Archiv der Kategorie: Fähren

Schiffsverkehr: Zitterpartie um die Spreefähre geht weiter Senat räumt dem Weiterbetrieb der F 11 nur wenig Chancen ein, aus Berliner Woche

https://www.berliner-woche.de/oberschoeneweide/c-verkehr/senat-raeumt-dem-weiterbetrieb-der-f-11-nur-wenig-chancen-ein_a172778

Ob es die #Fährlinie #F11 zwischen #Wilhelmstrand und #Baumschulenstraße im kommenden Jahr noch geben wird, ist unsicher. In der Antwort auf eine Abgeordnetenhausanfrage von Lars Düsterhöft (SPD) räumt die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlins ältester noch genutzter Fährlinie keine Priorität ein.

„Die #Fahrgastzahlen der Fähre sind als gering zu beurteilen und liegen lediglich auf dem Niveau einer sehr schwach ausgelasteten Buslinie“, teilt Staatssekretär Stefan Tidow in seiner Antwort mit.

Hintergrund des Streits um die Fähre ist die kurz vor Weihnachten 2017 eröffnete nahe Spreebrücke. Bereits bei der Ausschreibung des Berliner Fährverkehrs ab 2014 war die Fährlinie F 11 vom Land Berlin ausdrücklich nur bis zur Eröffnung der damals bereits im Bau befindlichen Minna-Todenhagen-Brücke bestellt worden. Nach Protesten gegen die drohende Schließung 2017 hatte die Senatsverkehrsverwaltung angeordnet, die Linie auch für 2018 zu bestellen und Fahrgastzählungen durchführen lassen. Diese Zahlen finden sich in der Antwort auf die Abgeordnetenanfrage allerdings nicht. Dafür teilt der Staatssekretär mit, dass die Fahrgastzahlen im April und Mai 2018 über den Zahlen des Vorjahres vor Eröffnung der Brücke lagen.

Dafür kann die Bürgerplattform Berlin-Südost, die sich für den Weiterbetrieb der Fähre einsetzt, mit genaueren Zahlen dienen. So haben im ersten Quartal dieses Jahres 13 000 Fahrgäste die F 11 benutzt, außerdem wurden 2000 Fahrräder befördert. Im Frühling stiegen nach Angaben der Bürgerplattform die Nutzerzahlen an, für das erste Halbjahr haben die Fährleute der Weißen Flotte Stralsund, die das umweltfreundliche Solarschiff seit 2014 betreibt, 44 000 Fahrgäste und 15 700 Fahrräder gezählt. „Die Zahlen sind deutlich höher, als in der Antwort des …

Schiffsverkehr: Auslastung und Zukunft der Fährverbindung F11, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:

 

Wie entwickelten sich die Fahrgastzahlen der Fährverbindung #F11 zwischen #Baumschulenweg und #Oberschöneweide in den Jahren 2010 bis 2016 (Aufschlüsselung nach durchschnittlichen Wochentage, durchschnittlichen Wochenendtagen, Monaten und Ursprung der erhobenen Zahlen erbeten)?

 

 

Antwort zu 1:

 

Die BVG teilt hierzu mit:

 

„Die Zählungen wurden Ende Mai 2010 bei normalem Wetter, Ende Mai 2013 bei schlechtem Wetter und Ende Juni 2016 bei normalem Wetter durchgeführt. Monatsscharfe Angaben liegen nicht vor.“

 

 

 

700

636622

Mo..Fr

Sa

So

647

600

Personen

mittlere Anzahl nach Tagart

500

 

400

356

300

232

247

197

200

 

100

86

49

0

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

 

 

Frage 2:

 

Wie haben sich die Fahrgastzahlen der Fährverbindung F 11 zwischen Baumschulenweg und Oberschöneweide seit Januar 2017 bis einschließlich Juni 2018 entwickelt und wer hat diese auf welche Art ermittelt (Aufschlüsselung nach durchschnittlichen Wochentage, durchschnittlichen Wochenendtagen, Monaten und Ursprung der erhobenen Zahlen erbeten)?

 

Frage 3:

 

Wie viele Fahrräder wurden in der Zeit von Januar 2017 bis einschließlich Juni 2018 durch die Fährverbindung F11 im Durchschnitt transportiert (Aufschlüsselung nach durchschnittlichen Wochentage, durchschnittlichen Wochenendtagen, Monaten und Ursprung der erhobenen Zahlen erbeten)?

 

Antwort zu 2 und zu 3:

 

Die BVG AöR teilt hierzu mit:

 

„Die Zählungen wurden im Oktober 2017 vor Eröffnung der #Minna-Todenhagen-Brücke und damit vor Inbetriebnahme der Buslinie 365 am 21.12.2017 durchgeführt. Seit 01.01.2018 erhebt das Fährpersonal täglich die Anzahl beförderter Personen und Fahrräder.

Die Fahrgastzahlen aus den Monaten Januar, Februar und März 2018 lagen von Montag bis Samstag unterhalb der Fahrgastzahlen vom Oktober 2017. Die Zählungen aus April und Mai 2018 lagen über dem Niveau der Zählung vom Oktober 2017. Dies ist insbesondere auf saisonale Effekte zurückzuführen.“



 

 

800

Mo..Fr    Sa    So

700

Personen

705

mittlere Anzahl nach Tagart

600

567

496

500

Eröffnung

Brücke

505

412

400

311

309

300

233

253

224

200

147

193

142

97

163

116117

100

88

0

Okt 17      Nov 17      Dez 17      Jan 18       Feb 18      Mrz 18      Apr 18      Mai 18

 

 

Eröffnung Brücke

400

378

Mo..Fr    Sa     So

Fahrräder

mittlere Anzahl nach Tagart

300

229

211

206

200

122

121

97

100        81

82

41

22 27 23

26 19 27

23 19

0

Okt 17      Nov 17      Dez 17      Jan 18       Feb 18      Mrz 18      Apr 18      Mai 18

 

Neben den von der BVG AöR genannten saisonalen Effekte ist auch zu berücksichtigen, dass im Rahmen der „Bürgerplattform Berlin-Südost“ von Anliegern und Interessierten im Hinblick auf die angekündigten Zählungen Aktionen für Presseaufmerksamkeit initiiert und Aufrufe zum häufigen Fahren mit der Fähre gestartet wurden (http://www.organizing-  berlin.de/).

Die Linie F11 fährt wochentags von 6 h bis 19:30 h zumeist im 20-Minuten-Takt, im Berufsverkehr auch im 10-Minuten-Takt, an den Wochenenden von 8 h bis 19 h (im Winter bis 18:30 h) im 20-Minuten-Takt. Die ermittelten Fahrgastzahlen entsprechen im Winterhalbjahr an Werktagen daher auf die einzelnen Fahrten heruntergebrochen nicht einmal einem Fahrgast je fahrplanmäßig vorgesehener Fährfahrt. Lediglich an Sonntagen mit schöner Witterung sind im Schnitt über 10 Fahrgäste pro Fährfahrt zu verzeichnen,  was angesichts der geringen Beförderungskapazität der Fähre bei den wenigen besonders nachgefragten Fahrten dann allerdings auch schon zu Überfüllung führt.

Die Fahrgastzahlen der Fähre sind mithin als gering zu beurteilen und liegen lediglich auf dem Niveau einer sehr schwach ausgelasteten Buslinie.

 

 

Frage 4:

 

Wie hoch waren die Einnahmen aus dem Verkauf von Fahrkarten sowie Fahrscheinen zur Mitnahme eines Fahrrades in der Zeit vom Januar 2017 bis einschließlich Juni 2018 (Aufschlüsselung nach durchschnittlichen Wochentage, durchschnittlichen Wochenendtagen, Monaten sowie nach Art der verkauften Fahrkarten)?

 

Antwort zu 4:

 

Die BVG AöR teilt hierzu mit:

 

„Für die F11 werden keine separaten Verkaufszahlen erhoben.“

 

 

Frage 5:

 

Wie sind diese Einnahmen zu bewerten; sind sie im Vergleich zu anderen Verkehrslinien der Berliner Verkehrsbetriebe eher höher oder geringer?

 

Antwort zu 5:

 

Die BVG AöR teilt hierzu mit:

 

„Im Vergleich zu Linien aller Verkehrsmittel sind die Einnahmen der Fähren eher gering.“

 

 

Frage 6:

 

Wie bewertet der Senat aus wirtschaftlicher, touristischer, verkehrspolitischer sowie fahrradpolitischer Sicht die Fährverbindung F11 und welche Schlussfolgerungen zieht der Senat aus den ermittelten Einnahmen und Fahrgastenzahlen für die weitere Zukunft der Fährverbindung?

 

Antwort zu 6:

 

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz ist in ihrer Funktion als ÖPNV-Aufgabenträger bei der Bestellung von Verkehrsleistungen bei Verkehrsunternehmen entsprechend den verkehrspolitischen Vorgaben des Landes im bisherigen ÖPNVG (§ 2 Abs. 1) sowie dem neuen Mobilitätsgesetz (§ 26 Abs. 1) auf die Daseinsvorsorge verpflichtet. Darunter fallen u.a. auch die Verknüpfung von Wohngebieten mit Erholungsgebieten und eine den verkehrlichen und wirtschaftlichen Anforderungen entsprechende Verkehrsbedienung durch den ÖPNV. Diese Funktion wurde im Bereich Oberschöneweide/Baumschulenweg bisher von der Linie F11 übernommen, seit der Eröffnung der Minna-Todenhagen-Brücke gewährleistet dies die Buslinie 365. Mit dieser Buslinie ist darüber hinaus eine Ausweitung des Angebots durch die zusätzliche Erschließung von Wohngebieten in Oberschöneweide möglich geworden, die damit eine direkte Anbindung an die S-Bahn erhalten haben.

Die Kosten gemäß BVG-Verkehrsvertrag für die Buslinie 365 liegen mit 212.000 € pro Jahr ca. 20 % unter denen für die Linie F11 (ca. 260.000 € p. a.), die derzeit zusätzlich gezahlt werden. Bei niedrigeren Kosten ist die verkehrliche Wirkung der Buslinie gegenüber der örtlich sehr begrenzten Erschließungswirkung der F11 deutlich größer. Bei der

 

Ausschreibung des gesamten BVG-Fährverkehrs ab 2014 wurde der Betrieb für das Vergabelos „F11“ daher nur bis zur geplanten Fertigstellung der Brücke ausgeschrieben, da damit die fehlende Querungsmöglichkeit der Spree als sachliche Grundlage für den bisherigen Fährbetrieb im Rahmen des ÖPNV entfällt. Lediglich um zeitliche Unwägbarkeiten beim Brückenbau abfangen zu können, wurde eine begrenzte Option für eine jeweils einjährige Vertragsverlängerung eingefügt. Es ist verabredet, dass die Fahrgastzahlen genau beobachtet werden um auf dieser Basis zu entscheiden.

Aus Sicht des ÖPNV lassen sich die derzeit für die F11 aufgewendeten Finanzmittel von etwas über ¼ Mio. € jährlich in der wachsenden Stadt an anderer Stelle deutlich hilfreicher für die Stärkung der vorhandenen ÖV-Linien oder die z.B. durch Neubau notwendige Neuerschließung von Gebieten einsetzen.

Soweit die Fährverbindung aus anderen Gründen weiter betrieben werden soll und die Finanzierung für diesen Zweck gesichert ist, kann für diese Relation ein Fährregal beantragt werden und der Betrieb eigenständig durchgeführt, oder als Auftrag vergeben werden.

 

 

Frage 7:

 

Wie bewerten die Berliner Verkehrsbetriebe die Entwicklung der Fahrgastzahlen und Einnahmen der Fährverbindung F11 und welche Schlussfolgerungen ziehen die Berliner Verkehrsbetriebe für die weitere Zukunft der Fährverbindung?

 

Antwort zu 7:

 

Die BVG AöR teilt hierzu mit:

 

„Die Berliner Verkehrsbetriebe können aus den Fahrgastzahlen oder den Einnahmen keine Schlussfolgerungen für die weitere Zukunft der Fährverbindung ziehen. Die Zukunft der Fährverbindung ist maßgeblich von einer Bestellung durch den Aufgabenträger abhängig.“

 

 

 

Berlin, den 02.07.2018 In Vertretung

 

 

Stefan Tidow Senatsverwaltung für

Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Schiffsverkehr: Fährmann Marcel Franke geht jetzt mit der F 24 auf Tour, aus Berliner Woche

http://www.berliner-woche.de/rahnsdorf/verkehr/faehrmann-marcel-franke-geht-jetzt-mit-der-f-24-auf-tour-d160385.html

Am 1. Mai war im Fischerdorf #Rahnsdorf Saisonstart für Berlins einzige #Ruderfähre – und die passende Gelegenheit für den offiziellen Wechsel auf der Ruderbank.

Künftig sitzt Marcel #Franke (26) im roten #Fährboot „#Paule III“. Fährmann Ronald #Kebelmann (64) ist zum Saisonende 2017 in den verdienten Ruhestand gegangen und hat jetzt auch offiziell die Ruder an seinen Nachfolger übergeben. „Ich freue mich noch immer, selbst fast 15 Jahre der über 100-jährigen Geschichte der Fähre an den Rudern gesessen zu haben“, sagte Kebelmann zum Abschied. Der Neue ist Marcel Franke. Der junge Mann aus Frankfurt/Oder hat sich schon als Zehnjähriger für die #Schifferei interessiert. „Ich war mit meinem Vater bei Müllrose paddeln und da kam uns ein #Ausflugsdampfer entgegen. Da habe ich spontan gesagt, dass ich selbst einmal ein solches Schiff fahren möchte“, erinnert sich der #Binnenschiffer. Seinen Beruf hat er wenige Jahre später dann von der Pike auf gelernt, bei der #Reederei #Kutzker in Grünheide gleich hinter Erkner. Dort war er dann als Bootsmann auf Touren nach #Woltersdorf, zum Müggelsee und über den Langen See unterwegs. „Im vorigen Jahr hatte ich gehört, dass ein Nachfolger auf der Rahnsdorfer Ruderfähre gesucht wird. Ich habe dann im März meine #Schiffsführerprüfung gemacht und mich bei der Weißen Flotte Stralsund beworben“, erzählt Marcel Franke.

Sein Arbeitgeber ist nämlich nicht die BVG, sondern die Freizeitreederei vom Strelasund, die dort auch die Verbindungen zur Insel Hiddensee fährt. Die Stralsunder hatten 2013 die Ausschreibung der Berliner Verkehrsverwaltung für neue, umweltfreundliche Fährlinien gewonnen und 2014 den Fährbetrieb mit vier Solarkatamaranen aufgenommen. Und quasi nebenbei wird auch die noch umweltfreundlichere Ruderfähre …

Fähren: Beim Klabautermann! Kein Seemannsgarn: Die Saisonfähren F21 und F23 im Berliner Südosten legen wieder ab., aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=266&download=3078

Kein #Seemannsgarn: Die #Saisonfähren #F21 und #F23 im Berliner Südosten legen wieder ab. Von #Karfreitag bis Anfang November sind die Solarschiffe zwischen #Krampenburg und #Schmöckwitz bzw. zwischen #Müggelwerderweg und #Kruggasse in Rahnsdorf unterwegs. Kleine und große Seebären und -bärinnen können dienstags bis sonntags zum #BVG-Tarif mitschippern. Los geht es immer um 4 Glasen der zweiten Tagwache oder – für Landratten – um 10 Uhr. Die F21 fährt dienstags bis freitags bis 18 Uhr im Halbstunden-takt, am Wochenende bis 19 Uhr. Die F23 fährt stündlich, wochentags bis 19 Uhr, am Wochenende bis 20 Uhr.
#Ahoi für die neue Saison!

Fähren: Dampferfahrt oder Verkehrslinie – Kapazitäten und Potentiale des Fährlinie F10, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wie viele Fahrgäste nutzen durchschnittlich die #Fährlinie #F10 a) an Werktagen, b) an Samstag sowie c)
Sonntagen? (bitte unterteilen nach den jeweiligen Betriebsstunden)?
Antwort zu 1:
Hierzu berichtet die BVG:
„Die Fahrgastzahlen werden nicht nach Betriebsstunden erhoben. Für die Fährlinie F10
liegen uns gemäß der VBB-Erhebung 2016 folgende Fahrgastzahlen vor:
a) An Werktagen (ohne Samstag):
S #Wannsee #Alt-Kladow: 733
Alt-Kladow – S Wannsee: 681
b) An Samstagen
S Wannsee – Alt-Kladow: 831
Alt-Kladow – S Wannsee: 820
2
c) An Sonntagen
S Wannsee – Alt-Kladow: 1.563
Alt-Kladow – S Wannsee: 1.354“
Frage 2:
Bei wie vielen der werktags registrierten Fahrgäste handelt es sich um Berufspendler, die die F10 als
Zubringer-Verbindung zum S-Wannsee nutzen?
Antwort zu 2:
Hierzu berichtet die BVG:
„Da keine Kundenbefragungen stattfinden, liegen uns auch keine Zahlen oder Daten über
Berufspendler vor.“
Frage 3:
Aus welchen Gründen ist der Fährbetrieb werktags während des Sommerfahrplans derzeit nur bis 20 Uhr
möglich?
Frage 4:
Aus welchen Gründen ist der Fährbetrieb werktags während des Winterfahrplans derzeit nur bis 19 Uhr
möglich?
Frage 5:
Welche Pläne verfolgt das Land Berlin zur Ausweitung der Betriebszeiten a) zum Sommerfahrplan sowie b)
zum Winterfahrplan?
Frage 6:
Welche Pläne verfolgt das Land Berlin zur Ausweitung der stündlichen Verbindungen auf der Strecke Alt-
Kladow-S Wannsee?
Frage 7:
In welchem Rahmen wurden die Bedürfnisse von Fahrgäste an die Fährlinie F10 a) zuletzt evaluiert und b)
welche konkreten Anforderungen an die F10 wurden dabei thematisiert?
Antwort zu 3 bis zu 7:
Weder sind dem Senat Beschwerden über den Zeitpunkt der letzten Fahrten, noch der
Wunsch nach einer Verlängerung des Betriebs bekannt. Auch die vorliegenden
#Fahrgastzahlen geben keine Hinweise darauf, dass die Bedienzeiten der F 10 über das
heute bestellte Maß hinaus verlängert werden müsste. Inwieweit dies aus den
betrieblichen und personellen Restriktionen heraus überhaupt möglich wäre bzw. mit
welchem finanziellen Aufwand, müsste zunächst geprüft werden. Auch müsste sich der
resultierende Aufwand für den Betrieb des 300 Fahrgäste fassenden Schiffes an den zu
erwartenden Fahrgastzahlen messen lassen.
Der Senat hat zudem mit der Etablierung des neuen Fährangebotes im Jahr 2014
erhebliche Verbesserungen für die Fahrgäste realisiert. Dazu gehört neben den
zeitgemäßen, neuen, größeren und #barrierefreien #Schiffen mit ausreichend Platz auch für
Rollstuhlfahrende und Fahrräder, insbesondere auch die Verlängerung der Saison
(früherer Beginn, späteres Ende) für die #Saisonfähren. Aufgrund der Schwerpunktsetzung
3
für umweltfreundlichere Antriebstechnologien in der Ausschreibung ist es zudem
gelungen, dass die F10 einen bisher nicht üblichen Dieselpartikelfilter erhielt und die
anderen Neubaufähren sogar einen reinen #Elektroantrieb.
Berlin, den 23.02.2018
In Vertretung
J e n s – H o l g e r K i r c h n e r
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Fähren + Schiffsverkehr: Ahoi MS Tempelhof Das Fährschiff MS Wannsee, das auf der Linie F10 unterwegs ist, muss für planmäßige Wartungsarbeiten einige Tage aufs Trockene., aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=266&download=3056

Das #Fährschiff MS #Wannsee, das auf der Linie #F10 unterwegs ist, muss für
planmäßige #Wartungsarbeiten einige Tage aufs Trockene. Natürlich fallen die
Fahrten der F10 deshalb nicht aus. Während die MS Wannsee vom kommenden
Montag, 5. März, bis Freitag, 16. März, in der Werft ist, übernimmt eine
„alte Bekannte“ – das Fährschiff MS #Tempelhof.
Die Tempelhof ist Fahrgästen und Fans der längsten Berliner Fährverbindung
noch in guter Erinnerung. Bis 2014 war das Schiff noch planmäßig auf der
Linie F10 unterwegs. Für Nostalgiker sicher ein guter Grund, um bei einem
winterlichen Ausflug mal wieder über den Wannsee zu schippern. Eine Einschränkung
gibt es allerdings. Anders als das moderne Fährschiff MS Wannsee
ist die MS Tempelhof leider nicht barrierefrei.

Fähren: Eis auf der Dahme: Fährlinie F12 stellt Betrieb ein, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article213588151/Eis-auf-der-Dahme-Faehrlinie-F12-stellt-Betrieb-ein.html

Berlin. Weil sich #Eisschollen gebildet haben, hat die erste Berliner #Fähre ihren Betrieb eingestellt. Die Linie #F12, die im Südosten Berlins die #Dahme überquert, blieb am Donnerstagmorgen am Anleger, wie ein Sprecher der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sagte. Die F12 verbindet die Ortsteile Grünau und #Wendenschloss. In Berlin sanken die in den vergangenen Tagen auf bis zu minus 15 Grad. Es war jedoch trocken, tagsüber schien häufig die Sonne.

Trotz des strengen Frosts laufe der Verkehr von U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen gut, berichtete der BVG-Sprecher. Lediglich bei ganz wenigen Bussen müssten morgens die …

Fähren: Oberschöneweide Droht der Fähre F11 das Aus? – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/oberschoeneweide-droht-der-faehre-f11-das-aus–29779738

Irmgard Köller ist Stammgast. Mindestens ein Mal pro Woche nimmt sie die #Fähre# F11 – meist, um in Oberschöneweide spazieren zu gehen. So auch an diesem nasskalten Februarsonntag. Um kurz nach 14 Uhr ist sie der 200. Fahrgast des Tages. #Kapitän Klaus-Dieter #Niehusen, Rufname Fährmann Klaus, zählt im Steuerraum, mit Bleistiftstrichen auf rosafarbenem Papier. Dann hält er Köller die Schiffstür auf: „Herzlich Willkommen, schön, dass Sie mitfahren.“

Die von der BVG betriebene F11 zwischen #Baumschulweg und #Wilhelmstrand – Fahrzeit zwei Minuten, Preis 1,70 Euro – ist eine Berliner Institution. Seit 1896 gibt es die Verbindung über die Spree. Es ist die älteste der Stadt. Im vergangenen Jahr gab die BVG bekannt, den #Fährbetrieb Ende 2017 einstellen zu wollen.

Durch den Bau der etwa 400 Meter entfernten #Minna-Todenhagen-Brücke sei die Fähre überflüssig. Das Engagement von Anwohnern und Freunden der Fähre verhinderte das – zumindest vorerst. 2018 fährt die F11 „auf Bewährung“: Nach Auswertung der #Fahrgastzahlen soll über den weiteren Betrieb entschieden werden.

Anwohnerin Irmgard Köller nutzt die F11 seit mehr als 30 Jahren. „Das ist ein Stück Berliner Tradition und man kommt bequem über den Fluss“, sagt die 79-Jährige. Das sieht auch Bernhard Muschick so. Wie viele andere wohnt er dauerhaft in der Gartensiedlung Wilhelmstrand – die Fähre ist für ihn und seine Frau Teil des Arbeitsweges. Seit Juni 2017 organisiert Muschick über die Bürgerplattform Berlin-Südost den Kampf für den Erhalt der Fähre. „Die Brücke kann die F11 in keiner Weise ersetzen, weder für uns Anwohner noch für Ausflügler.“

Kapitän Niehusen unterstützt die Initiative. Der 66-Jährige war lange für die Stralsunder „Weiße Flotte“ auf hoher See unterwegs. Seit einigen Jahren ist der Warnemünder Kapitän der F11, die im Auftrag der BVG von der Reederei …

Schiffsverkehr: Verkehr auf dem Wasser Schiffe in Spandau bekommen Stromzapfsäulen Der Schiffsverkehr in Berlin-Spandau wird umweltfreundlicher und leiser, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr-auf-dem-wasser-schiffe-in-spandau-bekommen-stromzapfsaeulen/20871588.html

Bis 2019 sollen flächendeckend #Stromzapfsäulen für #Schiffe installiert werden.
Anwohner des Lindenufers in Spandau können aufatmen: Mit dem Gestank und dem Lärm von Dieselmotoren auf den ankernden Binnenschiffen, die auch nachts tuckern, um Strom an Bord zu erzeugen, könne es demnächst vorbei sein. Das Wasser- und #Schifffahrtsamt des Bundes habe zugesagt, bis 2019 flächendeckend Stromzapfsäulen für die Schiffe zu installieren, teilte der Spandauer SPD-Bundestagsabgeordnete Swen Schulz jetzt mit. Damit die Schiffer das Kabel auch legen, solle es ein #Nutzungsgebot oder sogar einen Zwang zum Anschließen geben.
Anwohner hatten sich zuletzt über die ihren Angaben nach zunehmende Belästigung durch das Dauerlaufen der Dieselaggregate beschwert. Auf Wasserstraßen des Landes gilt eine solche Nutzungspflicht bereits, allerdings nicht auf den großen #Bundeswasserstraßen, zu denen Spree und Havel zählen.

Verkehr auf dem Wasser soll umweltfreundlicher werden

Die Koalition will den gesamten Verkehr auf dem Wasser umweltfreundlicher …

Straßenverkehr: Neue Spreebrücke öffnet in Treptow 420 Meter ist sie lang, doch fast keiner kennt sie: Die Minna-Todenhagen-Brücke öffnet am 21. Dezember., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr-in-berlin-neue-spreebruecke-oeffnet-in-treptow/20693898.html

Die parallele #Fährlinie in Treptow bleibt erhalten.
Sie ist die zweitlängste #Spreequerung, und doch kennt sie kaum jemand, zumindest außerhalb von #Treptow. Gestatten, #Minna-Todenhagen-Brücke, die 420 Meter lange Stahlbetonquerung der Spree in Höhe Britzer Verbindungskanal. Immerhin fast halb so lang wie die Rudolf-Wissell-Brücke, die eine Distanz von 926 Metern über der Stadtautobahn überwindet.
 Am 21. Dezember soll das neue Bauwerk für den Verkehr freigegeben werden. Das teilte der SPD-Abgeordnete Lars Düsterhöft mit. Von der Senatsverkehrsverwaltung gab es noch keine offizielle Bestätigung für den Termin. Das Bezirksamt Treptow-Köpenick gab zumindest indirekt den Hinweis, dass Düsterhöft richtigliegt. Offenbar wird es auch einen kleinen Festakt geben, darauf hatte die Senatsverwaltung bei Baubeginn 2014 verzichtet, was bei den Südost-Berlinern gar nicht gut ankam.

Die vierspurige Brücke verbindet die Rummelsburger Straße, die nach Köpenick führt, mit der B 96 auf der südwestlichen Spreeseite. Die Brücke soll vor allem Oberschöneweide vom Durchgangsverkehr entlasten und langfristig eine Querverbindung von Köpenick und Karlshorst zur Autobahn 113 am Teltowkanal schaffen. Die Baukosten wurden bislang mit rund 50 Millionen Euro angegeben. Weil 2015 ein Brückenteil in die Spree stürzte, verzögerte sich die Fertigstellung. Auch andere Probleme wie der mit Munitionsresten kontaminierte …