Wegen der Verzögerungen bei der Fertigstellung der Sanierungsarbeiten auf der #Wannseebahn wird die Sperrung der Stadtbahn nun erst zum 24. Februar 2003 erfolgen. So wird der neue #S-Bahn-Fahrplan erst ab Ende Februar in Kraft treten, die Liniennetz- und Fahrplanänderungen bei der BVG fanden dagegen wie vorgesehen Anfang Januar statt. Während in den letzten Jahren das #Leistungsangebot bei der BVG in etwa konstant blieb, erfolgten mit diesem Fahrplanwechsel #Angebotskürzungen um ca. zwei Prozent der Bus-Nutzwagenkilometer.
Behindertengerechte Zugänge zu Berliner S- und U-Bahnhöfen
Ereignis
Der SPD-Abgeordnete Torsten Hilse fragte nach dem Stand des barrierefreien Ausbaus der Berliner S- und U-Bahnhöfe. Der Senat teilte mit, dass Anfang 2003 bereits 53 von 170 U-Bahnhöfen (31,2 %) sowie 88 von 131 S-Bahnhöfen (67,2 %) über Aufzüge oder Rampen verfügten. Für die verbleibenden Stationen wurden Prioritätenlisten bis 2005, bis 2010 sowie für die Zeit danach veröffentlicht. 【3-cc7f87】
Details
Quelle: Drucksache 15/10273, Kleine Anfrage des Abgeordneten Torsten Hilse (SPD). 【3-cc7f87】
Behindertengerechte Zugänge zu Berliner S- und U-Bahnhöfen 【3-cc7f87】
Ich frage den Senat: 【3-cc7f87】
Wie viele und welche Berliner U- und S-Bahnhöfe sind derzeit nicht mit einem behindertengerechten Zugang ausgestattet? 【3-cc7f87】
Wann werden jene U-Bahnhöfe, die derzeit keinen behindertengerechten Zugang besitzen, mit einem solchen ausgestattet, und hat der Senat Erkenntnisse darüber, in welchen zeitlichen Schritten die S-Bahn GmbH auf ihren Bahnhöfen diesem Zustand gleichfalls abzuhelfen sucht? 【3-cc7f87】
Antwort
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: 【3-cc7f87】
Zu 1. und 2.:
In Übereinstimmung mit den Leitlinien zum Ausbau Berlins als behindertengerechte Stadt wurden bis Anfang 2003 insgesamt 53 von 170 U-Bahnhöfen (31,2 %) und 88 von 131 S-Bahnhöfen (67,2 %) mit Aufzügen oder Rampen ausgestattet. Pro Aufzug entstehen Investitionen von etwa 0,5 bis 1 Million Euro zuzüglich laufender Betriebs- und Wartungskosten. 【3-cc7f87】
Der Senat veröffentlichte eine Prioritätenliste mit Bahnhöfen, deren Ausbau bis 2005 vorgesehen war. Hierzu gehörten unter anderem Alexanderplatz (U2/U5/U8), Friedrichstraße (U6), Frankfurter Allee (U5), Frankfurter Tor (U5), Leopoldplatz (U6/U9), Mehringdamm (U6/U7), Kottbusser Tor (U1/U8), Yorckstraße (U7), Potsdamer Platz (U2) sowie zahlreiche S-Bahnhöfe wie Friedrichsfelde Ost, Köpenick, Nikolassee, Potsdamer Platz und Unter den Linden. 【3-cc7f87】
Für die Zeit bis 2010 wurden weitere wichtige Stationen wie Hallesches Tor, Tierpark, Turmstraße, Eberswalder Straße, Kurfürstendamm, Jannowitzbrücke sowie zahlreiche S-Bahnhöfe einschließlich Hauptbahnhof Lehrter Bahnhof, Papestraße, Ostkreuz, Warschauer Straße und Charlottenburg vorgesehen. 【3-cc7f87】
Nach 2010 sollten unter anderem Viktoria-Luise-Platz, Schillingstraße, Friedrichsfelde, Klosterstraße, Görlitzer Bahnhof, Breitenbachplatz, Mohrenstraße, Südstern, Rathaus Schöneberg, Alt-Tempelhof, Borsigwerke, Schloßstraße sowie die S-Bahnhöfe Attilastraße, Wuhlheide, Altglienicke, Gehrenseestraße und Betriebsbahnhof Schöneweide folgen. 【3-cc7f87】
Der Senat kündigte zudem eine Überarbeitung der Prioritätenliste gemeinsam mit Behindertenverbänden an. Änderungen bei Reihenfolge und Zeitplanung seien daher möglich. 【3-cc7f87】
Berlin, den 31.01.2003
In Vertretung
Krautzberger
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Hinweis
Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.
Der Streit um die #Preisreform der Deutschen Bahn wird nun auch vor #Gericht geführt: Der #Konzern kündigte am Freitag in Frankfurt am Main an, den #Fahrgastverband#Pro Bahn spätestens am Montag wegen falscher und geschäftsschädigender Aussagen zu verklagen. Dabei geht es nach Auskunft von BahnSprecher Achim Stauß in erster Linie um die Behauptung des Pro-Bahn-Chefs Karl-Peter #Naumann vom Dezember, jeder zweite #Bahnkunde zahle zu viel für seine Fahrkarte. Der Fahrgastverband hatte sich zuvor geweigert, eine von der Bahn vorgelegte #Unterlassungserklärung zu unterzeichnen.
Die BVG ändert am 6. Januar ihren #Fahrplan und verpasst dem #U-Bahnhof #Seidelstraße an der Linie 6 einen neuen Namen: „#Otisstraße“. Zwar liegt die Otisstraße näher am Bahnhof als der bisherige Namensgeber Seidelstraße, doch die Änderung geht auf einen Wunsch der #Aufzugsfirma Otis zurück, die damit nun werben kann. Sie übernimmt die Kosten für die Umbenennung. Jahrelang hatte sich das Unternehmen für „seinen“ Namen eingesetzt.
Den Übergang zum #Wettbewerb auf der Schiene verspricht Brandenburgs #Verkehrsminister Hartmut Meyer bei der Unterzeichnung des #Verkehrsvertrages zwischen dem Land und der #Deutschen Bahn im Dezember 2002. Durch eine #Ausschreibungsquote für die Vergabe eines erheblichen Anteils der# Verkehrsleistungen soll die schrittweise Einführung von Wettbewerb fortgesetzt werden.
Ab 15. Dezember 2002 erhalten Besitzer der neuen #Bahncard im #VBB 25 Prozent #Rabatt auf ihren #Fahrpreis. Die nebenstehende Skizze der Bundesländer Brandenburg und Berlin zeigt die Gültigkeit, die jedoch eingeschränkt ist.
Diese Regelung gilt nämlich zum Beispiel nicht in Berlin (Tarifzonen A, B und C, in Potsdam, in Frankfurt/Oder, Brandenburg und Cottbus und in 31 Großgemeinden (beispielsweise Lauchhammer, Bad Freienwalde, Oranienburg, Wittenberge, Jüterbog, Guben und Spremberg).
Wo man bisher mit dem Finger eine Linie vollständig verfolgen musste, um zu sehen, ob es die richtige ist, erleichtern nun #Liniennummern entlang des Linienverlaufes die Orientierung. Auch gehört das Wirrwarr von fünf bis sechs parallelen #Linienbalken mit ähnlichen Farben der Vergangenheit an. Linien, die mit ihrem Fahrplan zu einer Gruppe zusammen gehören (wie zum Beispiel die 2, 3 und 4 auf der Greifswalder Straße), werden durch einen gemeinsamen Balken vertreten, der sich lediglich an den #Verzweigungen gabelt. Hier liegt denn auch ein Schwachpunkt der neuen Darstellung. Wenn mehr als zwei Linien sich einen „Strich“ teilen müssen oder wenn sich ein Linienbalken an beiden Enden in verschiedene Richtungen verzweigt, fällt die #Orientierung auch mit dem neuen Netz nicht mehr so leicht.
Die BVG war durch ihren Busdirektor #Lawerentz und Herrn #Graetz vertreten; die Moderation des Sprechtags erfolgte seitens der #IGEB zum letzten Mal durch ihren über viele Jahre hinweg sehr engagierten Abteilungsleiter Jens #Wieseke.
Zunächst gab Herr Graetz einen allgemeinen Überblick über die Entwicklung im #Busbereich der BVG. Nach der Schließung zweier weiterer #Betriebshöfe (#Helmholtzstraße und #Usedomer Straße) sollen die nunmehr vorhandenen sieben Bushöfe auch längerfristig in Betrieb bleiben.
Im Fernverkehr spricht die Bahn vom „bundesweit #größten#Fahrplanwechsel seit 1991″. Die Stichworte sind: Aufnahme des kompletten Betriebes auf der #Neubaustrecke#Köln – #Frankfurt mit Auswirkungen auf alle Zulaufstrecken, #Streichung fast aller #IR bzw. Umwandlung in IC und nicht zuletzt das neue #Preissystem. Davon sind auch #Regionalreisende in Berlin und Brandenburg betroffen, die mit #VBB-Fahrscheinen nicht mehr zwischen Berlin und Prenzlau die Fernzüge benutzen dürfen (siehe voriger Artikel). Im eigentlichen #Regionalverkehr halten sich die Änderungen in Berlin-Brandenburg dagegen im Rahmen. Neuigkeiten gibt es vor allem im Gebiet #nordwestlich Berlins und in der #Lausitz.