Nachdem es lange kaum voranging, gibt es nun mehr Tempo. 2023 soll der Bau starten, so das Land. Doch das Projekt ist aufwendig.
Ursprünglich sollte es schon 2007 so weit sein. Zuletzt war von 2026 die Rede. Doch die Berliner im Einzugsgebiet des #Köpenicker Bahnhofs müssen sich noch weitere Zeit gedulden, bis dort außer #S-Bahnen auch #Regionalzüge halten. Der #Regionalbahnsteig in #Köpenick soll 2027 fertig sein. Das teilte Verkehrs-Staatssekretär Ingmar Streese (Grüne) auf Anfrage des Abgeordneten Robert Schaddach mit.
Der Regionalbahnhof Köpenick gehört zu dem auf 724 Millionen Euro taxierten #Großprojekt der Bahn, die Strecke von Berlin zur polnischen Grenze bei #Frankfurt/Oder auszubauen. Doch das Bundesunternehmen stand dem Vorhaben lange skeptisch gegenüber. Zusätzliche Stopps würden die Regionalzüge ausbremsen, hieß es. Zudem stünden die Züge dem dichten #Güterverkehr von und nach Polen im Wege. Auch als Berlin die Übernahme der #Baukosten zusagte, ging es kaum voran. Nun nimmt das Vorhaben Fahrt auf. Die Züge der Regionalexpresslinie #RE1, die Köpenick derzeit zweimal pro Stunde und Richtung durchfahren, werden künftig dort halten – während der Hauptverkehrszeit sogar alle 20 Minuten. Die Strecke verbindet #Magdeburg, #Potsdam, Berlin und Frankfurt/Oder. Für den Güterverkehr entsteht ein drittes #Fernbahngleis.
Ihr Zug zum Flug“: Der Slogan würde zu dem vor 20 Jahren gestarteten Programm „#Lufthansa Express Rail“ passen, dessen Ausweitung #Deutsche Bahn und die Fluggesellschaft in diesem März vorgestellt haben: Bis Ende 2021 soll es aus 22 deutschen Städten insgesamt rund 150 direkte #Bahnanbindungen mit #Lufthansa-Flugnummer an den Flughafen #Frankfurt geben (derzeit sind es 17 Städte und täglich 134 Züge). Flugpassagiere können so eine durchgehende Verbindung mit einem gemeinsamen Ticket für Bahn und Flugzeug buchen.
Doch erstmals in Deutschland stand dieser Merksatz schon vor 43 Jahren auf den Flanken von ein paar Nahverkehrswagen der damaligen Deutschen Bundesbahn. Diese ab Ende der 1950er Jahre gebauten „N-Wagen“, umgangssprachlich wegen ihrer schillernden Perlschliff-Stahlhaut „#Silberlinge“ genannt, wurden seit dem 28. Mai 1978 für den #Flughafen-Express eingesetzt. Mit drei Zugpaaren täglich verkehrte dieser Eilzug als Kooperation des damaligen Flughafenbetreibers #FAG und der #Bundesbahn zwischen dem Frankfurter Flughafen und #Ludwigshafen.
Der Zuglauf über die #Main-Neckar-Bahn mit Zwischenhalten in #Darmstadt, Bensheim, Weinheim und Mannheim war aus heutiger Sicht nicht von der schnellsten Sorte: Von Mannheim brauchte man eine Stunde bis in den 1972 eröffneten #Flughafenbahnhof unter Terminal 1. Zum Vergleich: Über die #Riedbahn klappt das heute von Mannheim Hauptbahnhof zum 1999 in Betrieb genommenen Flughafen-Fernbahnhof in gut einer halben Stunde. Wenn irgendwann einmal die #Neubaustrecke zwischen Frankfurt und Mannheim verwirklicht ist, wird sich die #Fahrzeit weiter verkürzen.
DB-Vorstand Ronald #Pofalla: #Rekordsumme für ein leistungsfähiges modernes #Schienennetz, attraktive Bahnhöfe und die Digitale Schiene Deutschland • DB packt 2021 in Berlin und Brandenburg 250 Kilometer Gleise, 130 Weichen, 26 Brücken und 50 Stationen an • 390 neue Mitarbeitende für die Infrastruktur Mit #Rekordinvestitionen und einem neuen Arbeitsprogramm macht die DB die #Schieneninfrastruktur weiter fit. „Wir bauen ein neues Netz für Deutschland und legen den Grundstein für den #Deutschlandtakt“, sagt der DB-Infrastruktur-Chef Ronald Pofalla. „Die Schiene ist ein Herzstück der Klimawende. Deshalb investieren wir so viel wie noch nie und erhöhen das Tempo für die #Sanierung und mehr #Kapazität im Schienennetz“, so Pofalla weiter. Rund 12,7 Milliarden Euro von DB, Bund und Ländern fließen in diesem Jahr in die #Eisenbahninfrastruktur (12,2 Milliarden Euro im Jahr 2020). Das ist die höchste Summe, die jemals innerhalb eines Jahres für Modernisierung, Instandhaltung sowie Neu- und Ausbau des Schienennetzes und attraktivere Bahnhöfe vorgesehen ist.
Rund 1,18 Milliarden Euro stehen 2021 für die Infrastruktur in Berlin und Brandenburg zur Verfügung. 250 Kilometer Gleise, 130 Weichen und 26 Eisenbahnbrücken packt die DB in diesem Jahr mit der Rekordsumme an. Außerdem modernisiert die Deutsche Bahn für Reisende und Besucher*innen in den beiden Bundesländern 50 Haltepunkte und Stationen – darunter die Berliner Bahnhöfe Ostbahnhof und Zoologischer Garten sowie Brandenburg Hauptbahnhof. Auch mittlere und kleinere Stationen wie in Eichwalde, Eisenhüttenstadt, Lauchhammer oder Zeuthen profitieren von den Investitionen.
Um alle Projekte umsetzen zu können, baut die DB ihre Teams 2021 weiter auf: 220 Ingenieurinnen und Bauüberwacherinnen sowie 170 Instandhalter*innen verstärken in Berlin und Brandenburg die Reihen.
Die Auswirkungen der Investitionen auf die Fahrgäste werden durch bessere Planung und zusätzliche Bauinfrastruktur noch geringer. Die Störungen im Netz sind heute auf dem niedrigsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Wichtigster Grund: die vorausschauende Instandhaltung, mit der Fehler frühzeitig erkannt und behoben werden können.
Aktuelle Bau- und Fahrplanauskünfte für Reisende stellt die DB im DB Navigator, den Streckenagenten-Apps des Nahverkehrs sowie unter https://inside.bahn.de/ bereit. Weitere Informationen unter: www.deutschebahn.com/investitionen2021 sowie unter www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell
Regional- und Bahnverkehr:
Berlin – #Rostock •Gleiserneuerung zwischen Birkenwerder und Oranienburg, 5. – 15. März •Gleiserneuerung Schönfl – Oranienburg, 30. Juli – 10. September •Errichtung von Lärmschutzwänden zwischen Oranienburg und Nassenheide, 8- 10. Dezember
#Ausbaustrecke#Angermünde-Grenze Deutschland/ #Polen (-#Szczecin) Baubeginn im Abschnitt zwischen Angermünde und Passow, November
#Nordkreuz – #Karow (zweite Baustufe) •Inbetriebnahme Gleis 11 am S-Bhf Karow, April •Fertigstellung Eisenbahnüberführung Bahnhofstraße/Pankgrafenstraße, Dezember
Berlin – #Spandau Weichenerneuerungen, 9. Juli – 6. August
#Hamburg – Berlin (Altstrecke) Erneuerung von Gleisen, Weichen sowie Leit- und Sicherungstechnik, Ausrüstung für Hochgeschwindigkeitsverkehr, 11. September – 11. Dezember
Ausbaustrecke Berlin – #Frankfurt/Oder – Grenze Deutschland/ #Polen •Gleis- und Weichenerneuerung Seelow (Mark) – Frankfurt (Oder) sowie Erkner – Köpenick, Rückbau Fußgängerbrücke „Alter Wasserturm“ Frankfurt (Oder), Anfang März •Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik, Streckenausrüstung mit ETCS Frankfurt (Oder) – Oderbrücke-Grenze & Erkner-Fürstenwalde •Eröff Personenunterführung S-Bhf Wilhelmshagen, voraussichtlich Ende Februar
Ausbaustrecke Berlin – #Dresden Umbau Wünsdorf Waldstadt, bis 11. Dezember
Westlicher Berliner #Außenring, Abschnitt #Golm – Satzkorn – Werder Gleis- und Schwellenerneuerung, Oberleitungsarbeiten, 15. Januar – 2. April
Mai – 7. Juni und 1. Juli – 9. August •Gleiserneuerung, u.a. Großbeeren Süd – Südkreuz, 12. – 15. November und
Dezember – 9. Januar 2022
Nord-Ost-Kurve Mahlow im Zusammenhang mit Flughafen Ausbaustrecke Berlin – Dresden Umbau Wünsdorf Waldstadt, bis 11. Dezember
#Brücken Odervorfl und #Oder (Grenze Deutschland/ #Polen) Erneuerung der Bauwerke, Arbeiten aus dem Hochwasserschutzprogramm Oder/Weichsel, bis 10. Dezember
Vom 23. bis 26. April und vom 20. bis 23. August besteht zwischen Berlin-Buch und Bernau ein Ersatzverkehr mit Bussen. Grund sind die Arbeiten an der Bahnbrücke „Schönerlinder Straße“, die im Februar dieses Jahres begannen und voraussichtlich bis Ende August dauern werden.
Seit September 2016 werden zwischen Berlin-Buch und Bernau insgesamt 14 Eisenbahnbrücken ersetzt.
Auf dem südlichen Abschnitt der S2 werden einige Streckensperrungen notwendig, um Arbeiten beim Bauvorhaben „Dresdner Bahn“ im bzw. am Gefahrenbereich der Gleise ausführen zu können:
Ersatzbusse fahren
α zwischen Marienfelde und Blankenfelde vom 15. bis 19. April α zwischen Marienfelde und Blankenfelde vom 30. April bis 3. Mai α zwischen Priesterweg und Blankenfelde vom 24. Juni bis 9. August.
Im nördlichen Abschnitt der S25 gibt es eine Vielzahl an Baumaßnahmen, die zu Gleissperrungen führen. Grund ist die Ausrüstung der Strecke mit elektronischer Stellwerkstechnik (ESTW) bzw. mit dem Zugbeeinflussungssystem S-Bahn Berlin (ZBS).
Ersatzverkehr mit Bussen besteht
α Schönholz – Tegel an sechs Wochenenden im März/April α Tegel – Hennigsdorf an sechs Wochenenden im Mai/Juni α auf dem Ring/Nord-Süd-Bahn an fünf August/September-Wochenenden
und zwischen Schönholz und Hennigsdorf vom 3. bis 25. Oktober.
Zwischen Halensee und Beusselstraße fahren vom 19. März bis 12. April Ersatzbusse. Im Bahnhof Westend müssen Gleise und Weichen erneuert werden. In Westkreuz sind Instandhaltungsarbeiten, wie Abdichten der Ringbahnbrücke vorgesehen.
Zwischen Strausberg und Strausberg Nord werden die Gleise erneuert und im Bahnhof Strausberg Nord zusätzlich die Weichen. Zwischen Strausberg und Strausberg Nord fahren vom 1. Oktober bis 15. November Ersatzbusse.
Für den Neubau der Straßenbrücke am südlichen Blumberger Damm ist ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Friedrichsfelde Ost und Wuhletal vom 18. bis 21. Juni, vom 21. bis 23. August, vom 27. bis 30. August und vom 4. bis 6. September erfoderlich.
Wegen einer Gleiserneuerung zwischen Nöldnerplatz und Lichtenberg fahren zwischen Ostkreuz und Lichtenberg vom 5. bis 12. April Ersatzbusse.
Für den Neubau der Straßenbrücke Nuthestraße fahren zwischen Babelsberg und Potsdam Hbf vom 16. bis 19. April und vom 17. bis 20. Dezember keine Züge der S-Bahn-Linie 7.
Zwischen Schönfließ und Hohen Neuendorf werden Gleise, Weichen und die Stromschiene sowie das 30 KV-Energiekabel erneuert. Ersatzbusse fahren
α Blankenburg – Hohen Neuendorf vom 26. März bis 8. April α Blankenburg – Hohen Neuendorf vom 27. bis 30. August α Schönfließ – Hohen Neuendorf vom 19. bis 26. März α Schönfließ – Hohen Neuendorf vom 8. April bis 10. Mai
Zwei Einschränkungen betreffen die #Stadtbahn und das #Nord-Süd-System:
Zur #Instandhaltung des Nord-Süd-S-Bahntunnel wird der Abschnit Gesundbrunnen–Yorckstraße/Großgörschenstraße vom 10. bis 13. September gesperrt.
Wegen der #Sanierung der #Gleishallen des Ostbahnhofs wird der Abschnitt Warschauer Straße–Alexanderplatz vom 29. Oktober bis 1. November gesperrt.
Neue #Lufthansa#Express#Rail-Verbindungen zum Flughafen #Frankfurt ab Berlin, Hamburg, Bremen, Münster und München • Extraschnelle #Sprinter-Verbindungen: Kürzere Fahrtzeiten zwischen Metropolen • Mehr Service und flexible Buchungsmöglichkeiten Lufthansa und Deutsche Bahn setzen auf den raschen Ausbau gemeinsamer Angebote für den Zug zum Flug. In Frankfurt haben heute beide Unternehmen ihre Planungen für eine gemeinsame Produktoffensive vorgestellt. Das Lufthansa Express Rail-Netz wird um fünf Städte erweitert. Ab Dezember fahren erstmals extraschnelle Sprinter-Züge auch zum Flughafen Frankfurt. Mit dem Ausbau ihrer Kooperation setzen Lufthansa und Deutsche Bahn einen neuen Standard bei der umweltfreundlichen Vernetzung der Verkehrsträger.
Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands der Deutsche Lufthansa AG, sagt: „Mit dieser Initiative stärken wir das Mobilitätsangebot in Deutschland und damit den heimischen Wirtschaftsstandort. Durch die intelligente Verknüpfung des Bahn- und Luftverkehrs bieten wir unseren Kunden eine nahtlose und komfortable Reisekette an. Eine vernetzte und integrierte Mobilität nutzt Verbrauchern und Umwelt.“
DB-Vorstand Berthold Huber: „Aus einer guten Kooperation wird jetzt eine umfassende Partnerschaft, wie es sie zwischen Lufthansa und Deutscher Bahn noch nicht gegeben hat. Die DB vernetzt Ende des Jahres mit neuen #Sprinterverbindungen den größten deutschen Flughafen noch enger mit der Schiene. Reisen mit der Bahn wird schneller und komfortabler.“
Größeres Netzwerk und neue extraschnelle #Sprinter
Bereits heute bieten Deutsche Bahn und Lufthansa täglich 134 Zubringerzüge aus 17 deutschen Städten an den Flughafen Frankfurt. Im zweiten Halbjahr 2021 kommen weitere fünf Städte hinzu. Erstmalig wird ab Juli die Anreise zum Frankfurter Flughafen mit Lufthansa Express Rail von Hamburg und München möglich sein, ab Dezember dann auch von Berlin, Bremen und Münster.
Zudem feiern neue Sprinter-Verbindungen ab Dezember Premiere. Die Bahnfahrt zwischen München und Köln verkürzt sich auf unter vier Stunden. Von und nach München und Nürnberg geht es zweimal am Tag in drei bzw. zwei Stunden direkt und ohne weitere Zwischenhalte an den Flughafen Frankfurt – eine halbe Stunde schneller als heute und passgenau zu den Abflug- und Ankunftszeiten des Lufthansa-Hubs.
Erweiterter Komfort und flexiblere Buchung
Alle bewährten Merkmale des Lufthansa Express Rail-Programms wie reservierte Sitzplätze im Zug, Anschluss-Sicherung, Meilengutschrift für die Zugfahrt sowie 1.-Klasse-Fahrt und Zugang zu den DB-Lounges für Business- und First-Class-Kunden stehen selbstverständlich weiter zur Verfügung. Künftig kommen weitere Services dazu. Express Rail-Züge werden durch ein gemeinsames DB-LH-Branding an vielen Triebzügen leichter zu identifizieren sein. Über das kostenfreie WLAN kann bereits im Zug auch auf LH-Informationsinhalte zugegriffen werden. Wer Business oder First Class bucht, genießt den DB-Premium-Service in der 1. Klasse und erhält ein kostenfreies gastronomisches Angebot am Platz.
Auch der Gepäcktransport wird einfacher: Die Deutsche Bahn setzt bevorzugt Züge der neuesten Generation mit großen Gepäckfächern ein. Sobald der Verkehr an den Flughäfen wieder zunimmt, erhalten Lufthansa Express Rail-Kunden an der Sicherheitskontrolle Zugang zur Fastlane. Bei der Landung am Frankfurter Flughafen werden die Koffer von Express Rail-Kunden priorisiert behandelt.
Flexibler wird die Buchung der Lufthansa Express Rail-Tickets. Ab April 2021 werden die Zubringerzüge so lange buchbar sein wie der dazugehörige Anschlussflug. Gleichzeitig lohnt sich frühes Buchen, dadurch können die Tickets günstiger werden. Besonderes Highlight in diesem Jahr: Miles & More-Kunden erhalten bei allen Lufthansa Express Rail-Fahrten, so wie auf allen Flügen, doppelte Statusmeilen.
Frage 1: Wie ist der aktuelle Stand bezüglich des neuen Stadtquartiers (ehemaliger) Güterbahnhof Köpenick? Liegt dieser im Zeitplan und wann ist mit der Umsetzung und der Fertigstellung zu rechnen – und wenn nein, warum nicht? Antwort zu 1: Die Umsetzung der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme ehemaliger Güterbahnhof Köpenick erfolgt nach dem Inkrafttreten der Rechtsverordnung über den städtebaulichen Entwicklungsbereich im Mai 2020 in drei Realisierungsstufen. Die Maßnahmenplanung liegt im Zeitplan. Zur Verwirklichung der in der Rechtsverordnung festgelegten Ziele und Zwecke werden derzeit insbesondere Planungsleistungen durchgeführt. Hierzu zählen u.a. die Aufstellung von Bebauungsplänen, Bodenordnungs- und Sanierungsmaßnahmen sowie als erste Realisierungsstufe die erforderlichen Vorbereitungsmaßnahmen für den geplanten Hochbau. In der zweiten Realisierungsstufe sollen ab 2026 die Ostumfahrung Bahnhofstraße sowie der Hauptanteil des Wohnungsbaus errichtet werden. Die Durchführung der letzten Baumaßnahmen in der dritten Realisierungsstufe soll plangemäß bis zum Jahr 2034 erfolgen. 2 Frage 2: Welche verkehrlichen Maßnahmen sind in diesem Zusammenhang bzw. im Umfeld in den kommenden Jahren geplant? a) Wie sieht der aktuelle Stand der „#Westumfahrung #Bahnhofstraße“ aus? Liegt die Planung im ursprünglichen Zeitplan und wann kann mit der Umsetzung und der Fertigstellung gerechnet werden – und wenn nein, warum nicht? b) Wie ist der aktuelle Stand bezgl. des Weiterbaus der #TVO (Tangentiale Verbindung Ost) von der Straße An der Wuhlheide Richtung Märkische Allee? Liegt die Planung im ursprünglichen Zeitplan und wann kann mit der Umsetzung und der Fertigstellung gerechnet werden – und wenn nein, warum nicht? c) Sind darüber hinaus weitere Maßnahmen, vor allem zur Entlastung der Bahnhofstraße geplant? Antwort zu 2: a) Zurzeit werden die Antragsunterlagen für die (neue) Planfeststellungsunterlage finalisiert. Die Übergabe der überarbeiteten Unterlage an die Anhörungsbehörde wird noch in 2021 angestrebt. Mit der Umsetzung kann, nach Unanfechtbarkeit des Beschlusses, aufgrund der Abhängigkeiten zur Maßnahme „#ABS Berlin – #Frankfurt/Oder – Grenze D/PL“ der Deutschen Bahn AG erst ab 2025 gerechnet werden. Avisiert wird eine Fertigstellung in 2027. b) Die Vor-und Entwurfsplanung der Strecke ist abgeschlossen. Die Knotenpunkte werden gegenwärtig mit Hilfe von Simulationen hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit untersucht. Die Vorplanung der Straßenüberführungsbauwerke wurde im Januar 2021 zur Prüfung gemäß den Ausführungsvorschriften zu § 24 LHO (Landeshaushaltsordnung) eingereicht. Die Vorplanung der Eisenbahnüberführungsbauwerke sowie der Baulogistik ist in Arbeit. Für die Einreichung dieser Unterlagen wird das zweite Quartal 2021 avisiert. Die Einreichung der Antragsunterlagen für die #Planfeststellungsunterlage für das Bauvorhaben Tangentiale Verbindung Ost (TVO) wird voraussichtlich in 2022 erfolgen. Belastbare Aussagen zur Fertigstellung können erst nach Abschluss des planrechtlichen Verfahrens getroffen werden (mögliche Klageverfahren). c) Die Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und Wohnen sowie für Verkehr, Umwelt und Klimaschutz bereiten im Rahmen der Ausgestaltung des Städtebaulichen Entwicklungsgebietes „Güterbahnhof Köpenick“ aktuell auch den Neubau der Ostumfahrung Köpenick vor. Frage 3: Wie ist der aktuelle Stand bezüglich des geplanten #Regionalbahnhofes#Köpenick? Liegen die Planungen dazu im Zeitplan und wann ist mit der Umsetzung und der Fertigstellung zu rechnen – und wenn nein, warum nicht? Antwort zu 3: Im Zusammenhang mit der Ausbaustrecke Berlin – Frankfurt/Oder – Grenze D/PL ist der Neubau des Regionalbahnhofs Berlin-Köpenick geplant. Zurzeit läuft noch das Planfeststellungsverfahren; der rechtskräftige Planfeststellungsbeschluss durch das Eisenbahn-Bundesamt wird seitens der Deutschen Bahn AG bis März 2022 erwartet. Die Ausschreibung für die Vergabe der Bauleistungen ist bereits in Vorbereitung. Das Projekt liegt im Zeitplan. Nach jetzigem Stand soll die Gesamtmaßnahme zum Umbau des S-Bahnhofs und Neubau des Regionalbahnhofs Köpenick im März 2023 mit der Verschwenkung der S-Bahngleise beginnen. Die Fertigstellung des Vorhabens erfolgt nach derzeitiger Planung im Juni 2027. 3 Frage 4: Ist durch die Ansiedlung u.a. von #Tesla ein Ausbau des #Güterverkehrs am S-Bahnhof Köpenick geplant? Wenn ja, in welchem Umfang und welchem Zeitplan? Antwort zu 4: Hierzu teilt die DB AG mit: „Im Bereich des heutigen Bahnhofes Berlin-Köpenick sind keine weiteren Ausbauten für den Schienengüterverkehr geplant.“ Berlin, den 02.03.2021 In Vertretung Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Der Brandenburger Verkehrsmninister Guido #Beermann (CDU) hat am Donnerstag im #Infrastruktur-Ausschuss des Landtags die Entscheidung, den vollständigen #Neubau des Bahnhofs #Fangschleuse (Oder-Spree) verteidigt. Der bisherige #Bahnhof an der Strecke Berlin- #Frankfurt (Oder) soll wegen #Tesla verlegt werden.
Die Station entsteht in unmittelbarer Nähe zum geplanten Tesla-Werk in #Grünheide. Die Kosten für die Verlegung beliefen sich auf rund 50 Millionen Euro und sollen aus öffentlichen Mitteln finanziert werden.
Beermann: Verlegung, statt #Shuttleverkehr
Im Infrastruktur-Ausschuss kritisierte unter anderem die Linke, dass der US-Konzern den Bau nicht mitfinanziert. Für Minister Beermann gehört die Errichtung des Bahnhofs aber zu den öffentlichen Infrastruktur-Aufgaben. Sie sei auch in dieser Größenordnung zwingend erforderlich, sagte er. „Die Entscheidung zur Verlegung des Bahnhofs Fangschleuse erfolgte vorrangig aus verkehrlichen Gesichtspunkten“, sagte Beermann. „Nur am neu ausgewählten Standort ist eine Anbindung an den ÖPNV unter Nutzung des wachsenden Verkehrsangebotes auf der Strecke Berlin-Frankfurt (Oder) für den deutlich größeren Verkehrsanteil mit Bezug zum Tesla-Werk möglich.“ Darüber hinaus könne mit der Verlegung zusätzlichen Shuttleverkehr, etwa mit Bussen, …
Das tschechische Unternehmen #Skoda wird für die Städte #Frankfurt (Oder), #Cottbus und #Brandenburg (Havel) neue #Straßenbahnen bauen. Die Städte haben dem Konzern am Mittwoch dafür den Auftrag erteilt. Sie sollen die zum Teil noch aus den 80er-Jahren stammenden Züge ersetzen. Finanziert werden die Bahnen zum Teil durch Landesförderungen.
Moderner und #barrierefrei
In Frankfurt (Oder) sind zunächst 13 neue Bahnen geplant. Cottbus soll sieben und Brandenburg (Havel) vier Fahrzeuge erhalten. Wie die Frankfurter Stadtverwaltung mitteilte, sollen die „hochmodernen, barrierefreien Straßenbahnen“ ab 2023 geliefert werden. Robert Fischer von #Cottbusverkehr sagte dem rbb gegenüber: „Gerade auch im Zuge des demografischen Wandels in Brandenburg ist die #Barrierefreiheit ein großer Aspekt. Außerdem haben wir dann große Anzeigen, mehr Platz und ein angenehmeres #Klima in den Wagen. Und sie sind zuverlässiger.“
#Infrastruktur und in den Werken gemacht», sagte #Personenverkehrsvorstand Berthold #Huber der Deutschen Presse-Agentur. «Deswegen haben wir gesagt, wir wollen erstens in mehr und in neue Fahrzeuge investieren. Aber dann brauchen wir auch deutlich mehr Instandhaltungskapazitäten.»
An insgesamt elf Standorten in Deutschland und der Schweiz sollen für die sogenannte leichte #Instandhaltung die Kapazitäten erweitert werden. Dabei geht es um betriebsnahe Wartungen, um die Züge innerhalb weniger Stunden wieder fit für den Einsatz am nächsten Tag zu machen oder neue Fahrzeuge für den #Erstbetrieb vorzubereiten.
Den größten Anteil investiert die Deutsche Bahn mit 400 Millionen Euro in #Nürnberg, wo bis 2028 ein komplett neues #Instandhaltungswerk entstehen soll. «Nürnberg eignet sich geografisch und umlauftechnisch sehr gut für uns», sagte Huber. «Deswegen wollen wir dort ein neues Werk bauen.» Für weitere knapp 20 Millionen Euro werden dort auch die Abstellanlagen erweitert.
Nach #Berlin fließen in den Ausbau der Instandhaltungskapazitäten bis 2026 mehr als 270 Millionen Euro, nach #Frankfurt/Main bis 2030 rund 225 Millionen Euro. «Wir wollen jetzt alles dafür tun, dass die Leute nach der Pandemie feststellen: #Bahnfahren ist viel schlauer, als sich wieder ins Auto zu setzen», sagte Huber. «Um neue Fahrzeuge instandzuhalten, müssen wir manche Werke auch anpassen und umbauen.» Für die Werke will die Bahn in den kommenden Jahren zudem mehr als 1000 zusätzliche …
Am kommenden Sonntag, den 13.12.2020, wird nach sechs Jahren der Reisezug #EuroCity (#EC) „#Wawel“ wieder ab Berlin Hauptbahnhof direkt nach #Kraków (Krakau) fahren. Die Verbindung wird ab Berlin über #Frankfurt (Oder), #Zielona Góra (Grünberg), #Legnica (Liegnitz), #Wrocław (Breslau), #Opole (Oppeln), #Katowice (Kattowitz) den Bahnhof Kraków (Krakau) erreichen. Für die Verbindung von Berlin nach Breslau benötigt der „Wawel“ dabei nicht einmal vier Stunden. In Katowice besteht außerdem Anschluss an einen weiteren EuroCity in Richtung #Wien, mit dem auch Ziele in Tschechien und in der #Ostslowakei erreicht werden können.
Der EC „Wawel“, der ursprünglich von Hamburg nach Kraków verkehrte, wurde Ende 2014 eingestellt. Dass die #Zugverbindung wiederaufgenommen wird, ist ein Ergebnis beharrlichen gemeinsamen Engagements der Bundesländer Berlin und Brandenburg, der regionalen Industrie- und Handelskammern (IHK), der Fahrgastverbände, der Wojewodschaft Niederschlesien sowie des Stadtpräsidenten von Wrocław.
Der Reisezug kann zwar aufgrund der Pandemie-Einschränkungen zunächst nicht für rein touristische Zwecke genutzt werden – spätestens nach den Einschränkungen steht er aber wieder allen Reisenden täglich als schnelle und komfortable Verbindung von Berlin nach Südpolen zur Verfügung.
An über 35 Bahnhöfen der Bundesländer #Berlin, #Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern starten Arbeiten aus dem Konjunkturpaket des Bundes • DB hat Planung, Ausschreibung und Beauftragung abgeschlossen • Regionale Handwerksbetriebe profitieren
Die Vorbereitungen der Deutschen Bahn (DB) sind abgeschlossen, die #Handwerker stehen bereit: An 35 Bahnhöfen in der Region Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern beginnen die Modernisierungsarbeiten. Kleinere Verschönerungsmaßnahmen, wichtige Renovierungsarbeiten oder Sanierungen werden durch das Sofortprogramm des Bundes für Handwerksbetriebe finanziert und durch die DB kurzfristig umgesetzt. Bis zum Jahresende sollen insgesamt 150 kleinere und größere Maßnahmen an weiteren Bahnhöfen abgeschlossen werden.
An vielen Berliner Bahnhöfen gibt es neue Farben an Decken und Wänden, Treppenstufen werden erneuert oder Dächer saniert: Der Bahnhof Potsdamer Platz erhält eine neue Bahnsteigbeleuchtung, die Station Berlin Hohenschönhausen bekommt neue Wandfliesen und der Personentunnel einen Farbanstrich. An Brandenburger Bahnhöfen werden unter anderem Bodenbeläge ausgebessert, der Bahnhof Wittenberge wird von einem Graffiti-Künstler gestaltet. In Mecklenburg-Vorpommern am Bahnhof Rostock entsteht ein beheiztes Wartehäuschen. In Wismar wird das Wegeleitsystem erneuert, Vitrinen werden ausgetauscht. „Das ist eine echte Win-Win-Situation“, so Jeannette Winter, Leiterin des Regionalbereich Ost der DB Station&Service AG. „Dank des Sofortprogramms erreichen wir für unsere Kunden schnell eine sichtbare Aufwertung unserer Bahnhöfe. Gleichzeitig profitieren regionale und mittelständische Handwerksbetriebe. Die gesamte Abwicklung muss schnell von statten gehen, weil die Mittel kurzfristig in die Wirtschaft fließen sollen. Deshalb haben wir Maßnahmen ausgewählt, die ergänzend zu bereits laufenden Modernisierungen schnell umsetzbar waren.“
Mit dem Sofortprogramm setzt der Bund einen kurzfristigen Konjunkturimpuls zur Förderung von Handwerksbetrieben in Deutschland. Hierfür stellt er der Deutschen Bahn bis zu 40 Millionen Euro zur Verfügung, die im Jahr 2020 für Handwerksleistung verwendet werden. Darüber hinaus beteiligt sich die DB mit Eigenmitteln. In Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern werden insgesamt sechs Millionen Euro investiert. Alle Bauvorhaben sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Reisende und Besucher profitieren bundesweit von insgesamt 170 attraktiveren Bahnhöfen.