Bahnindustrie + Museum: Berlin in historischen Aufnahmen Die schnellste Lok der Welt kam aus Berlin, aus Berliner Zeitung

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Man ahnt es schon: Dieses dampfende Monster ist nicht irgendeine #Lokomotive. Wir sehen ein Exemplar jener Dampfloks aus den Berliner #Borsigwerken, die zu ihrer Zeit die schnellsten der Welt waren.

Mit der Maschine setzte das Berliner Unternehmen eine Tradition fort, die Werkgründer August #Borsig begonnen hatte: Die erste eigene Lokomotive mit dem Namen „Borsig“ und der Fabriknummer 1 baute das Werk 1840. Borsig ließ die Lokomotive am 21. Juli zu einer Wettfahrt von Berlin nach Jüterbog gegen eine britische #Stephenson-Lok antreten. Die „Borsig“ gewann das Rennen mit zehn Minuten Vorsprung.

Die hier zu sehende Lokomotive gehörte zur legendären #05-Baureihe. Im Jahr 1935 verließen zwei Exemplare das Tegeler Werk, am 8. März und am 17. Mai. Sie wurden an die Deutsche #Reichsbahn übergeben, die die Maschinen bestellt hatte, um den #Schnellzugbetrieb für Passagiere auszubauen. Ein drittes, leicht modifiziertes Modell folgte zwei Jahre später.
Borsig-Lok: Auffällig in #Weinrot

Bahnverkehr: Bahn verstärkt Klimaschutz Fernverkehr fährt ab 2018 nur noch mit Ökostrom – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

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Berlin – #Elektromobilität ist für die Bahn ein alter Hut: Schon 1879 stellte Werner von Siemens die erste #elektrische #Lokomotive vor, ab der Jahrhundertwende wurde das deutsche Eisenbahnnetz schrittweise elektrifiziert. Ökologisch war das bisher aber nur begrenzt, schließlich stammte der Strom überwiegend aus Kohle- oder Atomkraftwerken.
Sauberer Strom für Fernzüge
Die Deutsche Bahn AG will das nun ändern: Mit Blick auf die UN-Klimakonferenz Anfang November in Bonn kündigte der Staatskonzern am Montag in Berlin an, dass ab Januar 2018 der gesamte #Fernverkehr mit #Ökostrom betrieben wird. Die Tickets sollen dadurch nicht teurer werden.
Konzern spricht von der „grünen Schiene“
Bislang hat die Bahn nur den Inhabern der Bahncard und anderer Streckenkarten zugesichert, dass sie mit Ökostrom fahren. Möglich war für Bahnkunden auch, für Strom aus erneuerbaren Energien pro Strecke freiwillig einen Euro mehr zu zahlen. Künftig sollen alle 140 Millionen Passiere im Fernverkehr klimaneutral, also ohne CO2-Ausstoss, unterwegs sein. Die Bahn hat dafür den Begriff „Vollvergrünung“ erfunden. Zugleich will sich die Bahn auch in der Außendarstellung stärker als klimafreundliches Unternehmen präsentieren. „Bahnfahren ist Klimaschutz“, so Bahnchef Richard Lutz, der neuerdings auch von der „grünen Schiene“ spricht.
Nach Angaben des Unternehmens werden derzeit im Fernverkehr noch 13 Gramm CO2 je Person und Kilometer ausgestoßen. Zum Vergleich: Beim Bus sind es 32 Gramm, beim privaten PKW etwa 142 und beim Flugzeug 211 Gramm.
Tickets sollen nicht teurer werden
Die Ticketpreise sollen im Zuge der Umstellung auf den teureren Ökostrom nicht ….