Unendliche Fahrgastschikane durch verschlossene S-Bahnzugaenge

Unendliche Fahrgastschikane durch verschlossene S-Bahnzugaenge

Ereignis

Gegenstand der parlamentarischen Anfrage sind langjährige Verzögerungen bei der Wiedereröffnung und dem Neubau von Zugängen an mehreren Berliner S-Bahnhöfen, die auf mangelnden Nachdruck sowie personelle Engpässe bei der Deutschen Bahn AG zurückzuführen sind. Für die Bahnhöfe Waidmannslust, Witzleben und Hohenzollerndamm wird eine Fertigstellung im Jahr 2003 angestrebt, während am Bahnhof Westend die Planungen erst anlaufen. Im Fall des Bahnhofs Grunewald verzögert sich die Entscheidung aufgrund einer fehlenden Bundesfinanzierung sowie der schwierigen Haushaltslage des Landes Berlin.

Details

Quelle: Abgeordnetenhaus von Berlin, 15. Wahlperiode, Drucksache 15/210

Kleine Anfrage Nr. 15/210
des Abgeordneten Michael Cramer
(Bündnis 90/Die Grünen)
über: Unendliche Fahrgastschikane
durch verschlossene S-Bahnzugänge

Ich frage den Senat:

  1. Ist dem Senat bekannt, dass seit Jahren Zugänge an den S-Bahnhöfen Waidmannslust, Westend, Witzleben, Hohenzollerndamm und Grunewald verschlossen sind, obwohl der Senat ihre unverzügliche Öffnung seit Jahren immer wieder versprochen hat? Wie bewertet der Senat diesen Skandal?
  2. Wann hat der Senat die Öffnung dieser Zugänge bestellt, wer finanziert diese Maßnahmen, wer ist für die Verzögerungen verantwortlich, und wie ist der jeweilige Sachstand (bitte für jeden S-Bahn-Zugang einzeln angeben)?

Berlin, den 18. März 2002

Antwort auf die Kleine Anfrage Nr. 210
Im Namen des Senats von Berlin
beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:

Zu 1.:
Ja.
Der Senat hält diese Situation für unbefriedigend.
Es sei darauf hingewiesen, dass der Senat kontinuierlich in sog. Turnusrunden die zuständige Deutsche Bahn AG drängt, die genannten wie auch andere wichtige verkehrliche Verbesserungen an S-Bahnhöfen schnellstmöglich umzusetzen. Leider wurden seitens der DB AG diese Projekte bislang nicht immer mit dem notwendigen Nachdruck verfolgt, hinzu kamen zum Teil bahninterne personelle Engpässe, die verzögernd wirkten. Der Vorstand der DB AG hat allerdings nunmehr zugesagt, die bahninternen Planungskapazitäten deutlich zu erhöhen, so dass begründete Hoffnung auf angemessene Umsetzungszeiträume auch der Berliner Projekte besteht.

Zu 2.:
S-Bf Waidmannslust
Bei diesem S-Bahnhof ist der Südzugang seit 1985 geschlossen. Nach Aussage des Bundesministeriums für Verkehr, Bauen und Wohnen ist die Wiederherstellung dieses Zugangs als Grunderneuerungsmaßnahme mit Finanzmitteln des Bundes durch die Deutsche Bahn AG möglich. Auf erneute Forderung Berlins wird die DB AG diesen Zugang nunmehr in Angriff nehmen und, nach Schaffung der entsprechenden planerischen und finanziellen Voraussetzungen, im Jahr 2003 fertigstellen.

S-Bf Westend
Verwende Code mit Vorsicht.
Beim Bahnhof Westend war bis etwa Mitte der 60er Jahre ein Südzugang vorhanden. Nach Aussage des Bundesministeriums für Verkehr, Bauen und Wohnen ist die Wiederherstellung auch dieses Zugangs als Grunderneuerungsmaßnahme mit Finanzmitteln des Bundes durch die Deutsche Bahn AG möglich. Auf aktuelle Nachfrage hat die DB AG erklärt, diesen Zugang bisher nicht prioritär eingestuft zu haben. Auf die erneute Forderung Berlins hin wird die DB AG diesen Zugang nunmehr planerisch in Angriff nehmen. Eine Aussage zum Fertigstellungstermin kann die DB AG erst nach Schaffung der planerischen, finanziellen und rechtlichen Voraussetzungen nennen.
S-Bf Witzleben
In Witzleben besteht bislang kein Zugang südlich der Neuen Kantstraße. Das Land Berlin hat bereits 1995 diesen Zugang bei der DB AG bestellt, die Finanzierung wird vom Land Berlin im Rahmen des ÖPNV-Finanzierungsprogrammes erfolgen.
Auf wiederholte Forderung Berlins wird die DB AG nunmehr die Planung dieses Zugangs zügig fortführen und ihn nach ihrer Aussage voraussichtlich im Jahr 2003, nach Schaffung der entsprechenden planerischen, finanziellen und rechtlichen Voraussetzungen, fertig stellen.
S-Bf Hohenzollerndamm
Bei diesem S-Bahnhof besteht bislang kein Zugang südöstlich des Hohenzollerndamms. Das Land Berlin hat diesen Zugang bereits 1997 bei der DB AG bestellt, die Finanzierung wird vom Land Berlin im Rahmen des ÖPNV-Finanzierungsprogrammes erfolgen.
Auf wiederholte Forderung Berlins wird die DB AG auch diesen Zugang aber nunmehr forciert in Angriff nehmen und ihn voraussichtlich im Jahr 2003, nach Schaffung der entsprechenden planerischen, finanziellen und rechtlichen Voraussetzungen, fertigstellen.
S-Bf Grunewald
Bei diesem S-Bahnhof ist der Südwestzugang zur Auerbacher Straße seit den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts geschlossen. Somit kann entsprechend den getroffenen Vereinbarungen die Wiederherstellung nicht mit vollständiger Bundes-Finanzierung, die nur für am 12. August 1961 in Betrieb befindliche Anlagen zugesagt ist, erfolgen.
Das Land Berlin hat die DB AG um Kostenschätzung der Wiedereröffnung gebeten. Erst wenn die von Berlin zu tragenden Kosten bekannt sind, kann im Hinblick auf den Nutzen dieses Zugangs wie auch die dramatische Haushaltssituation entschieden werden, ob die Wiederherstellung des Zugangs bestellt wird.
Berlin, den 6. April 2002
In Vertretung
Ingeborg Junge-Reyer
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Hinweis

dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt

Regionalverkehr: punkt 3 im Gespräch: Perspektiven des Regionalverkehrs, „Bahn 2009“ kommt!, aus Punkt 3

In punkt 3 vom 7. März haben wir über die Planungen des Berliner Senats zum #Ausbau der #S-Bahn berichtet. Heute antwortet Ulrich #Mehlmann, Abteilungsleiter Verkehrspolitik des Ministeriums für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr im Land #Brandenburg, auf Fragen zu den Perspektiven des #Regionalverkehrs im Umland.

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VBB: Ergebnisse Qualitätskontrolle Öffentlicher Personennahverkehr, aus Punkt 3

#Qualitätskontrolle des #VBB zwischen #Schönefeld und #Walddrehna

»Die Ergebnisse der zweiten „Sternenwelle“, bei der Kunden die Qualität von Nahverkehrsangeboten testen, legte der #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg kürzlich vor.

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S-Bahn: Grunderneuerung der S2-Süd beginnt am Wochenende

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=75

#Streckenreparatur unter laufendem Betrieb

Die Verzögerungen beim #Wiederaufbau der #Dresdner Bahn für den Regional- und #Fernverkehr haben #Auswirkungen auf den derzeitigen #S-Bahn-Verkehr. Ursprünglich sollten die Gleisanlagen der südlichen Linie #S2 im Rahmen des Gesamtprojektes erneuert werden. Der derzeitige schlechte #Zustand der Schwellen und Schienen lässt jedoch keinen weiteren #Aufschub der Arbeiten mehr zu.

Im Zeitraum vom 5. April bis 29. April werden die Gleise zwischen #Attilastraße und #Marienfelde (einschließlich Bahnsteigbereich) komplett neu gebaut. Hinzu kommen die Weichenbereiche südlich des Bahnhofs Marienfelde.

Die S-Bahn Berlin GmbH gewährleistet während der gesamten Bauzeit einen #eingleisigen Betrieb im #20-Minuten-Takt. In Marienfelde muss #umgestiegen werden. Je nach Bauzustand ist auch in #Priesterweg und #Lichtenrade ein Wechsel des Zuges erforderlich.

Von Sonntag, 7. April, 4.30 Uhr, bis Montag, 8. April, 1.30 Uhr, ist zwischen Priesterweg und Marienfelde die Einrichtung eines #Schienenersatzverkehrs unumgänglich.

Nähere Informationen stehen in einem Sonderfaltblatt der ”Bauinfos für Bahnfahrer” sowie in der aktuellen Ausgabe der Kundenzeitung punkt 3, die auf allen Bahnhöfen und in den Kundenzentren kostenlos erhältlich sind. Außerdem steht die Website: www.s-bahn-berlin.de und die Info-Telefonnummer 030 / 29 74 33 33 zur Verfügung.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

VBB + Regionalverkehr: Sechs Bahnfirmen wollen Dampf machen, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/zeitung/sechs-bahnfirmen-wollen-dampf-machen/301920.html

Potsdam. Das Zittern hat ein Ende, die #Stilllegungsgefahr für die #Nebenstrecken der Bahn ist vorerst gebannt: Bei der ersten europaweiten Ausschreibung von vier Strecken im Nordosten von Brandenburg stehen die #Bewerber Schlange. Ingesamt sechs Konkurrenten gibt es, darunter fünf #Privatbahnen und die regionale Tochter der bundeseigenen „Bahn AG“.

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Tarife: Blick in den TVA, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002206

Mit diesen künftigen Fortsetzungsbeiträgen möchten wir unsere Leser auf wesentliche, im Tarif- und Verkehrs-Anzeiger (TVA) bekannt gemachten Verfügungen aufmerksam machen. Weitere Einzelheiten dazu können Sie den in Klammern gesetzten Verfügungen entnehmen.

Das „#Schöne-Wochenend-Ticket (#SWT)“ wird zum Preis von 28 € zunächst bis 31. März 2003 beibehalten (52 IV/2002).

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Bahnverkehr: Interconnex: Ein neues Angebot im Fernverkehr Seit dem 1. März 2002 verkehrt täglich der erste Fernverkehrszug von Connex auf der Strecke Gera – Leipzig – Berlin – Rostock., aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002204

Das als #InterConnex bezeichnete Produkt ist dabei ein erstes Experiment für #überregionale Verbindungen, das sich im Vergleich zur Deutschen Bahn durch ein einfaches und günstiges #Tarifsystem auszeichnet.

Auf der 475 km langen Strecke verbindet dieser Zug alle neuen Bundesländer untereinander bzw. mit der #Bundeshauptstadt. Der #Interconnex fährt innerhalb Berlins über den östlichen Berliner Außenring mit Halt in #Berlin-Lichtenberg. Diese Fahrtroute wird allerdings auch von #Connex selbst als noch nicht optimal eingeschätzt, kundenfreundlicher wäre sicherlich die Führung über die #Stadtbahnstrecke. Der Fahrplan:

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Regionalverkehr: Erfolg: S-Bahn-Vorläufer Nauen – Berlin-Charlottenburg, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002200

Als Erfolg auf der ganzen Linie bewertert der Deutsche #Bahnkunden-Verband #Havelland die geplante Einführung des durchgängigen #30-Minuten-Taktes auf der #Regionalbahn 10 zwischen #Nauen und #Charlottenburg.

Dadurch könne der #Vorortverkehr zuverlässiger gestaltet werden. Nach Auffassung des #DBV wird damit ab Dezember 2002 eine Verbesserung des Zugangebotes erfolgen, das quasi einen #S-Bahn-Vorlauf darstellt. Im Zusammenhang mit dem Ausbau der ICE-Linie Berlin – #Hamburg für höhere Geschwindigkeiten fordern die Länder Berlin und Brandenburg die #S-Bahn-Verlängerung über #Spandau hinaus nach #Falkensee.

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Regionalverkehr: Hilfe, die Leute fahren ja mit der Bahn!! Vorschläge für ein besseres RE4-Konzept, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002199

Nicht nur die #Regionalexpress-Linie #RE5 nach Rostock und Stralsund, sondern auch der #RE4 Elsterwerda-Biehla – Jüterborg – Berlin – Wittenberge – Schwerin (- Bad Kleinen – Wismar) ist zeitweilig sehr stark nachgefragt.

An Sommertags-Sonnabenden und Sonntagen ist es von Berlins Stadtbahnhöfen Ostbahnhof, Alexanderplatz, Friedrichstr. und Zoologischer Garten Richtung Nauen gelegentlich so eng, dass Fahrgäste auf dem Bahnsteig zurückblieben.

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Bahnverkehr: Keine kurzfristige Lösung auf der Anhalter Bahn, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002193

Einen Beitrag über die S-Bahn nach Teltow hatten wir in SIGNAL 6/2001 . Weiterhin aber nicht aus den Augen zu verlieren ist die #Anhalter Bahn zwischen Berlin und Halle/Leipzig.

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