Bahnverkehr + Regionalverkehr: Entwicklung des Personen- und Güterverkehrs zwischen Köpenick und Erkner, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wie viele #Personen- und #Güterzüge fahren täglich auf der Bahnstrecke zwischen den Bahnhöfen #Köpenick
und #Erkner in beide Richtungen? (Aufstellung nach Art [S-Bahn, Regionalbahn, Güterverkehr, Sonstige]
sowie nach Wochentagen und Wochenende erbeten.)
Antwort zu 1:
Hierzu teilt die DB AG mit:
„Beiliegend aufgeführt sind die Zugzahlen auf dem Streckenabschnitt Köpenick-Erkner für
die #S-Bahn und den #Fernbahnbereich als repräsentativer Durchschnittswert 1. Quartal
2020. Da dieser Bereich durch Baumaßnahmen geprägt (siehe Antwort unter Punkt 4) und
damit auch von Umleitungen oder Totalsperrungen betroffen ist, können die Zugzahlen
schwanken. Die Daten Schienenpersonenverkehr (SPV) beinhalten Regionalverkehr und
Fernverkehr.“
2
Frage 2:
Welche Maßnahmen werden oder wurden getroffen, um den #Lärmschutz auf der Strecke zwischen den
Bahnhöfen Köpenick und Erkner zu gewährleisten und zu verbessern? (Aufstellung nach Jahren erbeten.)
Antwort zu 2:
Hierzu teilt die DB AG mit:
„Im Projektabschnitt 17 – Köpenick (a) – Erkner (a) wurden in den Jahren 2017 – 2018
insgesamt 3,9 km Schallschutzwände (teilweise auch parallel verlaufende Außen- und
Mittelwände mit Höhen von 3 – 5 m) eingebaut.
Im Projektabschnitt 16 – Umbau Bahnhof Köpenick – sollen vorbehaltlich des
Planfeststellungsbeschlusses voraussichtlich Schallschutzwände mit einer Länge von ca.
4 km (teilweise auch parallel verlaufende Außen- und Mittelwände mit Höhen von 3 – 5 m)
errichtet werden. Eine Aufstellung für die kommenden Jahre ist derzeit noch nicht möglich
aufgrund offener Planrechtsverfahren.“
Frage 3:
Wann und mit welchem Ergebnis wurden Möglichkeiten geprüft, die Frequenz des Güterverkehrs auf
genannter Strecke zu reduzieren bzw. effizienter zu gestalten? (Aufstellung nach Jahren erbeten.)
Antwort zu 3:
Eine Effizienzsteigerung im Güterverkehr findet durch die Verlängerung von Güterzügen
statt, wodurch die Absolutzahl der Zugfahrten bei gleicher Leistung reduziert werden kann.
Durch das 740 m-Programm des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) sollen die
Überholgleise in deutschlandweit 72 Bahnhöfen auf eine Nutzlänge von 740 Metern
gebracht werden. Für die Strecke nach Frankfurt/Oder sind die Bahnhöfe Fangschleuse
und Berkenbrück enthalten.
Hierzu teilt die DB AG ergänzend mit:
„Der Abschnitt Köpenick-Erkner befindet sich gemäß EU Verordnung EU 913/2010 & EU
1316/2013 auf dem seit 2015 eingerichteten europäischen Schienengüterverkehrskorridor
Nr. 8 RFC North Sea-Baltic. Damit ist der Auftrag verbunden, attraktive Angebote für den
wachsenden internationalen Schienengüterverkehr zu unterbreiten. Das
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) prognostiziert 36 %
Wachstum für den internationalen Schienengüterverkehr (SGV) bis 2030, was sich auch in
der Bundesprognose 2030 für das deutsche Streckennetz wiederspiegelt. Die DB Netz AG
Ø Tag S-Bahn SPV SGV Sonstige Summe Fernbahn
Mo 290 89 39 5 133
Di 290 85 57 6 147
Mi 290 87 51 6 143
Do 290 85 56 4 144
Fr 290 85 59 8 152
Sa 240 86 52 5 142
So 240 82 47 3 132
Summe 1930 597 359 35 990
3
ist mit dem polnischen Eisenbahninfrastrukturunternehmen PKP PLK S.A. im ständigen
Austausch, um die Kapazitäten auf diesem Schienengüterverkehrskorridor
anforderungsgerecht zu erhöhen. Nicht zuletzt wird auch das EU-geförderte Programm
zum Aufbau des europäischen Zugsicherungssystems ETCS dazu beitragen. Gemäß der
Strategie „Mehr Verkehr auf die Schiene“ werden höhere Kapazitäten für den
Schienengüterverkehr auch auf diesem Korridor bereitgestellt werden und somit ein
wichtiger Beitrag für den Umweltschutz geleistet. Es kann nicht davon ausgegangen
werden, dass die Frequenz des Schienengüterverkehrs auf diesem Abschnitt reduziert
wird.“
Frage 4:
Welche Erkenntnisse hat der Senat im Hinblick auf die Entwicklung der Streckennutzung insbesondere im
Hinblick auf die Entwicklung des Regionalbahnhofes Köpenick in den kommenden fünf Jahren?
Antwort zu 4:
Im Regionalverkehr soll es mit Aufnahme des Netzes Elbe-Spree ab 2022 beim
Regionalexpress 1 (RE1) zusätzlich zu den zwei Zuggruppen, die aktuell auch schon
fahren, eine weitere Zuggruppe in der Hauptverkehrszeit geben. Damit ergibt sich ein
ungefährer 20-Minuten-Takt zwischen Berlin, Erkner und Frankfurt/Oder.
Der Umbau des Bahnhofs Köpenick erfolgt im Rahmen des Streckenausbauvorhabens
Berlin – Frankfurt/Oder mit der Errichtung eines zusätzlichen Regionalbahnsteigs im
Zeitraum 2022 – 2026. Der Umbau wird dabei in mehreren Baustufen erfolgen. Derzeit
erfolgen die Abstimmungen zur baubetrieblichen Einordnung der Baumaßnahmen und
damit einhergehenden temporären Einschränkungen für den Schienenverkehr. Sobald
abschließende Ergebnisse vorliegen, kann darüber informiert werden.
Die Inbetriebnahme des Regionalbahnhofs Köpenick ist laut aktueller Zeitplanung
voraussichtlich für Ende 2026 vorgesehen. Alle Züge des RE1 sollen dann am Bahnhof
Köpenick halten.
Frage 5:
Welche Regelungen bestehen im Hinblick auf die Geschwindigkeit von S-Bahnen, Regionalbahnen und des
Güterverkehrs zu bestimmten Tages- und Nachtzeiten auf genannter Strecke sowie auf die Durchfahrt durch
den Bahnhof Köpenick bzw. den Güterbahnhof Köpenick? (Aufstellung erbeten.)
Antwort zu 5:
Die DB AG teilt hierzu mit:
„Im Verzeichnis der örtlich zulässigen Geschwindigkeiten sind die zulässigen
Geschwindigkeiten für jede Strecke der DB Netz AG enthalten. Es erfolgt keine
Unterscheidung von S-Bahnen, Regionalbahnen und der Züge des Güterverkehrs zu
bestimmten Tages – und Nachtzeiten.
Die zulässige Streckengeschwindigkeit beträgt für die
• S-Bahnstrecke Berlin Ostbahn – Erkner = 100 km/h
• F-Bahnstrecke Berlin Ostbahnhof – Frankfurt/Oder = 120 km/h.
4
Diese Geschwindigkeiten beziehen sich auf die durchgehenden Hauptgleise der
genannten Strecken.
Bei Zugfahrten in andere Hauptgleise (Kreuzungs- und Überholgleise) auf der
Fernbahnstrecke werden auf Grund des Befahrens der Weichen im abzweigenden Strang
geringere Geschwindigkeiten (40 bzw. 60 km/h) gefahren.
Die Rangiergeschwindigkeit bei Rangierfahrten im Güterbahnhof Köpenick beträgt max.
25 km/h.“
Frage 6:
Wie alt ist der Gleiskörper auf genannter Strecke und wann ist mit einem Austausch bzw. einer
Modernisierung des Gleiskörpers in diesem Bereich zu rechnen?
Antwort zu 6:
Die DB AG teilt hierzu mit:
„Die Streckengleise im Bereich Köpenick der Fernbahnstrecke Berlin – Frankfurt/Oder sind
ca. 20 – 25 Jahre alt. Im Zuge der Ausbaumaßnahme der Fernbahnstrecke Berlin –
Frankfurt/Oder, Planungsabschnitt 16, wird der komplette Bahnhof Köpenick umgebaut.
Die Baumaßnahme wird im Zeitraum von 2022 – 2026 vorgenommen. Der Abschnitt
Köpenick (ausschließlich) – Erkner wurde bis 2018 erneuert.“
Frage 7:
Welche Pläne bestehen derzeit, die Schallschutzwand im Bereich Hirschgarten zu erweitern bzw. zu
verlängern?
Antwort zu 7:
Hierzu teilt die DB AG mit:
„Die Schallschutzwand südlich des Haltepunkts Hirschgarten wird von Friedrichshagen
über den Bahnhof Köpenick fortgeführt. Ausnahme bildet der nicht bebaute Bereich am
alten Güterbahnhof Köpenick. Hier besteht eine Lücke von ca. 700 m.“
Frage 8:
Welche weiteren Zugfrequenzen sind bei der S-Bahn, dem Regionalverkehr sowie beim Güterverkehr in den
kommenden fünf Jahren zu erwarten? (Aufstellung nach Jahren unter Nennung von prozentualer
Abnahme/Zunahme sowie in absoluten Zahlen erbeten.)
Antwort zu 8:
Beim S-Bahn-Verkehr gibt es bereits seit Dezember 2019 zusätzlich zur Stamm- und zur
Verstärkerzuggruppe nach Erkner bzw. Friedrichshagen eine zusätzliche ExpressZuggruppe, die in der Hauptverkehrszeit (HVZ) fährt. Damit fahren drei Züge pro Richtung
innerhalb von 20 Minuten, womit das geplante Angebot auf der S3 für die nächsten fünf
Jahre erreicht ist.
5
Die zeitliche Entwicklung ist in folgender Tabelle dargestellt:
S-Bahn (Züge/Stunde HVZ) Regionalverkehr (Züge/Stunde HVZ)
2020 18 (+0 %) 4 (+0 %)
2021 18 (+0 %) 4 (+0 %)
2022 18 (+0 %) 6 (+50 %)
2023 18 (+0 %) 6 (+0 %)
2024 18 (+0 %) 6 (+0 %)
2025 18 (+0 %) 6 (+0 %)
Hierzu teilt die DB AG ergänzend mit:
„Die in der beiliegenden Tabelle aufgeführten Daten beziehen sich auf die Quelle
Zugzahlen: Zielnetz BVWP 2030. Durch den BVWP werden keine Daten in
Jahresscheiben zur Verfügung gestellt.
Der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) wurde entsprechend den derzeit bekannten
Prämissen der -Ausschreibung Netz Elbe-Spree des Verkehrsverbunds BerlinBrandenburg (VBB) ergänzt. Veränderungen im Rahmen der konkreten Bestellung der
Verkehrsleistungen können nicht ausgeschlossen werden.
Im S-Bahn Verkehr sind derzeit keine Veränderungen bekannt.
Im SPFV können sich Veränderungen im Rahmen der Diskussion und Umsetzung zum
Deutschlandtakt ergeben, welche derzeit noch nicht quantifiziert werden können.
Die Güterverkehrszahlen beinhalten entsprechend der Bundesprognose 2030 die
Komponenten prognostizierte Güterzüge und sonstige Zugfahrten wie z.B. Lokleerfahrten.
Mit der aktuell geplanten Ansiedlung eines neuen Tesla-Werks in Fangschleuse ist mit
zusätzlichen Verkehren von und zum Werk zu rechnen, welche nicht in der Prognose 2030
und damit nicht in dieser Unterlage enthalten sind.“
Zuggattung Anzahl Züge Richtung
1/Tag
Anzahl Züge Richtung
2/Tag
SPFV 10 10
SPNV 46 46
SGV 40 42
Berlin, den 19.06.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

S-Bahn: Die Bahn erneuert Gleise – Einschränkungen im S-Bahnverkehr während der Berliner Sommerferien, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Die-Bahn-erneuert-Gleise-Einschraenkungen-im-S-Bahnverkehr-waehrend-der-Berliner-Sommerferien-5314128?contentId=1317080

Sperrung des Südrings ⋅ Einschränkungen auf der Strecke #Köpenick – Ostkreuz · #Taktänderungen und #Busersatzverkehr

Am 25. Juni beginnen die Sommerferien. Wenn viele Berliner und Brandenburger im Urlaub sind, nutzt die DB diese Zeit, um in die Infrastruktur zu verbessern. Daher wird in den kommenden Wochen intensiv gebaut, was sich auch auf den S-Bahnverkehr auswirkt. Die einzelnen Maßnahmen im Überblick:

Von Donnerstag, 25. Juni, 4 Uhr bis Freitag, 27. Juli, 1.30 Uhr werden die Gleise auf dem Südring erneuert. Der Streckenabschnitt #Baumschulenweg#Neukölln ist bis zum 4. September gesperrt.

Kein S-Bahnverkehr vom 25. Juni bis 27. Juli 2020 auf den Streckenabschnitten #Treptower Park – #Sonnenallee – Neukölln – #Tempelhof und Baumschulenweg – #Köllnische Heide – Neukölln – Tempelhof
Betroffene Linien: #S41, #S42, #S45, #S46, #S47

Stattdessen Ersatzverkehr mit Bussen, mit folgenden Bushaltestellen:

  • S41/S42: Elsenstraße/Treptower Park – Sonnenallee/Saalestraße – Neukölln – Hermannstraße/Silbersteinstraße – Tempelhof
  • S45, S46, S47:  Plänterwald – Dammweg/Sonnenallee (Halt für Köllnische Heide) – Sonnenallee/Saalestraße (Zusatzhalt) – Neukölln – Hermannstraße/Silbersteinstraße – Tempelhof

Achtung: In Treptower Park, Köllnische Heide und Hermannstraße halten die Busse des Ersatzverkehrs nicht direkt am S-Bahnhof. Wir empfehlen die weiträumige Umfahrung ab Ostkreuz über die Stadtbahn und mit der Nordsüd-S-Bahn sowie mit den U-Bahn Linien U6, U7 oder U8.

Kein S-Bahnverkehr vom 27. Juli bis 4. September 2020 im Streckenabschnitt Baumschulenweg – Neukölln.
Betroffene Linien: S45, S46, S47

Zur lokalen Anbindung der S-Bahnstation Köllnische Heide fährt ein Busersatzverkehr auf der Strecke Plänterwald – Köllnische Heide – Sonnenallee.

Wir empfehlen das Umfahren der Baustelle über Treptower Park (mit Umstieg und Bahnsteigwechsel).

Weitere Informationen und eine genaue Erläuterung zu den Sperrungen auf dem Südring gibt´s auf dem S-Bahn-YouTube-Kanal.

Von Donnerstag, 25. Juni, 4 Uhr, bis Montag, 13. Juli, 1.30 Uhr, werden Gleise in #Rummelsburg erneuert und eine Lärmschutzwand in #Karlshorst errichtet. Von Montag, den 22. Juni bis Donnerstag den 23. Juli, wird der Bahnsteig am S-Bahnhof Karlshorst erneuert und das Bahnsteigdach montiert.

 

Sperrung im Streckenabschnitt #Wuhlheide – Karlshorst – Rummelsburg

Betroffene Linie: #S3

Kein S-Bahnverkehr zwischen Wuhlheide – Rummelsburg.

Ein Busersatzverkehr fährt auf der Strecke Köpenick – Karlshorst – Tierpark – Betriebsbahnhof Rummelsburg (Michiganseestraße) – Rummelsburg – Ostkreuz

Im Zeitraum zwischen Montag, den 13. Juli bis Donnerstag, den 23. Juli wird der S-Bahnverkehr ab Karlshorst eingleisig wieder aufgenommen.

Achtung: Bitte beachten Sie den Ort der Haltestellen des Busersatzverkehrs und die Abfahrtszeiten. Mehr Infos auch auf YouTube.

Detaillierte Informationen, auch zum Ersatzverkehr, zu Fahrplan- und Gleisänderungen erhalten Fahrgäste im Internet unter sbahn.berlin und auf Twitter.
Fragen beantwortet gerne der S-Bahn-Kundenservice unter (030) 29743333.

Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung.

S-Bahn: Bauarbeiten Drei Wochen nur S-Bahn zwischen Erkner und Berlin, aus MOZ

https://www.moz.de/landkreise/oder-spree/erkner/artikel5/dg/0/1/1794960/

Auf längere Fahrzeiten mit der Bahn müssen sich Berlin-Fahrer vom Wochenende an einstellen. Ab heute, 22 Uhr bis zum 24. April fällt zwischen #Erkner und #Berlin-Ostkreuz der #Regionalexpress der Linie 1 aus. In dieser Zeit will die Bahn das #elektronische #Stellwerk #Köpenick ans Netz nehmen. Als Ersatz wird die #S-Bahn empfohlen, Anstelle des Eurocity von Berlin nach Warschau sollten ursprünglich Busse zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) fahren. Die Bahn hat ihren internationalen Reiseverkehr wegen der Covid-19-Pandemie aber mittlerweile fast eingestellt.
Das neue Stellwerk in Köpenick ist der Bahn zufolge weniger wartungsintensiv …

Straßenbahn: Schienenersatzverkehr in Köpenick, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Welche konkreten Baumaßnahmen begründen die aktuellen Sperrungen in der #Bahnhofstraße in Berlin #Köpenick und bis wann werden diese andauern? (Im Falle verschiedener Baumaßnahmen bzw.
Bauabschnitte: Aufstellung nach Dauer der Baumaßnahmen bzw. Bauabschnitte erbeten.)
Antwort zu1:
In der Köpenicker Bahnhofstraße erneuern die Berliner Verkehrsbetriebe die #Gleise sowie
die #Fahrleitungen zwischen Seelenbinderstraße und Lindenstraße. Gleichzeitig werden in
diesem Bereich barrierefreie Haltestellen errichtet.
Frage 2:
Welche #Haltestellen des #ÖPNV sind von diesen Sperrungen (siehe Frage 1) betroffen, welche Linien werden
durch einen Schienenersatzverkehr überbrückt und welche Linien bzw. Haltestellen werden für die Dauer der
Baumaßnahmen ausgesetzt? (Aufstellung nach Dauer der Einschränkungen erbeten.)
Frage 3:
Welche weiteren Baumaßnahmen in der Bahnhofstraße und im direkten Umfeld knüpfen an die unter Frage 1
genannten Baumaßnahmen an, ab wann ist diesbezüglich mit weiteren Sperrungen zu rechnen und mit
welchen Einschränkungen des ÖPNV wird dies einhergehen? (Aufstellung der betroffenen Tram- und
Buslinien sowie der jeweiligen Dauer der Einschränkungen erbeten.)
2
Frage 4:
Welche konkreten Ziele verfolgen die andauernden und geplanten Baumaßnahmen in der Bahnhofstraße und
im näheren Umfeld bzw. was waren im Einzelnen die Anlässe zur Durchführung der Baumaßnahmen?
Antwort zu 2 bis 4:
Die Informationen können der anliegenden Anwohnerinformation (Anlage) Baumaßnahme
Bahnhofstraße zwischen Seelenbinderstraße und Lindenstraße entnommen werden.
Frage 5:
Welche konkreten Baumaßnahmen begründen die aktuellen Sperrungen in der Wendenschloßstraße in BerlinKöpenick und bis wann werden diese andauern? (Im Falle verschiedener Baumaßnahmen bzw.
Bauabschnitte: Aufstellung nach Dauer der Baumaßnahmen, bzw. Bauabschnitte erbeten.)
Antwort zu 5:
Die seit April letzten Jahres laufenden Bauarbeiten der Berliner Wasserbetriebe in der
Wendenschloßstraße von Lienhardweg bis Gleisschleife werden voraussichtlich bis Ende
April 2020 andauern. Im Anschluss wird die BVG Straßenbahngleisbau umsetzen.
Geplantes Bauende ist dabei voraussichtlich Ende Juli 2020.
Frage 6:
Welche Haltestellen der Linie 62 und welche weiteren Linien sind von diesen Sperrungen (siehe Frage 5)
betroffen, welche Haltestellen werden für die Dauer der Baumaßnahmen mittels eines
Schienenersatzverkehrs überbrückt und welche Haltestellen werden ausgesetzt? (Aufstellung nach der Dauer
der Einschränkungen erbeten.)
Antwort zu 6:
Aktuell sind die Haltestellen Lienhardweg, Müggelbergallee und Wendenschloß gesperrt
und werden durch Schienenersatzverkehr per Bus angefahren.
Frage 7:
Welche weiteren Baumaßnahmen in der Wendenschloßstraße und im direkten Umfeld knüpfen an die unter
Frage 5 genannten Baumaßnahmen an, ab wann ist diesbezüglich mit weiteren Sperrungen zu rechnen und
mit welchen Einschränkungen des ÖPNV wird dies einhergehen? (Aufstellung der betroffenen Bahn-, Tramund Buslinien sowie der jeweiligen Dauer der Einschränkungen erbeten.)
Frage 8:
Welche konkreten Ziele verfolgen die andauernden und geplanten Baumaßnahmen in der
Wendenschloßstraße und im näheren Umfeld bzw. was waren im Einzelnen die Anlässe zur Durchführung der
Baumaßnahmen?
Frage 9:
Welche Baumaßnahmen sind in den kommenden fünf Jahren entlang der Tramlinie 62 durch wen geplant und
wie werden diese Baumaßnahmen den Betriebsablauf der Tramlinie 62 voraussichtlich beeinträchtigen?
(Aufstellung für die Jahre 2020 bis 2025 erbeten.)
3
Antworten zu 7 bis 9:
Ab 2021 werden zwischen Mayschweg und Pritstabelstraße sechs weitere StraßenbahnHaltestellen barrierefrei ausgebaut. Bei dieser Gelegenheit werden auch die Gleise
zwischen Charlotten- und Pritstabelstraße grundhaft erneuert. Im Vorlauf dazu werden die
Berliner Wasserbetriebe an zwei Örtlichkeiten ihre Trinkwasserhauptleitung erneuern und
punktuell ihre Kanäle reparieren.
Die derzeit nur abmarkierten Gleise sollen zwischen Müggelheimer Straße und
Dorotheenstraße auch aufgrund der Berliner Lärmminderungsplanung zu Rasengleisen
werden. Dafür ist ein Planfeststellungsverfahren erforderlich, das noch nicht eröffnet wurde.
Die BVG rechnet mit einer baulichen Umsetzung ab 2025.
Berlin, den 25.03.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Schiffsverkehr: Wie weiter mit der Langen Brücke in Köpenick? aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wie stellt sich der bauliche Zustand der #Langen Brücke in #Köpenick dar?
Frage 2:
Seit wann sind die baulichen Mängel der Langen Brücke bekannt (bitte zeitlich aufgeschlüsselt)?
Antwort zu 1 und 2:
Die Lange Brücke wird entsprechend den Vorgaben aus der DIN 1076 turnusmäßig
begangen, kontrolliert und begutachtet. Die letzte umfangreiche Prüfung erfolgte im
September 2018 mit der Zustandsnote 2,4. Dieser noch befriedigende #Bauwerkszustand
hat sich im Wesentlichen durch Rissbildungen und #Mauerwerksabplatzungen der Gewölbe
mit stellenweisen #Durchfeuchtungen, durch #Rissbildungen im tragenden Mauerwerk
aufgrund von Längs- und Querverschiebungen des Bauwerks und durch Beschädigungen
der Asphaltbeläge im Geh- und Fahrbahnbereich ergeben.
Frage 3:
Welche Maßnahmen sind unternommen worden, um den baulichen Zustand zu verbessern (bitte zeitlich
aufgeschlüsselt)?
Antwort zu 3:
Neben laufenden #Unterhaltungsmaßnahmen wurden nach der #Grundinstandsetzung in
den Jahren 1995 bis 1998 keine weiteren Maßnahmen an der Langen Brücke ergriffen,
um den baulichen Zustand zu verbessern.
2
Frage 4:
Wie lange wird die Brücke im momentanen Zustand noch befahren werden können?
Antwort zu 4:
Unter Beibehaltung der aktuellen Verkehrsführung im Richtungsverkehr und eingleisiger
Straßenbahnanlage kann nach Auswertung des aktuellen Bauwerkszustandes der Langen
Brücke davon ausgegangen werden, dass eine Befahrbarkeit bis zum #Ersatzneubau
gegeben sein wird.
Frage 5:
Welche kurzfristigen Maßnahmen werden unternommen, um das Befahren der Brücke zu sichern (bitte
zeitlich aufgliedern)?
Antwort zu 5:
Kurzfristige Maßnahmen sind aktuell an der Langen Brücke nicht vorgesehen. Hier liegen
die Prioritäten bei der Umsetzung von Instandsetzungsarbeiten an den benachbarten
Behelfsbrücken, wo noch im Jahr 2020 die Arbeiten beginnen sollen.
Frage 6:
Welche Planungen gibt es, um die Brücke wieder vollständig mängelfrei herzustellen (bitte konkrete zeitliche
Aufgliederung)?
Antwort zu 6:
Es ist geplant die Lange Brücke durch einen Neubau zu ersetzen.
Nach nunmehr vorliegenden Angaben zu den Planungsgrundlagen konnte die
Ausschreibungsunterlage der Planungsleistungen vervollständigt werden, so dass die
komplexen #Bauwerksplanungen noch in diesem Jahr aufgenommen werden können.
Die einzelnen Planungsphasen, inklusive der damit verbundenen und erforderlichen Prüf- und #Genehmigungsverfahren, sollen nach aktueller Terminbewertung bis ins Jahr 2023
abgeschlossen sein.
Anschließend erfolgt die Ausschreibung, Vergabe und Ausführung der Bauleistungen,
welche bis zum Jahr 2027 abgeschlossen sein sollen.
Frage 7:
Ist ein vollständiger #Abriss der #Brücke notwendig?
Antwort zu 7:
Ja.
Frage 8:
Wenn ja, welche Planungen liegen dann für die Verkehrsführung (sowohl ÖPNV als PKW) vor?
3
Antwort zu 8:
Konkrete Planungen können zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht benannt werden, da
mit den komplexen Bauwerksplanungen noch nicht begonnen wurde.
Die geplante Verkehrsführung soll den aktuellen Anforderungen und prognostizierten
Verkehrsbelastungen aller Verkehrsarten gerecht werden.
Frage 9:
Wenn nein, welche Beeinträchtigungen werden sich für den Verkehr (sowohl ÖPNV als auch PKW)
ergeben?
Antwort zu 9:
Entfällt.
Frage 10:
Wenn ja, wie sehen die Planungen für Abriss und Neubau der Langen Brücke aus (bitte zeitlich
aufgegliedert)?
Antwort zu 10:
In Ermangelung der Vorlage konkreter Planungsunterlagen können zum gegenwärtigen
Zeitpunkt auch noch keine Angaben zu den Detailplanungen zum Abbruch und Neubau
getroffen werden.
Auch bei dieser Baumaßnahme zum Ersatzneubau der Langen Brücke müssen
insbesondere die Randbedingungen aus dem Bauen im Bestand, Bauen unter beengten
und begrenzten Platzverhältnissen, Bauen unter weitestgehender Aufrechterhaltung der
Verkehrsbeziehungen und Bauen mit einer Vielzahl an Beteiligten berücksichtigt werden.
Frage 11:
Welche Beeinträchtigungen ergeben sich für den Schifffahrtsverkehr durch einen möglichen Brückenabriss?
Antwort zu 11:
Die Planungen werden so aufgestellt, dass das Beeinträchtigen für die Schifffahrt während
der Bauzeit auf das notwendige Mindestmaß begrenzt wird.
Zeitlich begrenzte Verkehrseinschränkungen (Teil- und Vollsperrungen) der Wasserstraße
im Baubereich sind während des Brückenrückbaus sowie der Montage bzw. Herstellung
des neuen Brückenüberbaus zwingend erforderlich.
Frage 12:
In welcher Form und wann werden die Bürgerinnen und Bürger über die Baumaßnahmen informiert?
4
Antwort zu 12:
Die Öffentlichkeit wird über die üblichen Informationswege (Internet, Flyer,
Veranstaltungen, Presseinfo) in Abhängigkeit der jeweiligen Planungsstände informiert.
Frage 13:
In welcher Form wird eine Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sichergestellt (bitte zeitlich
aufgegliedert)?
Antwort zu 13:
Eine Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wird über die üblichen Beteiligungsformen
und in Abhängigkeit der jeweiligen Planungsstände während der gesamten
Realisierungsdauer sichergestellt.
Berlin, den 06.03.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bahnhöfe: Rückfragen zur Schriftlichen Anfrage Drucksache 18/21340 „Teure Kunst“ – Graffitischäden bei BVG, DB und S-Bahn Berlin GmbH, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Die DB AG gab die folgende Auskunft: „bis zum Ende des Jahres werden Flächen an 23 #Bahnhöfe durch den
#Graffiti-Blocker der Potsdamer Firma #Dafasan beschichtet. Die Graffitientfernung auf den beschichteten
Flächen erfolgt ausschließlich mit Wasser, ohne den Einsatz von Chemie. Im nächsten Jahr sollen weitere
Bahnhöfe folgen.“
Welche Bahnhöfe werden dies konkret sein? (Bitte um Ausschlüsselung nach Bahnhof und geplanten
Umsetzungshorizont (Zeitplan)
Antwort zu 1:
Die DB AG teilt hierzu mit:
„Es handelt sich um die Bahnhöfe Berlin #Hauptbahnhof, #Köpenick, #Storkower Str., #Pankow-Heinersdorf, #Karlshorst, #Jungfernheide, #Heidelberger Platz, #Wuhlheide, #Sonnenallee,
#Friedrichshagen, #Bundesplatz, #Gesundbrunnen, #Rathaus Steglitz, #Karow, #Bellevue,
#Schulzendorf, #Humboldthain, #Schönholz, #Wilhelmsruh, #Nikolassee, #Röntgental,
#Beusselstraße, #Bundesplatz, #Heerstraße, #Buch, #Messe-Süd, #Yorckstraße und #Friedenau.“
2
Eine Aufschlüsselung nach Bahnhof bzw. ein konkreter Zeitplan wurde nicht mitgeteilt.
Frage 2:
Der Senat gab die folgende Auskunft: „Der Senat führt regelmäßige Abstimmungsrunden mit den
Infrastrukturbetreibern zur Verbesserung der Situation durch und verweist dabei insbesondere auf gravierende
Mängel, die es zu beseitigen gilt. Da das Land Berlin jedoch keine direkten Vertragsverhältnisse mit den
Infrastrukturunternehmen unterhält, sind die Eingriffsmöglichkeiten für den Senat begrenzt“.
Welchen Inhalts sind diese Abstimmungsrunden? Welche konkreten Verbesserungsvorschläge bzw.
präventiven Ansätze werden hier diskutiert bzw. auch verfolgt?
Antwort zu 2:
Mit den zuständigen Infrastrukturbetreibern #DB Station&Service AG (zuständig für Fern-,
Regional- und S-Bahnhöfe) sowie #BVG (U-Bahnhöfe) finden quartalsweise Beratungen
statt. Diese turnusmäßigen Abstimmungsrunden dienen dem intensiven Austausch
zwischen dem Land Berlin und den Infrastrukturunternehmen zu allen Themen der
Personenbahnhöfe und U-Bahnhöfe innerhalb Berlins. Es geht dabei um den Zustand der
bestehenden Bahnhöfe sowie um Planungsabsichten und laufende Projekte für
Erneuerungsmaßnahmen.
Die DB AG teilt hierzu ergänzend mit:
„Bereits seit mehreren Jahren setzt sich die DB Station&Service AG intensiv mit der
Thematik #Graffiti, insbesondere auch im Rahmen der Attraktivitätssteigerung der Berliner
Bahnhöfe, auseinander. Dabei wurden #Schwerpunktbahnhöfe eruiert und mit dem Land
Berlin besprochen.
So wurden z.B. viele Bahnhöfe künstlerisch gestaltet, #Reinigungsintervalle erhöht und mehr
Präsenzdienst auf Schwerpunktbahnhöfen etabliert. Beispielhaft sind folgende Maßnahmen
zu benennen:
 Künstlerische Wandgestaltung: z. B. Gesundbrunnen, Nöldnerplatz, Warschauer Straße,
Spandau, Landsberger Allee, Potsdamer Platz.
 Historische Fotogestaltung/Foliengestaltung: z. B. Ostbahnhof, Bornholmer Straße,
Wannsee, Adlershof, Jannowitzbrücke, Bellevue.
 Malerarbeiten/Graffitiblocker: z. B. Greifswalder Straße, Landsberger Allee, Neukölln,
Rathaus Steglitz, Storkower Straße, Schönhauser Allee.“
Frage 3:
Der Senat gab die folgende Auskunft: „Am 10. Mai 2019 wurde in der 92. Umweltministerkonferenz auf
Vorschlag des Landes Berlin ein Antrag „Verminderung von Kunststoffabfalleintrag und sekundärem
Mikroplastik in die Umwelt durch verbesserte Reinigung von Bahnanlagen und entlang bundeseigener
Schienenwege“ beschlossen. Im Sinne dieses Beschlusses ist das Land Berlin auch in einem Austausch, wie
die #Vermüllung der #Gleisanlagen der Deutschen Bahn in Berlin verringert werden kann.“
Welches konkrete Ergebnis konnte in den Gesprächen mit der DB AG hierzu bisher erzielt werden? Wie ist
der aktuelle Stand zur Entwicklung neuer #Reinigungsfahrzeuge und den Einsatz dieser durch die DB AG?
3
Antwort zu 3:
Die DB AG teilte dazu mit:
„Die DB Netz AG hat zur Beschaffung eines Ersatzes für den vorhandenen
#Gleisreinigungszug eine Ausschreibung gestartet. Ziel ist es, eine neue Maschine bis Ende
2023 zur Verfügung zu haben.“
Frage 4:
Die BVG gab die Auskunft: „Um der Verschmutzung der Bahnhöfe entgegenzuwirken wurden die
Reinigungskontrollen verstärkt. Des Weiteren soll dem Thema der Geruchsbelästigung auf betroffenen Linien
stärker begegnet werden. Da eine Abnahme der Verschmutzung der U-Bahnhöfe derzeit noch nicht zu
beobachten ist, ergibt sich die Notwendigkeit weiterer präventiver Maßnahmen, die in Zusammenarbeit mit
dem Senat geprüft werden.“
In welcher Form wurden die Reinigungskontrollen konkret verstärkt? Wie zeitlich und wie personell?
Wie konkret wird sich dem Thema Geruchsbelästigung auf betroffenen Linien gewidmet? Welche Ansätze
werden hier aktuell verfolgt bzw. was ist für wann geplant?
Welche konkreten weiteren präventiven Maßnahmen werden von der BVG in Zusammenarbeit mit dem Senat
für wann verfolgt?
Antwort zu 4:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die BVG sieht eine Verbesserung auf vielen U-Bahnhöfen gegenüber 2019. Während im
Dezember 2019 noch eine Gesamtbenotung von 2,8 für das Bahnhofsnetz ermittelt wurde,
lag der Wert im Februar dieses Jahres bei 2,6.
Durch die Übernahme der Reinigungsleistung auf den Linien 4 und 6 von der Firma Sasse
sind diese Leistungen gegenüber dem vorherigen Anbieter z. B. deutlich verbessert. Aus
unserer Sicht besteht weiterhin ein verstärkter Handlungsbedarf auf der Linie U8, wobei
auch hier eine Verbesserung der Gesamtsituation durch intensivere Sicherheitsstreifen der
Polizei in Zusammenarbeit mit Sicherheitsmitarbeitern der BVG zu erkennen ist.
Zusätzlich zur normalen Bearbeitung mit Reinigungsmitteln auf den Bahnhöfen der #U8
werden hier an verschiedenen Stellen #Dampfsaugleistungen durchgeführt. Dies beugt
Geruchsbelästigungen vor.
Zur Verstärkung der Kontrollen wurden fünf zusätzliche Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter
eingestellt. Im Zuge dieser Maßnahme wurden die durchschnittlichen Kontrollen je Bahnhof
von 2-3 auf 5-6 im Monat erhöht.
Voraussichtlich im November dieses Jahres werden die Reinigungsleistungen sämtlicher
Bahnhöfe neu ausgeschrieben. In diese Ausschreibung werden neue Konzepte zur
Verbesserung der momentanen Zustände integriert.“
Der Senat begrüßt ausdrücklich die hier aufgeführten Anstrengungen der DB Station&
Service AG sowie der BVG zur Verbesserung der Sauberkeit und des Erscheinungsbildes
der Fern-, S- und U-Bahnhöfe im Land Berlin. Der gemeinsame Dialog sowie daraus
abgeleitete Handlungsempfehlungen sollen auch zukünftig dazu beitragen, die
Aufenthaltsqualität der Bahnhöfe weiter zu verbessern und damit die Attraktivität des #ÖPNV
(Öffentlicher Personennahverkehr) in Berlin zu erhöhen.
4
Frage 5:
Ist der Beantwortung seitens des Senats noch etwas hinzuzufügen?
Antwort zu 5:
Nein.
Berlin, den 09.03.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Straßenverkehr: Bauarbeiten in der Bahnhofstraße in Köpenick – lange Staus, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/treptow-koepenick/article228649353/Bauarbeiten-in-der-Bahnhofstrasse-in-Koepenick-lange-Staus.html

Am Morgen haben Gleis- und Straßenbauarbeiten in Köpenick begonnen. Umleitung ist eingerichtet. Auch Straßenbahnen sind betroffen.

Am Montagmorgen haben auf der #Bahnhofstraße in #Köpenick #Bauarbeiten begonnen, die zu erheblichen Einschränkungen für #Autofahrer, aber auch #Radfahrer und Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs führen – und das für mehrere Monate. Angesetzt sind die Bauarbeiten bis zum 1. Juni. Schon am Montagmorgen, kurz nach Beginn der Bauarbeiten, hatte sich laut Verkehrsinformationszentrale (VIZ) ein Stau auf der Umleitungsstraße gebildet; 40 Minuten mussten Autofahrer anstehen.

Die Bahnhofstraße ist für die Bauarbeiten in Richtung Mahlsdorfer Straße zwischen Friedrichshagener Straße und Seelenbinderstraße gesperrt. In Richtung Lindenstraße steht laut VIZ während der gesamten Bautätigkeit zwischen Seelenbinderstraße und Friedrichshagener Straße nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

Hintergrund der Bauarbeiten ist, dass die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die #Gleise sowie die #Fahrleitungen zwischen Seelenbinderstraße und Lindenstraße erneuern. Gleichzeitig sollen in diesem Bereich #barrierefreie Haltestellen errichtet werden.

Bauarbeiten in Köpenick: Umleitungen für Auto- und Radfahrer
Die Bauarbeiten haben Umleitungen für Auto- und Radfahrer zur Folge, auch die #Straßenbahnen

S-Bahn: Neu zum Fahrplanwechsel: S3-Expresszüge bei der S-Bahn aus VBB

https://www.vbb.de/search/press/neu-zum-fahrplanwechsel-s3-expresszuege-bei-der-s-bahn

Drei Minuten schneller zwischen #Friedrichshagen und #Ostkreuz

Ab dem 16. Dezember 2019 werden auf der Strecke zwischen Friedrichshagen und Ostbahnhof erstmals Express S-Bahnen unterwegs sein. Fahrgäste können mit der neuen #S3-Express rund drei Minuten Fahrzeit einsparen und ihre Anschlüsse schneller erreichen. Das Land Berlin hat die zusätzliche Verkehrsleistung bei der S-Bahn Berlin GmbH bestellt, um den Fahrgästen zusätzliche Plätze auf der stark ausgelasteten S3 anbieten zu können. Weitere #Expresslinien im S-Bahnnetz sind zunächst nicht geplant.

Die neuen #S3-Expresszüge zwischen Friedrichshagen und Ostbahnhof werden zusätzlich zu den S3-Zügen eingesetzt, die weiterhin im 10-Minuten-Takt verkehren. Sie fahren montags bis freitags während der Hauptverkehrszeiten zwischen 6 und 9 Uhr sowie 14 und 19 Uhr alle 20 Minuten und halten nur an den aufkommensstarken Stationen #Friedrichshagen, #Köpenick, #Karlshorst, #Ostkreuz, #Warschauer Straße und #Ostbahnhof.

An den Bahnhöfen #Hirschgarten, #Wuhlheide, #Betriebsbahnhof Rummelsburg und Rummelsburg wird ohne Halt durchgefahren. Auf diesen Stationen bleibt das bisherige Angebot im 10-Minuten-Takt unverändert bestehen. Die dort ein- und aussteigenden Fahrgäste profitieren jedoch von der Entlastung der übrigen Züge durch die Expresszüge. Insgesamt wird mit neun Zügen pro Stunde und Richtung der Takt auf diesem Abschnitt der Linie S3 erhöht und mehr Platz für die Fahrgäste geschaffen. Fahrgäste im Expresszug sind zudem schneller unterwegs: Während die S3 von Friedrichshagen nach Ostkreuz 17 Minuten fährt, braucht die Express-S-Bahn nur 14 Minuten. Die Fahrzeit zwischen Köpenick und Ostkreuz verringert sich um drei auf zehn Minuten. Der Fahrplan am Nachmittag ist zu den Fahrzeiten am Morgen um 10 Minuten versetzt, weil die Expresszüge jeweils in der stärker genutzten Fahrtrichtung vor den von/nach Spandau durchfahrenden Zügen verkehren, um diese zu entlasten.

Vor allem für Fahrgäste, die in Ostkreuz oder Warschauer Straße umsteigen, bietet die S3-Express eine gute Alternative zu den übrigen S3-Zügen: Am Ostkreuz werden Ringbahn, Regionalverkehr und die S-Bahn-Linien Richtung Lichtenberg und Schöneweide erreicht, an der Warschauer Straße die U-Bahn-Linien U1 und U3 in Richtung Kreuzberg sowie die Straßenbahnlinien M10 und M13 in Richtung Friedrichshain und Prenzlauer Berg.

So erkennen Fahrgäste die S3 Express

  • am Zusatz „Express“ in der Frontanzeige des Zuges
  • am Laufband auf den Zugzielanzeigern am Bahnsteig, das den Hinweis „S3-Express“ und auch den nächsten Halt anzeigt
  • an den Einfahrtsansagen auf den Bahnsteigen, z.B.: „Eingefahrener Zug auf Gleis 4 S3 nach Ostbahnhof über Köpenick, Ostkreuz“ + Zusatzansage: „S3-Express hält nicht in Hirschgarten, nächster Halt Köpenick“.
  • am nachgestellten Zusatz (e) hinter der Abfahrtszeit auf den Fahrplanaushängen auf den Bahnsteigen (Fußnote: „(e) Express – hält nicht überall“)

Tarif: Kurzstrecke oder nicht?

Fahrausweise des Kurzstreckentarifs Berlin gelten für eine Fahrt bis zu drei Stationen bei der S-Bahn bzw. U-Bahn. Analog zu den Regeln bei den Expressbussen werden auch für die S-Bahn-Expresszüge alle Haltestellen im Fahrplan mitgezählt – auch die, an denen diese planmäßig nicht halten.

Straßenverkehr + Regionalverkehr: Pendler Achtung Stau: Berliner Stadtrand fühlt sich abgehängt, aus MOZ

https://www.moz.de/nachrichten/berlin/artikel-ansicht/dg/0/1/1767656/

Die Anwohner am Stadtrand und im Umland sind genervt. Auf dem Weg zur Arbeit stehen sie häufig stundenlang im Stau. Der Verband Deutscher #Grundstücksnutzer (#VDGN) hat detaillierte Lösungsvorschläge ausgearbeitet. Hier ein Teil der Forderungen und der derzeitige Stand:
In Verlängerung der #TVO

Schon seit 2008 wird über die Verlängerung Tangentiale Verbindung Ost (TVO) zwischen #Marzahn-Hellersdorf und #Köpenick diskutiert. Das Großprojekt zur Entlastung des Südostens Berlins und zur Bewältigung der Verkehrsströme zum neuen #Flughafen #BER müsse jetzt ohne weitere Verzögerungen realisiert werden, fordert der Verband.

„Die TVO hat auch bei uns hohe Priorität“, sagt dazu Jan Thomsen, Sprecher der Berliner Senatsverkehrsverwaltung. Leider sei Anfang des Jahres die Bahn als Planerin für die nötigen #Eisenbahnbrücken vertragswidrig ausgestiegen. Nun müsse die #Tiefbau-Bauabteilung im eigenen Haus übernehmen. Der Beginn des #Planfeststellungsverfahrens verschiebe sich so um rund 1,5 Jahre auf voraussichtlich Ende …

Straßenverkehr: Salvador-Allende-Brücke fünf Wochen früher wieder frei aus BZ Berlin

https://www.bz-berlin.de/berlin/treptow-koepenick/salvador-allende-bruecke-fuenf-wochen-frueher-wieder-frei

Berlin kann #Brücke! Die #Sanierung der wichtigen #Salvador-Allende-Brücke in #Köpenick wurde deutlich schneller fertig, als geplant.

Freie Fahrt auf der Salvador-Allende-Brücke! Fünf Wochen früher als geplant, können auch Autos wieder die wichtige Spreequerung in Köpenick nutzen. Einspurig und mit gedrosseltem Tempo!

„Das ist wunderbar“, sagte Verkehrssenatorin Regine Günther (56, Grüne). Die Brücke ist ein tragischer Fall: Sie war noch keine 30 Jahre alt, als Betonkrebs sie befiel. Materialien reagierten miteinander, quollen auf, sorgten für …