allg.: Neuer Nahverkehrsplan: Hauptsache pünktlich, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/neuer-nahverkehrsplan-hauptsache-puenktlich/208032.html

Die #Verkehrspolitik der nächsten Jahre steht vor einem gewaltigen Problem: Obwohl im öffentlichen #Nahverkehr die Nachfrage potenziell zurückgeht, soll die Zahl der #Fahrgäste insgesamt steigen. Durch den #Ausbau des #Schienennetzes und höhere Kosten für den Individualverkehr wollen die Planer in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung den Verkehr von der Straße auf die #Schiene verlagern. Kostenintensiver Straßenneubau und U-Bahn-Netzerweiterungen werden, so heißt es im Nahverkehrsplan, in Zukunft dabei eher die Ausnahme bilden.

Die #Einwohnerzahl Berlins, die 1999 noch 3,4 Millionen betrug, wird sich nach den Prognosen bis zum Jahr 2004 um 61 000 verringern; leichte Zuwächse gibt es lediglich in Spandau, Treptow, Köpenick, Weißensee und Pankow. Zunehmen wird auch die Bevölkerungszahl im #Umland. Weil sich parallel dazu in Berlin auch die Altersstruktur erheblich ändern wird – es gibt weniger Kinder, aber mehr ältere Menschen – werden bei den Fahrten mit Bahnen und Bussen vor allem im Schüler- und #Studentenverkehr erhebliche Rückgänge erwartet. Gleichzeitig steigt der #Autobestand von 353 Autos auf etwa 370 Autos – bezogen auf jeweils 1000 Einwohner.

Um den daraus resultierenden Rückgang bei den Fahrten mit Bahnen und Bussen auszugleichen, wollen die Planer gegensteuern. Im Nahverkehrsplan haben sie deshalb viele schöne #Absichten formuliert. #Anspruch und #Wirklichkeit

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