Behindertengerechte Zugänge zu Berliner S- und U-Bahnhöfen
Ereignis
Der SPD-Abgeordnete Torsten Hilse fragte nach dem Stand des barrierefreien Ausbaus der Berliner S- und U-Bahnhöfe. Der Senat teilte mit, dass Anfang 2003 bereits 53 von 170 U-Bahnhöfen (31,2 %) sowie 88 von 131 S-Bahnhöfen (67,2 %) über Aufzüge oder Rampen verfügten. Für die verbleibenden Stationen wurden Prioritätenlisten bis 2005, bis 2010 sowie für die Zeit danach veröffentlicht. 【3-cc7f87】
Details
Quelle: Drucksache 15/10273, Kleine Anfrage des Abgeordneten Torsten Hilse (SPD). 【3-cc7f87】
Behindertengerechte Zugänge zu Berliner S- und U-Bahnhöfen 【3-cc7f87】
Ich frage den Senat: 【3-cc7f87】
- Wie viele und welche Berliner U- und S-Bahnhöfe sind derzeit nicht mit einem behindertengerechten Zugang ausgestattet? 【3-cc7f87】
-
Wann werden jene U-Bahnhöfe, die derzeit keinen behindertengerechten Zugang besitzen, mit einem solchen ausgestattet, und hat der Senat Erkenntnisse darüber, in welchen zeitlichen Schritten die S-Bahn GmbH auf ihren Bahnhöfen diesem Zustand gleichfalls abzuhelfen sucht? 【3-cc7f87】
Antwort
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: 【3-cc7f87】
Zu 1. und 2.:
In Übereinstimmung mit den Leitlinien zum Ausbau Berlins als behindertengerechte Stadt wurden bis Anfang 2003 insgesamt 53 von 170 U-Bahnhöfen (31,2 %) und 88 von 131 S-Bahnhöfen (67,2 %) mit Aufzügen oder Rampen ausgestattet. Pro Aufzug entstehen Investitionen von etwa 0,5 bis 1 Million Euro zuzüglich laufender Betriebs- und Wartungskosten. 【3-cc7f87】
Der Senat veröffentlichte eine Prioritätenliste mit Bahnhöfen, deren Ausbau bis 2005 vorgesehen war. Hierzu gehörten unter anderem Alexanderplatz (U2/U5/U8), Friedrichstraße (U6), Frankfurter Allee (U5), Frankfurter Tor (U5), Leopoldplatz (U6/U9), Mehringdamm (U6/U7), Kottbusser Tor (U1/U8), Yorckstraße (U7), Potsdamer Platz (U2) sowie zahlreiche S-Bahnhöfe wie Friedrichsfelde Ost, Köpenick, Nikolassee, Potsdamer Platz und Unter den Linden. 【3-cc7f87】
Für die Zeit bis 2010 wurden weitere wichtige Stationen wie Hallesches Tor, Tierpark, Turmstraße, Eberswalder Straße, Kurfürstendamm, Jannowitzbrücke sowie zahlreiche S-Bahnhöfe einschließlich Hauptbahnhof Lehrter Bahnhof, Papestraße, Ostkreuz, Warschauer Straße und Charlottenburg vorgesehen. 【3-cc7f87】
Nach 2010 sollten unter anderem Viktoria-Luise-Platz, Schillingstraße, Friedrichsfelde, Klosterstraße, Görlitzer Bahnhof, Breitenbachplatz, Mohrenstraße, Südstern, Rathaus Schöneberg, Alt-Tempelhof, Borsigwerke, Schloßstraße sowie die S-Bahnhöfe Attilastraße, Wuhlheide, Altglienicke, Gehrenseestraße und Betriebsbahnhof Schöneweide folgen. 【3-cc7f87】
Der Senat kündigte zudem eine Überarbeitung der Prioritätenliste gemeinsam mit Behindertenverbänden an. Änderungen bei Reihenfolge und Zeitplanung seien daher möglich. 【3-cc7f87】
Berlin, den 31.01.2003
In Vertretung
Krautzberger
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Hinweis
Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.