Bahnverkehr: Gemeinsam für Europa: Neue Linien im Nachtzugverkehr Deutschland, Österreich, Frankreich und die Schweiz bauen ihre erfolgreiche Partnerschaft im Nachtzugverkehr aus, aus DB

https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Gemeinsam-fuer-Europa-Neue-Linien-im-Nachtzugverkehr-5759896

#Deutschland, #Österreich, #Frankreich und die #Schweiz bauen ihre erfolgreiche #Partnerschaft im #Nachtzugverkehr aus • Starkes #Nachtzugnetz wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu den EU-Klimazielen • Vier neue internationale #Nightjet-Verbindungen bis 2024

Europa soll noch enger zusammenwachsen – auch auf der Schiene. Dazu sollen die bereits erfolgreichen Kooperationen zwischen den vier Bahnunternehmen Deutsche Bahn (DB), den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), der französischen SNCF und den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) weiter ausgebaut werden. Darauf haben sich heute am Rande der Konferenz der europäischen Verkehrsminister die vier Bahnchefs Dr. Richard Lutz (DB), Andreas Matthä (ÖBB), Jean-Pierre Farandou (SNCF) und Vincent Ducrot (SBB) verständigt.

Die ersten konkreten Ergebnisse dieser Ausweitung der Kooperation sind vier neue Nightjet-Linien, die in den nächsten Jahren insgesamt 13 europäische Millionenmetropolen miteinander über Nacht verbinden werden:

Die Erklärung der vier Bahnunternehmen bildet den Auftakt zum Europäischen Jahr der Schiene. Am 1. Dezember hatten sich die Europaabgeordneten des Verkehrsausschusses darauf geeinigt, das kommende Jahr der Stärkung des Schienenverkehrs zu widmen. Ein starkes Schienennetz ist demnach unverzichtbar, um die Klimaziele der EU zu erreichen. Dazu gehört auch ein starkes Nachtzugnetz, das Schlüssel zu einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Mobilität ist. Gemeinsam im engen Schulterschluss mit der Politik haben sich die vier Partnerbahnen nun in einem klaren Bekenntnis zum Nachtzug auf eine noch stärkere Zusammenarbeit auf allen Ebenen festgelegt.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer: „Abends in München oder Berlin in den Zug steigen und morgens entspannt in Paris oder Brüssel ankommen – mit unserem Trans-Europ-Express TEE 2.0 und attraktiven Nachtzugangeboten auf der Schiene sind wir künftig in Europa noch klima- und umweltfreundlicher unterwegs. Das ist ein ganz konkretes Ergebnis unseres Schienengipfels und unserer EU-Ratspräsidentschaft.”

Klimaschutzministerin Leonore Gewessler: „Nachtzüge sind die Zukunft der klimafreundlichen Mobilität innerhalb Europas. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe für ein gutes Angebot für die Menschen in Europa zu sorgen. Damit dies nachhaltig gelingt, gilt es die Rahmenbedingungen für den europäischen Nachtzugverkehr in den kommenden Jahren gut zu gestalten. Ich freue mich über dieses gemeinsame Bekenntnis quer durch Europa.“

Staatsminister Jean-Baptiste Djebbari: „Wir alle glauben fest daran, dass Nachtzüge eine Schlüsselrolle im Europa von morgen spielen werden. Sie sind umweltfreundlich und werden das Interesse unserer Bürger am Zugfahren steigern.“

Peter Füglistaler, Direktor des schweizerischen Bundesamts für Verkehr: „Ich freue mich über diesen international abgestimmten Grundsatzentscheid. Nun haben die Bahnen die nötige politische Unterstützung, um mit attraktiven neuen Angeboten die Kunden zu überzeugen.“

Richard Lutz, DB-Vorstandsvorsitzender: „Europas führende Bahnen vereinen ihre Kräfte für den Nachtzug. Das ist ein guter Tag für das Klima, unsere Kunden und das Zusammenwachsen Europas auf der Schiene. Der Nachtzug ist ein Geschäft unter Partnern. Wenn jede Bahn ‚ein bisschen Nachtzug‘ machen würde, wäre niemandem geholfen. Die Lösung ist eine klare Arbeitsteilung, eingebettet in echtes Teamplay.“

Andreas Matthä, CEO der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB): „Nur durch die intensive Zusammenarbeit der Bahnen in Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Österreich können wir das Nightjet-Netz deutlich erweitern und somit noch mehr klimafreundliche Mobilität in Europa anbieten. Mit Paris, Berlin, Amsterdam, Brüssel, Zürich, Wien und Barcelona werden noch mehr europäische Metropolen künftig umweltfreundlich über Nacht mit dem Nightjet verbunden.”

Jean-Pierre Farandou, Vorstandsvorsitzender der SNCF: „Für die SNCF ist diese Zusammenarbeit eine gute Chance, den nationalen Nachtzugservice mit einem internationalen Angebot zu ergänzen. Nachtzüge sind für die SNCF historisch. Das Interesse und die Begeisterung der Fahrgäste und der Behörden sind groß, denn diese Züge sind für die Verbindung unserer Regionen unverzichtbar. Wir sind überzeugt, dass wir mit unseren europäischen Partnern von der Erfahrung mit dem Nightjet profitieren können, um ein attraktives europäisches Nachtzugangebot voranzutreiben.“

Vincent Ducrot, Vorstandsvorsitzender der SBB: „Der Ausbau der internationalen Verbindungen im Tages- und Nachtverkehr auf der Schiene ist für die Schweiz sehr wichtig. Diese Kooperation ermöglicht, unsere Ausbaupläne nun auch schnell umzusetzen. Im Nachtverkehr werden wir so das Angebot ab der Schweiz bis 2024 von sechs auf zehn Linien zu 25 Destinationen ausbauen. Das ist ein sehr wichtiger Beitrag zur Förderung der klimafreundlichen Mobilität.”

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Bahnverkehr + Bahnindustrie: Deutsche Bahn kauft Züge für 550 Millionen Euro bei spanischem Hersteller, aus Die Welt

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Die Deutsche Bahn hat den spanischen #Zughersteller #Talgo beauftragt insgesamt 100 #Fernverkehrszüge zu liefern.
Schon 2023 sollen die ersten neuen Züge auf die Gleise kommen. Für rund 550 Millionen Euro.
Die #Talgo-Züge sollen bis zu 230 Stundenkilometer erreichen.
Der spanische Zughersteller Talgo hat einen Großauftrag der Deutschen Bahn an Land gezogen: Für rund 550 Millionen Euro soll Talgo zunächst insgesamt 23 Fernverkehrszüge an die Deutsche Bahn liefern, gaben beide Unternehmen am Dienstag bekannt. Insgesamt sieht der Rahmenvertrag die Lieferung von bis zu 100 Zügen vor.

Die ersten neuen Züge sollen nach Angaben der Deutschen Bahn ab 2023 über die Gleise rollen. Eingesetzt werden sollen sie auf Fernverkehrsstrecken, die nicht von ICE-Zügen bedient werden: zwischen #Berlin und #Amsterdam, Köln und Westerland sowie zwischen Hamburg und Oberstdorf, wie eine Bahn-Sprecherin der …

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Bahnverkehr: Bahn kauft in Spanien EC-Züge für mehr als eine halbe Milliarde Euro, aus Handelsblatt

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Zugausfälle sorgen immer wieder für Verspätungen. Die Bahn will darum die Flotte #modernisieren. Nun wurde ein neuer Millionenauftrag verkündet.
BerlinDie Deutsche Bahn modernisiert ihre Flotte. Für den Fernverkehr kauft das Unternehmen bis zu 100 neue Züge vom spanischen Hersteller #Talgo, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Bestellt werden unter anderem Elektrolokomotiven und Reisewagen.

Zunächst will die Bahn 23 Fahrzeuge für 550 Millionen Euro erwerben, die 2023 in Betrieb genommen werden. Eingesetzt werden die neuen #Eurocity-Züge auf Strecken zwischen Berlin und #Amsterdam, Köln und #Westerland sowie zwischen #Hamburg und #Oberstdorf, erklärte eine Bahn-Sprecherin. Die Talgo-Züge erreichen eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu …

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Bahnverkehr: Endlich ein ICE Holländer fordern schnellere Bahnverbindung nach Berlin, aus Berliner Zeitung

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#Hochgeschwindigkeitszüge verbinden längst viele europäische Metropolen, zwischen #Amsterdam und Berlin aber ist Geduld gefragt. Im #Regionalzugtempo geht es auf weiten Strecken vorwärts und an der Grenze gibt es zehn Minuten Stopp zum #Lokwechsel. Auch weil Niedersachsen und Berlin bei niederländischen Touristen gefragt sind, wollen die Holländer auf der Verbindung nun Tempo machen und bei den Deutschen auf eine Modernisierung pochen.

Regionalzüge zwischen Amsterdam und Berlin
Mit einer einmaligen Sonderfahrt, bei der eine halbe Stunde eingespart wird, fährt Hollands #Bahnchef Roger van #Boxtel am 17. September persönlich von Amsterdam nach Berlin. Für einen dauerhaft schnellen Zug gibt es aber noch Hindernisse.

Dabei spricht Vieles für eine bessere Bahnverbindung zwischen den beiden Hauptstädten, schon länger steigt die Reisendenzahl auf der über #Rheine, #Osnabrück, Hannover, Wolfsburg und #Stendal führenden Strecke. Binnen zehn Jahren stieg in Niedersachsen die Übernachtungszahl niederländischer Touristen um gut 50 Prozent auf rund eine Million, in Berlin stellten die Niederländer 2017 mit rund 773.000 Übernachtungen die fünftgrößte ausländische Gästegruppe noch vor den Franzosen.

Diskussion um 14 Zwischenhalte. Müssen die sein?
Zwar wollen beide Bahnen die inzwischen betagten IC-Waggons auf der Hollandlinie bis 2023 durch fabrikneue Wagen in #ICE-Qualität ersetzen. Keine Einigkeit aber gibt es bislang beim Wegfall etlicher der 14 Zwischenhalte …

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Bahnverkehr: Direktverbindung Bahn stellt Nachtzug von Berlin nach München ein, aus Berliner Zeitung

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Source: BerlinVerkehr

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Bahnverkehr: Konkurrenz durch Fernbusse Berlin verliert weitere Fernzugverbindungen, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/verkehr/konkurrenz-durch-fernbusse-berlin-verliert-weitere-fernzugverbindungen,10809298,29058358.html In wenigen Wochen verliert Berlin weitere #Fernzugverbindungen, selten zuvor waren es so viele auf einen Schlag. Die Änderungen betreffen die Routen von Leipzig über Berlin nach Rostock, die #Nachtzüge nach #Paris und #Amsterdam und die Berlin-Verbindungen nach #Breslau und #Wien.

Knapp vier Wochen noch, dann ist es vorbei. Dann verliert Berlin weitere Fernzugverbindungen, und selten zuvor waren es so viele auf einen Schlag. Zum letzten Mal halten dann Nachtzüge nach Paris und Amsterdam im Hauptbahnhof. Zum letzten Mal macht sich der private Interconnex auf den Weg von Leipzig über Berlin nach Rostock. Zum letzten Mal fährt ein Zug von Berlin nach Breslau und tagsüber von Berlin nach Wien. Die Betreiber ziehen die Konsequenz aus der Tatsache, dass sich ihre Marktbedingungen immer weiter verschlechtert haben. Ein Faktor, der ihnen zu schaffen macht, ist die Konkurrenz durch Busse. Jetzt hat Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, davor gewarnt, dass der Abbau der Fernzüge in den nächsten Jahren weitergehen wird. Wenn die Politik die Schieflage, unter der die Bahn leide, nicht korrigiere, „dann haben wir am Ende weniger Schienen- und dafür mehr Straßenverkehr, vollere Autobahnen, mehr Staus“, sagte Flege der Berliner Zeitung. „Für die Fahrgäste bedeutet das: weniger Wahlfreiheit, weniger …

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http://www.berliner-zeitung.de/verkehr/internationale-zugverbindungen-fallen-weg-bahnreisende-kaempfen-fuer-strecken,10809298,27977564.html Berlin wird immer weiter vom #internationalen #Bahnverkehr abgehängt. Im Dezember sollen Verbindungen nach #Paris, #Kopenhagen, #Amsterdam, #Wien und #Breslau #wegfallen.

Dagegen regt sich Widerstand – Reisende haben Petitionen gestartet. Gegen den angekündigten Kahlschlag bei den internationalen Bahnverbindungen von und nach Berlin regt sich Protest. Mit einer Petition wollen Fahrgäste die Streichung des Pariser Nachtzugs verhindern, eine andere fordert den Erhalt der Nachtverbindung von und nach Kopenhagen. Michael Cramer, Vorsitzender des Verkehrsausschusses des Europäischen Parlaments, unterstützt die Petitionen. „Die Bahnen wollen den Nachtverkehr abschaffen – damit rollen sie ihrem ärgsten Konkurrenten, dem Luftverkehr, den roten Teppich aus“, sagt der Grünen-Politiker aus Berlin. Abends im Schlaf- oder Liegewagen zu Bett gehen, morgens im Ausland aufwachen: Das ist ein Reisekonzept, das in Zeiten der Billigflieger antiquiert wirkt. Und längst nicht jeder schläft …

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