U-Bahn: U5 pendelt sich ein, aus BVG

Auf der #U-Bahnlinie 5 erneuern die Berliner Verkehrsbetriebe seit dem heutigen Montag, den 12. August, bis 3. November 2019 die Weichen. Hierfür ist zwischen den U-Bahnhöfen #Hellersdorf und #Hönow ein #Pendelverkehr im 10-Minuten-Takt eingerichtet. Fahrgäste aus beiden Richtungen können somit am U-Bahnhof Hellersdorf bequem umsteigen und in die gewünschte Richtung weiterfahren. Zwischen den Bahnhöfen Hellersdorf und Alexanderplatz gilt weiterhin der Regelbetrieb.

Bei diesen Arbeiten werden insgesamt sieben #Weichen sowie #Gleise auf einer Länge von bis zu 1.500 Metern erneuert. Die dortige Gleisanlage stammt aus den Jahren 1985-89. Die damals verbauten Holzschwellen werden während der Baumaßnahme gegen Betonschwellen ausgetauscht. Hierdurch wird eine deutlich längere Liegezeit für die Gleisanlagen erzielt.

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Bahnhöfe: Rolltreppe am U-Bahnhof Schloßstraße steht drei Monate still aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article226707423/Rolltreppe-am-U-Bahnhof-Schlossstrasse-steht-drei-Monate-still.html

Die #Rolltreppe der #U-Bahn wird komplett demontiert und durch eine neue ersetzt. Parallel dazu wird der #Beton im Schacht #saniert.

Sie ist eine der längsten und berüchtigtsten der Stadt: die Rolltreppe am #U-Bahnhof #Schloßstraße. Steglitzer, die in der Nähe wohnen, aber auch Kunden, die den Ausgang zum Naturkaufhaus nehmen, kennen die immer wiederkehrende Frage beim Aussteigen aus der U-Bahn der #U9: Wird sie heute funktionieren? Wohl keine andere Rolltreppe hält so viele Überraschungen bereit. Drei Tage geht sie, drei Tage steht sie. Mit schweren Taschen ist der Blick auf die unendlichen Stufen wirklich entmutigend. 8,50 Höhenmeter sind zu überwinden.

Bauzeit ist technologisch erforderlich
Jetzt gibt es zumindest keine Überraschung mehr. Denn ein Bauschild verrät, dass die Treppe genau drei Monate stillsteht. „Diese Fahrtreppe wird im Rahmen unseres Erneuerungsprogramms ausgetauscht“, steht …

U-Bahn: Vorleistungen des Bundes für den Weiterbau der U5 bis zur Turmstraße, aus Senat

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Frage 1:
Welche planerischen und baulichen #Vorleistungen für einen #Weiterbau der #U5 bis zur #Turmstraße wurden
bisher wann und von wem erbracht?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Im nördlichen Bereich der #U55 wurden hinter dem U-Bahnhof #Hauptbahnhof neben der
#Kehranlage zwei eingleisige #Tunnel mit einer Länge von ca. 200 m bzw. 300 m als
Vorleistung für eine Verlängerung der U5 zur Turmstr erbracht. Die unterschiedlichen
Längen resultieren daraus, dass der östliche Tunnel auf ca. 100 m Länge als
Abstellanlage konzipiert wurde und somit kein ungenutztes Vorratsbauwerk im klassischen
Sinn darstellt. Die beiden Tunnel unterqueren die Fernbahngleise und enden in einem
Startschacht für den späteren Weiterbau östlich der Lehrter Straße.
Im U-Bhf. Turmstraße befindet sich zudem eine bauliche Vorleistung für einen #querenden
Bahnsteig mit einer Länge von ca. 25 m. Dieser Bereich wird derzeit als Zugang zum
Bahnsteig der #U9 genutzt.“
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Frage 2:
Wie hoch ist der Wert dieser Vorleistungen, soweit sie der Bund erbracht bzw. finanziert hat, welcher Beitrag
wurde seitens des Landes Berlin erbracht?
Antwort zu 2:
Im Rahmen der Vereinbarungen zum Hauptstadtvertrag vom 30. Juni 1994 zwischen dem
Bund und dem Land Berlin wurde die Bereitstellung von finanziellen Mitteln für die UBahnlinie
U5 für den Abschnitt Alexanderplatz – Lehrter Bahnhof (heute Hauptbahnhof)
zugesagt. Für die Weiterführung bis zur Turmstraße wurden keine Mittel vereinbart.
Eine Kostenaufstellung für den Tunnelstummel nördlich des Hauptbahnhofs liegt dem
Senat aktuell nicht vor. Das Bauwerk wurde im Rahmen mehrerer Zuwendungsprojekte
finanziert, die nicht nur diesen Tunnel umfassen. Innerhalb dieser Projekte sind die Kosten
des Tunnelabschnitts nicht einzeln ausgewiesen.
Die BVG teilt ergänzend mit:
„Das Vorratsbauwerk im U-Bahnhof Turmstraße ist Ende der 50er Jahre errichtet worden,
genaue Baukosten sind hier nicht bekannt.“
Frage 3:
Auf welcher Grundlage und mit welchem Ziel wurden diese Vorleistungen erbracht, warum sieht der Senat
diese Grundlage als nicht mehr gegeben bzw. das Ziel nicht mehr als erstrebenswert an?
Antwort zu 3:
Planungen der 1990er Jahren sahen eine Verlängerung der U-Bahn vom Lehrter Bahnhof
(Hauptbahnhof) zum U-Bahnhof Turmstraße und eine Fortführung der Planung über den
Verknüpfungsbahnhof Jungfernheide zum Flughafen Tegel vor. Bereits Anfang der 2000er
Jahre wurde die Schwerpunktsetzung auf den Abschnitt zwischen Alexanderplatz und
Hauptbahnhof gelegt. Eine weitere Verlängerung über den Hauptbahnhof hinaus ist nur
als langfristige Planungsoption offen gehalten.
Die Verlängerung der U5 wurde bereits im ersten Stadtentwicklungsplan Verkehr (2003)
gestrichen und durch eine Straßenbahnplanung ersetzt. Erstmals wurde eine
Investitionsstrategie entwickelt und der Finanzrahmen des verfügbaren Finanzvolumens
unter Berücksichtigung aller EU- und Bundesmittel abgeschätzt. Aufgrund der
Lösungsstrategie der „zielorientierten Mittelzuweisung“ bekam die erheblich
kostengünstigere und schneller zu realisierende Straßenbahn höhere Priorität. Um die
Anbindung von Moabit an die Innenstadt im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)
kurzfristig umzusetzen und eine nachhaltige Verbesserung schnell zu erreichen, ist die
Straßenbahn im Vergleich zum Neu- oder Ausbau anderer Verkehrsmittel aktuell die beste
Verkehrsmittelwahl.
Die Fläche für eine spätere, sehr langfristige Realisierung einer U-Bahnverlängerung vom
Hauptbahnhof in Richtung Turmstraße wird weiterhin über den Flächennutzungsplan
Berlin freigehalten.
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Frage 4:
Wurden die bereits erbrachten Vorleistungen in eine #Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der nunmehr alternativ
geplanten #Straßenbahnverlängerung bis zur Turmstraße einbezogen?
Antwort zu 4:
Für Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen werden stets die Gesamtinvestitionskosten für die
jeweilige Maßnahme bzw. Variante zum Ansatz gebracht und entsprechend berücksichtigt.
Im Rahmen des #Verkehrsmittelvergleichs für den #Planungskorridor Hauptbahnhof –
Turmstraße wurden wirtschaftliche Betrachtungen für alle in Frage kommenden
Verkehrsmittel angestellt.
Frage 5:
Ist damit zu rechnen, dass der Bund für die von ihm erbrachten bzw. finanzierten Vorleistungen zu
entschädigen ist, falls das Land Berlin dauerhaft Abstand von dem ursprünglich geplanten #Lückenschluss im
#U-Bahn-Netz nimmt und wenn nein, warum nicht?
Antwort zu 5:
Das Land Berlin betrachtet den Weiterbau der U5 als langfristige Option für den
Planungshorizont nach 2030. Im #Flächennutzungsplan Berlin findet sich weiterhin eine
#Freihaltetrasse.

Berlin, den 20.07.2019
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

U-Bahn: Die BVG macht nachts ordentlich Schotter Auf der Linie U8 werden vom 28. Juli bis 5. September zwischen den Bahnhöfen Alexanderplatz und Jannowitzbrücke die Gleise saniert. aus BVG

Auf der Linie #U8 werden vom 28. Juli bis 5. September zwischen den Bahnhöfen #Alexanderplatz und #Jannowitzbrücke die #Gleise #saniert. Um die Einschränkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, wird ausschließlich in den späten Abendstunden vor Wochentagen gearbeitet. Jeweils von Sonntag bis Donnerstag zwischen ca. 22 und 0.30 Uhr muss der Verkehr zwischen den beiden Bahnhöfen eingestellt werden. Hier bietet sich die S-Bahn als Umfahrung an. Zwischen Alexanderplatz und #Bernauer Straße wird ein #Pendelverkehr im 15-Minuten-Takt eingerichtet. Auf den restlichen Streckenabschnitten der U8 fahren die Züge wie gewohnt.

Die BVG verlegt in beiden Fahrtrichtungen auf insgesamt 270 Metern neue #Unterschottermatten. Im gleichen Schritt wird auch der #Gleisschotter ausgebaut und gereinigt, bzw. ausgetauscht.
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U-Bahn + Museum: Sonderzug nach Hönow, aus BVG

Im Juli 1989 fuhr auf der damaligen Linie #E der erste #U-Bahnzug nach #Hönow. Anlässlich des 30. Geburtstags der Verbindung ist an diesem Sonntag, 21. Juli, ein historischer #Sonderzug im Einsatz. Der Zug des Typs #E III fährt von ca. 10:30 bis ca. 15 Uhr zwischen den Bahnhöfen #Biesdorf-Süd und #Hönow. Für die Mitfahrt genügt ein normaler VBB-Fahrschein.

Hinweis für Redaktionen: Den #Fahrplan für die Sonderfahrten auf der Linie U5 finden Sie im Anhang.

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Straßenbahn: Mit der Straßenbahn zum Flughafen Tegel Anfang 2021 soll der Airport schließen. , aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article226525935/TXL-Strassenbahn-soll-zum-Flughafen-Tegel-fahren.html

Anfang 2021 soll der #Airport schließen. Fünf Jahre später soll mit dem Bau einer #Tram zum dortigen #Forschungspark begonnen werden.

Jahrelang hat der #Flughafen #Tegel (#TXL) auf eine leistungsfähige Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr gehofft. Nach seiner umstrittenen Schließung spätestens im Frühjahr 2021 – falls der #Hauptstadtflughafen #BER tatsächlich wie angekündigt im Herbst 2020 eröffnet wird – soll dieser Wunsch endlich in Erfüllung gehen. Künftig soll TXL nicht mehr nur per Bus, sondern auch mit der #Straßenbahn zu erreichen sein.

Wie die Verwaltung von Verkehrssenatorin Regine #Günther (Grüne) auf ihrer Homepage jetzt mitteilt, haben die Voruntersuchungen „zur Ermittlung der planerisch zu bevorzugenden Variante für die #Straßenbahnverlängerung“ begonnen. Doch nicht das Wohl der Flugreisenden steht bei den Planungen im Vordergrund, sondern die Anbindung des #Forschungs- und Industrieparks „#Urban Tech Republic“ sowie der neuen Wohngebiete, die nach der Schließung des Flughafens auf dem Areal entstehen sollen.

#Tramtrasse für die Urban Tech Republic am Berlin TXL
Berlin TXL ist eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Berlins. Neben der Urban Tech Republic sind auf …

U-Bahn + BVG: Schnelle Datendienste im Berliner Untergrund: Telefónica Deutschland und BVG schließen Vertrag für weiteren LTE-Ausbau, aus BVG

Schnelle Datendienste im Berliner #Untergrund:

Telefónica Deutschland und BVG schließen Vertrag für weiteren #LTE-Ausbau

· O2 Kunden nutzen LTE seit 2016 im Berliner #U-Bahn-Netz

· Telefónica Deutschland baut Mobilfunkversorgung weiter aus

· Kunden der Deutschen Telekom und von Vodafone erhalten ebenfalls LTE-Zugang

Berlin, 18. Juli 2019. Telefónica Deutschland und die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) haben in Berlin einen Vertrag zum weiteren Ausbau des Berliner #U-Bahn-Netzes mit moderner #Mobilfunktechnik geschlossen. Mit dem Ausbau werden die regulatorischen Anforderungen an eine Versorgung aller Kunden mit moderner Mobilfunktechnik erfüllt. Somit erhalten auch Kunden der beiden Anbieter Deutsche Telekom und Vodafone einen Zugang zu LTE in den unterirdischen Tunneln und auf Bahnsteigen.

Das Projekt wird geführt von Telefónica Deutschland. Das Unternehmen bietet ihren Kunden bereits seit Mai 2016 den Mobilfunkstandard LTE im gesamten Berliner Untergrund an. Schon zuvor stand o2 Kunden jahrelang eine unabhängige, flächendeckende UMTS- und GSM-Versorgung im Berliner U-Bahn-Netz zur Verfügung. Der jetzt zwischen der BVG und Telefónica Deutschland geschlossene Vertrag bildet die rechtliche Grundlage für den weiteren Ausbau im Berliner Untergrund. Das schließt eine weitere Verdichtung und Anpassung der Mobilfunkkapazitäten an die Anforderungen der Nutzer in den kommenden Jahren ein. Ob die U-Bahnfahrgäste online spielen, Filme streamen oder neue digitale Angebote der BVG nutzen wollen – künftig wird das für alle Reisenden im Berliner Untergrund möglich sein. Denn der Vertrag ermöglicht unter der Federführung von Telefónica Deutschland auch einen zügigen LTE-Ausbau für Kunden der beiden Anbieter Deutsche Telekom und Vodafone. Bisher steht diesen lediglich eine Mobilfunkversorgung nach dem GSM-Standard zur Verfügung.

Die Aufsichtsratsvorsitzende der BVG und Wirtschaftssenatorin Ramona Pop ist überzeugt: „Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung kommen wir unserem Ziel, in der Berliner U-Bahn flächendeckenden Zugang zu schnellem Internet anzubieten, einen großen Schritt näher. Das sind gute Nachrichten für alle Berlinerinnen und Berliner, die ihre Fahrzeit für Information und Unterhaltung nutzen möchten. Die zuverlässige Verfügbarkeit von großen Bandbreiten ist für die Digitalhauptstadt Berlin essentiell. Nach langen Verhandlungen der im gegenseitigen Wettbewerb stehenden Unternehmen ist die jetzt stehende Kooperation zugunsten eines zügigen Ausbaus ein gutes Ergebnis.“

Schneller Infrastruktur-Ausbau im Untergrund

Der Ausbau im U-Bahn-Netz beginnt unmittelbar im Anschluss an die Vertragsunterzeichnung. Dazu wird das vorhandene, technische System von Telefónica in den kommenden zwei Jahren unter anderem um die Anlagen der Telekom und von Vodafone erweitert. „Wir sind unseren Kunden als zuverlässiger Anbieter in der Berliner U-Bahn bereits sehr lange ein Begriff und freuen uns sehr darüber, dass wir als Projektführer unsere langjährige Mobilfunk-Kompetenz im Untergrund abermals unter Beweis stellen können. In Kürze steht auch den Kunden unserer Wettbewerber eine stabile LTE-Versorgung im Berliner Untergrund zur Verfügung“, erklärt Cayetano Carbajo Martín, CTO Telefónica Deutschland.

Zentrale Versorgung für die U-Bahn-Linien

Die technische Erweiterung wird durch ein neuartiges Konzept ermöglicht: Sogenannte „BTS-Hotels“ (BTS: Base Transceiver Station) versorgen die Nutzer auf den U-Bahn-Linien zentral und sehr flexibel mit schnellen Datendiensten. Bei den „BTS-Hotels“ handelt es sich um zentral gelegene Betriebsräume, die alle Mobilfunkanlagen an einem Ort bündeln. Von dort werden die Mobilfunk-Kapazitäten bedarfsgerecht über Glasfaser zu den Antennen gebracht. Dies wiederum ermöglicht eine nahezu verlustfreie Verteilung der Mobilfunk-Kapazitäten in die umliegenden Tunnel und Bahnsteige.

Mit der Fertigstellung des ersten BTS-Hotels rechnen die Experten auf beiden Seiten im November 2019. Versorgt werden von dort die Linien U2 und Teile der U8 sowie der U-Bahnhof Alexanderplatz und der unterirdische Bereich der U5.

Parallel zum LTE-Ausbau durch Telefónica Deutschland begann auch die BVG im Jahr 2016 mit dem Aufbau ihres kostenlosen WLAN-Angebots. Inzwischen ist das schnelle und ohne vorherige Registrierung nutzbare „BVG Wi-Fi“ in allen Berliner U-Bahnhöfen verfügbar.

„Ein schneller Internetzugang ist für unsere Fahrgäste ein wichtiges Komfortmerkmal“, sagt Dr. Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende der BVG. „In unseren U-Bahnhöfen haben wir mit dem kostenlosen „BVG Wi-Fi“ dafür bereits ein hervorragendes Angebot geschaffen, und in den Berliner Bussen und Straßenbahnen ist der LTE-Empfang in der Regel sehr gut. Wir freuen uns sehr, dass es bald auch im gesamten U-Bahnnetz, also auch auf den vielen Tunnelstrecken, LTE für alle Fahrgäste geben wird. Nicht zuletzt hat die BVG selbst immer mehr digital- und onlinegestützte Angebote, sei es unsere Ticket- oder die FahrInfo-App, der BerlKönig oder natürlich unser neuestes Projekt, die digitale Mobilitätsplattform Jelbi.“

Historisch: Mobilfunk in Berlin seit 1995 auf allen unterirdischen Linien verfügbar

Aufgrund der Komplexität und der Größe des Bauvorhabens gingen der Unterzeichnung intensive Verhandlungen voraus. Unter anderem mussten Aspekte des Denkmalschutzes und hohe Auflagen zur technischen Sicherheit unter Tage berücksichtigt werden. Das größte Mobilfunk-Sonderprojekt Deutschlands wird von Telefónica Deutschland betreut und ermöglicht dem Unternehmen die Schaffung eines zukunftsorientierten Netzdesigns als Vorbereitung auf den 5G-Ausbau.

Die Berliner U-Bahn mit einer Linienlänge von 153 Kilometern im gesamten Berliner Stadtgebiet ist das älteste europäische U-Bahn-System mit einer vollständigen Mobilfunkversorgung. Die GSM-Abdeckung auf allen U-Bahn-Linien brachte ursprünglich der Anbieter E-Plus (heute: Telefónica Deutschland) im Jahr 1995 in den Untergrund. Nur wenige Jahre nach der Wende galt dies als eine technische Meisterleistung: Insgesamt 14 GSM-Basisstationen, 264 Repeater und 285 Antennen versorgten alle U-Bahn-Linien, die bereits Mitte der Neunziger Jahre aus 170 Bahnhöfen und 160 Tunnelabschnitten bestanden. Im Jahr 2015 sorgte die Berliner U-Bahn auch dank der der lückenlosen Mobilfunkabdeckung im Untergrund für Aufsehen: Udo Lindenberg fuhr unterirdisch in einem Sonderzug nach Pankow, seinen Auftritt übertrug der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) live via LTE aus dem Zug.

Kontakt:

Telefónica Deutschland GmbH & Co. OHG

Corporate Communications & IR

Pressestelle

Jörg Borm

Telefon +49 177 4412 220

E-Mail joerg.borm@telefonica.com

Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)

Vorstandsstab Medien (V-M)

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Bahnhöfe + U-Bahn: Lückenschluss U5: Die Eiszeit ist vorbei., aus BVG

Der nächste große Schritt beim #Rohbau des #U-Bahnhofs #Museumsinsel ist geschafft: Die #Innenschale in den beiden Tunnelröhren wurde planmäßig #fertiggestellt. Die für den Bau bislang notwendige #Bodenvereisung zum Schutz gegen das Grundwasser kann nun kontrolliert aufgetaut werden. Damit endet die bislang größte innerstädtische Bo-denvereisung Europas.
Die Betonage der Innenschalen in den späteren Gleisbereichen erfolgte nach Plan, nachdem der bergmännische Vortrieb im Schutz des #Eiskörpers bereits im März die-ses Jahres abgeschlossen wurde. Unter der Leitung der Projektgesellschaft U5 führ-te die deutsche Niederlassung Nordost des Schweizer Bau- und Baudienstleistungs-unternehmens #Implenia die Bauleistungen durch: Im durchgehenden 24-Stunden-Betrieb binnen weniger als vier Monaten wurden zwei jeweils 105 Meter lange Tun-nel betoniert. Angesichts des begrenzten Raumes in den Tunnelröhren und schwieri-ger Randbedingungen – unter anderem der großen Temperaturunterschiede zwi-schen Frostkörper, Beton und Außentemperatur – eine hervorragende Leistung der Ingenieure und Bauleute vor Ort.
Der 28.000 Kubikmeter große #Frostkörper war von Februar bis Mai 2018 aufgefroren worden, indem eine -37°C Grad kalte Kaliumchloridlösung in einem geschlossenen Kühlkreislauf durch fast 70 je 105 Meter lange Vereisungslanzen im Boden gepumpt wurde. Hierdurch wurde dem Grund Wärme entzogen und der Frostkörper in der vorgesehenen Stärke aufgebaut. Während der gesamten Laufzeit wurde die Be-schaffenheit des Frostkörpers über tausende Temperaturmesspunkte engmaschig kontrolliert. Nun wird der Eiskörper kontrolliert aufgetaut, um während des Rohbaus den vollen Wasserdruck auf der nun betonierten Innenschale zu erhalten.
Der #U-Bahnhof Museumsinsel ist aufgrund seiner Lage unter dem #Spreekanal und einem Gebäude der technisch herausforderndste U-Bahnhof im Rahmen des „Lü-ckenschluss U5“.
Der „#Lückenschluss U5“ führt die #U5 (U Hönow <> S+U Alexanderplatz) mit der 2009 eröffneten #U55 (S+U Brandenburger Tor <> S+U Hauptbahnhof) zusammen. Das Großprojekt umfasst 2,2 Kilometer Tunnel und drei neue U-Bahnhöfe zwischen Ale-xanderplatz und Brandenburger Tor: Rotes Rathaus, Museumsinsel und Unter den Linden. Das Großprojekt steht unter der Leitung der Projektgesellschaft U5, einer 100-prozentigen Tochter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).
Im Rahmen des Großprojekts realisierte Implenia unter anderem die Gleiswechsel-anlage, den Rohbau der zwei neuen U-Bahnhöfe «Museumsinsel» und «Unter den Linden» sowie die Tunnelstrecke von 1.600 Metern Länge je Röhre.

BVG: „Ich wünsche mir einen Sturm der Entrüstung“ BVG-Chefin Nikutta rechnet mit weiterem Kundenzuwachs. Allein das kostenlose Schülerticket brachte bereits 120.000 neue Anmeldungen., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article226404419/BVG-Chefin-Deshalb-wuenscht-sich-Sigrid-Nikutta-einen-Sturm-der-Entruestung.html

Die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) sind gefragt wie noch nie: Mehr als 1,1 Milliarden #Fahrgäste haben im vorigen Jahr Busse und Bahnen genutzt. Doch das starke #Wachstum hat auch #Schattenseiten: Es häufen sich Beschwerden der Fahrgäste, etwa über überfüllte stickige U-Bahn-Wagen und viele Verspätungen. Darüber und über die Herausforderungen der Zukunft an das landeseigene Unternehmen sprachen Jens Anker und Thomas Fülling mit der BVG-Vorstandsvorsitzenden Sigrid Nikutta.

Frau #Nikutta, an den Hitze-Tagen haben sich viele BVG-Fahrgäste gefragt, warum Sie auch die nächste #U-Bahn-Generation ohne #Klimaanlage bestellen. In New York oder Singapur fährt die U-Bahn schon seit vielen Jahren klimatisiert

Sigrid Nikutta: Wir haben darüber lange diskutiert. Aber in New York ist das ja im Sommer zu erleben: Die Wagen sind auf 20 Grad heruntergekühlt, auf den Bahnsteigen herrschen Temperaturen von fast 40 Grad. Wie beim Kühlschrank zu Hause entsteht auch bei Klimaanlagen Abwärme, die irgendwo hin muss. Man müsste also nicht nur die Wagen, sondern auch die U-Bahnhöfe und Tunnel klimatisieren. Und das wäre in Berlin mit sehr hohen Bauinvestitionen, jahrelangen Extrabauarbeiten sowie einem extremen Energieaufwand verbunden. Die neuen Züge werden daher eine Kühlung bekommen, für die wir den Fahrtwind nutzen. Das ist die deutlich bessere und auch umweltschonendere Lösung.

Aber selbst die neue Berliner #S-Bahn bekommt jetzt eine Klimaanlage …

Wir haben bei der U-Bahn eine grundsätzlich andere Situation. Die S-Bahn fährt in Berlin nur zu vier Prozent durch #Tunnel, bei unserer U-Bahn liegen im Kleinprofilnetz 90 Prozent der Strecken, im Großprofil 60 Prozent der Strecken im Untergrund. So kommt die #Abwärme in die Tunnelanlagen und heizt diese und die …

Bahnhöfe: U-Bahnhof Uhlandstraße wird zur Langzeitbaustelle Seit Januar ist der westliche Zugang wegen Baufälligkeit gesperrt., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/charlottenburg-wilmersdorf/article226387035/U-Bahnhof-Uhlandstrasse-wird-zur-Langzeitbaustelle.html

Seit Januar ist der westliche #Zugang wegen #Baufälligkeit gesperrt. Noch immer ist unklar, wann die millionenteure Sanierung beginnt.

„Wo geht es denn hier zur #U-Bahn?“ Die Passantin auf der Mittelinsel des Kurfürstendamms ist sichtlich irritiert, denn der vor ihr liegende Zugang zum #U-Bahnhof #Uhlandstraße ist mit einem Bauzaun versperrt. Nur wer genauer hinschaut, findet am Ziergitter rechts vor dem Treppenabgang einen unauffälligen DIN-A4-Zettel angebracht. Darauf steht: „Instandsetzungsarbeiten an der Treppenanlage“. Aus diesem Grund sei der Zugang seit dem 30. Januar geschlossen. Die „sehr geehrten Fahrgäste“ mögen den anderen Zugang nutzen. Der liegt am anderen Bahnsteigende – gut 100 Meter entfernt.

Was allerdings nicht zu sehen ist, sind die versprochenen #Instandsetzungsarbeiten. Kein Baulärm, kein Bauarbeiter weit und breit. Und das wird wohl noch etliche Monate so bleiben. Wie die Berliner Morgenpost erfuhr, wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) erst im September oder Oktober eine Baufirma mit den Reparaturarbeiten beauftragen.

Wann diese tatsächlich anfängt, ist allerdings noch völlig offen. Der Baustart könne erst nach Einholung aller benötigten Genehmigungen erfolgen, sagte BVG-Sprecherin Petra Nelken. Die eigentliche Bauzeit wird dann mit etwa einem Jahr veranschlagt. Die Sanierung eines simplen U-Bahn-Eingangs – in Berlin ist dies ein aufwendiges …