Bis zum Jahresende sollen über 200 neue #Niederflur-Eindecker dazu beitragen, den überalterten #BVG-Busbestand zu verjüngen und den chronischen #Fahrzeugmangel zu beheben.
Alle neuen Fahrzeuge sind durch jeweils zwei #Rampen an den vorderen beiden Türen behindertengerecht ausgestattet und nutzen mit einer Breite von 2,55 Meter die neuen gesetzlichen Möglichkeiten voll aus. Sie verfügen über #Klimaanlage, „#Kneeling“, #CRT-Filter, #RBL-gesteuerte Fahrgastinformations-Einrichtungen und viele weitere Einrichtungen, die Techniker und #Fahrgäste erfreuen. Aber sie weisen auch einen deutlichen Mangel auf – nämlich viel zu wenige #Sitzplätze.
Die unteren #S-Bahnsteige sollen für die in #Ost-West-Richtung verlaufenden Linien zugunsten eines #Richtungsbetriebes umgebaut werden, so dass die Fahrgäste alle in die jeweilige Fahrtrichtung verkehrenden Züge nutzen können. Zukünftig werden am Bahnhof Ostkreuz aber auch #Regionalzüge an den drei neu entstehenden Regionalbahnsteigen der #Frankfurter, #Wriezener und der #Ringbahn halten können. Die jeweiligen S- und Regionalbahnsteige sollen über großzügige Treppen, #Fahrtreppen und #Aufzüge miteinander verbunden werden, so dass sich die Situation für die umsteigenden Fahrgäste deutlich verbessern wird. Während der Bauzeit soll es keine wesentlichen Betriebseinschränkungen auf der S-Bahn sowie bei Regional- und Fernbahn geben. Der dadurch vorgesehene #etappenweise#Umbau, der 2004 beginnen soll, wird allerdings voraussichtlich acht Jahre in Anspruch nehmen. Die Umbaukosten werden auf ca. 350 Millionen Euro geschätzt.
Zum #Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2002 wird die #Connex-Gruppe ihre zweite #Interconnex-Verbindung zwischen #Görlitz, Berlin und #Stralsund anbieten und damit ein erfolgreiches Produkt ausbauen. Ab 01.03.2003 kommt eine dritte Linie zwischen Rostock, Berlin und #Köln hinzu.
Weiterhin bestehen bleibt die bei den Bahnkunden beliebte erste Interconnex-Verbindung #Gera – Berlin – Rostock mit folgendem Fahrplan: Die Abfahrt in Gera erfolgt dabei rund eine Stunde, in umgekehrter Richtung 50 Minuten später als bisher. Dieses Zugpaar fährt auch im Fahrplanjahr 2003 täglich.
Wie warb doch damals die BVG: Unsere jüngste Haltestelle hat eine lange Geschichte. Doch davon, dass der #Alexanderplatz wie einst auch ein echter #Knotenpunkt der #Straßenbahn wird, ist man heute weit entfernt.
Wenn man davon absieht, dass zur Zeit scheinbar alle Verlängerungen Richtung Leipziger Straße zum Kulturforum in weite Ferne rücken (zumindest erst nach 2008 realisiert werden sollen) bleibt ein offenkundiger Mangel der jetzigen Alex-Anbindung: Die aus der Prenzlauer Allee kommenden Fahrgäste erreichen den Alexanderplatz weiterhin nicht. Denn zur Zeit biegt die Straßenbahn-Linie 1 noch kurz davor von der Prenzlauer Allee kommend in die Torstraße in Richtung Rosa-Luxemburg-Platz ab. Über 10.000 Fahrgäste werden so täglich vor dem Erreichen des eigentlichen Umsteigepunktes im wahrsten Sinne „umgeleitet“.
Das wesentlich Neue an dieser Änderung ist, daß in den #Geltungsbereich des § 1 der #VBB-Beförderungsbedingungen der Eisenbahn-, Regional- und S-Bahn-Verkehr einbezogen wurde, was bisher so nicht der Fall war. Dadurch ist in die folgenden #Neuregelungen eine Reihe von #Vorschriften eingearbeitet worden, die für die #Fahrgäste übersichtlicher geworden sind. Das betrifft insbesondere Regelungen über #Anschlußverkehre zwischen #S-Bahn und #Regionalverkehr einerseits und andererseits für die Benutzung von Regionalzügen von Bahnhöfen innerhalb nach Bahnhöfen außerhalb des #VBB-Tarifgebietes und umgekehrt.
Pritzwalk. Angefangen hatten sie zu viert und mit einem #Triebwagen. Der juckelte hin und her zwischen #Putlitz und #Pritzwalk, einer Strecke, die die Bahn AG aufgeben wollte. Ein halbes Jahr lang durften sich die vier samt Triebwagen aber noch auf den Schienensträngen austoben. Das war 1996.
Es sind nur wenige Meter Gleis, die im Juni in Betrieb gehen, aber sie eröffnen für viele #S-Bahn-Fahrgäste schmerzlich vermisste Verbindungen. Mit der Aufnahme der Fahrten auf den neuen Gleisen zwischen den Bahnhöfen #Bornholmer Straße und #Schönhauser Allee kann man wieder aus #Pankow ohne Umsteigezwang zu den Bahnhöfen der östlichen Ringbahn fahren. Die Verbindung war wegen Bauarbeiten für das #Nordkreuz im Herbst 2001 eingestellt worden.
Der #Bahnhof#Zoo ist viel mehr als nur ein Bahnhof. In Westdeutschland war er zu #Mauerzeiten das Synonym für #West- Berlin. Jetzt heißt es, langsam #Abschied nehmen. Wenn der künftige #Hauptbahnhof am früheren #Lehrter Bahnhof wie geplant 2006 betriebsbereit ist, werden im ehemaligen West-Berliner „Hauptbahnhof“ viel weniger Züge halten als heute. Für viele Fahrgäste werden dann die Wege zu den Fernzügen länger. Die Bahn bereitet sich bereits darauf vor. Derzeit ist keine Rede mehr davon, den Bahnhof Zoo weiter großzügig umzubauen.
Der Vorschlag des ehemaligen #Lufthansa Chefs Heinz #Ruhnau, auf den #Ausbau Schönefelds zu verzichten und statt dessen #Tegel weiter zu betreiben, findet keine Unterstützung. Der scheidende Vorsitzende der Berlin Brandenburg #Flughafen Holding (#BBF), Götz Herberg, sagte dem Tagesspiegel, der #Luftverkehr in Berlin könne nur entwickelt werden, wenn der Betrieb schnellstens auf einen Standort konzentriert werde. Dies sei nur in #Schönefeld möglich. Ein Aussetzen der Planungen für den Ausbau Schönefelds zum Flughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) schade dagegen dem Wirtschaftsstandort Berlin.
Die S-Bahn Berlin GmbH passt sich den veränderten Verkehrsbedürfnissen ihrer Fahrgäste zu den Festtagen an und bietet ein stark erweitertes Fahrtenangebot. Von Montag, 23. Dezember, 4 Uhr, bis Freitag, 27. Dezember, 1 Uhr, fahren die Züge auf nahezu allen Verbindungen rund um die Uhr. Dies bedeutet Zugverkehr über 93 Stunden ohne Betriebspause.
Am Montag, 23. Dezember, gilt der übliche Werktagfahrplan (allerdings ohne Verstärkerzüge des Berufsverkehrs). Am Heiligabend fahren die Züge nach dem Samstagfahrplan, der aufgrund der erheblichen geringeren Nachfrage ab ca. 17 Uhr auf einen 20-Minuten-Takt reduziert wird. Einzelne Linien fahren verkürzt. Am 1. und 2. Weihnachtstag gilt der Sonntagfahrplan. In den Nächten zum Heiligabend, zum 1. und 2. Weihnachtstag fahren die Züge, wie üblich bei durchgehendem Nacht-verkehr, im Citybereich alle 30 Minuten und auf den Außenstrecken im 60-Minuten-Abstand.
Von Freitag, 27. Dezember, bis Montag, 30. Dezember, gelten die übli-chen Fahrpläne (jedoch ohne die Verstärkerzüge des Berufsverkehrs). In der Nacht vom 30. zum 31. Dezember wird zusätzlich ein durchge-hender Nachtverkehr angeboten.
Auch in der Silvesternacht sind die S-Bahn-Züge rund um die Uhr un-terwegs und fahren fast so häufig wie im Berufsverkehr. Auf der Stadt-bahn und den Nord-Süd-Strecken gibt es einen 4-Minuten-Takt. Auf der Ringbahn sind die Züge alle 5 – 10 Minuten unterwegs. Für die Außenstrecken bedeutet dies: Bis zum Neujahrsmorgen, 10 Uhr, kommt alle 20 Minuten ein Zug. Danach gilt der Sonntagfahrplan.
Alle Informationen gibt es auch als Aushänge auf den Bahnhöfen, in der aktuellen Ausgabe der S-Bahn-Kundenzeitung „punkt 3“, in einer kostenlosen Sonderbroschüre und im Internet unter www.s-bahn-berlin.de.