Straßenverkehr: Berlin: Warum die Straße des 17. Juni zur Dauerbaustelle wird, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/mitte/article232486667/Strasse-des-17-Juni-wird-Dauerbaustelle-wegen-Stromkabel.html

Geduld brauchen vor allem #Autofahrer in den kommenden Jahren auf der #Straße des 17. Juni. Denn in der Hauptstadt haben die Arbeiten für ein riesiges Tunnelbohrprojekt begonnen. Die sogenannte „#Kabeldiagonale“ des Stromnetzbetreibers #50Hertz soll künftig die #Stromversorgung für Berlin sicherstellen. Im Bereich Tiergarten ist ein Zwischenstopp der neuen #Energie-Hauptschlagader geplant – und der bringt erhebliche Einschränkungen für den Verkehr an Berlins Ost-West-Tangente mit.

Das #Stromkabel soll in einem 6,7 Kilometer langen Tunnel verbaut werden, der quer durch die Hauptstadt verläuft. „Wir müssen den Endmast an der Rudolf-Wissell-Brücke mit dem Umspannwerk in Mitte verbinden“, sagt Projektleiter Bernd Gramling. Bislang führt der Leitungstunnel vom Umspannwerk Marzahn über jenes in Friedrichshain bis nach Mitte. Künftig aber soll die Kabeldiagonale bis zur bestehenden #Hochspannungsleitung an der #Rudolf-Wissell-Brücke verlängert werden, damit auch die City West als Versorgungsgebiet miteinbezogen werden könne.

Berlin will keine fossile Brennstoffe – und braucht mehr Strom
Mit dem Bau des Stromkabels reagiert die Bundesregierung auf die neuen Bedarfe in der Energieversorgung. Zuletzt hatte sich Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) etwa für einen schnelleren Ausbau des Ökostroms aus Wind und Sonne ausgesprochen. Ihr zufolge müssten Wind- und Sonnenenergienutzung in Deutschland stark ausgebaut werden, um Klimaneutralität bis …

S-Bahn Berlin 2020 so pünktlich wie seit mehr als 10 Jahren nicht mehr, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/S-Bahn-Berlin-2020-so-puenktlich-wie-seit-mehr-als-10-Jahren-nicht-mehr-5848822

Züge waren im vergangenen Jahr durchschnittlich zu 97,1 Prozent pünktlich ⋅ Verbesserung um einen Prozentpunkt im Vergleich zu 2019

#Pünktlichkeits-Rekord bei der #S-Bahn Berlin!

Auf durchschnittlich 97,1 Prozent hat die S-Bahn ihre #Pünktlichkeit im vergangenen Jahr weiter verbessert – und damit um einen ganzen Prozentpunkt im Vergleich zu 2019 (96,1 Prozent).

Dabei wurde erstmals auch in jedem einzelnen Monat das Ziel von 96 Prozent Pünktlichkeit erreicht – und das trotz weiter zunehmender Störungen von außen, wie Personen im Gleis oder dem Brandanschlag an der Frankfurter Allee im Oktober.

Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit zu verbessern, sind die wesentlichen Ziele der 2018 gestarteten #Qualitätsoffensive der Berliner S-Bahn. Dieses konzernübergreifende Projekt – in Zusammenarbeit mit DB #Netz, DB #Station & Service und DB #Energie – hat bislang gute Erfolge eingefahren. So konnte auch der Anteil der Zugausfälle im Vergleich zum Vorjahr auf niedrigem Wert von unter zwei Prozent gehalten werden.

Bahnindustrie: Deutsche Bahn startet europaweite Ausschreibung für grünen Strom, aus Handelsblatt

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/erneuerbare-energien-deutsche-bahn-startet-europaweite-ausschreibung-fuer-gruenen-strom/25111736.html?ticket=ST-57529262-YD7SaQsXG9Z2CcMYNEQ0-ap5

Die Deutsche Bahn will mit einer europaweiten #Ausschreibung bei dem geplanten Umstieg auf #erneuerbare Energien vorankommen. Die Energieversorger-Tochter DB #Energie suche nach Anbietern für insgesamt 500 Gigawattstunden (GWh) Leistung über einen Zeitraum von acht Jahren, teilte das Unternehmen am Sonntag mit. Die Bieterfrist läuft bis zum 18. November. Zuvor hatte „Spiegel Online“ über die Ausschreibung berichtet.

„Auslaufende #Kraftwerksverträge ersetzen wir konsequent durch erneuerbare Energien“, sagte DB-Energie-Chef Torsten #Schein. Ab 2038 will die Deutsche Bahn mit 100 Prozent #Ökostrom unterwegs …

S-Bahn: Qualitätsoffensive S-Bahn PLUS für Berlin und Brandenburg 180 Bausteine – für mehr Pünktlichkeit, Qualität und Service, aus S-Bahn

Klicke, um auf Faktenblatt_Qualitaetsoffensive_S-Bahn_PLUS.pdf zuzugreifen

Die Bandbreite der Maßnahmen reicht von verbesserter #Wartung, optimierter Energie- und #IT-Versorgung über attraktivere #Bahnhöfe und mehr #Sicherheit bis zu neuen Betriebsabläufen. Die kurz- und mittelfristigen Aktionen sollen noch in diesem Jahr eine positive Wirkung erzielen. 2023 sollen die meisten Einzelpunkte umgesetzt, bis 2025 abgeschlossen sein.
S-Bahn PLUS: Weniger Störfälle und höhere Pünktlichkeit
• Mehr Kontrolle: Kürzere #Wartungsintervalle an den hoch belasteten Technik-Anlagen der Stadtbahn
• Vorsorglicher Ersatz von Türrelais zur Vermeidung von #Türstörungen
• Austausch von 915 störanfälligen Anlagen der Leit- und #Sicherungstechnik
• Vorzeitiger Austausch störanfälliger #Signalkabel
• Mehr Vernetzung: Errichtung einer zentralen Schnittstelle für alle 14 elektronischen Stellwerke zur schnelleren Störungsermittlung
• Betreten verboten! Bahnsteig-Endtüren sollen das unberechtigte Betreten von Gleisanlagen verhindern („Personen im Gleis“). Der Pilot wird am Ostbahnhof durchgeführt.
• Störungsmeldung vom Lokführer zur Werkstatt – dadurch schnellere Reparatur
• Mehr Flexibilität durch bessere #Stromversorgung auf den Außenstrecken
• Erneuerung der Fernsteuerungen von #Stromschienen-Schaltanlagen, um die Zuverlässigkeit der #Energie-Versorgung zu erhöhen.
• Zentrales Öffnen aller Türen in der Hauptverkehrszeit auf wichtigen Bahnhöfen (Test ab 23. Juli zwischen Ostkreuz und Hauptbahnhof).
S-Bahn PLUS: Attraktivere Bahnhöfe
• Bauliche Aufwertung von 17 Bahnhöfen (Schwerpunkt Zugangsbereiche)
• Erneuerung von Fahrgastinformationsanlagen
• Mehr Sicherheit: Zusätzliche Präsenzstreifen als Pilotprojekt an den Bahnhöfen Warschauer Straße und Alexanderplatz, ergänzend zu fünf S-Bahnwachen und mobilen Unterstützungsgruppen
• Mehr Sauberkeit: Verstärkte Reinigung von Schwerpunktbahnhöfen
• Mehr Schönheit: Künstlerische Wandgestaltung an Bahnhöfen (zum Beispiel Partymotive an der Warschauer Straße mitten auf der Friedrichshainer Feier-Meile)
S-Bahn PLUS: Bessere Betriebsabläufe
• Joboffensive: 100 neu ausgebildete Lokführer pro Jahr
• Alle unter einem Dach: Neue integrierte Leitstelle in Schöneweide – so sollen Abstimmungsprozesse im Störfall deutlich beschleunigt werden.
• Ausbau der Energieversorgung durch 22 zusätzliche Gleichstromunterwerke
• Abbau von Oberstrombegrenzungen im Außennetz durch 10 neue Unterwerke
• Nachschlagewerk: neue Störfallkonzepte bei Streckensperrungen und Eingleisigkeit
• Lokführer-Wechsel nur noch gegen die Lastrichtung (Bsp.: Wechsel früh morgens auf Linien stadtauswärts).
• Umleitungsfahrpläne werden im System hinterlegt.
Investitionen
• S-Bahn Berlin GmbH: mindestens 1,4 Millionen Euro
• DB Netz AG: ca. 20 Millionen Euro
• DB Station&Service AG: 11 Millionen Euro
• DB Energie GmbH: 230 Millionen Euro (öffentliche Mittel)
• Insgesamt fließen bis 2023 im Rahmen der Verkehrsverträge rund 1,1 Milliarden Euro in die S-Bahnflotte (Ertüchtigung alter Baureihen und Beschaffung von Neufahrzeugen).
Mehr Infos finden Sie auch online unter sbahn.berlin/qualitaet

Potsdam + Straßenbahn: Mehr Energie-Effizienz im Potsdamer Stromversorgungsnetz der Straßenbahnen

Potsdam, 16.10.2015 – Das langjährig angelegte Projekt für mehr #Energie-Effizienz im #Potsdamer Stromversorgungsnetz der #Straßenbahnen steht mit der Erhöhung der #Fahrleitungsnennspannung von 600 V DC auf #750 V DC kurz vor dem erfolgreichen Abschluss. Im Rahmen von Rekonstruktions- und Neubaumaßnahmen im Stromversorgungsnetz der Straßenbahn wurde bereits seit 1992 die Umstellung der Fahrleitungsnennspannung auf 750 V vorbereitet. In den vergangenen 18 Jahren wurden im ersten Teil des Projektes 5 Gleichrichterunterwerke rekonstruiert und 14 Gleichrichterunterwerke neu gebaut. Mit dieser Maßnahme wurde eine effizientere Nutzung der rückspeisefähigen Bremsenergie der Straßenbahnen ermöglicht. Damit nutzen wir derzeit bereits 24% der erzeugten Bremsenergie effektiv zum Antrieb unserer Straßenbahnen. Die nun bevorstehende Erhöhung der Fahrleitungsnennspannung auf 750 V hat den Vorteil, dass sich bei gleichbleibender Leistung die Betriebsströme und damit die elektrischen Verluste verringern. Dadurch wird Energie eingespart und gleichzeitig die Belastbarkeit der Anlagen erhöht. Die wesentliche Arbeit der Spannungsumstellung besteht im Umklemmen der Anschlusskabel auf die dafür vorgesehenen Unterspannungssammelschienen der Transformatoren. Damit wird die volle Leistung mit der höheren Nennunterspannung erreicht. Die Umstellung der Fahrleitungsnennspannung wird vom 23.10. – 25.10.2015 durchgeführt. Dazu ist es notwendig, einen Schienenersatzverkehr zwischen Platz der Einheit und Kirschallee/ Viereckremise von Freitag, 23.10.2015, ab 22.00 Uhr, bis Samstag, 24.10.2015, Betriebsschluss einzurichten. Veröffentlicht von: ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH
Source: BerlinVerkehr

S-Bahn: Ab sofort mit Fahrerassistenz-System: Berlins S-Bahn-Züge rollen pünktlicher und effizienter ans Ziel FASSI spart jährlich bis zu sieben Prozent Fahrstrom

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/9424614/bbmv20150527.html?start=0&c2212428=2207508&itemsPerPage=20&x=1

(Berlin, 27. Mai 2015) Unter dem Namen #FASSI hat die #S-Bahn Berlin ein neu entwickeltes #Assistenzsystem für die #Lokführer ihrer rot-gelben Züge in Betrieb genommen. Es hilft #Energie zu sparen, die #Pünktlichkeit und #Fahrgastinformation zu verbessern sowie betriebliche Abläufe zu vereinfachen. Erdacht und umgesetzt wurde das Navigationssystem für die Schiene von erfahrenen Eisenbahnern des Konzernunternehmens DB Kommunikationstechnik in Dresden. Die Investitionskosten betrugen rund sieben Millionen Euro und sollen sich bei einer geschätzten Energieeinsparung von bis zu sieben Prozent in rund drei Jahren amortisieren.

Bastian Knabe, Geschäftsführer Finanzen der S-Bahn Berlin, ist von den Vorteilen des Innovationsprojekts überzeugt: „Das System verbessert die Pünktlichkeit und macht die S-Bahn zuverlässiger. Über einen automatischen Abfahrtscountdown und ständig aktualisierte Hinweise zur Anschlussgewährung an Umsteigepunkten erhalten die Triebfahrzeugführer wichtige Handlungsempfehlungen, die die Kundenzufriedenheit weiter verbessern. Zudem leistet FASSI auf mehreren Ebenen einen wichtigen Beitrag zur Schonung unserer Umwelt. Mit den Empfehlungen zum energieeffizienten Fahren ist eine jährliche Stromersparnis von 25 Millionen Kilowattstunden möglich. Dies entspricht dem jährlichen Energieverbrauch von 5.000 Vier-Personen-Haushalten.“

Norbert Becker, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Kommunikationstechnik GmbH, freut sich über den erfolgreichen Start des Systems im Berliner S-Bahn-Netz: „Bei der Entwicklung von FASSI haben wir den seit mehr als hundert Jahren gewachsenen Erfahrungsschatz aus Generationen von Eisenbahnern genutzt und ins Heute übertragen. Die Prinzipien des energiesparenden Fahrens wurden bereits von den Heizern der Dampflokomotiven praktiziert. Energiesparen bedeutete das Schonen ihrer Muskelkraft. So merkte sich jeder Heizer markante Landmarken, ab denen der Zug auch ohne Energiezuführung genug Schwung hatte. Auch die Lokführer der S-Bahn haben viel Wissen angesammelt. Durch sie haben wir unsere Datenbank für die Strecken der Berliner S-Bahn befüllt. Mit FASSI kann es nun von allen Triebfahrzeugführern im Sinne der Umwelt und Effizienz genutzt werden.“

Innerhalb von acht Monaten wurden die 720 Führerstände der S-Bahn-Flotte in den unternehmenseigenen Werkstätten mit der neuen Infrastruktur ausgestattet. Es handelt sich um ein hochkant aufgestelltes Display, kaum größer als ein Tablet-PC, das über einen Touch Screen bedient wird. Im Rahmen eines viermonatigen Probebetriebes passten die Entwickler das System fortwährend an die Herausforderungen des Berliner S-Bahn-Netzes an. Seit 13. April läuft der Echtbetrieb.

Mit der Einführung von FASSI ändern und verbessern sich auch Arbeitsabläufe des Fahrpersonals: Umfangreiche Fahrplanunterlagen, die bisher in Papierform mitgeführt werden mussten, stehen den Triebfahrzeugführern künftig stets aktualisiert in elektronischer Form bereit. Damit entfallen jährlich rund vier Millionen gedruckte Papierseiten. Der Lokführerrucksack wird um etwa 1,5 Kilogramm entlastet. Sukzessive entfällt zudem die zeitraubende telefonische Übermittlung betrieblicher Informationen zwischen Triebfahrzeugführer und Transportleitung. Erforderliche Umdisponierungen im Störungsfall können zeitnah elektronisch übermittelt werden. Das System erlaubt die stetige Ergänzung weiterer Funktionen, die im Interesse einer effizienten Betriebsführung wünschenswert sind.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Tarife + VBB: Interview VBB-Chefin Susanne Henckel Die nächste Preiserhöhung bei BVG und S-Bahn wartet schon, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/interview-vbb-chefin-susanne-henckel-die-naechste-preiserhoehung-bei-bvg-und-s-bahn-wartet-schon/11539656.html #Energie ist billiger geworden, aber #Fahrgäste von Bahn und Bus merken davon nichts – warum nicht? Susanne #Henckel, die Chefin des #Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg, hat eine Erklärung dafür. Frau Henckel, nicht einmal drei Monate nach der jüngsten #Preiserhöhung planen Sie in Ihrem Haus für 2016 schon die nächste Runde. Ist das gerechtfertigt? Immerhin sind die Energiepreise gesunken, mit denen bisher meist höhere Preise begründet worden sind. Der #VBB-#Tarif wird nach einem Index berechnet, der den Kostenanstieg der Verbraucher- und Energiepreise der vergangenen 60 Monate berücksichtigt. Der Dieselpreis ist zwar gesunken, doch wir fahren ja auch mit Strom. Und hier sind allein durch die Mehrbelastung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz die Kosten für die Verkehrsbetriebe erheblich gestiegen. Die Fahrgäste von Bahn und Bus sollen das nun ausgleichen? Die Fahrgäste leisten durch den Kauf der Tickets ihren Beitrag zur Finanzierung des Öffentlichen Personennahverkehrs – im Fachjargon sprechen wir von der sogenannten Nutzerfinanzierung – die nur rund 46 Prozent der tatsächlichen …