Aufgelassene Bahnstrecken, #Blindgleise und #Geisterschienen: Berlin ist durchzogen von einem Netz aufgegebener oder nie fertiggebauter #Schienenstränge. Eine der jüngsten Verbindungen, die das Schicksal ereilte, ist die ehemalige #Zehlendorfer Eisenbahn, besser bekannt als #Goerzbahn. 2018 rollte auf ihr der letzte reguläre Zug, dann kam – einzelne #Testfahrten ausgenommen – das Aus für die traditionsreiche Strecke. Seitdem dämmern die Gleise am Straßenrand vor sich hin. Zwischen den Gleisen wächst Gras, die Schienen beginnen Rost anzusetzen. Die wichtigsten Infos zu dem Lost Place.
Kleine Sonderschau zum Jubiläum „100 Jahre Berliner S-Bahn“ im Deutschen Technikmuseum zeigt drei Fahrzeuge aus der Frühzeit der S-Bahn., aus Technikmuseum
Das Deutsche #Technikmuseum in Berlin erklärt in der kleinen #Sonderschau „Besser, schneller, elektrisch!“ die Anfänge der Berliner #S-Bahn. Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Berliner S-Bahn“ zeigt das Museum erstmals einen der #ältesten#erhaltenen #S-Bahn-Wagen von #1924, sowie weitere Exponate und Schautafeln im historischen #Lokschuppen 2. Am Samstag, den 10. August, kann ein S-Bahn-Wagen aus dem Jahr 1928 anlässlich des Jubiläums-Wochenendes auch von innen besichtigt werden.
Vor 135 Jahren wurden die Templiner endlich per #Schienenstrang an den Fortschritt angeschlossen. Wenig später wurde das Städtchen sogar zum Eisenbahnknotenpunkt.
Mit gähnend leeren Fenstern harrt das Sozialgebäude der Templiner Eisenbahner seines endgültigen Schicksals. Das Schild der Deutschen Bahn (DB) an dem schmucklosen #Betonbau, das Betreten geschehe auf eigene Gefahr, hält keinen zurück. Ein paar Schritte weiter wächst auf einem der roten #Backsteingebäude eine Kiefer. An der #Drehscheibe vor dem #Lokschuppen mit seinen sieben Toren nagt der Rost. Im Schuppen selbst öffnet quadratmeterweise herunterhängende Dachpappe den Blick zum Himmel. Nebenräume stehen eines Großteils ihres Mauerwerkes beraubt. Die Natur holt sich das Areal mit den verfallenden Bauten des #Bahnbetriebswerkes einschließlich #Wasserturm, des Güterbahnhofs und der #Werkstätten zurück.
Neulich im Urlaub jwd auf Mauritius, mitten im Indischen Ozean, traf ich eine waschechte, geborene Berlinerin. Was für eine Überraschung – rund 9000 Kilometer von unserer gemeinsamen Heimatstadt entfernt! Wie kommt die kleine #Dampflokomotive, gebaut 1920 bei der Berliner Firma #Orenstein & #Koppel, auf die Insel im Indischen Ozean? Das erläuterte mir jetzt Lars #Quadejacob vom #Technikmuseum in Kreuzberg.
Das Deutsche #Technikmuseum in Berlin übernimmt die historisch bedeutende #Fahrzeugsammlung der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG). Sie besteht aus vierzehn #Bussen, elf #Straßenbahn- und sieben #U-Bahn-Wagen. Das älteste dieser Fahrzeuge ist fast 160 Jahre alt. Die Fahrzeuge gehen auf die so genannte #Britzer Sammlung zurück, die seit den 1960er Jahren durch die damals West-Berliner BVG in einem ehemaligen #Straßenbahnbetriebshof in der Britzer Gradestraße aufgebaut wurde. 1993 musste dieser Standort aufgegeben werden und die Fahrzeuge zogen in die so genannte #Monumentenhalle des Deutschen Technikmuseums in Berlin-Schöneberg um. Dort werden sie seitdem liebevoll und fachgerecht gepflegt. Nun ist die #Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin durch eine vertragliche Einigung mit der BVG auch Eigentümerin der Fahrzeuge.
Jahrelang war ungewiss, wie es mit dem Bahnhof #Schönow und den Gleisen der alten #Goerzbahn in #Lichterfelde weitergeht. Kann das #Eisenbahnmuseum im alten #Lokschuppen an der #Goerzallee erhalten bleiben? Wird wieder ein #Zug auf der knapp vier Kilometer langen Strecke nach Lichterfelde West rollen?
Weil es lange keine Antworten auf diese Fragen gab, konnten die Mitglieder des Vereins „#AG Märkische #Kleinbahn“ keine Zukunftspläne machen. Doch das ist vorbei: Nachdem die Deutsche Bahn das Areal mit dem Bahnhof und den Gleisanlagen an das Land Berlin verkauft hat, steht fest: Es werden wieder Züge rollen. Auch die kulturelle Nutzung des Bahnhofs soll ausgebaut werden.
Berlin (pm/aw). Seit 2018 unterstützt die Deutsche Stiftung #Denkmalschutz (DSD) die #Wiederherstellung des Wasserturms des Bahnbetriebswerks #Schöneweide in Berlin #Johannisthal. Zur Fertigstellung der Instandsetzung des Wasserturms sowie zum Beginn der Instandsetzung des Treppenhauses und des Anbaus stellt die Bonner #Denkmalschutzstiftung in diesem Jahr dank zahlreicher zweckgebundener Spenden weitere 30.000 Euro zur Verfügung.
Ursprünglich wollte der Möbel-Unternehmer Kurt Krieger ein Einkaufszentrum auf der Brache des Pankower Tors errichten, doch dieser Plan hat sich zerschlagen. Stattdessen sollen Tausende Wohnungen entstehen. Doch bis zum Baubeginn vergehen noch Jahre.
An dem geplanten Berliner Bauprojekt #Pankower Tor können voraussichtlich in vier Jahren die Bagger rollen. Der Bezirk Pankow hat inzwischen den Aufstellungsbeschluss für den #Bebauungsplan gefasst, damit der Investor Krieger auf dem ehemaligen #Bahngelände zwischen Pankow und #Heinersdorf ein neues #Stadtquartier errichten kann.
Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagte am Dienstag, wo ursprünglich ein reiner Einzelhandelsstandort entstehen sollte, werde es jetzt einen Mix aus Wohnen, Gewerbe, Büros und Einzelhandel geben. Das sei ein großer Erfolg.
Lompscher will Bürgerbeteiligung auf den Weg bringen
Am Pankower Tor sollen 2.000 Wohnungen entstehen, 30 Prozent als Sozialwohnungen, außerdem zwei Kitas und eine Grundschule. Wo zusätzlich eine weiterführende Schule errichtet wird, ist jedoch weiterhin unklar. Ebenso ist noch offen, was mit den #denkmalgeschützten#Lokschuppen auf dem Gelände geschehen soll.