Fluglaerm durch startende und landende Maschinen vom und zum Flughafen Tegel

Fluglaerm durch startende und landende Maschinen vom und zum Flughafen Tegel

Ereignis

Die Kleine Anfrage der Abgeordneten Almut Mommert (CDU) befasst sich mit der Höhe des äquivalenten Dauerschallpegels für Fluglärm im Bereich der am weitesten nach Osten liegenden Gebäude der Wasserstadt Oberhavel, dem höchsten Schallpegel beim Startüberflug am östlichen Rand des Wohngebietes und beim Landeanflug von Westen am Westrand des Falkenhagener Feldes, der Zahl der Startüberflüge an einem Wochentag bei Westwind und der Frage, ob der Fluglärm der vom Flughafen Tegel aus startenden Maschinen seit dem Zeitpunkt der Eröffnung des Flughafens für den zivilen Luftverkehr (1. September 1975) deutlich niedriger geworden ist. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, vertreten durch Krautzberger, zitiert in ihrer Antwort die Mitteilung der Berlin Brandenburg Flughafen Holding (BBF), wonach zur Beschreibung der aktuellen Fluglärmsituation an den in der Anfrage genannten Punkten näherungsweise Messwerte der Stationen 41 (Recklinghauser Straße, Falkenhagener Feld) und 44 (Lüdenscheider Straße, ca. 250 m östlich der nordöstlichen Ecke des Wohngebietes Wasserstadt, Daum- Ecke Pulvermühlenstraße) der Fluglärmmessanlage verwendet werden könnten, wobei Daten aus dem Jahr 2000 und zum Vergleich Daten aus 1993 betrachtet würden, und legt tabellarisch die für beide Jahre gemessenen äquivalenten Dauerschallpegel sowie die Häufigkeit der Einzelpegel (Maximalschallpegel) für die Pegelklassen zwischen 65 und 95 dB(A) dar: MSt 1 (1993) Leq 56,9 dB(A) und MSt 1 (2000) Leq 54,0 dB(A) (die alte MSt 1 befand sich ca. 500 m westlich und ca. 700 m nördlich der jetzigen Station 41, bei gleichzeitiger Messung an der Station 1 würde man um ca. 1 bis 2 dB geringere Pegel messen als an Station 41), MSt 4 (1993) Leq 60,5 dB(A) und MSt 44 (2000) Leq 57,2 dB(A), und führt aus, dass die Anzahl der Flugbewegungen 1993 bei 93 213 und 2000 bei 134 322 gelegen habe, dass trotz einer Steigerung des Verkehrs (nach Zahl der Flugbewegungen) um ca. 41 % in den letzten 8 Jahren die Lärmbelastung abgenommen habe, beim äquivalenten Dauerschallpegel betrage der Rückgang ca. 3 dB, die Zahl der Einzelpegel über 85 dB(A) sei im Bereich der Wasserstadt auf ca. 16 % zurückgegangen, im Falkenhagener Feld auf ca. 21 %, und Ursache für den Rückgang der Lärmbelastung sei in erster Linie der veränderte Flottenmix, während 1990 noch ca. 67 % der TXL anfliegenden Flugzeuge ein Lärmzertifikat nach Kap. 2 hatten, sei dieser Anteil aktuell auf unter 1 % gesunken; der Senat schließe sich diesen Schlussfolgerungen an und weise darauf hin, dass es sich bei dem geringen Anteil von Kap. 2-Flugzeugen, die zurzeit noch Berlin-Tegel anfliegen, ausschließlich um Staatsluftfahrzeuge handele, die nach den ICAO-Regelungen keiner Ausnahmegenehmigung bedürften.

Details

Quelle: Abgeordnetenhaus von Berlin, 14. Wahlperiode, Drucksache 14/1435 (Kleine Anfrage Nr. 1435)

Kleine Anfrage Nr. 14/1435 der Abgeordneten Almut Mommert (CDU) über: Fluglärm durch startende und landende Maschinen vom/zum Flughafen Tegel

Ich frage den Senat:

  1. Wie hoch ist zurzeit der äquivalente Dauerschallpegel für Fluglärm im Bereich der am weitesten nach Osten liegenden Gebäude der Wasserstadt Oberhavel?

  2. Wie hoch ist der höchste Schallpegel a) beim Startüberflug am östlichen Rand des Wohngebietes, b) beim Landeanflug von Westen am Westrand des Falkenhagener Feldes?

  3. Wie viele Startüberflüge gibt es zurzeit an einem Wochentag bei Westwind?

  4. Ist der Fluglärm der vom Flughafen Tegel aus startenden Maschinen seit dem Zeitpunkt der Eröffnung des Flughafens für den zivilen Luftverkehr (1. September 1975) deutlich niedriger geworden?

Berlin, den 17. Januar 2001

Antwort (Schlussbericht) auf die Kleine Anfrage Nr. 1435

Im Namen des Senats von Berlin beantworten wir Ihre Kleine Anfrage wie folgt:

Zu 1. bis 4.:

Die Lärmbelastung in der Umgebung des Flughafens Berlin-Tegel wird durch die Fluglärmmessanlagen dokumentiert, die die Berlin Brandenburg Flughafen Holding (BBF) betreibt. Die BBF hat zu den übermittelten Fragen folgendes mitgeteilt:

„Zur Beschreibung der aktuellen Fluglärmsituation an den in der Anfrage genannten Punkten können näherungsweise Messwerte der Stationen 41 und 44 der Fluglärmmessanlage verwendet werden:

MSt. 41 Recklinghauser Straße Falkenhagener Feld

MSt. 44 Lüdenscheider Straße

ca. 250 m östlich der nordöstlichen Ecke des Wohngebietes Wasserstadt (Daum- Ecke Pulvermühlenstraße). Messwerte entsprechen angenähert dem Punkt maximaler Belastung in der Wasserstadt.

Es werden die Daten aus dem Jahr 2000 betrachtet und zum Vergleich Daten aus 1993.

Im letzteren Fall befanden sich die Messstationen zum Teil an anderen Orten.

Unmittelbar vergleichbar mit den Daten der jetzigen Station 44 sind die Werte der am gleichen Ort gewesenen alten Station 4.

Die alte MSt. 1 befand sich ca. 500 m westlich und ca. 700 m nördlich der jetzigen Station 41. Ein direkter Vergleich dieser beiden Messreihen ist daher nur bedingt möglich. Aus der Lage beider Messpunkte lässt sich jedoch ableiten, dass man bei gleichzeitiger Messung an der Station 1 um ca. 1 bis 2 dB geringere Pegel messen würde als an Station 41.

In der Tabelle sind die für beide Jahre gemessenen äquivalenten Dauerschallpegel sowie die Häufigkeit der Einzelpegel (Maximalschallpegel) für die Pegelklassen zwischen 65 und 95 dB (A) zusammengestellt.

Anzahl Messwerte/Jahr im Pegelbereich (dB [A])MSt (Jahr)Leq dB (A)65 bis 7070 bis 7575 bis 8080 bis 8585 bis 9090 bis 951 (1993)56,911 70018 6003 2907501541241 (2000)54,016 60022 0006 30043025104 (1993)60,52 3003 90011 9002 6406004344 (2000)57,210 60020 80015 8001 0909211

Zum Vergleich: Die Anzahl der Flugbewegungen lag 1993 bei 93 213 und 2000 bei 134 322.

Folgende Aussagen lassen sich ableiten:

● Trotz einer Steigerung des Verkehrs (nach Zahl der Flugbewegungen) um ca. 41 % hat in den letzten 8 Jahren die Lärmbelastung abgenommen. Beim äquivalenten Dauerschallpegel beträgt der Rückgang ca. 3 dB.

● Die Zahl der Einzelpegel über 85 dB (A) ist im Bereich der Wasserstadt auf ca. 16 % zurückgegangen, im Falkenhagener Feld auf ca. 21 %.

● Ursache für den Rückgang der Lärmbelastung ist in erster Linie der veränderte Flottenmix. Während 1990 noch ca. 67 % der TXL anfliegenden Flugzeuge ein Lärmzertifikat nach Kap. 2 hatten, ist dieser Anteil aktuell auf unter 1 % gesunken.“

Der Senat schließt sich diesen Schlussfolgerungen an und weist darauf hin, dass es sich bei dem geringen Anteil von Kap. 2-Flugzeugen, die zurzeit noch Berlin-Tegel anfliegen, ausschließlich um Staatsluftfahrzeuge handelt, die nach den ICAO-Regelungen keiner Ausnahmegenehmigung bedürfen.

Berlin, den 7. März 2001

Krautzberger Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

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Laermschutz bei Strassenbahngleissanierungen

Laermschutz bei Strassenbahngleissanierungen

Ereignis

Die Kleine Anfrage der Abgeordneten Jutta Matuschek (PDS) befasst sich mit der Frage, ob bei den 2001 neu zu beginnenden Sanierungsarbeiten der Gleisanlagen für die Straßenbahn die von der BVG entwickelten Lärmschutzmaßnahmen im Gleisbau zur Anwendung gebracht werden und wenn ja, auf welchen Abschnitten und wenn nein, warum nicht, der Höhe der Reduzierung der Lärmemissionen durch die Verwendung der herkömmlichen Gleisanlagen, der „Berliner Gleise“ und der als „Flüstergleise“ bekannten Bauweise und der Frage, ob vor den Gleissanierungsarbeiten und danach separate Lärmmessungen durchgeführt werden und wenn ja, durch wen und in welcher Weise und wenn nein, warum nicht. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, vertreten durch Maria Krautzberger, erklärt, dass bei der Sanierung von Straßenbahngleisen folgende Lärmschutzmaßnahmen zur Anwendung kämen: a) Rasengleis auf Asphaltstraggitt (ATD-G) statt bisher Schottergleis (Prenzlauer Allee von Erich-Weinert- bis Wysbyer Straße, Sterndamm von Groß-Berliner-Damm bis vor Haltestelle Königsbeideweg), b) Neues Berliner Straßenbahngleis (NBS) statt bisher Rahmengleis oder Großverbundplatte (GVP) (Abzweig Landsberger Allee / Langenbeckstraße, Virchowstraße, Knotenpunkt Lea-Grundig-Straße mit Raoul-Wallenberg-Straße, Dörpfeldstraße von Helbig- bis Waldstraße, Hauptstraße Hohenschönhausen), c) Offenes Schottergleis statt bisher Großverbundplatte (GVP) (Rhinstraße von Seddiner Straße bis Alt-Friedrichsfelde), dass das Rasengleis gegenüber dem Schottergleis beim primären Luftschall um 2 dB(A) leiser sei, dieser Bonus von 2 dB(A) sei in der hierfür maßgebenden Vorschrift, der 16. Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz (16. BImSchV), festgelegt, dass das „Neue Berliner Straßenbahngleis“ (NBS) verringerte Erschütterungsemissionen im Frequenzbereich von 63 bis 125 Hz um ca. 10 bis 15 dB verringere, bezüglich der primären Schallemissionen werde eine Reduzierung von bis zu 3 dB(A) erwartet, dies müsse aber erst noch durch entsprechende Untersuchungen nachgewiesen werden, die als „Flüsterschiene“ bekannte Konstruktion entfalte ihre Hauptwirkung ebenfalls bei der Erschütterungsemission, hier im Bereich von 50 bis 200 Hz, und zwar mit einer Minderung um bis zum 20 dB, eine positive Auswirkung der Bauart im primären Luftschallbereich werde auch hier erwartet, sei aber ebenfalls noch nachzuprüfen, eine weitere Möglichkeit zur Lärmreduzierung bestehe im Einsatz von so genannten Tieffrillenherzstücken im Bereich von Weichen und Kreuzungen an Stelle der bisherigen Flachrillenherzstücke, diese Möglichkeit werde bei den Sanierungsarbeiten ebenfalls berücksichtigt, Voraussetzung hierfür wäre allerdings eine Umrüstung der Straßenbahnfahrzeuge dahingehend, dass die vorhandenen Radsätze gegen solche mit verbreiterten Radlaufflächen ausgetauscht werden, diese Umrüstung sei inzwischen erfolgt, dass wegen der Vielzahl von Unwägbarkeiten bei Lärmmessungen im Verkehrsbereich, die reproduzier- und verwertbare Ergebnisse aus Messungen an beliebigen Strecken nahezu ausschließen, habe der Gesetzgeber in der 16. BImSchV ausdrücklich vorgeschrieben, dass der Verkehrslärm zu berechnen sei, da Verkehrslärmsmessungen mithin neben der Zweifelhaftigkeit ihrer Ergebnisse auch keine rechtliche Relevanz haben, werden sie jedenfalls bei den üblichen Gleissanierungsarbeiten nicht durchgeführt, dem stehe nicht entgegen, dass in Einzelfällen zu wissenschaftlichen Zwecken Lärmmessungen vorgenommen werden, z. B. um das Verhalten neuer Gleisbauformen grundsätzlich zu erforschen, hierzu sei jedoch die Herstellung spezieller und reproduzierbarer Prüfbedingungen erforderlich, dies erfolge z. B. in der Grünauer Straße (Probeeinbau NBS) durch die TU Berlin und parallel dazu in der Siegfriedstraße (erster regulärer Einbau NBS) durch die BVG.

Details

Quelle: Abgeordnetenhaus von Berlin, 14. Wahlperiode, Drucksache 14/1431 (Kleine Anfrage Nr. 1431)

Kleine Anfrage Nr. 14/1431 der Abgeordneten Jutta Matuschek (PDS) über: Lärmschutz bei Straßenbahngleissanierungen?

Ich frage den Senat:

  1. Werden bei den 2001 neu zu beginnenden Sanierungsarbeiten der Gleisanlagen für die Straßenbahn die von der BVG entwickelten Lärmschutzmaßnahmen im Gleisbau zur Anwendung gebracht, wenn ja, auf welchen Abschnitten, wenn nein, warum nicht?

  2. Wie hoch ist die Reduzierung der Lärmemissionen durch die Verwendung der herkömmlichen Gleisanlagen, der „Berliner Gleise“ und der als „Flüstergleise“ bekannten Bauweise?

  3. Werden vor den Gleissanierungsarbeiten und danach separate Lärmmessungen durchgeführt, wenn ja, durch wen und in welcher Weise, wenn nein, warum nicht?

Berlin, den 17. Januar 2001

Antwort (Schlussbericht) auf die Kleine Anfrage Nr. 1431

Im Namen des Senats von Berlin beantworten wir Ihre Kleine Anfrage wie folgt:

Zu 1.:

Bei der Sanierung von Straßenbahngleisen kommen folgende Lärmschutzmaßnahmen zur Anwendung:

a) Rasengleis auf Asphaltstraggitt (ATD-G) statt bisher Schottergleis:

● Prenzlauer Allee von Erich-Weinert-/bis Wysbyer Straße,

● Sterndamm von Groß-Berliner-Damm bis vor Haltestelle Königsbeideweg.

b) Neues Berliner Straßenbahngleis (NBS) statt bisher Rahmengleis oder Großverbundplatte (GVP):

● Abzweig Landsberger Allee / Langenbeckstraße,

● Virchowstraße,

● Knotenpunkt Lea-Grundig-Straße mit Raoul-Wallenberg-Straße,

● Dörpfeldstraße von Helbig- bis Waldstraße,

● Hauptstraße Hohenschönhausen.

c) Offenes Schottergleis statt bisher Großverbundplatte (GVP):

● Rhinstraße von Seddiner Straße bis Alt-Friedrichsfelde.

Zu 2.:

Das Rasengleis ist gegenüber dem Schottergleis beim primären Luftschall um 2 dB(A) leiser. Dieser Bonus von 2 dB(A) ist in der hierfür maßgebenden Vorschrift, der 16. Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz (16. BImSchV), festgelegt.

Das „Neue Berliner Straßenbahngleis“ (NBS) verringert auftretende Erschütterungsemissionen im Frequenzbereich von 63 bis 125 Hz um ca. 10 bis 15 dB. Bezüglich der primären Schallemissionen wird eine Reduzierung von bis zu 3 dB(A) erwartet. Dies muss aber erst noch durch entsprechende Untersuchungen nachgewiesen werden.

Die als „Flüsterschiene“ bekannte Konstruktion entfaltet ihre Hauptwirkung ebenfalls bei der Erschütterungsemission, hier im Bereich von 50 bis 200 Hz, und zwar mit einer Minderung um bis zum 20 dB. Eine positive Auswirkung der Bauart im primären Luftschallbereich wird auch hier erwartet, ist aber ebenfalls noch nachzuprüfen.

Eine weitere Möglichkeit zur Lärmreduzierung besteht im Einsatz von so genannten Tieffrillenherzstücken im Bereich von Weichen und Kreuzungen an Stelle der bisherigen Flachrillenherzstücke. Diese Möglichkeit wird bei den Sanierungsarbeiten ebenfalls berücksichtigt. Voraussetzung hierfür war allerdings eine Umrüstung der Straßenbahnfahrzeuge dahingehend, dass die vorhandenen Radsätze gegen solche mit verbreiterten Radlaufflächen ausgetauscht werden. Diese Umrüstung ist inzwischen erfolgt.

Zu 3.:

Wegen der Vielzahl von Unwägbarkeiten bei Lärmmessungen im Verkehrsbereich, die reproduzier- und verwertbare Ergebnisse aus Messungen an beliebigen Strecken nahezu ausschließen, hat der Gesetzgeber in der 16. BImSchV ausdrücklich vorgeschrieben, dass der Verkehrslärm zu berechnen ist. Da Verkehrslärmsmessungen mithin neben der Zweifelhaftigkeit ihrer Ergebnisse auch keine rechtliche Relevanz haben, werden sie jedenfalls bei den üblichen Gleissanierungsarbeiten nicht durchgeführt. Dem steht nicht entgegen, dass in Einzelfällen zu wissenschaftlichen Zwecken Lärmmessungen vorgenommen werden, z. B. um das Verhalten neuer Gleisbauformen grundsätzlich zu erforschen. Hierzu ist jedoch die Herstellung spezieller und reproduzierbarer Prüfbedingungen erforderlich. Dies erfolgt z. B. in der Grünauer Straße (Probeeinbau NBS) durch die TU Berlin und parallel dazu in der Siegfriedstraße (erster regulärer Einbau NBS) durch die BVG.

Berlin, den 7. März 2001

In Vertretung Maria Krautzberger Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Hinweis

dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt

Flughafen Berlin Brandenburg International: Statt Eröffnung 2007 nur ein Richtfest?, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/flughafen-berlin-brandenburg-international-statt-eroeffnung-2007-nur-ein-richtfest/208520.html

Der Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen hat gestern neue Spekulationen über den #Eröffnungstermin für den in #Schönefeld geplanten #Single-Flughafen Berlin Brandenburg International (#BBI) ausgelöst. Auf dem Empfang der Berlin Brandenburg #Flughafen Holding (BBF) zur Internationalen Tourismus-Börse (#ITB) lud Diepgen, der Aufsichtsratsvorsitzender der BBF ist, zum Erstaunen der versammelten Vertreter von Flughäfen und Luftverkehrsgesellschaften zum „Richtfest im Frühjahr 2007“ ein. Das bisher genannte #Eröffnungsdatum, den 1. November 2007, erwähnte er dagegen nicht. Branchenkenner betonten daraufhin, dass zwischen dem #Richtfest und der #Inbetriebnahme eines solchen Großprojektes mindesten anderthalb Jahre lägen. Andererseits sagte Diepgen, der „Ausbau des Flughafens liegt im Terminplan“. Es gehe „dynamisch voran“, sagte er auf Nachfrage.

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U-Bahn: Neuer Nahverkehrsplan: Zusätzliche Linie und kein Neubau, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/neuer-nahverkehrsplan-zusaetzliche-linie-und-kein-neubau/208038.html

Bei der #U-Bahn sieht der #Nahverkehrsplan bis 2004 keine #Neubauten vor. Auch die #U 5-Verlängerung vom #Alexanderplatz zum #Lehrter Bahnhof ist nicht enthalten. Verkehrssenator Peter Strieder (SPD) will sie erst nach dem Jahr 2010 fertig bauen lassen. Über 400 Millionen Mark sind bereits verbuddelt – auf Jahre hinaus ohne Nutzen.

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Bus: Neuer Nahverkehrsplan: Expresslinien und „Kiezbusse“, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/neuer-nahverkehrsplan-expresslinien-und-kiezbusse/208044.html

#Busfahrgäste sollen nach dem Konzept weitere #Expresslinien für lange Strecken, die nicht mit der S- oder U-Bahn zurückgelegt werden können, erhalten. Zur #Feinverteilung in den #Quartieren sind „#Kiezbusse“ vorgesehen. Trotzdem wird auch im #Busverkehr die #Verkehrsnachfrage zurückgehen – um vier Prozent nach den Erwartungen der Planer. Sie rechnen damit, dass Kunden auf die S-Bahn und die Straßenbahn umsteigen werden. Das Busnetz wird, wie in der Vergangenheit, den Streckeneröffnungen des Schienennetzes angepasst.

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Regionalverkehr: Neuer Nahverkehrsplan: Lückenschluss nach fast 15 Jahren, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/neuer-nahverkehrsplan-lueckenschluss-nach-fast-15-jahren/208034.html

Im #Regionalverkehr der Bahn soll bis 2004, fast 15 Jahre nach dem Öffnen der Mauer, auch die letzte #Lücke zwischen Berlin und dem Umland geschlossen werden. Dann können auch von #Teltow zunächst bis #Lichterfelde Ost wieder Züge fahren. Auf Brandenburger Gebiet liegen bereits seit 1997 neue Gleise, die bis zur Stadtgrenze reichen. Nicht vorangekommen ist man bisher dagegen auf Berliner Boden, wo die #Baugenehmigung noch immer fehlt.

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allg.: Neuer Nahverkehrsplan: Hauptsache pünktlich, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/neuer-nahverkehrsplan-hauptsache-puenktlich/208032.html

Die #Verkehrspolitik der nächsten Jahre steht vor einem gewaltigen Problem: Obwohl im öffentlichen #Nahverkehr die Nachfrage potenziell zurückgeht, soll die Zahl der #Fahrgäste insgesamt steigen. Durch den #Ausbau des #Schienennetzes und höhere Kosten für den Individualverkehr wollen die Planer in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung den Verkehr von der Straße auf die #Schiene verlagern. Kostenintensiver Straßenneubau und U-Bahn-Netzerweiterungen werden, so heißt es im Nahverkehrsplan, in Zukunft dabei eher die Ausnahme bilden.

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Straßenbahn: Neuer Nahverkehrsplan: Neue Strecken und weniger Kunden, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/neuer-nahverkehrsplan-neue-strecken-und-weniger-kunden/208036.html

Die #Straßenbahn wird nach den Prognosen der #Verkehrsplaner trotz neuer Strecken bis 2004 rund fünf Prozent ihrer gegenwärtig etwa 138,3 Millionen Fahrgäste verlieren. Durch neue Strecken wird sie zwar neue Kunden gewinnen, andererseits verliert sie aber durch den Rückgang der Einwohnerzahlen in den östlichen Randbezirken und durch den #Lückenschluss des S-Bahn-Nordringes einen erheblichen Teil ihrer bisherigen Fahrgäste.

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Regionalverkehr: Zusätzliche Züge zwischen Nauen und Berlin, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
33e141e28c4d966bc1256a7a003c9e08?
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Endlich! #Zusätzliche Züge zwischen #Nauen und Berlin

Die Situation ist sehr angespannt – die Züge des #RE4 zwischen Nauen und Berlin sind im morgendlichen #Berufsverkehr hoffnungslos #überfüllt. Bereits seit längerer Zeit hatte DB Regio dem Land Brandenburg und dem #VBB #Entlastungszüge angeboten. Seit 1. März fahren nun fünf zusätzliche Züge …

S-Bahn + Bus: Tagesbusanbindung S-Bahnhof Tegel erst 2002? Bei BVG-Nachtbussen klappt das Umsteigen!, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
085d9937ae9f6acfc1256a7a0046d038?
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Nichts geht, wenns kein Geld gibt. Gibt’s Geld, geht’s auch nicht – oder wenigstens unakzeptabel zerrig. Das wäre der aktuelle Wissensstand zum Thema „#Busanbindung #S-Bahnhof #Tegel“ in Kurzfassung.
punkt 3 hatte mehrfach von der unendlichen Geschichte berichtet. Am S-Bahnhof Tegel steigen täglich nach S-Bahn-Angaben mehr als 6.000 Fahrgäste ein und aus, doch keine #Buslinie bindet ihn sinnvoll ans übrige #ÖPNV-Netz an. Die #BVG sagt: „Finanzierung ist Sache des Bezirks“, nachdem sie auf einer kostenintensiven Maximallösung beharrte. Das #Bezirksamt sagt: „Wir haben das Geld nicht“.
Nun ist die Senatsverwaltung für #Stadtentwicklung in die Bresche gesprungen und hat die notwendigen 211.000 DM für eine Haltestelle des #133er Busses abgezweigt. Auf eine parlamentarische Anfrage hin hatte Maria Krautzberger, Staatssekretärin für Verkehr und Umwelt beim Berliner Senat, im Juni vergangenen Jahres in Aussicht …