#Brandenburg registriert in den öffentlichen Verkehrsmitteln immer mehr #Fahrgäste. Das geht aus einer Antwort des #Verkehrsministeriums in Potsdam auf eine Anfrage aus der Grünen-Landtagsfraktion hervor.
Nach den zuletzt vorliegenden Angaben registrierten die kommunalen #Verkehrsunternehmen 2019 rund 81,1 Millionen Fahrgäste in #Bussen und #Straßenbahnen. Das waren gut 6,8 Millionen oder rund neun Prozent mehr als 2010.
Für 2020 liegen noch keine endgültigen Angaben vor. Jedoch dürfte Corona eine tiefe Delle hinterlassen haben.
Die Ferien beginnen und damit auch das Reisefieber.
Nachdem nun die Reiseeinschränkungen überwiegend aufgehoben wurden, zieht es die Berliner*innen und Brandenburger*innen wieder in die weite Welt. Viele werden zum ersten Mal vom neuen #Flughafen#BER abheben. Wer stressfrei in den Urlaub starten möchte, sollte die umfangreichen #ÖPNV-Verbindungen zum Flughafen nutzen.
Das Angebot des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs ist vielfältig und bringt Fahrgäste aus allen Regionen des Verbundgebiets zum BER und von dort nach Hause – egal ob mit der S-Bahn, Regionalbahn, dem neuen #Flughafen-Express (#FEX), dem #Bus oder dem #Nachtbus!
Der BER ist mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln und aus allen Richtungen des VBB-Landes angebunden. Konkret bedeutet das:
mit der Bahn:
Der BER (Terminal 1-2) ist mit dem neuen Flughafen-Express (FEX), Regionalzügen, S-Bahnen sowie einigen IC-Verbindungen und Busverbindungen von Berlin, Potsdam und dem Umland angebunden.
Zwischen Berlin Hauptbahnhof und dem BER Terminal 1-2 fährt der Flughafen-Express (FEX) von morgens bis abends im Halbstundentakt. Die Züge benötigen dafür etwa 30 Minuten und halten zusätzlich auch in Berlin Gesundbrunnen und am Bahnhof Ostkreuz. Zusammen mit den Linien RE7 und RB14 bestehen somit tagsüber viermal in der Stunde schnelle Verbindungen zwischen Berlin Hauptbahnhof bzw. Ostkreuz und dem BER Terminal 1-2.
Die Linien #RE7, #RB14und #RB22 bieten darüber hinaus auch von Potsdam, Königs Wusterhausen, Nauen und Wünsdorf-Waldstadt stündliche Direktverbindungen zum BER Terminal 1-2.
Die S-Bahn-Linien #S9 und #S45 fahren jeweils im 20-Minuten-Takt bis zum Terminal 1-2 und bilden somit einen 10-Minuten-Takt.
Die Intercity-Linie Rostock-Berlin-Dresden hält alle zwei Stunden am Flughafen BER Terminal 1-2 und bindet somit den BER an das deutsche Fernverkehrsnetz an. Die Züge halten auch in Elsterwerda und Doberlug-Kirchhain und können ab dort zum VBB-Tarif genutzt werden.
Aufgrund von Baumaßnahmen können sich zeitweise Änderungen an den Fahrplänen ergeben. Die VBB-Fahrauskunft und die VBB App Bus&Bahn gibt für die Fahrgäste jeweils die beste Auskunft vor der Anreise zum Flughafen.
mit dem Bus:
Der Busverkehr bietet eine attraktive Ergänzung zum Schienenverkehr auf dem Weg zum Flughafen.
Alle 10 Minuten können Fahrgäste die Expressbus-Linien #X7und #X71 vom U-Bahnhof #Rudow (#U7) zum BER nutzen. Die neue Linie X71 kommt dabei alle 20 Minuten aus #Alt-Mariendorf (#U6), ab Rudow fahren beide Linien auf derselben Strecke.
Die Buslinie #743 fährt von Lichtenrade (S2) über Großziethen stündlich zum BER.
Die Buslinie #600 ist vom S-Bahnhof Mahlow zum S-Bahnhof Waßmannsdorf verlängert, dort ist der Umstieg in die S-Bahn direkt zum Flughafen möglich.
Die Buslinie #720 ist von S Blankenfelde zum S-Bahnhof Waßmannsdorf verlängert. Dort ist der Umstieg in die S-Bahn direkt zum Flughafen möglich.
Montags bis freitags kann stündlich die Buslinie #621 aus Teltow zum Bahnhof Ludwigsfelde-Struveshof genutzt werden, dort besteht direkter Anschluss zur RB22 zum Flughafen BER – Terminal 1-2
#PlusBus: Der PlusBus ist ein Erfolgsmodell: Busse im Stundentakt, direkte Anschlüsse zur Bahn und regelmäßige Fahrten am Wochenende auch im Umland. Bereits 32 Linien in 11 Landkreisen wurden umgesetzt. Der PlusBus Airport-Region umfasst zwei Linien (735 und 736) von Königs Wusterhausen zum Flughafen BER. Sie fahren während der Woche im Stundentakt, am Wochenende und an Feiertagen im Zweistundentakt und bieten zeitnahe Anschlussbeziehungen zur Bahn an den Bahnhöfen Königs Wusterhausen, Wildau und am Flughafen BER (Terminal 1-2).
Nachtbus: Auch am späten Abend und nachts können Fahrgäste aus Berlin mit den Nachtbusverbindungen N7 (Spandau/Rudow – Flughafen), N7X (Zoologischer Garten – Flughafen) und N60 (Alexanderplatz – Flughafen) anreisen. Aus Richtung Dahme-Spreewald fährt die Linie N36 von Mittenwalde über Königs Wusterhausen zum BER.
Weitere Informationen
Alle Details zur Flughafenanbindung einschließlich der Busanbindungen finden Sie unter: www.vbb.de und www.vbb.de/BER
Weitere Strecken für den Personen- und Güterverkehr für #Wiederinbetriebnahme identifiziert • DB-Netz Vorstand Jens Bergmann: „Jeder Kilometer Gleis ist aktiver Klimaschutz“
Die Deutsche Bahn (DB) wird 20 Strecken mit einer Länge von 245 Kilometern für den #Bahnbetrieb#reaktivieren. Bei den Strecken handelt es sich um einen ersten Teil zuvor #stillgelegter Trassen, auf denen künftig wieder Personen- oder Güterverkehr stattfinden soll. Ein Expertenteam der DB hatte in den vergangenen Monaten ein Streckenportfolio in ganz Deutschland mit insgesamt rund 1.300 Kilometern Länge ermittelt, für das verkehrliches Potenzial besteht. Bei einem Großteil lohnt sich bei Abwägung von Kosten und Nutzen die Wiederinbetriebnahme.
Die DB stellte ihre Pläne heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den Branchenverbänden #Allianz pro Schiene und dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (#VDV) in Berlin vor.
Jens Bergmann, Vorstand #Infrastrukturplanung und -projekte der DB Netz: „Versprochen, gehalten: Gemeinsam mit den Ländern und Aufgabenträgern erwecken wir stillgelegte Strecken zu neuem Leben. Bundesweit gehen wir zunächst 20 Strecken an, in den kommenden Jahren folgen weitere Verbindungen. Unser Ziel: Wir wollen mehr Menschen für die Bahn gewinnen, mehr Güter auf die Schiene bringen. Jeder Kilometer Gleis ist aktiver Klimaschutz.“
Martin Henke, VDV-Geschäftsführer Eisenbahn: „Die Entscheidung der DB AG, nach Jahrzehnten des Rückzuges wieder einen Schritt in die Erschließung der Fläche und damit in die Expansion des Netzes zu gehen, ist historisch. Die Bundesregierung hat dafür mit dem neuen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz gute Bedingungen geschaffen, muss nun aber auch die veralteten Bedingungen der ‚Standardisierten Bewertung‘ solcher Projekte anpassen.“
Dirk Flege, Geschäftsführer Allianz pro Schiene: „Die Reaktivierung stillgelegter Strecken steht für das Comeback der Schiene in der Fläche und damit für einen klimafreundlicheren Verkehrsmix. Die nächste Bundesregierung ist gefordert, die Hürden für weitere Reaktivierungen zu senken. Die bisherigen Bewertungskriterien ignorieren die sozialen Aspekte einer Schienenanbindung und berücksichtigen zu wenig die Umweltvorteile des Schienenverkehrs.“
Über #Streckenreaktivierungen entscheiden Bund, Länder und Aufgabenträger für den Nahverkehr gemeinsam mit der DB. Analyse und Bewertung der potenziellen Strecken erfolgten im engen Austausch mit den Partnern. Die DB berät weiterhin bei Machbarkeitsstudien und Planung – auch bei der Wiederbelebung von Strecken, die anderen gehören. Diese machen knapp zwei Drittel der identifizierten Strecken aus.
Heute hat die DB AG ihr Programm zur #Reaktivierung#stillgelegter#Bahnstrecken vorgestellt. Was angesichts des seit Jahrzehnten betriebenen Streckenrückbaus erstaunlich klingt, könnte sich eher als #Mogelpackung erweisen.
Selbstverständlich ist es begrüßenswert und im Zuge der Klimadebatte auch dringend nötig, das #Streckennetz in Deutschland endlich wieder zu erweitern. Gerade der #Deutsche Bahnkunden-Verband e.V. (#DBV) ist die letzten 25 Jahre aktiv dafür eingetreten. Allerdings kann der DBV der DB AG angesichts der Streckenpolitik seit der Bahnreform 1993 hier keine Expertise ausstellen. Der auf den Betrieb des übergeordneten Netzes ausgelegte DB-Betrieb vermochte bisher kaum unter Beweis zu stellen, auch im Nebenstreckenbetrieb bezahlbare Lösungen anbieten zu können.
So verwundert es auch nicht, dass wesentliche bedarfsgerechte Reaktivierungsvorhaben der Vergangenheit durch die nichtbundeseigenen Bahnen bzw. Kundenverbände vorangebracht werden konnten, die u.a. in Abstimmung mit den Ländern bzw. der verladenden Wirtschaft passgerechte Lösungen mit oftmals geringerem Aufwand gestalten konnten.
Angesichts der finanziellen Schlechterstellung gegenüber der „großen“ DB, werden Vorhaben #nichtbundeseigener Bahnen (NE) mit guten Ansätzen dennoch von Anfang an ausgebremst. So kann die DB auf eine üppige #Bundesfinanzierung über die sogenannte Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (#LuFV) zurückgreifen, während eine vergleichbare Regelung für die NE-Bahnen bis heute auf sich warten lässt. Der DBV ist daher fest davon überzeugt, dass eine bessere #Finanzausstattung der NE-Bahnen insgesamt der volkswirtschaftlich günstigere Weg wäre, zumindest im Nebenstreckenbereich, die Rückholung ländlicher Räume an das Schienennetz umzusetzen.
Warum der #Unternehmensverband#VDV sowie die Lobbyorganisation #Allianz pro Schiene e.V. hier nun ausgerechnet auf die DB AG als Heilsbringer in Sachen Streckenreaktivierungen setzen, bleibt unklar. Der VDV sollte doch wissen, welches enormes Potenzial die oftmals schon seit Jahrzehnten aktiven NE-Bahnen und Kundenverbände z.T. aus den Mitgliederreihen bieten.
Wenig überzeugend erscheint, dass die DB AG, mit ihrer fast 30jährigen Strecken-Kahlschlagpraxis nun anderen Bahnen erklären möchte, wie Streckenreaktivierung geht. Umgekehrt wäre es nachvollziehbar.
Übrigens: So manche der nun als #Reaktivierungsstrecke präsentierten Verbindung ist ein „alter Hut“. So geht beispielsweise die #Wiederherstellung der #Dresdener Bahn zwischen Berlin Südkreuz und Blankenfelde auf das sog. Pilzkonzept aus dem Jahre 1993 zurück. Bei anderen „Reaktivierungsstrecken“, wie etwa dem Münchner Güternordring, geht es in Wahrheit nur darum, auf diesen Strecken auf Schienenpersonenverkehr durchzuführen oder aber weitere Parallelgleise zu errichten.
Aber die heute vorgestellten Projekte sollen ja erst ein Anfang sein, der Große Wurf sind sie nicht. Die Spannung bleibt also.
Pressekontakt: Gerhard J. Curth, Präsident, Telefon 01 77 / 6 65 66 05 oder praesident@bahnkunden.de
Im Rahmen des Europäischen Jahres der #Schiene tauschten sich bei der #EU-Konferenz „#Cross-Border Rail Connections: fostering cohesion between regions and their citizens“ zahlreiche Experten über die Herausforderungen und Fortschritte bei den #grenzüberschreitenden#Bahnverbindungen innerhalb der EU aus. Verkehrsminister Guido #Beermann betonte die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung des Schienenverkehrs zwischen Polen und Brandenburg und gab einen Überblick über wichtige gemeinsame #Schieneninfrastrukturprojekte.
Minister Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung: „Brandenburg besitzt die längste Grenze Deutschlands zu Polen. Brandenburg ist in zahlreiche deutsch-polnische Gremien sowie Netzwerke aktiv eingebunden. In den letzten Jahren konnten wir im grenzüberschreitenden #Schienenpersonennahverkehr zusammen bereits viel erreichen. So haben wir beispielsweise die Ausweitung des Angebots auf der Strecke zwischen Berlin und #Szczecin anstoßen. Wir wollen die wirtschaftliche Entwicklung in der Grenzregion weiter vorantreiben. Dafür brauchen wir noch mehr gut verknüpfte und klimaschonende Verkehrsangebote zwischen den Hauptorten. Für eine zukunftsfähige #Infrastrukturplanung sind vor allem intensive Abstimmungen mit unserem Nachbarland notwendig. Das bilden wir im gemeinsamen Projekt #RailBLu ab, das wir vor kurzem gestartet haben. Dabei analysieren wir im Detail die vor-Corona-Nachfrage im grenzüberschreitenden #Personenverkehr und entwickelte eine valide Prognose bis 2030. Ziel ist, die Mobilitätsangebote im SPNV auf eine gemeinsame Grundlage zu stellen und mit einer grenzüberschreitend abgestimmten Verkehrspolitik nachhaltig zu verbessern.“
Die wirtschaftlichen Potenziale der gemeinsamen Grenzregion zwischen Polen und Brandenburg sind mit Blick auf den Binnen- und Arbeitsmarkt groß. Um sie zu heben, sind auch im Schienenpersonenverkehr wie auch im Gütertransport leistungsfähige Verkehrsverbindungen notwendig.
Aus diesem Grund beteiligt sich das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung an verschiedenen grenzübergreifenden Schieneninfrastrukturprojekten. Unter anderem sind dies:
Das grenzüberschreitende Projekt RailBLu soll die Mobilitätsangebote zwischen den Ländern Polen und Deutschland im Schienenpersonennahverkehr nachhaltig verbessern. Projektpartner sind das Marschallamt der polnischen Woiwodschaft #Lubuskie, das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg und der Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (VBB). Fachlicher Kern von RailBLu ist eine hochpräzise #Nachfrageanalyse des grenzüberschreitenden Personenverkehrs mittels anonymisierter #Mobilitätsdaten. Daraus soll ein Verkehrsmodell für die Programmregion mit einer Erreichbarkeits- und Potentialanalyse für 2050 und einer modelbasierten Nachfrageprognose für 2030 als Blaupause für die fünf grenzüberschreitenden Korridore entstehen. Ziel ist eine gemeinsame Umsetzungskonzeption für die Zielhorizonte 2030 und 2050 sowie die Abstimmung der Verkehrspolitik in der Region. Darüber hinaus werden pilothaft neue Angebote im Projektgebiet erprobt und validiert.
Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung
Vorgänge am Brandenburger Bahnhof am Mittwoch, den 9. Juni 2021, ab 17.50 Uhr. Sehr geehrter Herr Vorsitzender, lieber Herr #Moll, die Vorgänge am #Hauptbahnhof#Brandenburg für 100 bis 150 Fahrgäste der Deutschen Bahn am vorgestern Abend ab ca. 17.50 Uhr waren ärgerlich, waren dilettantisch und hatten nichts, aber auch gar nichts mit #Kundenservice zu tun.
Wissen Sie, in jedem #Betriebsablauf kommt es zu #Störungen oder auch mal zu Ausfällen. Wenn ich alle Wartezeiten in und vor Bahnhöfen und in Zügen addiere, könnte ich davon wahrscheinlich schon einen wunderbaren Urlaub machen – und halte Ihnen wie viele der Menschen, die vorgestern am Bahnhof standen, weiterhin die Treue. Und gerade wenn es wohl eine #Oberleitungsstörung gab, dann kommt es in der Folge auch zu #Verspätungen, wofür die meisten #Fahrgäste großes Verständnis haben.
Was aber vollkommen inakzeptabel, unverantwortlich und respektlos ist: Wenn mit den Kunden, nicht gesprochen wird, es keinerlei #Informationen gibt und man vollkommen #allein gelassen am #Bahnsteig steht.
Die Steigerung war aber sicher vorgestern Abend: Das Gleis für die Abfahrt des Zuges von Brandenburg nach Berlin um 18.00 Uhr wurde von Gleis 1 auf Gleis 4 verlegt; der Zugang zu den Gleisen 2 und 3 war …
Fahrtzeiten und Haltestellen ändern sich in den nächsten Tagen wegen #Bauarbeiten im #S-Bahn- und #Regionalverkehr. Betroffen sind #S 25, #S 26, #RE 7, #RB14, #RB22 und #RB 24.
Dahmeland-Fläming Am Wochenende und in der nächsten Woche sorgen unterschiedliche Bauarbeiten auf den Gleisen der Region für Behinderungen und Fahrplanänderungen im S-Bahn- sowie auch im Regional-Verkehr.
Wegen Vorbereitungsarbeiten für das elektronische Stellwerk gibt es am Wochenende bis Montagnacht ein paar Änderungen im Fahrplan der S-Bahnlinien S 25 und S 26. Die S 25 fährt von #Teltow Stadt bis #Alt-Reinickendorf zehn Minuten früher und von #Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik bis #Tegel sieben Minuten früher. In der Gegenrichtung fährt die S 25 nach Teltow Stadt in #Osdorfer Straße eine Minute früher ab. Die S 26 fährt von Teltow Stadt bis Potsdamer Platz zehn bis elf Minuten früher.
Es wäre ein Bogen vom am stärksten wachsenden Ortsteil Berlins zum Tor der Hauptstadt in die weite Welt: Ein neuer Berliner #S-Bahn-Außenring soll #Buch, #Karow, #Hohenschönhausen und #Biesdorf mit dem #BER verbinden – so fordert es Pankows Linke in ihrem neuen Wahlprogramm. Bezirksbürgermeister Sören #Benn, der seinen Platz im Rathaus vor allem gegen die Grünen verteidigen will, hat für dieses immense #Infrastrukturprojekt bereits konkrete Vorstellungen. Und nennt auch einen Finanzierungsvorschlag.
„Dazu gehört, alle Beteiligten – Bezirke, Land, Deutsche Bahn, #Eisenbahnbundesamt und #Bundesverkehrsministerium – an einen Tisch zu holen, und für dieses Vorhaben Mittel aus dem #Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz des Bundes einzuwerben. So, wie das andere Bundesländer bei ähnlich großen Infrastrukturvorhaben seit Jahrzehnten tun, wie beispielsweise beim #Citytunnel Leipzig“, erklärt Benn auf Morgenpost-Anfrage.
Pankow sucht Verkehrslösung für Zehntausende neue Wohnungen Keine Illusionen gibt es zu einer schnellen Umsetzung eines solchen Milliarden-Vorhabens – Pankows Bürgermeister rechnet mit einem Vorlauf von zehn bis 20 Jahren. Denn schon das erste, bereits beschlussreife #Teilstück kommt bei den Planungen …
Nach der pandemiebedingten Pause kann der #Kulturzug/ #Pociąg do Kultury am 18. Juni wieder starten. Ab dann wird er an den Wochenenden wieder kontinuierlich zwischen Berlin und #Breslau (#Wrocław) fahren.
Bereits im Zug werden die Fahrgäste zum Beispiel durch Lesungen, Musik und Schauspiel während der etwa vierstündigen Fahrt auf unser #Nachbarland eingestimmt. Der Kulturzug fährt freitags hin und zurück, am Samstagmorgen von Berlin nach Breslau (Wrocław) und am Sonntagnachmittag nach Berlin zurück.
Nicht nur Breslau (Wrocław) ist immer eine Reise wert: Jede Fahrt mit dem Kulturzug ist ein einmaliges Erlebnis. Die Kulturschaffenden haben die unfreiwillige Pause genutzt und mit viel kreativer Energie neue Konzepte und Programme entwickelt, die selbstverständlich unter Einhaltung aller Hygienemaßnahmen im Zug durchgeführt werden können.
Oliver Spatz, Projektleiter des Kulturprogramms für den Kulturzug: „Wir freuen uns, dass es am 18. Juni endlich losgeht und wir wieder spannende Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Wissenschaft und viele neugierige Fahrgäste aus Deutschland, #Polen und der ganzen Welt an Bord dieses außergewöhnlichen Zuges begrüßen dürfen. Lassen Sie sich von unserem Programm überraschen, das dieses Jahr unter dem Motto ‚Szenen einer Nachbarschaft‘ steht. Wir wollen allen einen vielfältigen Reisespaß bieten, besonders auch Eltern mit Kids: An Bord des Zuges wird jeden Samstag ein Familienprogramm angeboten!“
Bereits im Vorjahr hatten das Brandenburger Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung und die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) mit der Fortführung des Kulturzugs bis zum Dezember 2022 beauftragt.
Seit seiner ersten Fahrt vor fünf Jahren von Berlin über #Cottbus in die damalige europäische Kulturhauptstadt Wrocław ist der mehrfach preisgekrönte Zug eine Plattform für zahlreiche kulturelle deutsch-polnische Begegnungen.
Das Interesse an diesem interregionalen und interkulturellen europäischen Zug ist nach wie vor ungebrochen und setzt ein wichtiges Zeichen zur Erholung des Bahnverkehrs nach der Corona-Pandemie. Zugleich sendet es wichtige Signale im europäischen Jahr der Schiene 2021.
Berlin und Brandenburg legen Wert auf kundenfreundlichen Tarif
Der Spezialpreis für den Kulturzug wird daher weiterhin bei 19 Euro für die einfache Fahrt liegen, Kinder bis elf Jahre zahlen die Hälfte. (An Bord des Zuges wird jeden Samstag ein Familienprogramm für Reisende mit Kindern angeboten.) Im Fahrpreis eingeschlossen ist die freie Fahrt in allen öffentlichen Verkehrsmitteln in Breslau (Wrocław) für das gesamte Wochenende. Fahrgäste mit Kulturzugticket bekommen zudem Rabatte in ausgewählten Hotels in Breslau (Wrocław). Weitere Informationen auf vbb.de/kulturzug
Die erfolgreiche Pionierarbeit des Kulturzuges zahlt sich für Reisende zwischen dem VBB-Land und Breslau (Wrocław) auch durch zunehmende Auswahlmöglichkeiten aus. Im #Fernverkehr auf der Schiene sind zwei tägliche Direktverbindungen hinzugekommen, mit
dem EuroCity (#EC) Berlin – Frankfurt (Oder) – Breslau (Wrocław) – Krakau (Kraków) und
dem Nachtzug/ Nightjet (#NJ) Berlin – Frankfurt (Oder) – Breslau (Wrocław) – Wien / Budapest / Przemyśl,
die ebenfalls etwa vier Stunden zwischen Berlin und Breslau (Wrocław) benötigen.
Darüber hinaus werden zusätzliche Fahrten auch im Regionalverkehr angeboten: Hier führen am Wochenende zwei Umsteigeverbindungen über Cottbus Hbf und Forst (Lausitz) in die niederschlesische Metropole Breslau (Wrocław). Details unter: vbb.de/polen
Im grenzüberschreitenden Regionalverkehr der Linie RB93 von Forst (Lausitz) über Żary nach Żagań gibt es schon ab dem 14. Juni eine zusätzliche Verbindung. Über die beiden bestehenden Verbindungen hinaus kommt die neue Fahrt von Montag bis Freitag gegen 9:20 Uhr in Forst an und kehrt gegen 09:40 Uhr nach Żagań zurück. Somit werden in Forst (Lausitz) die Anschlüsse zur RB46 Forst (Lausitz) – Cottbus Hbf, sowie zu den Bussen des Regionalverkehrs gewährleistet.
Die Regionalbahnlinie 93 wird in Kooperation von POLREGIO und Deutscher Bahn betrieben. Die Fahrtzeit zwischen Forst (Lausitz) und Żary beträgt nur 37 Minuten. In Żary besteht ein kurzer Anschluss mit dem REGIO nach Zielona Góra Główna. Der Kulturzug hält ebenfalls in Forst, Żary und Żagań, sowie in Legnica.
Sechs Gleise plus #Lärmschutzwand. Klar, dass die Anwohner skeptisch sind und eine zweite #Dresdner Bahn befürchten. Jetzt gab es erste Informationen.
Mehrere Milliarden Euro wollen Berlin und Brandenburg im Rahmen des Investitionsprogramms „#i2030“ in den Ausbau der Eisenbahnstrecken stecken. Das Projekt „West“ ist dabei das größte und komplizierteste: Die 23 Kilometer lange #Bahnverbindung zwischen #Berlin-Spandau und #Nauen.
Heute fahren dort auf zwei Gleisen Regional-, Fern- und Güterzüge. Platz für mehr Verbindungen gibt es nicht, schon jetzt haben die #Regionalzüge keinen gleichmäßigen Takt wie die #S-Bahn, weil sie die Lücken zwischen den #ICE nach Hamburg nutzen müssen.
Deshalb soll auch der Spandauer Bahnhof, der von Anfang an zu gering dimensioniert war, um zwei Gleise wachsen. Zudem entstehen zwei neue S-Bahnhöfe, #Klosterbuschweg und #Nauener Straße. Insgesamt sollen bei i2030 fünf bis sechs Milliarden Euro investiert werden.
Der Korridor nach Nauen sei schon heute „deutlich überlastet“, sagte Hartmut #Reupke von der Berliner Verkehrsverwaltung am Dienstagabend auf einer Online-Informationsrunde des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (#VBB). Doch die Zahl der Pendler …