Frage 1: In welchem #Bauabschnitt befinden sich aktuell die #Bauarbeiten für die neue #City-S-Bahn? Antwort zu 1: Die Bauarbeiten der #S21 befinden sich derzeit im ersten Bauabschnitt zwischen dem #S-Bahn-Nordring (#Westhafen und #Wedding) und Berlin #Hauptbahnhof. In Vorbereitung für den zweiten Bauabschnitt sollen von April 2023 bis Januar 2024 #Stahlbauteile (#Litzenanker) unterhalb des Platzes der #Republik vor dem #Reichstag geräumt werden.
Der #Netz-Betreiber #50Hertz bohrt einen knapp sieben Kilometer langen #Tunnel unterhalb der City West – für Kabel für die Berliner #Stromversorgung. Thomas Rautenberg war beim Einsetzen der ersten Teile der #Tunnelbohrmaschine dabei.
Auf diesen Termin hatten die #Baufirmen jahrelang hingearbeitet: Ein Signal des Bauleiters und die schweren Ketten am Kranhaken spannen sich. Zentimeter für Zentimeter hebt sich der #Bohrkopf aus seiner Lagerung. Der weiße Zylinder ist zwölf Meter lang und 161 Tonnen schwer. Alles geht wie in Zeitlupe.
Die Deutsche Bahn will nach mehreren Verzögerungen Ende des Jahres den ersten Abschnitt der neuen #S-Bahn-Linie #S21 in Betrieb nehmen. „Stand heute geht der erste Teil der #City-S-Bahn wie geplant im Dezember 2022 in Betrieb, es fahren also dann erstmals direkte S-Bahnen zwischen #Hauptbahnhof und #Gesundbrunnen beziehungsweise #Wedding“, teilte ein Bahn-Sprecher auf Anfrage mit. Voraussichtlich im Herbst will die Deutsche Bahn auf der Strecke den #Probebetrieb starten. All das steht aber unter Vorbehalt: Insbesondere die Auswirkungen der Omikron-Variante seien noch nicht absehbar, erklärt der Sprecher.
Die Deutsche Bahn nimmt das erste #Teilstück der neuen Berliner #City-S-Bahn (#S21) Ende nächsten Jahres in Betrieb. Zum #Fahrplanwechsel im Dezember #2022 können Fahrgäste die Strecke zwischen #Hauptbahnhof und nördlicher Ringbahn nutzen. Dann sind erstmals die stark frequentierten Stationen #Gesundbrunnen und Hauptbahnhof durch eine direkte S‑Bahn-Linie miteinander verbunden. Die Züge fahren damit ein Jahr später als geplant. Grund für die Verzögerung sind unter anderem zeitintensive #Nachverhandlungen mit den beteiligten #Baufirmen.
Alexander #Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Berlin: „Wir waren im Projekt City-S-Bahn in den letzten Wochen und Monaten mit vielen #Nachforderungen der bauausführenden Firmen konfrontiert. Es ging um einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag. Über Berechtigung und Höhe dieser Nachforderungen wurde zäh gerungen. Nun sind die Verhandlungen abgeschlossen. Die gute Nachricht: Wir konnten die Forderungen auf gut die Hälfte reduzieren und Geld sparen. Die schlechte Nachricht: Dadurch haben wir Zeit verloren, da während der Verhandlungen wenig gebaut wurde. Und aufgrund der #Pandemie ist die #Aufholjagd, die wir uns wünschen, leider nicht sicher machbar. Deshalb haben wir uns entschieden, die Inbetriebnahme auf den übernächsten Fahrplanwechsel zu verschieben.“
Die DB hat das Projekt City-S-Bahn bereits im Herbst 2020 organisatorisch und personell neu aufgestellt. Die neue #Projektleitung hat nun alle bestehenden Planungen überprüft und, wo nötig, angepasst und korrigiert. Aktuell verlegt die DB auf der neuen Strecke erste Gleise und installiert Signale. Wenn die Strecke mit dem sogenannten #Interimsbahnsteig unter der #Invalidenstraße fertig ist, gelangen Fahrgäste der City-S-Bahn direkt in die Ebene -1 des Hauptbahnhofs mit Übergang zur #U5 und zur #Straßenbahn.
Wegen des neuen Pfuschs im #BER-Gebäude, der die Eröffnung 2017 unmöglich macht, prüft die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) #Regressanspruche gegen #Baufirmen und #Projektüberwacher. Das geht aus einer am Mittwochnachmittag verbreiteten Erklärung von Geschäftsführer Karsten #Mühlenfeld hervor. Die FBB ist samt Aufsichtsrat von den Schwierigkeiten offenbar kalt erwischt worden. In der Erklärung wurde offiziell bestätigt, dass es neue Terminverzüge auf der Baustelle in Schönefeld gibt. "So können weder die Türen, noch die Sprinkleranlage von den zuständigen Auftragnehmern zu den geplanten Terminen fertiggestellt werden", heißt es. Entsprechende Hinweise aus dem Baubereich, Technikchef ist der frühere Siemens-Manager Jörg Marks, lägen seit vergangener Woche vor. Danach seien Ende der Woche Vertreter der Anteilseigner informiert worden, "und es wurde begonnen, die neuen Erkenntnisse auf ihre Auswirkungen hin zu validieren."
Ob die Sprinkleranlagen im Ernstfall funktionieren, ist unklar
Zum Umfang der Verzögerungen selbst macht die FBB noch keine Angaben. "Da diese Analyse nicht vollständig abgeschlossen wurde, ist eine Aussage zu den Folgen für den Eröffnungstermin noch nicht möglich." Dabei geht es allerdings dem Vernehmen nach darum, wann der BER dann 2018 eröffnet werden kann. Dem Vernehmen nach wird es mindestens vier oder fünf Monate dauern, bis die Steuerungsprobleme bei den rund 1400 Automatiktüren (Fehlerquote: 80 Prozent) behoben sind und die teilweise zu gering dimensionierte Sprinkleranlage nachgerüstet ist. In der FBB-Erklärung war von ausstehenden hydraulischen Berechnungen der Sprinkleranlage die Rede. Im Kern geht es darum, ob durch den Einbau von 29.000 Sprinklerköpfen im Zuge der BER-Sanierung seit 2012 die Rohre und der Druck noch ausreichen, es im Ernstfall nicht nur tröpfelt.
Die Fehlerquote bei den Automatiktüren liegt bei 80 Prozent
Ursprünglich war die bauliche Fertigstellung der BER zuletzt für Ende Januar 2017 geplant. Dies hätte nach dem FBB-Fahrplan unbedingt geschafft werden müssen, um den neuen Airport vielleicht doch noch im Oktober/November 2017 eröffnen zu können. Angepeilt wird nun die Fertigstellung bis Sommer 2017, um den BER dann im ersten oder zweiten Quartal 2018 eröffnen zu können.