger an zukünftigen Nutzungskonzepten beteiligt? Zu 13.: Die Öffentlichkeit wird zunächst im Rahmen der „Städtebaulichen #Entwicklungskonzeption“ bei der Ideensammlung über die Internetplattform „mein.berlin.de“ einbezogen. Für die Konkretisierung möglicher Nutzungskonzepte ist zu gegebener Zeit ein Prozess anzuschließen, bei dem die Beteiligung der Öffentlichkeit ebenso Berücksichtigung finden kann.
Wann ist damit zu rechnen, dass die in Mitleidenschaft gezogene Bushaltestelle Dietzgenstraße/Mittelstraße wieder an ihren ursprünglichen Standort zurückkehrt? Zu 14: Der Bezirk Pankow teilt mit, dass absehbar nicht damit zu rechnen ist, dass die Bushaltestelle an ihren ursprünglichen Standort zurückkehrt.
Ab wann ist die zu dem Thema in Aussicht gestellte Internetseite des BA Pankow https://www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/aemter/stadtentwicklungsamt/stadtplanung/artikel.437842.php aktiv? 4 Zu 15.: Die Veröffentlichung von Informationen auf der Internetseite befindet sich derzeit in interner Abstimmung und startet zeitnah. Berlin, den 24. März 2021 In Vertretung Barbro D r e h e r ………………………………………………… Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
Frage 1:
Aus welchem Grund ist es derzeit nicht geplant, am künftigen Bahnhof #Johannisthal, derzeit #Betriebsbahnhof #Schöneweide, einen weiteren #Fahrstuhl am Ausgang zur Johannisthaler Seite zu errichten?
Frage 2:
Ist es richtig, dass die zuständige Senatsverwaltung diesen Fahrstuhl bisher nicht bestellt hat und es somit
nur einen barrierefreien Zugang von Niederschöneweider Seite geben wird? Wenn ja, weshalb wurde der
Fahrstuhl bisher nicht bestellt?
Frage 3:
Geht die zuständige Senatsverwaltung davon aus, dass auf der Johannisthaler Seite des künftigen Bahnhofes
Johannisthal keine Menschen mit Gehbehinderung oder junge Eltern mit Kinderwagen wohnen bzw. bei den
Unternehmen arbeiten werden, welche sich rund um den künftigen Bahnhof Johannisthal ansiedeln sollen?
Frage 4:
Wie hoch wären die zusätzlichen Kosten zur Errichtung eines Fahrstuhls auch am Ausgang zur Johannisthaler
Seite des künftigen Bahnhofes Johannisthal?
Frage 5:
Wenn doch die Errichtung eines Fahrstuhls am Ausgang zur Johannisthaler Seite geplant sein sollte, wann
soll dieser errichtet werden und wie lange wird der künftige Zugang zum Bahnhof nicht barrierefrei sein?
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Antwort zu 1 bis 5:
Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat einen #Aufzug, welcher den
barrierefreien Zugang des Bahnhofs von der Johannisthaler Seite ermöglichen soll, bei der #DB Station & Service AG bestellt. Die Bestellung des Aufzugs erfolgte unter anderem
aufgrund der Entwicklung der westlich an den Bahnhof angrenzenden Flächen. Im Zuge
dessen wird mit einer verstärkten Nutzung des westlichen Zugangs zum Bahnhof
Johannisthal gerechnet und selbstverständlich auch mit einer stärkeren Nutzung durch
mobilitätseingeschränkte Personen, sodass ein barrierefreier Zugang an dieser Stelle
notwendig wird.
Aktuell befindet sich die Planung für den Aufzug in der #Grundlagenermittlung, die
Erarbeitung der Aufgabenstellung der ersten Planungsphase wird voraussichtlich im
1. Quartal 2021 erfolgen. Ein konkreter Kosten- und Zeitplan kann derzeit aufgrund des
frühen Planungsstadiums noch nicht benannt werden.
Berlin, den 06.12.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz