Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Die Grünen) versprach im Sommer 2023 für den #Ausbau der #Bahnstrecke Berlin- #Binz 500-Millionen-Euro als #Gegenleistung für den Bau des #LNG-Terminals auf der Insel Rügen. Das Terminal ist nun genehmigt, der Bahnausbau stockt.
Unterstützung für die Genehmigung des LNG-Terminals #Mukran auf #Rügen gegen die Freigabe des Bahnausbaus der Strecke Berlin- #Pasewalk – Binz: Einen Tag vor der entscheidenden Sitzung des Bundestages zur Aufnahme des Hafens #Sassnitz in das LNG-Beschleunigungsgesetz versprach Habeck 500 Millionen Euro vom Bund für den Ausbau, allerdings lässt das Geld bislang auf sich warten.
Für Hunderte Millionen Euro soll die #Vorpommern-Magistrale ausgebaut werden. Der Bund will damit auch Akzeptanz für das LNG-Terminal auf #Rügen schaffen.
Die vom Bau des umstrittenen Rügener Terminals für Flüssigerdgas (LNG) betroffenen Gemeinden sollen von umfangreichen Investitionen in das #Bahnnetz profitieren. Nach Aussage des Ostbeauftragten der Bundesregierung soll der Ausbau der sogenannten Vorpommern-Magistrale vorgezogen werden. „Hier gibt es eine klare Erwartungshaltung der Bundesregierung gegenüber der Bahn“, sagte Carsten Schneider (SPD) am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Nach derzeitiger Veranschlagung gehe es um 500 Millionen Euro.
Der „Zwischenruf“ war im Entwurf fertig und dann kam die Meldung u.a. im NDR: „Land bestellt Zusatz-Züge zwischen Berlin und #Stralsund“ Bereits ab diesem Samstag sollen zwei #Zusatzzüge eingesetzt werden. Dazu später mehr.
Der Sommer kommt immer wieder überraschend
Für manche kommt Jahr für Jahr Weihnachten überraschend (übrigens, nur noch vier Monate), nein, auch der Sommer und damit volle Autobahnen und Züge in Richtung #Ostsee sind jedes Jahr absolut unerwartet. Mag sein, dass es medial im nachrichtenarmen „Sommerloch“ noch ein wenig aufgepumpt wird. Wenn aber dann noch „die Bahn“ in #Gesundbrunnen ohne Ankündigung einfach durchfährt, ist Empörung vorprogrammiert.
Sommer, Sonne, Strand – aber auch viele Radwege und eine gute Gastronomie, die nicht nur rote Würstchen bereithält: Die dänische Insel #Bornholm ist ein beliebtes Reiseziel. Wer sie ohne Auto erreichen will, hat es allerdings schwer. Doch dies könnte sich im neuen Jahr ändern, wie die Berliner Zeitung jetzt vom Infrastrukturministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern erfuhr. Wenn alles klappt, werden in der Sommer- und Herbstsaison 2022 nach längerer Pause wieder #Reisezüge zum #Fährhafen im Sassnitzer Stadtteil #Mukran verkehren – mit Anschluss an das #Schiff zur Inselhauptstadt #Rønne. Von der neuen Verbindung würden nicht nur Berliner und Brandenburger profitieren. Auch die Reise Hamburg-Bornholm würde bequemer.
Anfang Juli wird die Flagge auf der „Mecklenburg-Vorpommern“ gewechselt. Damit verliert Deutschland seine letzte #Eisenbahnfähre und Mecklenburg-Vorpommern viele Arbeitsplätze.
Zu Beginn des neuen Monats wird das #Fährschiff „#Mecklenburg-Vorpommern“ #umgeflaggt. Schwarz-Rot-Gold wird heruntergenommen und durch schwedisches Blau mit gelbem Kreuz ersetzt. Der Heimathafen „Rostock“ wird am Heck übermalt und durch „#Trelleborg“ ersetzt. Damit ist die Umstrukturierung des deutschen Fährgeschäfts bei der schwedischen Reederei #Stena Line abgeschlossen – mit bitteren Folgen für die #Seewirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern.
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Mitarbeiter mit Englisch und Schwedisch überfordert Im April 2020 hatte Stena Line überraschend die traditionsreiche Route Sassnitz-Trelleborg, die sogenannte #Königslinie, geschlossen und das Fährschiff „#Sassnitz“ nach Uddevalla überführt. Dutzende Seeleute und Bordpersonal mussten ihr Schiff für immer verlassen. Die „Sassnitz“ fuhr schon seit 1989 auf der Route und war erst vor Kurzen aufgehübscht worden. Viele Mitarbeitenden wurden gegen Abfindungen entlassen. Andere konnten zunächst auf das letzte deutsche Stena-Fährschiff wechseln, das sich noch im Dienst befand.
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Ende der deutschen Eisenbahnfähren Der Umbau und die Entlassungen bei Stena bedeuten auch, dass die deutsche #Eisenbahnschifffahrt nach 118 Jahren endgültig Geschichte ist. Das ist auch deshalb bitter, weil im vergangenem Monat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) den ersten #Nachtzug Berlin- #Stockholm auf die Reise schickte. Der Zug macht einen 300 Kilometer langen Bogen um Mecklenburg-Vorpommern. Nach Angaben des schwedischen Betreibers wäre ihnen eine Route per Eisenbahnfähre „Sassnitz“ von #Mukran nach Trelleborg oder alternativ von #Rostock nach Trelleborg mit dem Fährschiff „Mecklenburg-Vorpommern“ lieber gewesen. Mukran scheiterte an der überraschenden Einstellung der Verbindung und die Route über Rostock am umständlichen Rangieren im Rostocker Seehafen.