Kurt #Tatzel, Vorsitzender der Berliner #Eisenbahnfreunde e. V., weist mit großer Geste über das Gelände seines Vereins in #Basdorf: „Damals, vor 120 Jahren, da ging das noch ruckzuck. Innerhalb von nur eineinhalb Jahren wurde eine komplette #Eisenbahnlinie hier nördlich von Berlin gebaut, mitsamt allen Bahnhöfen und Brücken. Das muss man sich mal vorstellen!“
Seit Montag sind alle 106 S-Bahnen der neuen #Baureihe in Betrieb. Trotzdem kommt die #Modernisierung nicht wie gewünscht voran.
Ein kurzer Ruck geht durch den #S-Bahnzug am Gleis 5 im Bahnhof Charlottenburg, dann ist es vollbracht: Das Fahrzeug mit der Nummer #484085 wird an die Nummer #483001 angekoppelt. Damit sind seit Montagmittag alle 106 Fahrzeuge der neuen Baureihe 483/484 in Betrieb genommen und das #Hersteller-Konsortium von #Stadler und #Siemens Mobility hat #fristgerecht ausgeliefert. Ein Moment, der mit Trommelgruppe und Polit-Prominenz gebührend gewürdigt wurde.
Neue Züge bieten hohen Komfort, moderne Fahrgastinformation und Kameras für mehr Sicherheit • Letzter Zug der neuen #Baureihe#483/484 heute #feierlich in Betrieb genommen
Die neue Berliner S-Bahn-Flotte ist seit heute #komplett: Alle 106 Fahrzeuge der neuen Baureihe sind im Einsatz. Die mit #Klimaanlagen, modernen #Anzeige-Displays und #Kameratechnik für mehr Sicherheit ausgestatteten Züge bieten Fahrgästen zum einen mehr #Komfort. Zum anderen ermöglicht die neue Flotte zusätzliche #Beförderungskapazität in Teilen des S-Bahn-Netzes und damit ein höheres S-Bahn-Angebot. Denn im Zuge des Austauschs gegen die #Altfahrzeuge wurde zugleich die Zahl der Wagen erhöht. Für Kund:innen heißt das konkret: längere Züge auf den #Ringbahn-Linien #S41/S42 und der #S8 sowie die Verlängerung der Linie S8 nach #Wildau in den Hauptverkehrszeiten. Insgesamt umfasst die neue S-Bahn-Flotte rund 18.000 Sitzplätze. Die neuen Fahrzeuge wurden seit Anfang 2021 Schritt für Schritt in Betrieb genommen und sind seitdem auf den Linien S41, S42, S46, S47 und S8 unterwegs. Hersteller der Fahrzeuge ist ein #Konsortium aus #Stadler und #Siemens.
Wer an die Deutsche Bahn denkt, dem fällt nicht als allererstes Modernität ein. Das könnte sich in einigen Jahren ändern.
Denn es gibt Neuheiten oder es wird daran gearbeitet. Beispiele dafür werden anlässlich des „Tags der #Schiene“ am 15. und 16. September, jeweils von 10 bis 16 Uhr, auf dem Gelände der #Havelländischen Eisenbahn an der #Schönwalder Allee 51 präsentiert.
Ein #Weiterbetrieb des #S-Bahnnetzes durch die Deutsche Bahn wird immer wahrscheinlicher
Der #Wettbewerb um den Betrieb einer #Teilstrecke der #S-Bahn zieht sich weiter in die Länge. Die #Bewerbungsfrist habe sich noch einmal bis zum 19. Oktober verlängert, berichtete am Dienstagabend der »Tagesspiegel«. Zunächst war eine Frist bis 27. Juli vorgesehen. Grund für die #Fristverlängerung ist die Klage des französischen Zugherstellers #Alstom gegen die Gestaltung der #Ausschreibung. Das seit 2021 laufende Verfahren ist in die nächste Instanz gegangen.
Flottendurchschnittsalter sinkt bis 2030 auf 12 Jahre • Fahrgäste profitieren vom Komfort moderner Züge
In einem der größten #Beschaffungsvorhaben der Unternehmensgeschichte kauft die Deutsche Bahn (#DB) 73 neue #ICE. Das Investitionsvolumen von insgesamt rund zwei Milliarden Euro entfällt auf 56 ICE L des spanischen Herstellers #Talgo und auf 17 ICE #3neo von #Siemens Mobility. Die bestellten Züge sollen ab 2026 auf die Schiene kommen und bis 2030 ausgeliefert werden. Insgesamt investiert die DB damit jetzt rund 12 Milliarden Euro in neue Fernverkehrszüge. Das #durchschnittliche Alter der ICE- und Intercity-Züge sinkt bis 2030 von heute 18 auf dann 12 Jahre. Das Highlight des ICE L ist der niveaugleiche Ein- und Ausstieg an 76 Zentimeter hohen Standardbahnsteigen. Dieser bedeutet ein deutliches Plus an Komfort für alle Reisenden. Auch beim ICE 3neo kommen den Fahrgästen zahlreiche Neuerungen zugute, wie etwa Tablethalter und #Steckdosen an allen Plätzen. Neue #Reservierungsanzeigen mit farbigen #LED-Leuchten informieren auf einen Blick über reservierte und freie Sitzplätze. #Mobilfunkdurchlässige Scheiben sorgen für stabilen Empfang im Zug.
Die Flotte von insgesamt 38 Fahrzeugen wird im Herbst 2024 geliefert und ab Dezember 2024 im Netz #Heidekrautbahn (RB27) und im Netz #Ostbrandenburg eingesetzt
Der #Fahrzeughersteller Siemens Mobility und die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) haben heute das finale Design des Mireo, der ab Dezember 2024 in den Netzen Heidekrautbahn und Ostbrandenburg eingesetzt werden soll, vorgestellt. Sowohl Außen- als auch Innendesign des performanten und #nachhaltig konzipierten Fahrzeugs spiegeln die Innovation der #klimafreundlichen#Hybridantriebe wie auch die umfangreichen Mehrleistungen bei #Ausstattung, Fahrgastservice und #Komfort wider.
Das Timing stimmt schon mal: Pünktlich, kurz bevor wir unseren Spaziergang starten, wird eine der neuen Berliner #S-Bahnen aus der #Werkhalle von #Stadler in #Pankow gezogen. Es ist Fahrzeug Nummer 60 aus der aktuellen #Baureihe#484, wie die Beschriftung auf dem Kopf des Zuges verrät. Stadler hat bereits für verschiedene Städte und Regionen in Deutschland S-Bahnen gebaut, etwa für Hannover, Bremen oder das Rhein-Ruhr-Gebiet. Dennoch sind die Berliner S-Bahn-Fahrzeuge, die Stadler zusammen mit #Siemens produziert, etwas Besonderes, sagt Jure #Mikolcic, CEO der Stadler Deutschland GmbH. Die Züge seien „tailor made“, #maßgeschneidert also, weil das #S-Bahn-Netz in der Hauptstadtregion so speziell ist. Und natürlich spielt auch der lokale Bezug eine Rolle, die Motivation, einen Zug für die Region zu bauen, in der die Mitarbeitenden leben.
Rund 96.000 Bahn- und Busfahrer arbeiten im öffentlichen #Nahverkehr in Deutschland – aber fast die Hälfte von ihnen geht in den nächsten Jahren in #Rente. Bis 2030 müssten etwa 40.000 Stellen neu besetzt werden, sagt Eike Arnold, Sprecher des Verbands Deutscher #Verkehrsunternehmen. „Wir suchen händeringend Fahrerinnen und Fahrer.“ #Autonom fahrende Busse werden schon in Dutzenden Städten erprobt, eine #fahrerlose #U-Bahn gibt es jedoch in Deutschland bislang nur in #Nürnberg. Warum?
Die Deutsche Bahn will ab Dezember 2023 zwischen Berlin und #Hannover einen #Halbstundentakt im #Fernverkehr anbieten. Dazu soll beim #Fahrplanwechsel in einem Jahr eine neue #ICE-Verbindung zwischen Berlin und Nordrhein-Westfalen aufgenommen werden, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Ebenfalls ab Dezember 2023 soll zwischen #Nürnberg und #Leipzig (über Jena) mehr Fernverkehr rollen. Die #Fahrzeit von Berlin nach #Amsterdam wird der Bahn zufolge mit dem Fahrplanwechsel in einem Jahr 30 Minuten kürzer, unter anderem weil dann an der Grenze kein #Lokwechsel mehr nötig sei.