Literatur + Bahnhöfe: Berlins historische Bahnhöfe Mächtig unter Dampf Ein Fotoband zeigt Glanz und Niedergang von Berliner Fern- und Regionalbahnhöfen., aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/kultur/berlins-historische-bahnhoefe-maechtig-unter-dampf/21164286.html

Was für #Prachtbauten! Und was für ein Elend! Berlins #Bahnhöfe waren meist immer mehr als nur ein Haltepunkt. Im 19. Jahrhundert entstanden Paläste, ja, so mancher Zeitgenosse schwärmte sogar von Schlössern. Nach dem Krieg war es damit vorbei; vor allem die #Kopfbahnhöfe, in denen die Züge ihre Fahrten begannen oder beendeten, waren zerstört; an einen Wiederaufbau dachte man nicht. Dummerweise lagen sie fast alle auf West-Berliner Gebiet, um das die Reichsbahn der DDR einen weiten Bogen machte. Ohne große Proteste wurden die Ruinen in den 1950er Jahren platt gemacht. So wehte der Zeitgeist.

Was verloren gegangen ist, zeigt Boris von #Brauchitsch in einen #Fotoband mit meist noch unbekannten Bildern vorwiegend von der bpk-Bildagentur der Stiftung #Preußischer #Kulturbesitz. Textlich beschränkt sich von Brauchitsch bei jedem Bahnhof auf eine kurze Bau- und Betriebsgeschichte, auch zu den Fotos gibt es nur einige Stichwörter oder gar nur Jahreszahlen. Schade, hier wünscht man sich manchmal doch mehr Informationen zum gezeigten Bild.
„Unter #Dampf“ geht die Reise durch die Vergangenheit chronologisch vom 1838 eröffneten #Potsdamer Bahnhof bis zum wenig bekannten #Auswandererbahnhof #Ruhleben von 1891. Er war gebaut worden, weil Berlin zu einer Durchgangsstation vorwiegend für Juden geworden war, die nach einem Attentat auf den Zaren nach 1881 Russland verlassen mussten und über Hamburg oder Bremerhaven in die USA wollten. Das Umsteigen in Berlin war nicht einfach. Von der Ankunftsstation #Schlesischer Bahnhof, der vorher #Frankfurter Bahnhof hieß, bis zum #Lehrter Bahnhof, in dem die Züge gen Bremen und Hamburg fuhren, mussten sich die Auswanderer durchs Zentrum der Stadt schlagen. Und auch damals schlug den Fremden Misstrauen und Ablehnung entgegen. Deshalb leitete man die Züge aus dem Osten um die Stadt herum und fuhr umsteigefrei bis Ruhleben. Die letzten Überbleibsel des Auswandererbahnhofs wurden erst 2012 abgerissen.

Selbst von den Bahnhöfen der #Stadtbahn zwischen #Ostbahnhof und #Charlottenburg, die es heute noch gibt, ist von den Anfangsbauten …

Parkeisenbahn: Seit 60 Jahren unterwegs Die Berliner Parkeisenbahn feiert Geburtstag

www.parkeisenbahn.de

Die kleine Bahn im #FEZ #Wuhlheide, die seit der Eröffnung im Jahre 1956
fast ausschließlich von Kindern und Jugendlichen betrieben wird, feiert
am Wochenende 18./19. Juni ihren 60. #Geburtstag und lädt Groß und
Klein zum Feiern ein. Den Höhepunkt bildet eine #Fahrzeugparade am
Sonnabend ab 10 Uhr am Bahnhof Eichgestell. An beiden Tagen fahren
verschiedene #Dampf- und Dieselzüge in der Zeit von 11 bis 17.30 Uhr
nach einem Sonderfahrplan. Am Hauptbahnhof der #Parkeisenbahn
präsentieren sich verschiedene Unternehmen und informieren über ihre
Ausbildungsangebote. Im Bf. Eichgestell wird eine Modellbahnanlage
präsentiert, auch das Parkbahncafé „Merapi“ lädt zum Verweilen ein.
Der Fahrpreis beträgt für Kinder 2 Euro, für Erwachsene 3,50 Euro, beim
Einsatz einer Dampflokomotive werden 50 Cent Zuschlag erhoben.
Mehr Informationen: www.parkeisenbahn.de und
www.facebook.com/parkeisenbahn.de

%d Bloggern gefällt das: