#Bauprojekte, volle Straßen, #Veranstaltungen oder #Demonstrationen im öffentlichen Raum – Berlins #Straßenbahnen werden durch verschiedene Faktoren zunehmend #ausgebremst. Das belegen Zahlen zum #Tempo der einzelnen Linien, aber auch zu deren Pünktlichkeit. Es sei „festzustellen, dass sich die #Durchschnittsgeschwindigkeiten im Straßenbahnnetz eher #verlangsamt haben“, schreiben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Abgeordneten Oda Hassepaß. Zwar gibt es seit Jahren eine „Taskforce Beschleunigung“ von Land und BVG, eine wirkliche Verbesserung ist den Zahlen zufolge aber nicht erkennbar.
Die gute Nachricht vorweg: Es gibt viel zu sehen auf der geplanten #Teltowkanalroute, die jetzt nicht mehr zum #Radschnellweg umgebaut wird. Wasser, Schiffe, Kleingärten, schicke Gründerzeithäuser. Wer von der Landesgrenze bis zum Südkreuz auf dieser Strecke radelt, der kommt auch ohne den ausgebauten Radweg zum Ziel. Allerdings, und das ist die schlechte Nachricht, muss man dafür #Sandwege, #Kopfsteinpflaster, Straßenüberquerungen, Ampeln und derzeit jede Menge #Baustellen in Kauf nehmen. Das kostet Zeit auf der knapp neun Kilometer langen Route. Wenn man die Strecke gut kennt, macht sie sicherlich Spaß. Beim ersten Mal ist es besser, immer mal wieder auf den #Tourenplan zu schauen. Denn es gibt einige Ecken, an denen man richtig ab- oder einbiegen muss.
Die #Verlängerung der #M10 ist erst seit fünfeinhalb Monaten in Betrieb. Doch schon jetzt lässt sich mit Sicherheit sagen, dass die jüngste #Neubaustrecke der Berliner #Straßenbahn ein #Erfolg ist. Auf dem neuen Abschnitt zwischen dem Hauptbahnhof und dem #U-Bahnhof #Turmstraße sind fast doppelt so viele Fahrgäste unterwegs, wie vorhergesagt wurde.
#Lokführer im #Güterzug brauchen vor allem #Geduld: Denn ständig heißt es warten. Weil die Strecken #ausgelastet sind oder Personenzüge Vorfahrt haben. Eigentlich sollen künftig mehr #Güter per Bahn transportiert werden und das Netz wird dafür ausgebaut. Doch das sorgt derzeit für noch mehr Staus auf der #Schiene.
Die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) sind im jetzigen Zustand nicht in der Lage, den steigenden Anforderungen der wachsenden Stadt gerecht zu werden: Busse und Bahnen werden immer unpünktlicher, immer mehr Fahrten fallen aus. Gleichzeitig werden immer mehr Fahrer krank. Überdies werden #Busse und #Straßenbahnen durch den dichter werdende Verkehr #ausgebremst, deshalb falle es immer schwerer, die Fahrpläne einzuhalten. Dieses Fazit, das einem Offenbarungseid nahekommt, stammt aus der BVG selbst – und zwar von ganz oben: von Chefin Sigrid #Nikutta persönlich. Die Analyse kam am Dienstag, jenem Tag, an dem Nikutta zur SPD-Fraktion ins Abgeordnetenhaus – man muss es wohl so sagen – zitiert wurde. Da sollte sie Erklärungen dafür zu liefern, warum die BVG den Berlinern derzeit so viel Kummer macht. Vorher hatte sie Journalisten über ihre 2018er-Bilanz informiert.
COTTBUS/DRESDEN #Berlin-Pendler aus der #Lausitz werden auf den Autobahnen zunehmend vom #Betonkrebs#ausgebremst. Auf sechs Abschnitten ist schon Tempolimit verhängt. Abhilfe ist nicht in Sicht. Dem Land Brandenburg fehlen Planungen.
Auf den Autobahnen A 13 und A 15 zwischen der Lausitz und Berlin werden immer mehr Abschnitte mit Tempolimit belegt. Die Fahrbahnen leiden unter Betonkrebs, sind rissig und mürbe. "Sie müssen zügig erneuert werden", fordert der CDU-Verkehrsexperte im Potsdamer Landtag, Rainer Genilke. Doch daran ist so schnell nicht zu denken.
"Das Land hat keine planungsreifen Projekte", sagt Genilke mit Verweis darauf, dass der Bund für Infrastrukturvorhaben Geld zur Verfügung habe. Aber wenn durch das Land kein Baurecht hergestellt sei, gebe es auch keine Finanzen.
Rund 15 Jahre lang ist Matthias Templin in Berlin #Bus gefahren, bevor er Personalrat wurde. „Ich habe das Fahren nie als Stress empfunden“, sagt er. Doch viele Kollegen denken inzwischen anders. Jetzt zeigt eine offizielle Statistik der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), wie sehr sie #ausgebremst werden. Rund 80 Prozent der Buslinien sind heute #langsamer als im Jahr 2008, sagte Petra Reetz, die Sprecherin des Landesunternehmens.
Besonders schnell ist der Busverkehr ohnehin nicht. Auf das gesamte Liniennetz bezogen, beträgt die #Durchschnittsgeschwindigkeit etwas mehr als 19 Kilometer pro Stunde – alle Stopps eingerechnet. Ein positiver Trend ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Die Statistik zeigt, dass die Busse vielerorts langsamer geworden sind.
Auf einigen Abschnitten sank die reale Geschwindigkeit von 2008 bis 2014 um mehr als zwei Kilometer in der Stunde. Dazu zählen Straßen in Mitte, Pankow und Friedrichshain, die unter anderem von den Linien 147 und 156 befahren werden. Anderswo nahm das Tempo um ein bis zwei Kilometer pro Stunde ab – zum Beispiel auf Abschnitten, auf denen die Linien X 9, X 11, M 32, 158, 200 und 347 unterwegs sind. Alle Daten gelten für montags bis freitags.
Warum werden Busse langsamer? „Dafür gibt es viele Gründe“, sagte Reetz. Zum Beispiel: „Berlin ist eine wachsende Stadt, doch die Verkehrswege wachsen nicht mit.“ Stattdessen werden bestehende Straßen eingeengt. „Es gibt immer mehr Baustellen, und sie dauern immer länger. Wir vermissen die Vorgabe, Baustellen so zu gestalten, dass sie uns …