Diese #Großbaustelle der Deutschen Bahn kostet Berlinern mindestens vier Jahre Nerven – und bringt der Hauptstadt mehr als nur eine 46 Millionen Euro teure Basis zur Versorgung von #ICE-Zügen. Im Großvorhaben „#Boxenstopp“ #Schönholz ist auch der Aufbau einer #zweigleisigen#Verbindung in einem #Nadelöhr geplant, das sich im Bereich des S-Bahnhofs #Wollankstraße befindet.
Die #Nordbahn (#Gesundbrunnen – #Wilhelmsruh – #Birkenwerder) hat inzwischen mehrere verschiedene Verkehrsaufgaben und komplexe Zielstellungen zu erfüllen: #Fernverkehr nach Rostock und Skandinavien auf kurzem direktem Weg, #Regionalverkehr zu zahlreichen Orten nördlich von Oranienburg auf kurzem direktem Weg, Aufnahme der Züge der #Heidekrautbahn auf der Teilstrecke Gesundbrunnen – Wilhelmsruh, Ersatz für die Kremmener Bahn auf der Teilstrecke Gesundbrunnen – Hohen Neuendorfer Kreuz, #Entlastung des nördlichen Außenrings zugunsten des Durchgangs-Güterverkehrs und der Stettiner Bahn zugunsten des Fern-, Regional- und Güterverkehrs, Ausweichstrecke bei Bauarbeiten und Störungen. Stimmt der Senat dieser Einschätzung und der daraus folgenden dringenden Notwendigkeit des Wiederaufbaus zu? Wenn nicht, warum?
Die #Eisenbahn ist das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs in der Hauptstadtregion. Sie erfüllt zentrale Aufgaben bei der Sicherung der Mobilität aller Bevölkerungsgruppen und ist damit zugleich Fundament und Baustein der öffentlichen Daseinsvorsorge. Darüber hinaus erfüllt der Schienenverkehr eine wichtige wirtschaftliche Funktion beim Transport von Gütern und Waren. In dieser Doppelrolle ist er sowohl innerhalb unseres Bundeslandes, als auch im grenzüberschreitenden Verkehr von immenser Bedeutung. Soll Mobilität von Personen und Gütern in Zukunft sozial gerecht und ökologisch nachhaltig organisiert werden, muss der Eisenbahntransport deutlich ausgebaut werden. Das Ziel der Bundesregierung ist es, die Fahrgastzahlen im Bahnverkehr bis zum Ende des Jahrzehnts zu verdoppeln. Zugleich soll der Marktanteil des Schienengüterverkehrs auf mindestens 25 Prozent angehoben werden. Damit das gelingt, wird das Land Brandenburg seinen Beitrag leisten müssen. Fraglich ist, ob die Landesregierung den Ausbau des Eisenbahnverkehrs in dieser Wahlperiode in aus- reichendem Maße vorangetrieben hat.
Heidekräuter gelten als anspruchslos und pflegeleicht. Die #Heidekrautbahn hingegen ist anspruchsvoll und kompliziert. Ende 2024 sollten eigentlich wieder Züge auf der #Stammstrecke im Berliner Norden rollen – doch daraus wird nichts.
Im Dezember 2020 gab es am #S-Bahnhof #Wilhelmsruh einen festlichen #Spatenstich mit Vertretern von Politik und Bahn. Damals angekündigt: Die #Betriebsaufnahme auf der 14 Kilometer langen Stammstrecke zum Dezember 2023. Insgesamt sollen acht Haltepunkte neu entstehen oder reaktiviert werden. Die #Eröffnung wurde später um ein Jahr verschoben – aber auch der neue Termin ist pure Illusion!
Gegenstand dieser Ausschreibung sind alle Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 und 2 #HOAI 2021 sowie Besondere Leistungen und #Beratungsleistungen für folgende #Streckenabschnitte:
Berlin und Brandenburg wollen mehr alte #Bahnstrecken#reaktivieren. In Brandenburg liegen laut einer Untersuchung des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (#VDV) und der #Allianz pro Schiene inzwischen fünf positive Machbarkeitsstudien für #Reaktivierungsprojekte vor, in Berlin sind es immerhin vier.
Brandenburgs Verkehrsminister Guido Beermann hat angekündigt, wichtige Regionalzüge häufiger einzusetzen. Beim #RE1 sei ein #15-Minuten-Takt geplant, sagte der CDU-Politiker der „Märkischen Oderzeitung“ [Bezahlschranke] . Der RE1 fährt von Frankfurt (Oder) über Fürstenwalde und die Berliner Stadtbahn nach Potsdam und weiter nach Brandenburg und Magdeburg. Welchen Streckenschnitt Beermann bei der #Taktverdichtung meinte, war zunächst unklar. Nach Worten des Ministers sind auf anderen Verbindungen ein #20-Minuten-Takt sowie in #Zehn-Minuten-Takt bei der #S-Bahn vorgesehen.
Über den Namen kann man streiten. Der Buchstabe I klingt ein bisschen nach „Igitt“. Und die Jahreszahl 2030 ist geeignet, falsche Erwartungen zu wecken. Denn in sieben Jahren wird ein großer Teil der Projekte, die das #Investitionsprogramm#i2030 umfasst, sicherlich noch nicht realisiert worden sein. So schnell wie kurz nach dem Mauerfall, als es nur wenige Monate und manchmal sogar nur einige Tage dauerte, bis stillgelegte #Infrastruktur wieder ans Netz ging, ist das heute nicht mehr möglich.
Inwieweit werden der geplante Beginn der #Leistungsphase 3 nach HOAI für das dritte Quartal 2023 sowie der geplante Beginn der Leistungsphase 4 nach HOAI zum Ende des Jahres 2029 eingehalten werden können?Welche neuen Entwicklungen gibt es seit April 2021 hinsichtlich der Sicherung der #Baufinanzierung durch den Bund sowie der Erteilung behördlicher #Genehmigungen?
Mit welchen Ergebnissen wurden die Verhandlungen mit der #Havelländischen Eisenbahn AG als Betreiberin der #Bötzowbahn über einen Finanzierungsvertrag zur Erstellung der #Vorplanung (Leistungsphase 2) abgeschlossen und konnte die Aufnahme der Planungsleistungen wie erwartet Ende 2021/ Anfang 2022 aufgenommen werden?