Radverkehr: Eberswalde (Barnim) Richtfest für hölzernes Fahrradparkhaus gefeiert, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/beitraege/2021/06/eberswalde-richtfest-fahrrad-parkhaus.html

Am Mittwoch wurde in #Eberswalde #Richtfest für neue #Fahrradparkhaus gefeiert. Die Konstruktion besteht komplett aus #Holz. Insgesamt soll das Gebäude 604 Stellplätzen inklusive 60 #Fahrradboxen zur Verfügung stellen. Die Gesamtkosten liegen bei mehr als 2,2 Millionen Euro, von denen das Land rund 1,8 Millionen Euro übernimmt. Die restlichen Kosten werden über Eigenmittel der Stadt Eberswalde finanziert. Das Projekt ist Teil des EUI-Förderprogramms zur nachhaltigen Entwicklung von Stadt und Umland (#NESUR).

#Holzparkhaus leistet Beitrag zur Nachhaltigkeit
Mit dem neuen Fahrradparkhaus will die Stadt einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten, sagte der Eberswalder Bürgermeister gegenüber dem rbb: „Es ist das erste Fahrradparkhaus …

Bahnhöfe: Richtfest am U-Bahnhof Museumsinsel: Der Rekord-Rohbau ist fertig., aus BVG

Beim Projekt „#Lückenschluss #U5“ beginnt das Jahr 2020 so, wie es auch enden soll: Mit einem Festakt aufgrund einer
außergewöhnlichen Leistung. Ende des Jahres wird die Inbetriebnahme der Strecke und die Eröffnung der U-Bahnhöfe
#Rotes Rathaus und #Unter den Linden gewürdigt. Heute wurde am U-Bahnhof #Museumsinsel #Richtfest gefeiert: Ein
Rohbau der Rekorde wurde nach fast acht Jahren Bauzeit fertiggestellt. In den vergangenen Jahren waren unzählige
Experten Tag und Nacht beschäftigt, um zunächst einen 28.000 Kubikmeter großen #Eiskörper aufzufrieren, den
Bahnsteigbereich im Schutz dieses Eiskörpers bergmännisch herzustellen und einen wasserdichten Rohbau des UBahnhofs
unter den #Spreekanal und den Boulevard Unter den Linden zu bauen. Dieses äußerst aufwändige Vorgehen
war aufgrund der Lage des U-Bahnhofs notwendig geworden.
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, würdigte die Leistung der vielen Projektbeteiligten: „Die
Fertigstellung des Rohbaus in diesem fordernden Untergrund mitten in Berlin, direkt an der Museumsinsel, nötigt mir
großen Respekt ab. Nun ist ein großer Schritt gemacht, um hier den Entwurf des Architekten Max Dudler mit seinem
wunderbaren Sternenhimmel zu realisieren. Gleichzeitig ist es ein großer Schritt mit Blick auf die Inbetriebnahme der
Strecke am Ende dieses Jahres.“ Dr. Rolf Erfurt, Vorstand Betrieb der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), dankte den
Bauleuten und hob deren besondere Leistung der hervor: „Sie haben Mut bewiesen und dank hervorragender
Fachkenntnis dieses wahrlich herausfordernde Bauvorhaben mitten in unserer Stadt einen weiteren großen Schritt
vorangebracht. Sie tragen dazu bei, dass unsere 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die tagtäglich unsere Stadt im
wahrsten Sinne des Wortes bewegen, schon bald eine weitere hervorragende U-Bahnverbindung zum Wohle unserer
Fahrgäste anbieten können. So rechnen wir allein für die neue U5 mit täglich über 150.000 Fahrgästen. Und für die
Zukunft wissen wir: Nur ein an den vielseitigen Mobilitätsinteressen der Berliner Bevölkerung orientierter Öffentlicher
Nahverkehr kann und wird die richtige Antwort für unsere Umwelt und eine lebenswerte Metropole sein.“
Schon bei der Begrüßung machten Ute Bonde und Jörg Seegers, die Geschäftsführer der BVG Projekt GmbH, die ca.
160 geladenen Gäste – davon viele Projektbeteiligte – auf die besondere Teamleistung aufmerksam: „Dieser Rohbau
war ein Kraftakt von unzähligen Beteiligten. Wir und Sie haben das manchmal unmöglich Scheinende möglich gemacht.“
Henning Schrewe, Geschäftsführer des ausführenden Baudienstleisters Implenia Construction GmbH, betonte: „Ich
freue mich, dass wir auf dieser technisch schwierigen Baustelle einmal mehr von unserer Kompetenz überzeugen
konnten sowie von den Vorteilen unserer interdisziplinären Zusammenarbeit: Unsere Einheiten Tunnelbau,
Spezialtiefbau und Ingenieurbau arbeiteten hier Hand in Hand. Der Erfolg ist zudem auch dem stets konstruktiven und
lösungsorientierten Austausch mit der BVG Projekt GmbH zu verdanken – anders wäre die Umsetzung einer
innerstädtischen Baumaßnahme dieser Größenordnung kaum möglich gewesen.“ Der Stolz auf diese Leistung war auch
Herbert Herold, als Oberpolier seit dem Jahr 2013 eine der prägenden Beteiligten am Rohbau des U-Bahnhofs, beim
Richtspruch deutlich anzumerken.
Der U-Bahnhof Museumsinsel ist aufgrund seiner Lage der technisch herausforderndste U-Bahnhof im Rahmen des
„Lückenschluss U5“: Nach der Durchfahrt der Tunnelvortriebsmaschine „Bärlinde“ mussten um die Tunnelröhren herum
zunächst 95 105 Meter lange horizontale Bohrungen durchgeführt werden, um die Vereisungslanzen in den Boden zu
bringen. Der 28.000 Kubikmeter große Frostkörper wurde aufgefroren, indem eine -37°C Grad kalte
Kalziumchloridlösung in einem geschlossenen Kühlkreislauf durch die Vereisungslanzen gepumpt wurde. Erst danach
konnte der Bahnsteigbereich im Schutz des Eiskörpers hergestellt werden. Dabei wurde die Stabilität des Frostkörpers
stets durch Tausende Temperaturmesspunkte überwacht. Nach Betonage der Innenschale wurde der Frostkörper
mittels Fernwärme kontrolliert aufgetaut, so dass die Dichte des Rohbaus direkt überprüft werden konnte. Trotz
minutiöser Planungen im Vorfeld ergaben sich bei all diesen Schritten immer wieder baugrundbedingte
Herausforderungen, für die neue technische Wege und Lösungen gefunden werden mussten.
DATUM
Berlin, den 10.2.2020
www.projekt-u5.de
Seit November 2019 läuft parallel zu den abschließenden Rohbauarbeiten der Ausbau, der durch die Berliner Firma Bleck & Söhne ausgeführt wird.
Der Gleisbau ist bereits abgeschlossen. Um den Ausbau in der erforderlichen Qualität durchführen zu können, konzentrieren sich die Ausbauarbeiten
zunächst auf die Herstellung der Bahnsteigebene mit dem von dem Schweizer Architekten Max Dudler ersonnenen „Sternenhimmel“. Auch mit dieser
Konstruktion wird ingenieurstechnisches Neuland betreten.
Mit dem neuen U-Bahnhof Museumsinsel werden zahlreiche kulturelle Highlights in Berlins Mitte wie das Humboldt Forum im Neuen Schloss, der
Berliner Dom, das Deutsche Historische Museum und die zahlreichen Museen der Museumsinsel direkt mit der U-Bahn erreichbar.
Der „Lückenschluss U5“ führt die U5 (U Hönow <> S+U Alexanderplatz) mit der 2009 eröffneten U55 (S+U Brandenburger Tor <> S+U Hauptbahnhof)
zusammen. Das Großprojekt umfasst 2,2 Kilometer Tunnel und drei neue U-Bahnhöfe zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor: Rotes
Rathaus, Museumsinsel und Unter den Linden. Die Inbetriebnahme der Gesamtstrecke ist für Ende 2020 geplant. Dann können die Fahrgäste der
verlängerten U-Bahnlinie 5 ohne umzusteigen von Hönow bis Hauptbahnhof durchfahren. Jedoch halten die U-Bahnen zunächst einmal nicht am UBahnhof
Museumsinsel. Die Zugänge und Verteilerebenen werden bei laufendem Betrieb hergestellt; der U-Bahnhof wird voraussichtlich im Sommer
2021 eröffnet.
Das Großprojekt steht unter der Leitung der BVG Projektgesellschaft, einer 100-prozentigen Tochter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die bis zum
1.1.2020 als „Projektrealisierungs GmbH U5“ firmierte.
Für Rückfragen:
BVG Projekt GmbH
Dr. Stephanie Niehoff
Sprecherin / Referentin für Kommunikation & Anliegermanagement
Tel.: +49 30 256 27861
stephanie.niehoff@projekt-u5.de

Flughäfen: Richtfest Dienstgebäude der Bundespolizei Inbetriebnahme noch vor BER-Eröffnung, aus Berliner Flughäfen

Der #Rohbau für das neue #Dienstgebäude der #Bundespolizei am #Flughafen Berlin Brandenburg wurde pünktlich fertiggestellt und heute mit einem #Richtfest gefeiert. Das Gebäude wird im Auftrag der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH für die Bundespolizei durch den Generalunternehmer Goldbeck Nordost GmbH in unmittelbarer Nähe des neuen #Terminal T2 am #BER errichtet. Die Fertigstellung ist für den Frühsommer geplant. Zur Gewährleistung eines störungsfreien Übergangs von den Bestandsflughäfen zum BER erfolgt die Übernahme und Inbetriebnahme der Dienststelle bereits im Sommer, rechtzeitig vor der BER-Eröffnung am 31.10.2020.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Sicherer und verlässlicher Flugbetrieb ist immer ein Zusammenspiel von vielen Partnern und Prozessen. Hierbei spielt die Bundespolizei mit ihren Sicherheitsdienstleistern für unsere Servicequalität eine besonders wichtige Rolle. Mit dem Neubau für die Bundespolizei schaffen wir dafür sehr gute Voraussetzungen. Das Gebäude der Bundespolizei wird genau wie das benachbarte Terminal T2 von einem Generalunternehmer gebaut. Wir sind dort schneller vorangekommen als geplant und konnten den Rohbau Ende letzten Jahres bereits fertigstellen.“

Karl-Heinz Weidner, Präsident der Bundespolizeidirektion Berlin: „Mit dem Dienstgebäude wird ein für den Flughafen und die Bundespolizei wesentliches Projekt zum Abschluss gebracht. Es ist bereits, neben dem im Jahr 2011 fertiggestellten Gebäude für Sicherheitsdienste, das zweite Dienstgebäude der Bundespolizei am BER. Mit modernster Technik ausgestattet, bietet das Gebäude aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Terminal 1 und 2 optimale Voraussetzungen zur erfolgreichen Aufgabenwahrnehmung der Bundespolizei in den Bereichen Grenzpolizei, Luftsicherheit und Bahnpolizei am Flughafen Berlin Brandenburg.“

Das Dienstgebäude steht im öffentlichen Bereich des Campus BER und bietet die direkte Nähe zu Terminal T1 und T2 und mit Anbindung an Parkhaus, Bahnhof und Bushaltestelle eine optimale Erreichbarkeit. Die Nettogeschoßfläche des Gebäudes beträgt 2600 Quadratmeter auf drei Etagen. Insgesamt wird das Gebäude von rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bundespolizei im Mehrschichtbetrieb genutzt. Im Erdgeschoss wird es einen Empfang mit Wachenbüro und Bearbeitungsräume zum Beispiel für Durchsuchungen und Vernehmungen geben. Zudem werden 40 Büroarbeitsplätze sowie Umkleide-, Sozial- und Schulungsräume eingerichtet. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 8 Millionen Euro.

Pressekontakt zur Bundespolizei
Bundespolizeidirektion Berlin
Pressestelle
Telefon: 030 91144 4050
E-Mail: presse.berlin@polizei.bund.de

Impressum

Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
12521 Berlin
T +49-30-609170100
pressestelle@berlin-airport.de
www.berlin-airport.de

Flughäfen: REGIERUNGSTERMINAL Am Flughafen BER wird auch mal was fertig, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article211315965/Am-Flughafen-BER-wird-auch-mal-was-fertig.html

Das #Regierungsterminal in #Schönefeld steht im #Rohbau. Über die Dauer der Nutzung gibt es aber noch Streit.
Ein #Richtfest am unfertigen #Hauptstadtflughafen #BER ist ja an sich schon ein positives Ereignis. Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup sprach von einem "guten Tag", ehe die Bauleute am Donnerstagmittag den Kranz über dem Rohbau des neuen Regierungsterminals am Rande des Flughafengeländes in Schönefeld hochzogen.

Für knapp 80 Millionen Euro – davon 30 Millionen Euro für das Gebäude und 23 Millionen Euro für das neue erweiterte Rollfeld davor – leistet sich die Bundesregierung hier ein Terminal, das sie aber nur vorübergehend nutzen will. Und so mischte sich auch in die Gespräche auf den Bierbänken beim Richtfest immer wieder die unklare Zukunft des Gesamtprojektes.

Eigentlich soll der 13 Meter hohe, langgestreckte Betonbau der Flugbereitschaft der Bundeswehr, dem Auswärtigem Amt und dem Kanzleramt nur fünf Jahre als Interimsdomizil dienen, wenn der BER wie geplant im Sommer 2018 eröffnet. Danach wünscht die Bundesregierung ein richtiges Regierungsterminal in etwa dort, wo heute Teile des weiterhin genutzten alten Schönefelder Terminals SXF stehen, auf dem Gelände der sogenannten Ramp 2. Das große Projekt würde dann mehr als 200 Millionen Euro kosten, auch weil eine komplette Kaserne für die Soldaten der Flugbereitschaft entstehen soll.

"Wir bauen das nicht, um es in fünf Jahren wieder abzureißen"

Das nun präsentierte Interimsgebäude mit Raum für Pressekonferenzen, Regierungskonsultationen und Kanzler-Besprechungen könnte dann anderen Zwecken dienen. "Wir bauen das nicht, um es in fünf Jahren wieder abzureißen", sagte Rainer Bretschneider, der Aufsichtsratschef der Flughafengesellschaft. Es sei daran gedacht, hier später die Geschäftsflieger der General Aviation unterzubringen.
Dazu müsste die Bundesregierung aber erst ihr großes Terminal fertig haben. Über die Frage, wann der Bau beginnen kann und wie sich das auf die ohnehin knappen Abfertigungskapazitäten des BER auswirkt, darüber verhandeln die Flughafengesellschaft und die Bundesregierung aber noch. Man könne erst starten, wenn die Erweiterung des BER-Nordpiers durch das Terminal T1E fertig sei, sagte Flughafenchef Lütke Daldrup der Morgenpost am Rande des Richtfestes. Das wäre 2020 oder 2021.

Das Bundesbauministerium ließ jedoch wissen, dass es mehr Tempo erwarte. Man gehe davon aus, dass die Flughafengesellschaft schon während …