Auf dem Weg zur #Verlängerung der Berliner #U-Bahn-Linie #U3 ist der nächste wichtige Schritt erfolgt: Ende Januar hat die #Projekt GmbH der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG), die bereits den #Lückenschluss bei der #U5 verantwortet hat, die #Nutzen-Kosten-Untersuchung für das Vorhaben ausgeschrieben. Die Untersuchung, oder viel mehr deren Ergebnis, ist entscheidend dafür, dass für den #Streckenausbau Bundesmittel beantragt werden können und das Vorhaben damit finanziert werden kann.
Frage 1: Was unternimmt der Senat, um die Strecke #Wilhelmsruh – #Gesundbrunnen für den Betrieb der #Heidekrautbahn (#RB27) zu aktivieren, was auch mit Blick auf die vom Land festgestellte Klimanotlage sowie der §§ 5 und 8 #Mobilitätsgesetz erforderlich ist? Antwort zu 1: Die Reaktivierung der Heidekrautbahn ist in zwei Schritten geplant. Im ersten Schritt werden die baulichen Anlagen zwischen Brandenburg und Berlin-Wilhelmsruh auf den aktuellen Stand gebracht bzw. neu errichtet. Für diesen Bereich läuft derzeit das #Planfeststellungsverfahren, sodass zeitnah die Umsetzung erfolgen kann. Der Senat von Berlin sieht aber auch den grundsätzlichen Bedarf für die Verlängerung der Heidekrautbahn von Wilhelmsruh nach Gesundbrunnen, die in einem zweiten Schritt umgesetzt werden soll. Die Planung für die #Verlängerung, finanziert durch die Länder Brandenburg und Berlin, wurde dafür bereits an die DB Netze vergeben. Die weiteren Schritte bis hin zur baulichen Errichtung der #Durchbindung erfolgt vorbehaltlich einer positiven #Nutzen-Kosten-Untersuchung. Diese wird derzeit erstellt.
Diese werden von Montag, den 30. Januar, bis Sonntag, 5. März 2023, zwischen den U-Bahnhöfen #Schlesisches Tor und #Görlitzer Bahnhof verbaut. Die U-Bahnlinie #U1 ist in dieser Zeit zwischen Kottbusser Tor und Uhlandstraße im Einsatz. Die Linie #U3 fährt zwischen Kottbusser Tor und Krumme Lanke, jeder zweite Zug nur zwischen Nollendorfplatz und Krumme Lanke. #Ersatzverkehr für die Linien U1 und U3 gibt es zwischen Warschauer Straße und Kottbusser Tor. Abschnittsweise werden hierfür Busspuren eingerichtet.
Die #Verlängerung der #Straßenbahnlinie#M10 zur #Turmstraße kommt wie ge-plant voran. Bisher wurden bereits rund 3.500 Meter Gleis für den neuen Streckenabschnitt sowie eine sogenannte „#Superweiche“ verlegt. Vor der Inbetriebnahme der neuen, 2,2 Kilometer langen Strecke noch im ersten Halbjahr 2023 steht nun der nächste Meilenstein beim Bau bevor: Der neue #Gleisabschnitt wird mit der bereits vorhandenen Strecke verbunden. Auch die dafür notwendigen #Fahrleitungen werden in der #Invalidenstraße zwischen #Hauptbahnhof und der neuen Haltestelle #Alt-Moabit/Rathenower Straße gezogen.
Die Chancen des Landes Berlin, die #Verlängerung der #A100 doch noch zu stoppen, drohen erheblich zu sinken. Dass es zu der dafür nötigen Änderung des Bundesverkehrswegeplans im Bund kommt, wird zunehmend unwahrscheinlicher.
Berlin. Während die Vorbereitungen für die #Reaktivierung der #Siemensbahn zwischen #Jungfernheide und dem Bahnhof #Gartenfeld laufen, fehlt nach wie vor ein Beschluss dazu, wie es mit einer möglichen #Verlängerung der Strecke weitergeht. „Es ist bislang keine #Entscheidung gefallen, ob die Siemensbahn über die ehemalige Endstelle hinaus geführt wird“, teilte eine Sprecherin der Senatsverkehrsverwaltung auf Morgenpost-Anfrage mit. Nachdem eine #Untersuchung ergeben hatte, dass ein Ausbau der Strecke bis #Hakenfelde#machbar ist, war eigentlich eine Entscheidung bis Ende 2022 angekündigt worden.
Sollte die U9 eines Tages vom Rathaus Steglitz nach Lankwitz verlängert werden: Die Tunnel sind längst da. Jetzt gab es einen Einblick.
Berlin. Auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs #Rathaus#Steglitz ahnen wohl die wenigsten wartenden Fahrgäste, wie viel #Geschichte hinter den Betonwänden mit den frischen weißen Fließen steckt: Dahinter befinden sich ein #Tunnel, 150 Meter lang bis zur #Mittelstraße auf der anderen Seite der S-Bahnbrücke, fertige #Bahnsteige und ungenutzte #Röhren mit 1,2 Kilometer Gleisen.
Äußerungen aus der Berliner Senatsverkehrsverwaltung lassen befürchten, dass den Menschen zwischen Spandau und #Falkensee (mit 45.000 Einwohnern inzwischen die fünftgrößte Stadt Brandenburgs) ein Anschluss an die Berliner #S-Bahn auch über 30 Jahre nach dem #Mauerfall#vorenthalten werden soll. Dabei gibt es so viele Argumente, die heute im Bahnhof Berlin-Spandau endende S-Bahn endlich in das #Havelland zu verlängern. Vier seien hier hervorgehoben:
Berlin. Die Vorbereitungen für die #Verlängerung der #U-Bahn-Linie #U3 bis zum #Mexikoplatz gehen in die nächste Phase: In dieser Woche hat die Projekt GmbH der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG), die bereits den #Lückenschluss bei der U5 verantwortet hat, die #Generalplanung für den Lückenschluss ausgeschrieben. Im März, so sieht es der Zeitplan vor, soll ein Planungsunternehmen den Zuschlag erhalten. Einen #Baubeginn hält Mobilitätssenatorin Bettina Jarasch (Grüne) damit weiterhin für diese Legislatur, also vor September 2026, für realistisch.
Für Verkehrssenatorin Bettina Jarasch galt die Verlängerung der U7 zur Heerstraße als wichtiges Projekt. Doch jetzt haben erst mal andere Strecken Priorität.
Bei den Plänen zum #Ausbau des Berliner #U-Bahn-Netzes stellt der Senat die #Verlängerung der #U7 zur #Heerstraße-Nord in #Spandau zunächst hinten an. „Es war von Anfang an klar, dass wir priorisieren müssen. Wir haben uns verständigt, dass wir mit der #U3 zum #Mexikoplatz und der U7 zum #BER anfangen wollen“, sagte Verkehrssenatorin Bettina Jarasch (Grüne) am Mittwoch im Mobilitätsausschuss des Abgeordnetenhauses. Weitere Planungen für die U-Bahn-Verlängerung in Spandau sind demnach bislang nicht begonnen worden.