Tagsüber sind es meist fünf Minuten. Meist vergeht nicht besonders viel Zeit, bis in Berlin die nächste #U-Bahn kommt. Trotzdem wollen #Fahrgäste Ungeduldigen etwas Gutes tun – und halten ihnen oft mit Gewalt die #Wagentür auf. Dieses Verhalten führt nun immer häufiger dazu, dass #U-Bahn-Fahrzeuge wegen #Türstörungen ausfallen. „Vermehrtes #Aufhalten der Türen von Fahrgästen“ ist einer der Gründe, warum der U-Bahn-Verkehr in Berlin in den vergangenen beiden Jahren jeweils rund 6700-mal gestört war. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine Anfrage der Linken hervor. Er nennt auch die Linien, die besonders oft durch #Störungen im #Betriebsablauf betroffen sind.
Der #U-Bahnhof Platz der #Luftbrücke wird #barrierefrei. In der Station an der Linie #U6 ging jetzt der erste von zwei Aufzügen in Betrieb. Er verbindet die #Bahnsteigebene mit der #Vorhalle. Zugleich wurde die sanierte #Treppenanlage zur Vorhalle fertiggestellt.
Berlin kürzeste #U-Bahnlinie, die #U4, hat jetzt noch ein weiteres Prädikat. Sie ist komplett #stufenlos zugänglich. Am heutigen Donnerstag, 20. April 2023, gingen die neuen #Aufzüge an den Bahnhöfen #Bayerischer Platz und #Rathaus Schöneberg in Betrieb. An der Station am Rathaus verbindet der Aufzug die #Straßenebene im Bereich der #Carl-Zuckmayer-Brücke mit dem Bahnsteig. Die Kosten belaufen sich auf zirka 1,5 Millionen Euro.
U2 – was war das gleich noch einmal? Seitdem #Pendelverkehr in Mitte die #Fahrzeiten verlängert, meiden viele Menschen diese #U-Bahn-Linie. Doch die #Fahrgäste können hoffen. Denn die Verantwortlichen sind weiterhin zuversichtlich, dass die #Betriebseinschränkungen kurz nach den Sommerferien wieder aufgehoben werden können. Das teilte das Immobilienunternehmen #Covivio, das den abgesackten #U-Bahn-Tunnel unter dem #Alexanderplatz saniert, der Berliner Zeitung auf Anfrage mit.
Mit rund 2000 Meter Gleis, 235 Meter Bahnsteigkanten und 850 Quadratmetern Bodenplatten im Gepäck, macht sich die #BVG auf zur #U-Bahnlinie #U5. Die U-Bahnhöfe #Louis-Lewin-Straße (Gleis 2) und #Hönow (Gleis 3) erhalten neue #Bahnsteigkanten, der Endbahnhof sogar eine neue #Bahnsteigfläche. Die neuen #Gleise werden zwischen Louis-Lewin-Straße und Hellersdorf verlegt.
Welchen Status hat der jüngst bekannt gewordenen #Vorschläge der #BVG für den #Ausbau der #U-Bahn in Berlin? In welchem Verhältnis steht er zum #StEP MoVe?
Frage 2:
Wer hat diese Planungen vorgenommen und welches Gremium hat diese verabschiedet?
Antwort zu 1 und 2:
Die Fragen 1 und 2 werden wegen ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Die BVG teilt hierzu mit:
Frage 1: Wie viele #Kundenbeschwerden liegen seit Anfang 2022 von Fahrgästen vor, die sich über die #Unpünktlichkeit und #Überfüllung der Züge auf der Linie #U5 beschweren? Antwort zu 1: Die #BVG teilt hierzu mit: „In Bezug auf Kundenbeschwerden über #Pünktlichkeit und Überfüllung der Linie U5 wurden zwischen Januar 2022 und März 2023 324 Beschwerden eingereicht, die sich wie folgt aufteilen:
Die Berliner Verkehrsbetriebe helfen erneut mit einer #Sachspende, die #Infrastruktur in der vom Krieg erschütterten #Ukraine aufrecht zu erhalten. Dafür schickt die BVG 16 in Berlin nicht mehr benötigte #Transformatoren aus dem Bereich #U-Bahn nach #Kiew. Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (#GIZ) unterstützt bei der Überführung und Zollabfertigung.
CDU und SPD einigen sich auf eine weitreichende #Erweiterung des Verkehrsnetzes der S- und #U-Bahn. Auch in #Straßen wird investiert.
Zu den größten Streitpunkten im Wahlkampf um das Rote Rathaus gehörte das Thema #Mobilität. Hier zeigten sich große Unterschiede zwischen CDU und SPD. Konsens gab es hingegen darüber, dass der Verkehr in der Hauptstadt viele offene Baustellen hat. Der 135-seitige Koalitionsvertrag zeigt, auf welche Vision der designierte Senat sich geeinigt hat.
In einem visionären Arbeitspapier für die Koalitionsverhandlungen der CDU mit der SPD in Berlin schlägt die BVG vor, alle U-Bahn-Strecken zu verlängern und eine neue Ringlinie zu bauen – noch größer als der Berliner S-Bahn-Ring. Kosten werden nicht genannt. Aber nimmt man die Erfahrungswerte der letzten Jahre zum Maßstab, werden es (ohne Berücksichtigung von Preissteigerungen) 40 bis 50 Milliarden Euro sein – also ein halber Wums. Damit die U-Bahn-Fans aber nicht zu früh jubeln, lässt die BVG erkennen, dass es sich um einen Aprilscherz handelt, denn die neue Ringlinie heißt U0. Das Ganze ist also eine echte Nullnummer. Doch bekannt wurden die visionären Ideen der BVG schon am 18. März. Also doch kein Aprilscherz? Dass die BVG Milliarden benötigt, um Infrastruktur und Fahrzeuge zu modernisieren bzw. auszubauen, ist unstrittig. Bus, Straßenbahn und U-Bahn sind häufig überlastet, verspätet und leider allzu oft kein wirklich guter Grund, das Auto stehen zu lassen. Deshalb muss dringend in die BVG investiert und das Verkehrsangebot ausgebaut werden. Ohne attraktiven öffentlichen Nahverkehr sind die Ziele von Klimaschutz und Verkehrswende in Berlin nicht zu erreichen. Es beschädigt aber das Ansehen der vielen qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BVG, wenn die BVG vor diesem Hintergrund 171 km neue U-Bahn-Strecken vorschlägt. Das ist angesichts eines in einem Zeitraum von über 120 Jahren aufgebauten und heute oft sanierungsbedürftigen Bestandes von rund 150 km U-Bahn-Strecken ein nicht nur unrealistisches und größenwahnsinniges, sondern vor allem auch unsinniges Projekt. Vielleicht wollte die BVG ja auch nur mit einer Mischung aus verfrühtem Aprilscherz und Provokation auf ihre Probleme aufmerksam machen. Das ist ihr gelungen – aber um den Preis ihres Ansehens.