Auf der diesjährigen Verkehrsmesse #InnoTrans war neben Berlins #Kleinprofil-U-Bahn #JK auch die neueste #Straßenbahn aus dem Hause BVG zu bewundern. Mit knapp 51 Metern, genauer gesagt 50,89 m, ist die zweite Generation Flexity namens #Urbanliner die längste Straßenbahn Berlins und eine der längsten auf der Welt. Jedenfalls dann, wenn man Stadtbahnen wie Frankfurts U5-Triebwagen ausklammert.
Die #Straßenbahnen der Linien #M4 und #M5 haben mit hohen #Fahrgastzahlen eine große Bedeutung für den innerstädtischen Verkehr, sind aber wegen häufiger Zeitverluste an manchen Straßenabschnitten und Lichtsignalanlagen (LSA) hinsichtlich ihrer #Durchschnittsgeschwindigkeit langsamer geworden.
Eine schriftliche Anfrage an den Senat zum Thema: “ Wie werden die Straßenbahnen M4, M5, #M6, #M8, #M13 und #M17 schneller?“ vom 11.06.2024 hatte eine Auflistung der entsprechend gesteuerten und aktiven Ampeln auf den Strecken der Linien M4 und M5 zu Folge. Diese Auflistung scheint unvollständig und entspricht nicht der Realität. So befinden sich mehr Ampeln auf den jeweiligen Tramstrecken, die keine aktive #Vorrangschaltung besitzen und auch nicht gelistet wurden. An dieser Stelle sei auf das Berliner #Mobilitätsgesetz § 26 Abs. 5 MobG, das dem ÖPNV Vorrang gegenüber dem MIV einräumt, verwiesen.
Sie ist geräumiger, breiter und extra lang. Mit 50 Metern Länge stellt die neue #Straßenbahngeneration der BVG alle bisherigen Fahrzeuge deutlich in den Schatten. Ihre Breite von 2,40 Metern garantiert ein entspanntes #Raumgefühl. Und das hat einen Grund. Die neuen Bahnen – #Urbanliner genannt – werden vorrangig für Berlins meist genutzte #Straßenbahnlinie gebaut. Rund 100.000 Fahrgäste am Tag sind auf der #M4 unterwegs, 18 Bahnen fahren pro Stunde und Richtung. Rekord im größten #Straßenbahnnetz Deutschlands. Heute stellte die BVG das erste Fahrzeug der neuen Generation auf dem #Betriebshof#Lichtenberg vor. BVG-Betriebsvorstand Dr. Rolf Erfurt und Straßenbahn Bereichsleiter Rico Gast nahmen es von Müslüm #Yakisan, Regionalpräsident für die DACH-Region beim Hersteller #Alstom, entgegen. Und weil neue #Schienenfahrzeuge immer etwas ganz Besonderes sind, kamen zur Premiere auch der Regierende Bürgermeister Kai Wegner, die Wirtschaftssenatorin und BVG-Aufsichtsratsvorsitzende Franziska Giffey und Verkehrssenatorin Ute Bonde.
Wie haben sich nach Informationen der BVG bei den Linien M4, M5, M6, M8, M13 und M17 Durchschnittsgeschwindigkeit, #Umlaufzeit zwischen den Endhaltestellen, #Taktfrequenz in der Hauptverkehrszeit, sowie die Zahl benötigter Fahrzeuge entwickelt? (Bitte die Werte auflisten für die Jahre 2017, 2019, 2021, 2023)
Wegen zwei verschiedenen #Baumaßnahmen fahren sechs Tramlinien in Berlin zwischen Samstag, 22. Juni und Samstag, 29. Juni nicht wie gewohnt. Betroffen sind die Linien #M1, #M4, #M5, #M8, #M10 und#12. Es handelt sich bei beiden Bauarbeiten um #Gleisreparaturen und #Deckenschlussarbeiten. Für Haltestellen, die nicht von der Tram angefahren werden, wird ein #Schienenersatzverkehr (#SEV) mit Bussen eingerichtet.
Frage 1: Wie beurteilt der Senat von Berlin die #Auslastung der #Tramlinie#M5 angesichts der Aussagen von regelmäßigen Fahrgästen zu überfüllten Wagen in den Hauptverkehrszeiten?
Frage 2: Welche Maßnahmen sollen ergriffen werden, um diesem Zustand abzuhelfen
Antwort zu 1 und 2: Die Fragen werden auf Grund ihres Sachzusammenhanges gemeinsam beantwortet. Der Senat kann keine systematisch zu hohe Auslastung der Tramlinie M5 feststellen. Die Auslastung der Tramlinie M5 entspricht den #Kapazitätsvorgaben des Nahverkehrsplans des Landes Berlin und des Verkehrsvertrags mit der BVG. Dies schließt jedoch nicht aus, dass einzelne Fahrten zum Beispiel in Folge einer Verspätung, sehr hohe Auslastungen haben.
Fahrgäste der #U8 sind schon lange Kummer gewohnt. Nicht nur, weil der reguläre #Fünf-Minuten-Takt schon seit Jahren dem Andrang kaum genügt, sondern auch weil gerade auf dieser Linie die sozialen Probleme Berlins in besonderer Dichte kulminieren.
Jetzt setzen die Berliner Verkehrsbetriebe der unbefriedigenden Lage der U8 noch eins drauf. Seit 22. Februar kommen die Züge der Linie tagsüber #fahrplanmäßig nur noch alle sechs Minuten. Damit sinkt die #Beförderungskapazität pro Stunde und Richtung je nach eingesetztem Zugtyp um 1300 bis 1500 Fahrgäste – immerhin ein #Sechstel des Angebots wurde #gestrichen.
Aufgrund von Bauarbeiten gibt es eine veränderte #Taktung der Tramlinie M4 und längere Fahrzeiten. Das geht aus einem Facebookbeitrag von „Berlin Weißensee“ mit Bezugnahme auf einen Bericht von „nd“ hervor.
Eher gemütlich ist das Tempo, wenn die gelben Züge über den belebten Platz rollen. Vorbei an Passant*innen, im Schatten der bekannten Bauten, nicht selten entlang von Trubel und Feierlichkeiten oder einfach nur dem ganz normalen, knallbunten Berliner Leben. Auf dem #Alexanderplatz ist die #Straßenbahn mittendrin in diesem Leben, wie an kaum einem anderen Ort. Kaum wegzudenken. Und dabei ist es gerade einmal 25 Jahre her, dass sie #zurückkehrte auf den zentralen Platz der östlichen Innenstadt.