Archiv der Kategorie: S-Bahn

Regionalverkehr + S-Bahn + Radverkehr: Nahverkehr zwischen Berlin und Potsdam Der Südwesten wartet auf Anschluss, aus Der Tagesspiegl

https://www.tagesspiegel.de/berlin/nahverkehr-zwischen-berlin-und-potsdam-der-suedwesten-wartet-auf-anschluss/21085358.html

Womöglich erst im Jahr 2034 könnten wieder Züge über die historische #Stammbahnstrecke zwischen Berlin und #Potsdam rollen. Die Planung für einen #Radschnellweg stockt.
Radschnellwege nach Berlin und Potsdam, mehr Busse sowie die Anbindung an U-, S- und #Regionalbahn: Es gibt viele Ideen, wie der Verkehr im wachsenden Südwesten Berlins und dem ebenso wachsenden Umland besser fließen könnte, wie das Mobilitätsforum der Lokalen Agenda 21 im Kleinmachnower Rathaus am Wochenende zeigte. Einige Projekte sind bereits in Planung, andere werden wohl frühestens in Jahrzehnten realisiert. Hier ein Überblick:

 Die #Stammbahn

„Wir sind uns alle einig, dass die Stammbahn kommt. Die Frage ist nur, ob als Regional- oder S-Bahn.“ So deutliche Worte wie die von Thomas Dill, Bereichsleiter des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), waren von dort bisher noch nicht zu hören. Wie berichtet, werden derzeit drei Varianten untersucht, wie wieder Züge – ob als Eisen- oder S-Bahn – über die Strecke von Potsdam über Kleinmachnow nach Berlin fahren könnten, die nach 1945 weitgehend demontiert wurde. Wie Dill sagte, sei ein Ende der Untersuchung aber noch nicht absehbar.

Wenn sich der #VBB und die Verkehrsministerien von Berlin und Brandenburg auf eine Variante geeinigt haben, muss ein Planfeststellungsverfahren gestartet werden. Danach kann gebaut werden, was bei der mindestens 220 Millionen Euro teuren Strecke zehn Jahre dauern könnte. Eine Inbetriebnahme der Stammbahn wäre Ende 2034 sinnvoll, sagte Thomas #Dill vom VBB. „Bis dahin läuft der Verkehrsvertrag mit den Bahnunternehmen.“ Der Vertrag legt fest, welche Züge auf welchen Strecken fahren. Mit Inbetriebnahme der Stammbahn würden sich die Linienführungen jedoch verändern, weshalb das am besten zum Start eines neues Verkehrsvertrages erfolgte.

Nach Dills Meinung wäre eine Regionalbahntrasse auf der Stammbahn wichtig: Sie könnte Züge von #Werder (Havel) über Potsdam nach Berlin aufnehmen, die wegen der steigenden Zahl der Pendler gebraucht, aber nicht mehr auf die bisherige …

Bahnhöfe + S-Bahn: Denkmalgeschützter Bahnhof Röntgental erstrahlt bis zum Sommer in altem Glanz Umsteigen schon ab Himmelfahrt aus MOZ

https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1644836/

#Röntgental (MOZ) Blaue Kacheln, eine mit dunklen Balken geschmückte Decke und florale Verzierungen machen den #S-Bahnhof Röntgental zu einem Zeugnis des Jugenstils. Daher hat sich die Bahn AG vorgenommen, das Ensemble in alter Schönheit weitestgehend wiederherzustellen. Den Haltepunkt errichtete die #Preußische Staatsbahn schon 1903.

Auch wenn die Strecke nach den Reparationsleistungen an die Sowjetunion am 21. Juni 1945 sogar nur dampfbetrieben wieder in Gang kam, so scheint doch bis heute ein bisschen die Zeit stehen geblieben. Für Diplomingenieur Jens #Kulecki als Projektleiter der #S-Bahn Berlin, der aktuell viele Nerven rund um das #Karower Kreuz lassen muss, gehört das Kleinod zu seinen schönen Arbeitsinhalten. "Wir haben jede einzelne Fliese kartiert und wissen, aus welchem Jahr diese stammen", macht der Bernauer deutlich. Gemeinsam mit dem Denkmalschutz wurden die Arbeiten im #Bahnhofsgebäude sehr vorsichtig vorgenommen. Der #Tunnel auf der Fernbahnseite wird erneuert, #Hilfsbrücken mussten eingezogen werden. Im Mai soll eisenbahntechnisch alles stehen, derzeit ist die Schalung für die Tunnelwände, die noch ausgegossen werden muss, aufgebaut. "Wir liegen hier gut in der Zeit", schätzt Kulecki ein. Der 15 Meter lange Fußgängertunnel zur Heine-Passage soll danach wieder geöffnet werden. Der Innenausbau des Bahnhofes folgt bis in den Sommer nach. Spundwände, die noch hin zur Passage die Gleise stützen, werden dann so eingekürzt, dass sie die Streckengleise und den Anblick nicht stören können.

Sehnsüchtig erhoffen sich alle Pendler einen #zweigleisigen Ausbau der S-Bahn-Strecke zwischen Berlin und #Bernau. Doch hier dämpft Kulecki die Hoffnungen. Auch wenn heute technisch viel möglich sei, so müsse der Abstand zwischen Gleisen der S-Bahn und #Fernbahn mindestens zwischen 5,60 und 6,40 Metern liegen. Hier vor Ort, wo die Gleise auf einem Damm verlaufen, fehlt …

S-Bahn: Mängel in der Infrastruktur – Warum es bei der S-Bahn so oft zu Signalstörungen kommt aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/03/s-bahn-signalstoerungen-ursachen.html

Fahrgäste der #S-Bahn konnten es in der letzten Zeit oft erleben: #Zugausfälle, #Verspätungen und in Folge überfüllte S-Bahnen. Die Erklärung lautet häufig: #Signalstörung. Doch was bedeutet das eigentlich genau?
Rund 340 Kilometer lang ist das Netz der Berliner S-Bahn. 16 Linien decken 166 Bahnhöfe ab, einen Teil davon in Brandenburg. Natürlich kommt es bei dieser Mammutaufgabe auch immer wieder mal zu Störungen. Aber in letzter Zeit häufen sich Signalstörungen, bemängelt auch der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, der die S-Bahn kontrolliert.

Doch der Fahrgast werde daraus nicht schlau, bemängelt Jens #Wieseke, stellvertretender Vorsitzender des Berliner Fahrgastverbandes #IGEB. Eine Signalstörung sei nur ein Sammelbegriff für vielfältige Probleme: "Die letzten Wochen waren bei der Berliner S-Bahn nicht erfolgreich. Das wichtigste Problem seit vielen Jahren sind Mängel in der Infrastruktur, darüber hinaus hat DB #Netze die Infrastruktur nicht so im Griff, wie es sein sollte."

Stellwerkstechnik mit "Tücken"

DB Netze, eine Tochter der Deutschen Bahn, verantwortet die Infrastruktur der Berliner S-Bahn: also Gleise, Kabel, #Stellwerke, Leitungen – und damit eben auch Signalstörungen. Die S-Bahn Berlin GmbH wiederum kümmert sich um die Züge, Zugführer und Bahnhöfe. Kein Wunder, dass es zu Kommunikationsproblemen komme, sagt Wieseke. So müsse beispielsweise die #S-Bahn-Leitstelle in Schöneweide bei Signalstörungen gemeinsam mit der Leitstelle der DB Netze in #Halensee eine Lösung suchen.

Dazu kommt die Aufgabe, die Stellwerke, Gleise und Signalanlagen zu überwachen. Die Ältesten sind noch aus den 1920er-Jahren. Sie werden nach und nach elektronisch umgerüstet und mit einer neuen Zugsicherungstechnik bestückt. Doch habe diese neue Stellwerkstechnik "auch ihre Tücken", meint …

S-Bahn Berlin weitet WhatsApp-Reinigung auf das ganze Netz aus Digital bestellt – analog gereinigt • WhatsApp-Kontakt einmal einspeichern und immer dabei haben: 0157 923 628 36, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Wellness_Nord-Suedtuennel-1733262

#Saubere #S-Bahn-Züge und eine angenehme Aufenthaltsqualität auf den #Bahnhöfen – seit Sommer letzten Jahres haben Fahrgäste auf der Ringbahn per #WhatsApp-Meldung mehr als 1.000 Mal dazu beigetragen, dass Abfall, Verschmutzungen und andere unangenehme Beeinträchtigungen umgehend beseitigt wurden. Das erfolgreiche Pilotprojekt geht in die dauerhafte Fortsetzung und wird auf das gesamte S-Bahn-Netz ausgeweitet: Mit dabei sind alle 166 Bahnhöfe und rund 3.000 Zugfahrten täglich. Die Regional- und Fernbahnhöfe inklusive.

Sieben Tage die Woche – jeweils von 6 bis 22 Uhr – ist die Servicezentrale per WhatsApp unter der Nummer 0157 923 628 36 erreichbar. Fahrgäste senden einfach und komfortabel eine Nachricht mit Angabe des genauen Standorts und der Art der #Verschmutzung. Die entsprechenden #Reinigungsteams werden umgehend informiert. Nach Auftragserledigung erhalten die Kunden auf Wunsch eine Rückmeldung und können die Sauberkeit von Zügen und Bahnhöfen bewerten.

Bundesweit führt die Deutsche Bahn den neuen WhatsApp-Service bis Ende März auf 240 weiteren Bahnhöfen ein. Plakate und Aufkleber informieren über die im jeweiligen Bundesland gültige WhatsApp-Nummer.

Jährlich wendet die S-Bahn Berlin neun Millionen Euro für die Sauberkeit in den 1.300 S-Bahn-Wagen auf. Zusätzlich gibt das Unternehmen eine Million Euro zur regelmäßigen Instandsetzung von Komfortschäden in den S-Bahn-Abteilen aus. Während des laufenden Betriebes findet die Grobreinigung der rot-gelben Züge an den Endstationen statt. Auf ausgewählten Strecken fahren Reinigungskräfte mit, die liegengebliebene Kaffeebecher, Verpackungsmüll und sonstigen Abfall entsorgen. S-Bahnhöfe werden im Regelfall ein- bis zweimal täglich gereinigt, Stationen mit besonders hohem Verkehrsaufkommen entsprechend häufiger.

Mehr Infos über den neuen WhatsApp-Service und wie er funktioniert unter: sbahn.berlin/schmutzigeDinge

 

S-Bahn + Straßenverkehr: Verkehrsprobleme bei beschrankten Bahnübergängen – Beispiel Buckower Chaussee, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Trifft es zu, dass die Bahn, auch S-Bahn, die #Schließzeiten bei beschrankten #Bahnübergängen ab April 2018
erhöht?
Antwort zu 1:
Eine generelle Verlängerung der Schließzeiten an Bahnübergängen im Eisenbahnnetz ist
nicht vorgesehen. In Einzelfällen kann es jedoch bei erforderlichen Umbaumaßnahmen an
der Leit- und #Sicherungstechnik zu einer Verlängerung der Schrankenschließzeiten
kommen, wie ab 2. April 2018 am Bahnübergang #Buckower Chaussee.
Im Zuge des Neubaus des Elektronischen #Stellwerks #Marienfelde erlischt der
Bestandsschutz für den vorhandenen Bahnübergang der S-Bahnlinie #S2 an der Buckower
2
Chaussee, so dass dieser entsprechend dem geltenden technischen Regelwerk sowie
dem Stand der Technik umzubauen ist. Mit dem Umbau des Bahnübergangs ist eine
Anhebung des Sicherheitsniveaus durch eine Automatisierung der Ansteuerung und
Überwachung des Bahnübergangs verbunden. Die heutige Überwachung des
Bahnübergangs durch den Fahrdienstleiter wird damit künftig entfallen. Eine Verlängerung
der Schrankenschließzeiten ist aus technischen Zwängen in diesem Zusammenhang
leider unvermeidlich. Die Deutsche Bahn ist bemüht, die Sicherungstechnik unter
Berücksichtigung der Umbaumaßnahmen an der Dresdner Bahn so anzupassen, dass die
Schrankenschließzeiten so wenig wie möglich über den heutigen Schließzeiten liegen
werden. Durch eine geänderte Sicherungstechnik/Sicherungsart des Bahnüberganges
wird sich die durchschnittliche Schrankenschließzeit von derzeit praktisch ca. 50 – 100
Sekunden auf theoretisch berechnete Schließzeiten von 200 – 230 Sekunden je Zugfahrt
erhöhen. Die Schließzeiten können sich durch eine ungünstige Begegnung von zwei
Zügen in Gegenrichtung auch entsprechend überlagern.
Mit dem Neubau der Straßenüberführung Buckower Chaussee ab ca. 2021/2022 wird der
Bahnübergang endgültig geschlossen. Nach einer Inbetriebnahme der Dresdner Bahn ab
voraussichtlich Ende 2025 wird eine niveaufreie Querung der Gleisanlagen an der
Buckower Chaussee ermöglicht.
Frage 2:
Erwartet der Senat daraus Beeinträchtigungen beim Straßenverkehr, der auch zu Verzögerungen bei BVGBuslinien
führt?
Antwort zu 2:
Ja. Durch die längeren Schrankenschließzeiten verringern sich die Zeiten, in denen die
Bahngleise von allen Verkehrsteilnehmenden überquert werden können. Je nach
Verkehrsaufkommen wird die verringerte Durchlassfähigkeit zu vermehrter
#Rückstaubildung führen. Es ist davon auszugehen, dass die #BVG-Buslinien #M11, #X11 und
#277 neben den verlängerten Wartezeiten an der Schranke selbst auch in verkehrsstarken
Zeiten durch den Rückstau des Individualverkehrs zusätzlichen Verzögerungen
unterliegen werden.
Frage 3:
Welche öffentliche Information und Ratschläge an betroffene Verkehrsteilnehmer sind geplant?
Antwort zu 3:
Die Verantwortung für eine öffentliche Information obliegt der Deutschen Bahn AG als
Initiator der Maßnahme. Seitens des Senats und der BVG sind aktuell keine öffentlichen
Informationen an betroffene Fahrgäste geplant.
Frage 4:
Welche Abstimmungen erfolgen mit der Bahn und sind verkehrstechnische Gegenmaßnahmen geplant, um
die Auswirkungen zu mindern?
3
Antwort zu 4:
Bei technisch gesicherten Bahnübergängen handelt es sich um eisenbahntechnische
Sicherungsanlagen, welche den eisenbahnrechtlichen Regelungen unterfallen und nach §
45 Absatz 2 und 3 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) in Verbindung mit den
Ausführungen zu § 45 Satz 3 der Verwaltungsvorschrift (VwV-StVO) dem
Bahnunternehmer obliegen. Einer darüber hinausgehenden Abstimmung bedarf es
insofern allenfalls bezüglich einer ergänzenden Beschilderung bzw. den baulichen
Straßenanpassungen mit der Straßenverkehrsbehörde bzw. dem Straßenbaulastträger.
Die Verkehrslenkung Berlin (VLB) als zuständige Straßenverkehrsbehörde wurde durch
die Deutsche Bahn erst am 19. Februar 2018 über die veränderten Schließzeiten
informiert. Sie wird zu weiterreichenden straßenverkehrsbehördlichen Maßnahmen im
Bereich des Bahnüberganges an der Buckower Chaussee kurzfristige Abstimmungen mit
der BVG und der Deutschen Bahn durchführen. Es ist beabsichtigt, durch geeignete
Beschleunigungsmaßnahmen des Omnibuslinienverkehrs der BVG die zu erwartenden
Beeinträchtigungen für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu reduzieren.
Frage 5:
Wie schätzt der Senat die Möglichkeit ein, den gegenläufigen S-Bahn-Verkehr, z.B. am Übergang Buckower
Chaussee, zu synchronisieren, um Wartezeiten zu reduzieren?
Antwort zu 5:
Eine #Synchronisation der #Fahrpläne der S-Bahnlinie S2, mit dem Ziel die
#Zugbegegnungen im Bereich der Buckower Chaussee stattfinden zu lassen, ist nicht
möglich. Dies resultiert aus dem Erfordernis von Zugbegegnungen (Kreuzungen) in den
eingleisigen Abschnitten der S2 zwischen #Blankenfelde und #Lichtenrade sowie zwischen
#Buch und #Bernau. Diese müssen in den zweigleisigen Kreuzungsbahnhöfen (Ausweichen)
in Mahlow und Zepernick stattfinden.
Im Bereich der S2 (Süd) findet die Zugbegegnung heute in Marienfelde statt. Die SBahnzüge
der S2 in Richtung Norden sind unter anderem zur Minute 16 im S-Bahnhof
Buckower Chaussee. In Richtung Süden sind die S-Bahnzüge unter anderem zur Minute
20 im S-Bahnhof Buckower Chaussee. Um die Zugbegegnung der S2 von Marienfelde
nach Buckower Chaussee zu verlegen, müssten die beiden Richtungen um insgesamt vier
Minuten zueinander verschoben werden. Dadurch wäre jedoch eine erforderliche
Zugkreuzung im Bereich der eingleisigen Abschnitte in den Bahnhöfen Mahlow und
Zepernick nicht mehr möglich, da sich die Züge dann rechnerisch direkt auf den nur
eingleisigen Abschnitten zwischen Blankenfelde und Mahlow sowie in Röntgental
begegnen würden.
Frage 6:
Gibt es Planungen, um mit der Verlängerung von #Busspuren bis zur Schranke (wie es an der Buckower
Chaussee möglich wäre) längere Wartezeiten für BVG-Busse zu reduzieren?
Antwort zu 6:
Zur Reduzierung der zu erwartenden Verzögerungen hat die BVG der VLB bereits
Maßnahmen vorgeschlagen und entsprechende Unterlagen übergeben. Diese beinhalten
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eine Verlängerung der #Bussonderfahrstreifen und eine Verlegung von Haltestellen. Die
VLB stimmt derzeit die erforderlichen Maßnahmen unter hoher Priorität mit allen
Beteiligten ab.
Berlin, den 05. März 2018
In Vertretung
Jens-Holger Kirchner
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Regionalverkehr + S-Bahn: Stadterweiterungsgebiete für 20.000 zusätzliche Einwohner im Blankenburger Süden erfordern ein „Länderübergreifendes Nahverkehrskonzept für den ABC-Bereich in der Hauptstadtregion Nordost, aus DBV

Pressedienst des DBV-Landesverbandes Berlin-Brandenburg vom 8.3.2017

 

Stadterweiterungsgebiete für 20.000 zusätzliche Einwohner im Blankenburger Süden erfordern ein „Länderübergreifendes #Nahverkehrskonzept für den ABC-Bereich in der Hauptstadtregion #Nordost“- mit erheblichen Verbesserungen für die Bahnanbindung.


Am Samstag, 3. März, fand die erste öffentliche Bürgerbeteiligungsveranstaltung im Blankenburger Süden statt. Etwa 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren gekommen, um sich in der „Feste Scheune“ in Buch über den Stand der vorbereitenden Untersuchungen sowie die damit verbundenen Entwicklungsalternativen mit 5.000 – 6.000 Wohnungen für bis zu 20.000 neuen Einwohnern vor Ort zu informieren (Quelle: PM Sen Stadt).


Dazu hat der ebenfalls anwesende Vizelandesvorsitzende des Berlin-Brandenburgischen Bahnkundenverbandes Jochen Bona folgende Stellungnahme abgegeben:


„Der Nordostraum der Metropole Berlin und sein Umland ist die stärkste Wachstumsregion, mit dem Pankower Tor am ehemaligen Güterbahnhof, dem Transformationsraum Buch und der begonnenen Bürgerbeteiligung Blankenburger Süden entsteht erhebliches zusätzliches Verkehrsaufkommen – vor allem auf der #S-Bahn.


Die vorgestellte Verlängerung der TRAM Linie #M2 zwischen Heinersdorf Kirche und S-Bf #Blankenburg ist völlig unzureichend für klimagerechte Mobilität und die Verkehrswende. Bona forderte ein „Länderübergreifendes Nahverkehrskonzept Nordost“ für den ABC-Bereich zwischen Pankow und dem Mittelzentrum Eberswalde.


Dabei müssen folgende Klimaziele und Bahnplanungen geprüft werden:

Der Modal Split Anteil ist auf 50% ÖPNV – Anteil zu verbessern, damit die umfangreichen Straßenausbaumaßnahmen reduziert werden können.

Der gegenwärtig die Region ohne Halt passierende #Regionalverkehr muss sowohl auf
der Radiale der Stettiner Bahn (RE 3 und RB 24) als auch auf der Tangente des Berliner
Außenringes (BAR) effiziente Haltepunkte erhalten.

Für den #Turmbahnhof #Karower Kreuz muss nach dem Ausbau der Gleisanlagen
schnellstmöglich das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden.

Dieser Umsteigebahnhof zwischen dem radialen Regional-und S-Bahnverkehr und einer
Nahverkehrstangente auf dem BAR zwischen Birkenwerder und BER muss sowohl für den.
Umweltverbund als auch für automatische Mobilität gut erschlossen werden.

Für die S-Bahn ist ein Stufenkonzept für den #10-Minutentakt zwischen Buch und
Bernau zu entwickeln, mit einer kostengünstigen Anfangsetappe bis S-Bf Röntgental.

Im Transformationsraum Buch kann die Reisezeit durch einen Regionalbahnhaltepunkt am S-Bf sowie einem S-Bf über der Autobahn A 10 entscheidend verbessert werden.


Der Berlin-Brandenburgische Bahnkundenverband hat für das o. g. „#Gesamtverkehrskonzept Nordost“ bereits im Jahre 2011 eine Studie für das MDC Buch erarbeitet und im Rahmen des Beteiligungsverfahrens zum „Landesnahverkehrsplan Brandenburg 2018“ entsprechende Vorschläge für die „Entwicklungsprojekte für die Hauptstadtregion – Projekte i 2030“ unterbreitet.


Bleibt zu hoffen, dass es tatsächlich zu einem Beteiligungsverfahren kommt, auch mit den Fahrgastverbänden.“


Für Rückfragen steht der Vizelandesvorsitzende Jochen Bona unter 030 / 9442969 zur Verfügung.

S-Bahn: Südlicher S-Bahn-Ring abschnittsweise gesperrt Vom 16. März bis 9. April werden Gleise und Weichen erneuert, aus S-Bahn

http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/2018/016_Bauarbeiten_Ring.htm

Auf dem vielbefahrenen #S-Bahn-Ring sind die #Gleise und #Weichen #erneuerungsbedürftig. Zunächst ist der Südring an der Reihe. Dabei werden mehrere Gleise und fünf Weichen im Bahnhof #Tempelhof ausgetauscht. Dafür ist eine 13-tägige Sperrung zwischen #Hermannstraße und #Südkreuz erforderlich.

Zwei verschiedene Bauabschnitte der Maßnahme

Im ersten Bauabschnitt, ab 16. März, besteht zwischen Hermannstraße und Südkreuz ein eingeschränkter S-Bahn-Verkehr im 10-Minutentakt mit den Linien S41/S42. In Südkreuz müssen alle Fahrgäste zur Weiterfahrt umsteigen, die Weiterfahrt erfolgt am selben Bahnsteig vom gegenüberliegenden Gleis nach 7 bis 8 Minuten.

Detaillierrte Informationen zum ersten Bauabschnitt


Im zweiten Bauabschnitt, ab 27. März, (siehe Grafik) können zwischen Hermannstraße und Südkreuz keine S-Bahnen fahren. Ein #Ersatzverkehr mit barrierefreien Bussen wird eingerichtet. Gleichzeitig fällt die U-Bahnlinie U7 vom 19. März bis zum 8. April als Umfahrung aus, da auch die BVG baut. Es fahren zwischen Hermannplatz und Möckernbrücke ebenfalls Busse.

S-Bahn: Vorstellung der Kommunikationstechnik der neuen S-Bahn-Züge Ein Werkstattbesuch bei dem Team der Deutschen Bahn, das die Zukunft der Fahrgastkommunikation in den neuen S-Bahn-Zügen mitgestaltet aus S-Bahn

http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/2018/021_neue-S-Bahn_ris.htm

Das DB-Team, das derzeit am #Reisenden-Informations-System (RIS) unserer #S-Bahn-Baureihe #483/484 arbeitet, lud am 6. März in Frankfurt am Main Presse zu einem #Werkstattbesuch ein. Das Entwickler-Team setzt in Abstimmung mit der S-Bahn Berlin und dem Verkehrsverbund Berlin Brandenburg in den neuen Zügen auf ein System, das in den ICE3 zur Anwendung kommt und sich bewährt hat. Es wird auf unseren S-Bahn-Betrieb angepasst und zeigt, wie fahrgastorientiert künftig Informationen in den Zug gelangen.
In einem Großraumbüro des DB-Teams ist in einer Ecke ein seltsames Arrangement zu bestaunen: Mehrere #Zuganzeiger-Arten stehen übereinander – es sind jene, wie sie in den neuen S-Bahnzügen zum Einsatz kommen werden. Daneben stehen zwei fast mannshohe sogenannte Testtürme. In ihnen befindet sich Hightech, eben jene, die wir in den neuen S-Bahn-Zügen nutzen werden. Und über diese Testtürme wird die für die S-Bahn Berlin angepasste #RIS-Software getestet und weiterentwickelt. Auch wenn das Produkt inzwischen vorzeigbar ist, sind immer noch Änderungen möglich, zum Beispiel Änderungswünsche des #VBB am Design.

Was wird auf den neuen Anzeigen dargestellt?

Auf den Anzeigern in den Zügen wird der aktuelle Linienverlauf als Perlschnur-Darstellung zu sehen sein, zudem werden wir ausschließlich Echtzeitdaten anzeigen. Unsere Leitstelle wird künftig direkt Ansagen in den Zügen vornehmen können. Möglich macht das der MIP- Rechner, eine mobile Integrationsplattform. Dieser Rechner, der die Schnittstelle zum Fahrzeugnetzwerk bildet, stellt die Funkkommunikation sicher, zudem läuft auf ihm die RIS-Fahrzeug-Software. Diese Plattform wird unter anderem benötigt, um die Echtzeitdaten, in die Züge zu übertragen. MIP funktioniert aber auch in die andere Richtung: alle Fahrzeug-Diagnosedaten vom Zug werden übermittelt, wenn beispielsweise eine Heizung nicht läuft, geht diese Info ins Werk. Auch Fahrgasthilferufe werden über diese Plattform versendet, direkt in unsere Sicherheitszentrale, die dann die nötigen Maßnahmen ergreifen kann.

 

Vorstellung auf der Innotrans 2018

Zu sehen sein wird das Reisenden-Informations-System auf der Innotrans 2018 vom 18. bis 21. September in Berlin. Dort werden wir einen Halbzug vorstellen, der komplett ausgerüstet sein wird und damit betriebsbereit wäre – natürlich wird er auch alle grundsätzlichen Funktionen zur Reisenden-Information haben.

Und auch nach dem Probetrieb der ersten neuen Züge wird das Frankfurter RIS-Team  unsere neuen S-Bahnen mit IT-Knowhow begleiten. Denn alle Weiterentwicklungen, die auf Anregung der Fahrgäste, des VBB und der S-Bahn Berlin während des am 1. Januar 2021 startenden Fahrgast-Probebetriebs auf der Linie S47 entstehen, werden in die Serienfahrzeuge übernommen.

S-Bahn: Neue Details veröffentlicht Erste neue Berliner S-Bahn startet im Frühjahr – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/neue-details-veroeffentlicht-erste-neue-berliner-s-bahn-startet-im-fruehjahr-29832392

Seit Monaten wird in #Pankow gebohrt, geschraubt, geklebt. Zehn Wochen noch, dann sollen die ersten Wagen der neuen #S-Bahn-Generation so weit sein, dass sie zu ersten Prüfungen nach Velten rollen können. „Wenn weiter alles so gut läuft, geht der erste Vier-Wagen-Zug Ende Mai oder Anfang Juni auf die Reise“, sagt Jürgen #Strippel, Leiter des #Fahrzeugmanagements bei der #S-Bahn GmbH. Im September wird der #Premierenzug dann erstmals öffentlich präsentiert – während der Messe #Innotrans. Jetzt wurden zu dem Projekt, den Fahrgästen endlich wieder zuverlässige S-Bahnen zu verschaffen, weitere Details bekannt. Die Wagen bekommen ein Informationssystem, das dem im ICE ähnelt – und sogar Filme abspielen kann.

Entwickelt wird es in Frankfurt am Main, in einer Büroetage der Deutschen Bahn in Niederrad. Berlin ist weit weg, doch die Probleme sind ganz nah. Auf dem Weg zum Projektteam von DB #Systel geht Jürgen Strippel an einem Bildschirm vorbei, der Störungsmeldungen aus dem ganzen Land anzeigt. Dort ist auch zu lesen, womit sich die Fahrgäste und das Personal der S-Bahn gerade mal wieder herumplagen müssen: Wegen eines „kurzfristigen Personalausfalls“ werden auf den Linien S 45 und S 85 Fahrten gestrichen, auf der S 7 hat eine Störung einen Zug lahmgelegt. Alltag in Berlin.
Infos direkt von der #Leitstelle

Alltag ist auch, dass sich Fahrgäste meist schlecht informiert fühlen, wenn der S-Bahn-Betrieb mal wieder ins Stocken geraten ist – was oft genug auch an Weichen- oder Signalstörungen liegt. „Heute ist es so, dass die Leitstelle das Fahrpersonal informiert, die Mitarbeiter müssen die Informationen über Lautsprecher an die Fahrgäste im Zug weitergeben“, sagt Strippel. Aber das passiert nicht immer, oder die Durchsagen sind …

S-Bahn + Regionalverkehr: S-Bahn soll im Zehn-Minuten-Takt nach Tegel fahren Bundesländer und Bahn prüfen zehn Schienenprojekte bis 2030 aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article213624081/S-Bahn-soll-im-Zehn-Minuten-Takt-nach-Tegel-fahren.html

Seit Jahren schon hoffen die Bewohner von #Tegel darauf, dass die #S-Bahn den wichtigen Ortsteil von Reinickendorf nicht nur alle 20 Minuten mit dem Stadtzentrum verbindet. Und in Velten (Oberhavel) kämpfen Stadtverordnete und Bürgerinitiativen seit Langem dafür, dass der nach dem Mauerbau stillgelegte S-Bahnanschluss an die Hauptstadt wieder aufgebaut wird. Obwohl Schienentrassen dafür vorhanden sind, scheiterten diese Vorhaben bislang am Geld sowie den divergierenden Interessen der Länder Berlin und Brandenburg. Nun aber gibt es für beide Regionen berechtigte Hoffnungen auf Lösungen.

Im Rahmen des Infrastrukturprogramms "#i2030" haben sich Berlin und Brandenburg sowie die Bahn auf zehn Schienenprojekte geeinigt, deren Umsetzung jetzt konkret untersucht wird. Im Korridor "#Prignitz-Express/Velten" wird demnach der Infrastrukturausbau geprüft, der einen #Zehn-Minuten-Takt der S-Bahn nach Berlin-Tegel, die Verlängerung der S-Bahn nach Velten und die Einführung eines Halbstundentaktes im Regionalverkehr zwischen Gesundbrunnen und Neuruppin ermöglicht. Bislang scheitert ein dichterer S-Bahn-Takt nach Tegel am fehlenden zweiten Gleis von Schönholz nach Hennigsdorf.

"Die Situation für Pendler in der Me­tropolenregion Berlin-Brandenburg deutlich zu verbessern, ist eines meiner zentralen Anliegen. Der Regional- und Nahverkehr auf der Schiene muss mit dem Wachstum der Stadt Schritt halten", kommentierte Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) die Ergebnisse der zweiten Runde des Lenkungsausschusses für "i2030". Für den Korridor "Berlin–Cottbus/Bahnhof Königs Wusterhausen" wurden Planungen zur Beseitigung des eingleisigen Engpasses im Nordkopf …