Eines der größten #Verkehrsinfrastruktur-Projekte im Norden Berlins bringt Vorteile für Pendler: Im Rahmen des Neubaus der #Schönhauser-Allee-Brücke soll auch der heutige #Verbindungstunnel zwischen dem BVG-Hochbahnhof der Linie #U2 und dem darunter befindlichen Bahnsteig der Berliner #Ringbahn verschwinden – und wird durch einen modernen #Neubau ersetzt. So berichtete es Arne Huhn, der Leiter des Senats-Referats für #Brückenbau, am Dienstag am Rande eines Ortstermins zu #Brücken-Neubau-Vorhaben in Prenzlauer Berg.
Welche #Brücken-Neubauten sind im Land Berlin in Planung? Bitte nach Art der Brücke, #Planungsstand, voraussichtliche aktuelle Kosten und Bezirken tabellarisch darstellen.
Frage 1: In welchem Zustand befinden sich die #Verkehrswege im #Nordosten Berlins grundsätzlich? Antwort zu 1: Das Bezirksamt Pankow antwortet hierzu: „Sämtliche öffentlich gewidmeten #Straßenflächen und Verkehrswege im Bezirk Pankow von Berlin befinden sich grundsätzlich in einem #verkehrssicheren Zustand, was nicht bedeutet, dass jede Verkehrsfläche zu jeder Zeit gefahrlos und frei von Mängeln ist. Der #Straßenzustand ist permanenten Veränderungen unterworfen, auf die der Verkehrssicherungspflichtige, also das Land Berlin, nur reagieren kann.“
Um marode #Brücken an #Autobahnen und #Bundesstraßen zu #sanieren, sind mehr Mittel nötig, sagt #Bundesverkehrsminister#Wissing. Der „#Sanierungsstau“ betreffe 4000 Brücken. Staus und Vollsperrungen soll vorgebeugt werden. Bundesverkehrsminister Volker Wissing will marode #Straßenbrücken schneller modernisieren und die Mittel dafür ab 2026 auf 2,5 Milliarden Euro pro Jahr erhöhen. Das teilte das Verkehrsministerium mit. „Es ist um die Brücken alles andere als gut bestellt, daher besteht hier Handlungsbedarf“, sagte der FDP-Politiker nach einem „#Brückengipfel“ mit Experten und Vertretern der #Bauwirtschaft. In die Sanierung sei bislang zu wenig investiert worden.
Es sind keine sieben #Brücken, wie sie die Band „Karat“ in ihrem Song beschreibt. Auf der Berliner #Stadtbahn sind es 731 #Bögen, die sich per #Viadukt von Ost nach West schlängeln. Jetzt steht der 140. Geburtstag der Strecke an. Von Georg-Stefan Russew
Frage 1: Wie ist der bauliche #Zustand folgender #Brücken, und wie stellt sich deren Sanierungsbedarf konkret dar? (#Beusselbrücke, #Perleberger Brücke, #Putlitzbrücke) Antwort zu 1: Die Beusselbrücke hat auf Grundlage der regelmäßigen #Bauwerksprüfung nach DIN 1076 mit einer #Zustandsnote von 2,5 einen ausreichenden Zustand bezüglich der Standsicherheit; die #Verkehrssicherheit und die Dauerhaftigkeit haben leichte Beeinträchtigungen; die Erhaltung und Verbesserung des Gesamtzustands werden durch kontinuierliche kurz- und mittelfristige Unterhaltungsleistungen erreicht. Die Perleberger Brücke hat mit einer Zustandsnote von 2,3 einen befriedigenden Zustand 2 bezüglich der Standsicherheit; die Verkehrssicherheit und die Dauerhaftigkeit haben leichte Beeinträchtigungen; die Erhaltung und Verbesserung des Gesamtzustands werden durch kontinuierliche mittelfristige Unterhaltungsleistungen erreicht. Die Putlitzbrücke hat mit einer Zustandsnote von 3,0 einen nicht vollumfänglich ausreichenden Zustand bezüglich der Standsicherheit; die Verkehrssicherheit und die Dauerhaftigkeit haben Beeinträchtigungen, die durch Sonderprüfungen engmaschiger als durch die reguläre Bauwerksprüfung bzw. Überwachung kontrolliert werden. Eine unmittelbare Verkehrsgefährdung besteht nicht. Derzeit erfolgt die Planung von grundhaften Instandsetzungsarbeiten.
Die #Autobahn ist so deutsch wie Fahren ohne #Tempolimit. Ein Mythos. Die Realität: Staus und #Baustellen. Wie zukunftsfähig ist die kreuzungsfreie, mehrspurige #Schnellstraße? Und wie steht es um die Erhaltung?
Frage 1: Welche #Brücken (#Autobahnbrücken, #Eisenbahn- und #Fußgängerbrücken) sind im Land Berlin dringend #sanierungsbedürftig? (Bitte um tabellarische Auflistung nach Bezirken) Antwort zu 1: Für die in Zuständigkeit des Landes Berlin liegenden Fußgängerbrücken ergibt sich bei den folgenden Brücken ein dringender #Sanierungsbedarf. Die #Instandsetzungsplanungen hierfür laufen bereits. Bezirk Brückename Mitte Adlerbrücke Mitte Sellerbrücke Spandau Spektegrabensteg Spandau Südparkbrücke Neukölln Große Brücke über dem Wiesenbach 2 Bezüglich der Autobahnbrücken hat die AdB folgende Tabelle übermittelt: Autobahn Brückenname A100 Knobelsdorffbrücke, TBW A+C A100 Kaiserdammbrücke, TBW 1+3 A100 Ostpreußenbrücke A100 Spundwand Rognitzstraße II / Wendeplatte A103 Br.üb.Albrecht-,Kieler Str,Düppelmarkt u.2 Trhs, TBW A+B A115 Spanische Allee-Brücke A115 Alemannenbrücke A115 Borussenbrücke A100 Schwarzbacher Brücke A100 Paulsborner Brücke A114 Heinersdorfer Brücke und Stützwand, TBW A1+A2 A100 Tunnel Rathenauplatz-Weströhre, FR Süd+Nord, TBW 1+2 A100 BAB A 100 Brücke über die Ausfahrt Detmolder Str., TBW 1+2 A100 Rampenbrücke Ausfahrt BAB A 100 Detmolder Str. A100 Brücke über die Mecklenburgische Straße, TBW A1+A2 A100 Brücke über die Rudolstädter Straße A100 Brücke am S-Bhf Schmargendorf (Heidelberger Platz) A100 Brücke Abfahrt BAB A 100 Stadtring A100 Rudolf-Wissell-Brücke A100 Brücken über die Halenseestr. Ost (07044 b-d), TBW 1+2+3 A100 Ringbahnbrücke und Rampenbrücke A100 Westendbrücke A100 Brücke über die Bahnanlagen am S-Bhf Eichkamp A111 Westl. u. Östl. Rampenbrücke Kurt-Schumacher-D., TBW 1+2 A111 Östliche Brücke über den Siemensdamm A111 Westliche Brücke über den Siemensdamm A115 Cordesstraßenbrücke, TBW 1+2+3 Bezüglich der Eisenbahnbrücken teilt die DB AG mit: „Seitens der DB Netz AG sind im Zeitraum 2022 – 2029 rund 38 Brücken aus dem Anlagenbestand im Land Berlin für eine Sanierung vorgesehen.“
In welchem #Zustand befinden sich die Berliner #Brücken aktuell? (Wir bitten auch um Anlage einer Liste mit den aktuellen Zustandsnoten der Berliner Brücken.)
Antwort zu 1:
Die aktuell zusammengestellte Liste der Brücken in der #Baulast des Senats mit #Zustandsnoten ist als Anlage beigefügt.
Frage 2:
Welche Brücken sind aktuell gesperrt oder teilweise gesperrt?
Antwort zu 2:
Aktuell sind in Berlin die Roßstraßenbrücke in Mitte und die Wuhletalbrücke in Marzahn voll, sowie die Elsenbrücke, die Salvador-Allende-Brücke und die Lange Brücke in Treptow-Kö- penick teilweise gesperrt. Darüber hinaus existieren Brücken in Berlin, die aufgrund ihres Alters nicht für die heutigen Verkehrsbelastungen berechnet wurden oder aufgrund ihres Zustandes eine geringe Belastbarkeit besitzen. Diese sind mit einer Lastbeschränkung aus- gewiesen.
Frage 3:
Wie weit ist die Umsetzung des geplanten Erhaltungsmanagementsystems für die Brückeninfrastruktur? Liegt dafür bereits ein Einführungskonzept vor? Sollte das Konzept noch nicht vorliegen: Bis wann ist damit zu rechnen, dass Berlin ein Managementsystem bekommt?
Antwort zu 3:
Die Entwicklung des digitalen Erhaltungsmanagementsystem für die Berliner Brücken (EMS-I) ist weit vorangeschritten und die Einführung des Systems für Ende 2021 vorgesehen. Da es sich um ein neuentwickeltes Datenbanksystem handelt, werden auch darüber hinaus laufende Anpassungen erforderlich werden. Insbesondere werden automatisierte Kostenermittlungen immer einer individuellen Bewertung unterzogen werden müssen.
Frage 4:
Liegen mittlerweile die personellen Voraussetzungen zur Sicherstellung der Einführung vor?
Antwort zu 4:
Die personellen Voraussetzungen für die Entwicklung und Einführung des Erhaltungsmanagementsystems sind vorhanden, die personellen Kapazitäten für die dauerhafte Anwendung, Pflege und Auswertung unter bautechnischen Aspekten sind noch zu schaffen. Für die dauerhafte Anwendung, Pflege und Auswertung unter bautechnischen Aspekten sind bisher keine personellen Kapazitäten zur Verfügung gestellt
Frage 5:
Welche Brücken werden aktuell saniert und welchen Zeitplan gib es hierfür?
Antwort zu 5:
Aktuell befinden sich insbesondere die größeren Brückenbaumaßnahmen Elsenbrücke (2028), Salvador-Allende-Brücke (2022), Südl. Blumberger-Damm-Brücke (2025), Südl.
Yorckbrücke 5 (2021), Neue Fahlenbergbrücke (2023), Verkehrszeichenbrücken-SOV (2022), Behelfsbrücke Lange Brücke (2022) und Löffelbrücke (2021) in der Ausführungsphase, welche mit einer geplanten Fertigstellung entsprechend der Klammerangaben umgesetzt werden sollen. Darüber hinaus werden bei einer Vielzahl weiterer Ingenieurbauwerke in 2021 kleinere Instandsetzungsmaßnahmen umgesetzt.
Frage 6:
Welche Brückenneubauten plant der Senat und welchen Zeitplan hat er hierfür?
Antwort zu 6:
Entsprechend der aktuellen Prioritätensetzung und unter Berücksichtigung der haushaltäri- schen Voraussetzungen sind bis 2030 insbesondere Bauleistungen an den Brückenstand- orten: Fußgängerbrücke (FGB) Schmöckwitzwerder, Putlitzbrücke, Pyramidenbrücke, Mühlendammbrücke, Moltkebrücke, Wuhletalbrücke, FGB Pönitzwiesen, Löwenbrücke, Brücke am Falkenberg, Buckower Chaussee Brücke, FGB Adlergestell, Nordhafenbrücke, Europa-City-Brücke II, Lange Brücke, Schönhauser-Allee-Brücke, Sellheimbrücke, Laake- brücke, Brücke am Bahndamm, Neue Gertraudenbrücke, Spittelmarktbrücke, Köpenicker- Allee-Brücke, diverse Brückenbauwerke im Zuge der TVO (Tangentialverbindung Ost), Verkehrsknoten Marzahn, Hegemeisterbrücke, Bahnhofsstraßenbrücke, Fürst-Bismarck-
Steg, Brücke am Packereigraben, Schlossbrücke, Schlossparkbrücken, Schulenburgbrücke, Dunckerbrücke, Heubuder Brücke, Brücken über den Pfefferluchgraben, Spektegrabenstege, Schönfließer Brücke, östl. Bucher-Straßen-Brücke, Gehrenseebrücke, SÜ Gartenfeld, FGB Gartenfeld, Hellersdorfer Brücken vorgesehen. Darüber hinaus ergeben sich noch mehrere Brückenbauwerke, welche im Zusammenhang mit den geplanten Radschnellwegverbindungen stehen (u.a. Brücke am Grützmachergraben, Brücke über den Britzer Verbindungskanal). Die vorgenannten Maßnahmen befinden sich bereits in der Planungsphase bzw. sind Bestandteil der Investitionsplanung.Mögliche Anpassungen infolge von Prioritäts- und Nachrückerprojekten oder Projekten, welche ggf. auf Basis von alternativen Projektumsetzungen geplant werden können, werden im Rahmen des turnusmäßigen Zustandscontrollings berücksichtigt. Weitere Anpassungen in Wertung der Ergebnisse von Bauwerksprüfungen sind ebenfalls denkbar.
Frage 7:
Warum plant der Senat aktuell nicht den Wiederaufbau der Waisenbrücke als Fuß- und Radsteg?
Antwort zu 7:
Bedingt durch jahrzehntelange Sparvorgaben für die Infrastruktur des Landes Berlin ist bei den Brückenbauwerken ein erheblicher Instandsetzungsrückstau zu verzeichnen.
Der Abbau des bestehenden Rückstaus im Brückenbau kann zum aktuellen Zeitpunkt nur durch eine gezielte Prioritätensetzung bearbeitet werden. Dabei hat der Erhalt der beste- henden Infrastruktur oberste Priorität.
Die Wiederherstellung der Waisenbrücke ist als Rad- und Fußverkehrsbrücke im Planwerk Innere Stadt enthalten. Im Stufenplan der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen ist der Wiederaufbau der Waisenbrücke angedacht.
Auch bei der Stadtdebatte Berliner Mitte ist die Waisenbrücke als langfristiges Projekt
Welchen stadträumlichen Vorteil erkennt der Senat im Bau der Waisenbrücke?
Antwort zu 8:
Durch den Wiederaufbau der Waisenbrücke würde eine zusätzliche Verbindung zwischen den beiden Altstadtquartieren geschaffen.
Frage 9:
Warum plant der Senat aktuell nicht den Wiederaufbau der Brommybrücke als Fuß- und Radsteg?
Antwort zu 9:
Bedingt durch jahrzehntelange Sparvorgaben für die Infrastruktur des Landes Berlin ist bei den Brückenbauwerken ein erheblicher Instandsetzungsrückstau zu verzeichnen.
Der Abbau des bestehenden Rückstaus im Brückenbau kann zum aktuellen Zeitpunkt nur durch eine gezielte Prioritätensetzung bearbeitet werden. Dabei hat der Erhalt der beste- henden Infrastruktur oberste Priorität. Der Wiederaufbau der Brommybrücke bleibt
grundsätzlich wünschenswert und wird in Abhängigkeit von den vorhandenen Kapazitäten mittel- bis langfristig umgesetzt werden.
Frage 10:
Welchen stadträumlichen Vorteil erkennt der Senat im Bau der Brommybrücke?
Antwort zu 10:
Durch die zunehmende Bebauung an beiden Uferseiten der Spree wächst die Bedeutung einer weiteren Verbindung zwischen Kreuzberg und Friedrichshain.
Frage 11:
Ist vom Senat nach wie vor der Bau des Brommystegs aus Mitteln des Stadtumbaus West vorgesehen, wie es noch aus einer Schriftlichen Anfrage aus dem Jahr 2014 (Drs. 17/ 13614) hervorgeht?
Antwort zu 11:
Durch die Beendigung des Programms „Stadtumbau West“ ist die Verwendung diesbezüg- licher Mittel hinfällig.
Frage 12:
In welcher Breite und mit welcher Querschnittsaufteilung (Fuß-, Radverkehr, Fahrspuren und Gleisbett der Straßenbahn) wird die Neue Gertraudenbrücke geplant?
Frage 14:
Sieht der Senat vor, bei der Wettbewerbsauslobung ähnlich wie für die Mühlendammbrücke eine spätere Re- duzierung des Querschnitts für die Fahrspuren zugunsten einer größeren Aufenthaltsbreite für Fußgänger oder eine Begrünung vorzugeben?
Antwort zu 12 und 14:
Die Aufteilung der Verkehrsraumes der Neuen Gertraudenbrücke soll analog zur geplanten Realisierung der Mühlendammbrücke in zwei Projektphasen erfolgen, so dass die jeweiligen Breiten und Aufteilungen den Nutzungsanforderungen der Projektphase zugeordnet werden. Somit soll auch die Neue Gertraudenbrücke in einer zweiten Phase durch die weitere Reduzierung der Fahrspuren über attraktive Umgestaltungspotenziale verfügen, die im Rahmen der Mobilitätswende aktiviert werden können.
Die konkreten Angaben ergeben sich aus den weiteren Planungsphasen.
Frage 13:
Wie werden die Stadtgesellschaft und der Bezirk an der Planung beteiligt?
Antwort zu 13:
Durch verschiedene Formate und Beteiligungsmöglichkeiten werden sowohl die Stadtge- sellschaft und auch der Bezirk ins Bauvorhaben eingebunden.
Frage 15:
Welche Maßnahmen sieht der Senat im Zuge der Investitionsmaßnahme „Neubau einer Fußgängerbrücke über die Wuhle neben der Landsberger Allee“ vor? Wie weit ist der Planungsstand?
Antwort zu 15:
Die Nikolai-E.-Bersarin-Brücke im Zuge der Landsberger Allee weist für die Fahrbahnberei- che, den Gleisbereich der Straßenbahn und den südlichen Seitenbereich, unterteilt in Geh- und Radweg, ausreichende Breiten für die Funktion der übergeordneten Straßenverbindung aus. Nördlich existiert neben der 7,50 m breiten Fahrbahn jedoch nur ein Seitenbereich von 1,40 m Breite, der weder Radfahrenden noch Zu-Fuß-Gehenden ausreichend Platz bietet. Diese Situation soll durch den Neubau einer zusätzlichen Fuß- und Radwegbrücke parallel zum Bestandsbauwerk verbessert werden. Die Maßnahme steht im engen Zusammenhang mit den erforderlichen Instandsetzungsmaßnahmen an der Straßenbrücke. Aufgrund der Prioritätensetzung sowie des immer noch herrschenden Personalkräftemangels konnte die Maßnahme noch nicht begonnen werden.
Berlin, den 20.05.2021 In Vertretung
Ingmar Streese Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Nr.
iBW.-Nr.
ASB-Ing.-Nr.
TeilBW.-Nr.
Brückenname
Zustandsnote
1
01003
3446003
0
Hannoversche Straßenbrücke
2,6
2
01006
3446006
0
Schiffbauerdammbrücke
3,0
3
01009
3446008
0
Hugo-Preuß-Brücke
2,2
4
01011
3446010
0
Kronprinzenbrücke
2,3
5
01012
3446011
A2
Marschallbrücke/Marschallbrücke, Straßenbrücke
1,9
6
01012
3446011
A1
Marschallbrücke/Marschallbrücke, neue Gehwegbrücke (West)
1,9
7
01012
3446011
A3
Marschallbrücke/Marschallbrücke, neue Gehwegbrücke (Ost)
1,2
8
01012
3446011
B1
Marschallbrücke/Marschallbrücke, alte Gehwegbrücke (West)
1,2
9
01012
3446011
B3
Marschallbrücke/Marschallbrücke, alte Gehwegbrücke (Ost)
DB-Vorstand Ronald #Pofalla: #Rekordsumme für ein leistungsfähiges modernes #Schienennetz, attraktive Bahnhöfe und die Digitale Schiene Deutschland • DB packt 2021 in Berlin und Brandenburg 250 Kilometer Gleise, 130 Weichen, 26 Brücken und 50 Stationen an • 390 neue Mitarbeitende für die Infrastruktur Mit #Rekordinvestitionen und einem neuen Arbeitsprogramm macht die DB die #Schieneninfrastruktur weiter fit. „Wir bauen ein neues Netz für Deutschland und legen den Grundstein für den #Deutschlandtakt“, sagt der DB-Infrastruktur-Chef Ronald Pofalla. „Die Schiene ist ein Herzstück der Klimawende. Deshalb investieren wir so viel wie noch nie und erhöhen das Tempo für die #Sanierung und mehr #Kapazität im Schienennetz“, so Pofalla weiter. Rund 12,7 Milliarden Euro von DB, Bund und Ländern fließen in diesem Jahr in die #Eisenbahninfrastruktur (12,2 Milliarden Euro im Jahr 2020). Das ist die höchste Summe, die jemals innerhalb eines Jahres für Modernisierung, Instandhaltung sowie Neu- und Ausbau des Schienennetzes und attraktivere Bahnhöfe vorgesehen ist.
Rund 1,18 Milliarden Euro stehen 2021 für die Infrastruktur in Berlin und Brandenburg zur Verfügung. 250 Kilometer Gleise, 130 Weichen und 26 Eisenbahnbrücken packt die DB in diesem Jahr mit der Rekordsumme an. Außerdem modernisiert die Deutsche Bahn für Reisende und Besucher*innen in den beiden Bundesländern 50 Haltepunkte und Stationen – darunter die Berliner Bahnhöfe Ostbahnhof und Zoologischer Garten sowie Brandenburg Hauptbahnhof. Auch mittlere und kleinere Stationen wie in Eichwalde, Eisenhüttenstadt, Lauchhammer oder Zeuthen profitieren von den Investitionen.
Um alle Projekte umsetzen zu können, baut die DB ihre Teams 2021 weiter auf: 220 Ingenieurinnen und Bauüberwacherinnen sowie 170 Instandhalter*innen verstärken in Berlin und Brandenburg die Reihen.
Die Auswirkungen der Investitionen auf die Fahrgäste werden durch bessere Planung und zusätzliche Bauinfrastruktur noch geringer. Die Störungen im Netz sind heute auf dem niedrigsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Wichtigster Grund: die vorausschauende Instandhaltung, mit der Fehler frühzeitig erkannt und behoben werden können.
Aktuelle Bau- und Fahrplanauskünfte für Reisende stellt die DB im DB Navigator, den Streckenagenten-Apps des Nahverkehrs sowie unter https://inside.bahn.de/ bereit. Weitere Informationen unter: www.deutschebahn.com/investitionen2021 sowie unter www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell
Regional- und Bahnverkehr:
Berlin – #Rostock •Gleiserneuerung zwischen Birkenwerder und Oranienburg, 5. – 15. März •Gleiserneuerung Schönfl – Oranienburg, 30. Juli – 10. September •Errichtung von Lärmschutzwänden zwischen Oranienburg und Nassenheide, 8- 10. Dezember
#Ausbaustrecke#Angermünde-Grenze Deutschland/ #Polen (-#Szczecin) Baubeginn im Abschnitt zwischen Angermünde und Passow, November
#Nordkreuz – #Karow (zweite Baustufe) •Inbetriebnahme Gleis 11 am S-Bhf Karow, April •Fertigstellung Eisenbahnüberführung Bahnhofstraße/Pankgrafenstraße, Dezember
Berlin – #Spandau Weichenerneuerungen, 9. Juli – 6. August
#Hamburg – Berlin (Altstrecke) Erneuerung von Gleisen, Weichen sowie Leit- und Sicherungstechnik, Ausrüstung für Hochgeschwindigkeitsverkehr, 11. September – 11. Dezember
Ausbaustrecke Berlin – #Frankfurt/Oder – Grenze Deutschland/ #Polen •Gleis- und Weichenerneuerung Seelow (Mark) – Frankfurt (Oder) sowie Erkner – Köpenick, Rückbau Fußgängerbrücke „Alter Wasserturm“ Frankfurt (Oder), Anfang März •Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik, Streckenausrüstung mit ETCS Frankfurt (Oder) – Oderbrücke-Grenze & Erkner-Fürstenwalde •Eröff Personenunterführung S-Bhf Wilhelmshagen, voraussichtlich Ende Februar
Ausbaustrecke Berlin – #Dresden Umbau Wünsdorf Waldstadt, bis 11. Dezember
Westlicher Berliner #Außenring, Abschnitt #Golm – Satzkorn – Werder Gleis- und Schwellenerneuerung, Oberleitungsarbeiten, 15. Januar – 2. April
Mai – 7. Juni und 1. Juli – 9. August •Gleiserneuerung, u.a. Großbeeren Süd – Südkreuz, 12. – 15. November und
Dezember – 9. Januar 2022
Nord-Ost-Kurve Mahlow im Zusammenhang mit Flughafen Ausbaustrecke Berlin – Dresden Umbau Wünsdorf Waldstadt, bis 11. Dezember
#Brücken Odervorfl und #Oder (Grenze Deutschland/ #Polen) Erneuerung der Bauwerke, Arbeiten aus dem Hochwasserschutzprogramm Oder/Weichsel, bis 10. Dezember
Vom 23. bis 26. April und vom 20. bis 23. August besteht zwischen Berlin-Buch und Bernau ein Ersatzverkehr mit Bussen. Grund sind die Arbeiten an der Bahnbrücke „Schönerlinder Straße“, die im Februar dieses Jahres begannen und voraussichtlich bis Ende August dauern werden.
Seit September 2016 werden zwischen Berlin-Buch und Bernau insgesamt 14 Eisenbahnbrücken ersetzt.
Auf dem südlichen Abschnitt der S2 werden einige Streckensperrungen notwendig, um Arbeiten beim Bauvorhaben „Dresdner Bahn“ im bzw. am Gefahrenbereich der Gleise ausführen zu können:
Ersatzbusse fahren
α zwischen Marienfelde und Blankenfelde vom 15. bis 19. April α zwischen Marienfelde und Blankenfelde vom 30. April bis 3. Mai α zwischen Priesterweg und Blankenfelde vom 24. Juni bis 9. August.
Im nördlichen Abschnitt der S25 gibt es eine Vielzahl an Baumaßnahmen, die zu Gleissperrungen führen. Grund ist die Ausrüstung der Strecke mit elektronischer Stellwerkstechnik (ESTW) bzw. mit dem Zugbeeinflussungssystem S-Bahn Berlin (ZBS).
Ersatzverkehr mit Bussen besteht
α Schönholz – Tegel an sechs Wochenenden im März/April α Tegel – Hennigsdorf an sechs Wochenenden im Mai/Juni α auf dem Ring/Nord-Süd-Bahn an fünf August/September-Wochenenden
und zwischen Schönholz und Hennigsdorf vom 3. bis 25. Oktober.
Zwischen Halensee und Beusselstraße fahren vom 19. März bis 12. April Ersatzbusse. Im Bahnhof Westend müssen Gleise und Weichen erneuert werden. In Westkreuz sind Instandhaltungsarbeiten, wie Abdichten der Ringbahnbrücke vorgesehen.
Zwischen Strausberg und Strausberg Nord werden die Gleise erneuert und im Bahnhof Strausberg Nord zusätzlich die Weichen. Zwischen Strausberg und Strausberg Nord fahren vom 1. Oktober bis 15. November Ersatzbusse.
Für den Neubau der Straßenbrücke am südlichen Blumberger Damm ist ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Friedrichsfelde Ost und Wuhletal vom 18. bis 21. Juni, vom 21. bis 23. August, vom 27. bis 30. August und vom 4. bis 6. September erfoderlich.
Wegen einer Gleiserneuerung zwischen Nöldnerplatz und Lichtenberg fahren zwischen Ostkreuz und Lichtenberg vom 5. bis 12. April Ersatzbusse.
Für den Neubau der Straßenbrücke Nuthestraße fahren zwischen Babelsberg und Potsdam Hbf vom 16. bis 19. April und vom 17. bis 20. Dezember keine Züge der S-Bahn-Linie 7.
Zwischen Schönfließ und Hohen Neuendorf werden Gleise, Weichen und die Stromschiene sowie das 30 KV-Energiekabel erneuert. Ersatzbusse fahren
α Blankenburg – Hohen Neuendorf vom 26. März bis 8. April α Blankenburg – Hohen Neuendorf vom 27. bis 30. August α Schönfließ – Hohen Neuendorf vom 19. bis 26. März α Schönfließ – Hohen Neuendorf vom 8. April bis 10. Mai
Zwei Einschränkungen betreffen die #Stadtbahn und das #Nord-Süd-System:
Zur #Instandhaltung des Nord-Süd-S-Bahntunnel wird der Abschnit Gesundbrunnen–Yorckstraße/Großgörschenstraße vom 10. bis 13. September gesperrt.
Wegen der #Sanierung der #Gleishallen des Ostbahnhofs wird der Abschnitt Warschauer Straße–Alexanderplatz vom 29. Oktober bis 1. November gesperrt.