S-Bahn: Mauerbau am 13. August 1961: Berliner S-Bahn-Museum präsentiert Dokumentation im Internet, aus DBV

Welche Auswirkungen hatte der #Mauerbau am 13. August 1961 auf das Leben und die bis dahin selbstverständlichen #Verkehrsbeziehungen der Berliner Bevölkerung? Wer als „Grenzgänger“ in Spandau wohnte und in Hennigsdorf arbeitete musste sich genauso neu orientieren wie die junge Dame, die in Pankow wohnte und ihren Ausbildungsplatz in Tempelhof hatte.

Zum 60. Jahrestag des Mauerbaus empfiehlt das Berliner #S-Bahn-Museum zum Nachlesen und Nachschauen seine virtuelle #Ausstellung auf www.s-bahn-museum.de. Passend zum Thema wird in dieser Ausstellung auch der Sprung 28 Jahre weiter, zum #Mauerfall, gewagt.

Mit freundlichen Grüßen

Udo Dittfurth
Geschäftsführer

E-Mail-Kontakt: info@s-bahn-museum.de

Bahnhöfe: Gedichte und Geschichte: Deutsche Bahn eröffnet Ausstellung „15 Jahre Berlin Hauptbahnhof“ Audiovisuelle Ausstellung bringt Lyrik und mehr in den Bahnhof, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Gedichte-und-Geschichte-Deutsche-Bahn-eroeffnet-Ausstellung-15-Jahre-Berlin-Hauptbahnhof–6307088

Seit 15 Jahren Herzstück der Berliner #Mobilität – zum diesjährigen #Geburtstag des Hauptbahnhofs widmet die Deutsche Bahn (DB) dem Jubilar eine #Ausstellung. Vom 24. bis 30. Juli können Reisende und Besucher:innen die Ausstellung „15 Jahre Berlin #Hauptbahnhof“ besuchen.

Cornelia #Kadatz, Chefin der Berliner Fernverkehrsbahnhöfe: „Der Berliner Hauptbahnhof hat sein Versprechen der optimalen #Verkehrsanbindung der Hauptstadt gehalten. Aus allen vier Himmelsrichtungen durchqueren die Züge dieses markante Bauwerk, das nicht nur optisch hervorsticht, sondern auch Herz und Motor des Berliner Schienennetzes ist. Um das zu würdigen und den 15. Geburtstag des Hauptbahnhofs mit unseren Reisenden und Besucher:innen angemessen zu begehen, laden wir alle herzlich zur #Jubiläumsausstellung ein.“

Vier Stationen gewähren Besucher:innen unterschiedliche Einblicke:

Ein 360-Grad Erlebnis-Kubus im Erdgeschoss macht Lyrik erlebbar: Die Schauspielerin Jasna Fritzi Bauer und Projektmanagerin Katharina Zorn regen mit „Heute schreibe ich“ dazu an, selbstverfasste Gedichte mit der Öffentlichkeit zu teilen. Einige der eingereichten Werke werden in einem Film von Prominenten wie z.B. Max Moor, Benjamin von Stuckrad-Barre oder Stefanie Giesinger präsentiert.
Was DB-Mitarbeitende mit dem Hauptbahnhof verbinden, ist an der Ausstellungsstation im ersten Obergeschoss zu erleben. In Videos erzählen sie ihre persönlichen Geschichten und gewähren den Besucher:innen einen Blick hinter die Kulissen des Bahnhofs.
Wer die Geschäfte im Hauptbahnhof kennenlernen möchte, kann das im „Mietershop“ im Erdgeschoss.
Acht großformatige Tafeln im Erdgeschoss (Ausgang Washingtonplatz) dokumentieren in Wort und Bild Fakten rund um den Bahnhof und die Geschichte vom Lehrter Bahnhof zu Europas größtem Kreuzungsbahnhof.

Am 26. Mai 2021 ist der Berliner Hauptbahnhof fünfzehn Jahre alt geworden. Entworfen wurde der Bahnhof von den Hamburger Architekten von #Gerkan, #Marg und Partner. Mit der #Eröffnung des Berliner Hauptbahnhofs #2006 entstand erstmals in der Geschichte der Hauptstadt ein Bahnhof für alle Fernzüge und ein Verbindungsstück zwischen der Ost-West- und der Nord-Süd-Achse. Mit 330.000 Reisenden am Tag zählt er zu den meistfrequentierten Bahnhöfen Deutschlands.

Literatur + U-Bahn: Berliner U-Bahnarchitektur | Tagung, Ausstellung, Buch, aus urbanophil.net

Ende Februar kommt das große und lange überfällige Paket zur nachkriegsmodernen #U-Bahnarchitektur in Berlin und darüber hinaus: #Tagung, #Ausstellung und das erste #Buch zu Rainer G. #Rümmlers #U-Bahnhöfen in West-Berlin.
Ich möchte Sie und Euch mit dieser Mail herzlich zur Tagung und Ausstellung einladen, die ICOMOS Deutschland, die Initiative Kerberos, das Landesdenkmalamt Berlin und die Berlinische Galerie organisiert haben und Ihnen / Euch zugleich das Buch „Der Himmel unter West-Berlin“ – die Publikation meiner Dissertation zu Rainer Rümmlers U-Bahnarchitektur in West-Berlin – vorstellen.
Internationale Tagung „Underground Architecture Revisited“, 20.02. – 23.02.2019, Berlinische GalerieBei der Tagung „Underground Architecture Revisited“ kommen Architektur- und Kunstwissenschaftler*innen, Denkmalpfleger*innen und Verkehrsunternehmen aus Europa zusammen, um über den Stand der Forschung und die Zukunft von nachkriegsmodernen U-Bahnhöfen zu sprechen. Neben Vorträgen und Diskussionsrunden werden auch Führungen durch die Ausstellung (s.u.) sowie ein Filmabend (urbanoFILMS # 35 – Merci Métro) angeboten.Das Programm zur Tagung findet sich unter obigem Link. Die Tagung wurde organisiert von ICOMOS Deutschland, Landesdenkmalamt Berlin, Initiative Kerberos und Berlinische Galerie.
Ausstellung „Underground Architecture“, 16.02. – 20.05.2019, Berlinische GalerieDie Berlinische Galerie zeigt ab 16. Februar 2019 die Ausstellung „Underground Architecture“. Ausgestellt wird die U-Bahnarchitektur in Berlin von den 1950ern bis in die 1980er Jahre, von der Sachlichkeit zur Pop Art zur Postmoderne. Entwürfe, Zeichnungen und weitere Exponate aus dem Landesarchiv, der Berlinischen Galerie und dem Archiv der BVG ermöglichen bislang ungekannte Blicke auf die U-Bahnhöfe und ihre Architekten. Am 23.02. findet eine öffentliche Führung durch die Intiative Kerberos statt.Die Ausstellung wurde organisiert von der Berlinischen Galerie mit wissenschaftlicher Beratung durch die Initiative Kerberos.
Buch „Der Himmel unter West-Berlin“, 384 Seiten, 291 Abb., 29 EUR, erhältlich ab 20.02.2019 „Der Himmel unter West-Berlin“ ist meine 2018 abgeschlossene Dissertation über die „post-sachlichen U-Bahnhöfe des Baudirektors Rainer G. Rümmler“. #Rümmler hat von 1962 bis 1996 den West-Berliner Untergrund mit seinen 58 bunten, zeitgenössischen und durchaus umstrittenen U-Bahnhöfen geprägt. „Der Himmel unter West-Berlin“ ist das erste Buch zu Rümmler und stellt daher neben dessen Hauptwerk – den U-Bahnhöfen – auch eine breite Auswahl von Rümmlers mehr als 100 Hochbauten in Berlin vor. Im Mittelpunkt der Analyse steht die Deutung und Bedeutung des Wandels in Rümmlers U-Bahnarchitektur für eine Geschichte der U-Bahnarchitektur und die Geschichte Berlins, damals wie heute. Das Buch kann direkt bei verlag@urbanophil.net bestellt werden oder im Buchhandel und bei oben genannten Veranstaltungen erworben werden. 
Ich würde mich sehr freuen, Sie / Euch bei einer der Veranstaltungen zu sehen. 
Herzliche GrüßeVerena Pfeiffer-Kloss

Dr. des. Verena Pfeiffer-KlossDipl.-Ing. Stadt- und Regionalplanungwww.urbanophil.net

U-Bahn: D wie Dora, D wie Demokratie, aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&download=2474

Seit einigen Tagen lassen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auf ihrer jüngsten
U-Bahnlinie #historische #Doppeltriebwagen des Typs #D („Dora“ genannt)
mitten durch das Regierungsviertel pendeln. Für U-Bahnfans ist das allein
schon ein Grund, der #U55 zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor
mal wieder einen Besuch abzustatten. Seit dem heutigen Donnerstag kommt
ein weiterer Grund hinzu. Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert und
BVG-Vorstandsvorsitzende Dr. Sigrid Evelyn Nikutta eröffneten eine fahrende
#Ausstellung zur #Geschichte der #Demokratie in Deutschland. Und so ist zwischen
den U-Bahnhöfen Brandenburger Tor und Hauptbahnhof ab sofort ein
echter D-Zug unterwegs: D wie Dora, D wie Demokratie.
„Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer.“ Das großflächige
Zitat Willy Brandts auf der Außenhülle der reaktivierten Züge (Baujahre ab
1956) stimmt ein auf die zwar kurze, aber besondere Reise auf der U55. Mit
über 20 fotografischen Momentaufnahmen im Fahrzeuginnenraum, bei denen
stets das Reichstagsgebäude eine Rolle spielt, gelangen die Fahrgäste auf
der zweieinhalbminütigen Fahrt zurück bis ins Jahr der Novemberrevolution
und der Ausrufung der deutschen Republik (1918). Stationen sind dabei Ereignisse
wie die Leichtathletik-Weltmeisterschaft (2009), die erste Sitzung des
nach Berlin umgezogenen Bundestags (1999), der friedliche Fall der Berliner
Mauer (1989), Kundgebungen in den sechziger Jahren oder die „Stunde Null“
nach Ende des Zweiten Weltkriegs (1945). Ein weiteres, liebevoll gestaltetes
Detail: Das Reichstagsgebäude findet sich auch auf den Fensterfolien wieder
und ersetzt dort das von anderen U-Bahnwagen bekannte Brandenburger Tor.
Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert sagte in seinem Grußwort auf dem
U-Bahnhof Bundestag, wenige Minuten vor der Eröffnungsfahrt des D-Zugs:
„Mich persönlich freut es besonders, welche Anziehungskraft das Berliner Parlamentsviertel
ausübt, das inzwischen als ‚Fanmeile der Demokratie‘ firmiert.
Seit 1999 besichtigten rund 40 Millionen Besucher das Reichstagsgebäude,
das wie kein zweites die wechselvolle Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert
und seinen langen Weg hin zu einer stabilen parlamentarischen Demokratie
verkörpert. Hier – unter der grandiosen Reichstagskuppel, die zum
Wahrzeichen der Hauptstadt geworden ist – schlägt das Herz der Demokratie
in Deutschland! Die verkehrstechnisch und inhaltlich wie künstlerisch bemerkenswerte
Ausstellung der BVG ist eine Hommage an unsere Demokratie und
fügt sich wunderbar in das gelungene Ensemble des Parlamentsviertels. Ich
wünsche der Ausstellung viele interessierte (Fahr)gäste, die sich auf der kurzen
Zeitreise von den Bildern wie dem Ambiente inspirieren lassen.“
„Die BVG ist einer der größten Dienstleister und Arbeitgeber in der deutschen
Hauptstadt, ein wichtiger Teil Berlins und Zeuge seiner bewegten Historie“,
sagte BVG-Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb, Dr. Sigrid Evelyn
Nikutta. „Unsere U-Bahn ist teilweise schon 115 Jahre alt und hat Kaiserreich,
Demokratie, eine menschenverachtende Diktatur und die deutsche Teilung
erlebt. Nach der Wende wuchs dann auch in unserem U-Bahnnetz wieder
zusammen, was zusammen gehört. Und die U-Bahnlinie 55 wäre ohne die
Wiedervereinigung gar nicht erst möglich gewesen. Daher ist es auch richtig,
dass wir uns gerade hier mit dieser Ausstellung vor den Werten der Demokratie
verneigen“, so Nikutta weiter.
Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Das gilt auch für die
fahrende Ausstellung. In den letzten Monaten wurden die Archive gewälzt, um
eine kontrastreiche Mischung der Ereignisse für die Fahrgäste zusammenzustellen.
Gestaltet wurde die Ausstellung von der Berliner Agentur Boros. Und
auch das Ende der Ausstellung in den historischen Doppeltriebwagen steht
bereits fest: Mit der Durchbindung der U5 (dem sogenannten „Lückenschluss“)
voraussichtlich im Jahre 2020 geht die U55 in der verlängerten Mutter-Linie
auf. Spätestens dann endet für die Dora-Züge ihr Einsatz im Fahrgastverkehr,
mit ihnen die Ausstellung und damit auch ein weiteres Kapitel Berliner UBahngeschichte.
Weitere Informationen zur Ausstellung unter www.bvg.de/d-zug.