Die Deutsche Bahn spricht von einer „#Rekordinvestition“. In Berlin und Brandenburg werden in diesem Jahr 250 Kilometer Gleise, 130 Weichen, 26 Brücken und 50 Stationen „angepackt“, wie Infrastruktur-Chef Ronald #Pofalla am Freitag sagte. „Wir #investieren so viel wie noch nie und erhöhen das Tempo für die #Sanierung und mehr #Kapazität im #Schienennetz.“
Bundesweit steckt der Staatskonzern 12,7 Milliarden Euro in die Eisenbahninfrastruktur, 500 Millionen mehr als 2020. In die Region Berlin-Brandenburg fließen 1,18 Milliarden Euro. Für die Fahrgäste heißt das: Längere Fahrzeiten, Umsteigen oder #Busersatzverkehr.
Wie die Deutsche Bahn am Freitag mitteilte, wurden nur für die Region 220 Ingenieure und Ingenieurinnen eingestellt. Zuletzt war kritisiert worden, dass die Bahn aus Mangel an Planern Projekte verschieben muss. So wird die neue Strecke zwischen #Nordring und Hauptbahnhof erst 2022 fertig – die letzte von mehreren Verschiebungen. Auch die Wiedereröffnung der #Niederbarnimer Eisenbahn …
Frage 1: In welchen Gebieten bzw. welche Verbindungen sollen/sollten durch den #BerlKönig BC bedient werden? Antwort zu 1: Die BVG teilt hierzu mit: „Ursprüngliche Überlegungen sahen folgende Strecken vor: • U #Rudow <> #Schulzendorf (Landkreis Dahme-Spreewald – LDS) • U #Alt-Tegel <> #Leegebruch (Landkreis Oberhavel – OHV) • U #Hönow <> #Altlandsberg (Landkreis Märkisch-Oderland – MOL) • S+U #Rathaus Spandau <> #Schönwalde (Landkreis Havelland – HVL)“ Frage 2: In welchen Gebieten von 1. läuft das Projekt BerlKönig BC zur Zeit noch bzw. in welchen Zeiträumen war der BerlKönig BC in den einzelnen Gebieten im Einsatz? 2 Antwort zu 2: Die BVG teilt hierzu mit: „Seit Augst 2019 wird die Verbindung U Rudow <> Schulzendorf (und Waltersdorf) bedient. Möglicher Start- oder Zielpunkt der Fahrten nach/von Schulzendorf/ #Waltersdorf ist wahlweise der U-Bahnhof Rudow, der S-Bahnhof #Flughafen Berlin-Brandenburg (#BER) Terminal 5 oder der S-Bahnhof #Eichwalde. Zwischen Mai 2020 und Dezember 2020 war der BerlKönig BC zwischen U Alt-Tegel/ S Schulzendorf/S Heiligensee und Berlin-Heiligensee im Einsatz.“ Frage 3: Wie ist der BerlKönig BC in den einzelnen Gebieten bei den potenziellen Kund*innen beworben worden? Antwort zu 3: Die BVG teilt hierzu mit: „In beiden Gebieten wurden die potenziellen Fahrgäste über je zwei Postsendungen auf das Angebot hingewiesen. Die Kommunalverwaltungen wurden in die Planungen und Informationen einbezogen. Außerdem wurden nach BVG-Presseerklärungen in regionalen Zeitungen Presseberichte veröffentlicht und Werbeanzeigen geschaltet. Darüber hinaus wurden mehrere Informationsveranstaltungen vor Ort durchgeführt. Ausführlich informieren wir unter www.bvg.de/BerlKoenigBC.“ Frage 4: Wie viele Fahrgäste sind in den einzelnen Gebieten am Tag/Woche/Monat befördert worden? Antwort zu 4: Die BVG teilt hierzu mit: „Aufgrund der aktuellen Pandemielage ist die Nachfrage stark schwankend. Zwischen U Rudow und Schulzendorf werden monatlich bis ca. 400 Fahrgäste befördert (Betriebszeiten Mo-Fr 5:00 bis 9:00 Uhr und 15:00 bis 20:30 Uhr). Zwischen U Alt-Tegel und Berlin-Heiligensee nutzten monatlich bis ca. 200 Fahrgäste das Angebot (Betriebszeiten Mo-Fr 5:30 bis 21:00 Uhr).“ Frage 5: Welche Personengruppen haben den BerlKönig BC genutzt? Gab es eine Gruppe die ihn im Besonderen genutzt hat? Antwort zu 5: Die BVG teilt hierzu mit: „Der BerlKönigBC ist in erster Linie ein Angebot für Berufspendler aus schienenfernen Gebieten am Berliner Stadtrand, die den ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr) in ihrem Wohngebiet bisher nicht nutzen konnten oder nicht nutzen wollten, weil die Wege zur nächsten Haltestelle zu weit sind oder die Taktdichte zu niedrig ist. Mit dem BerlKönig BC 3 wird die Lücke zwischen schlecht vom ÖV erschlossenen Gebieten zum dichten Stadtverkehrsangebot geschlossen, indem individuell zeitlich passende Fahrten zwischen Haustür(nähe) und dem nächsten #Schnellbahnhof mit hoher #Taktdichte angeboten werden.“ Frage 6: Wer hat den BerlKönig BC betrieben? Auf welchem Wege ist die Zusammenarbeit entstanden? Antwort zu 6: Die BVG teilt hierzu mit: „Der BerlKönig BC wird durch die BVG betrieben. Die eigentliche Fahrdienstleistung mit barrierefreien Kleinbussen wird durch Subunternehmer im Auftrag der BVG auf Grundlage langfristiger Verträge erbracht. Frage 7: Welche grundsätzlichen Erkenntnisse hat die BVG aus diesen Projekten BerlKönig BC gewonnen? Ist dieses Konzept für die Verstetigung solcher Verkehre tragfähig oder welche Veränderungen sollte in ein künftiges Konzept für solche Zubringerdienste einfließen? Antwort zu 7: Die BVG teilt hierzu mit: „Da das Projekt in Schulzendorf noch läuft, gibt es noch keine abschließenden Erkenntnisse. Dazu kommt, dass die Gewinnung grundsätzlicher Erkenntnisse durch die Pandemie erschwert wird. Dies betrifft besonders die Auswertung des Projekts in Heiligensee, welches ausschließlich im Corona-Jahr 2020 lief.“ Frage 8: Welcher Kostendeckungsgrad ist beim BerlKönig BC erreicht worden? In wieweit unterscheidet er sich vom Kostendeckungsgrad des Betriebs der BVG allgemein? Antwort zu 8: Die BVG teilt hierzu mit: „Das Projekt wird vom BMVI (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) im Rahmen des Förderprogramms „Digitalisierung kommunaler Verkehrsunternehmen“ des Sofortprogramms „Saubere Luft“ zu 50 Prozent (Projektlaufzeit bis 31.8.2021) gefördert und wurde daher noch nicht endabgerechnet. Allerdings liegen die Kosten je Fahrgast bei Kleinbussen aufgrund der geringeren Fahrgastzahl naturgemäß höher als bei größeren Fahrzeugen mit gleicher prozentualer Auslastung.“ 4 Frage 9: Sind künftig ähnliche Verkehre geplant? Wenn ja, wo, wann und wie? Antwort zu 9: Im Hinblick auf das spezifische #Bedienkonzept des BerKönig BC mit dem Fokus einer Anbindung des Umlandes an #Schienenverkehrsangebote in Berlin sind die Überlegungen noch nicht abgeschlossen. Soweit es um die Erprobung von #on-demand Verkehren innerhalb Berlins geht, beabsichtigt das Land Berlin ein solches Angebot, den Rufbus 2.0, bei der BVG zu bestellen (siehe Antwort auf die Schriftliche Anfrage 18/25899). Die Erkenntnisse aus dem Projekt BerlKönig BC fließen in diesen Abstimmungsprozess ein. Deutlich geworden ist, dass die Kundengewinnung für solche Angebote auch bei einer preislich attraktiven tariflichen Einbindung in den ÖPNV-Tarif durchaus anspruchsvoll ist, was sich auch auf den Zuschussbedarf für solche Angebote auswirkt. Berlin, den 09.03.2021 In Vertretung Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Die vier Gemeinden machen geltend, dass die Genehmigung für den Ausbau des BER nur im Ganzen und nicht in Teilschritten erteilt werden dürfe. Hintergrund ist der sogenannte Masterplan, mit dem die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (#FBB) die Kapazität des BER bis zum Jahr 2040 auf 58 Millionen Passagiere fast verdoppeln will. Als erster Schritt soll zunächst ein zweites #Terminal für die #Billig-Flieger entstehen.
Die Umlandgemeinden hatten ihre Klage bereits im Juli angekündigt. Der Bürgermeister von Blankenfelde-Mahlow, Ortwin Baier (SPD), hatte damals darauf hingewiesen, dass bei einer Erweiterung das Planungsrecht samt ergänzendem Planfeststellungsverfahren und die geltenden Rechtsnormen in Brandenburg eingehalten werden müssten. Experten sind sich einig, dass ein zusätzliches Planungsverfahren die Ausbaupläne für den BER um …
In #Cottbus wird der großangelegte #Umbau des Bahnhofs fortgesetzt. In Brandenburg an der Havel werden zwei neue #barrierefreie#Bushaltestellen errichtet und im uckermärkischen #Tantow wird ein neuer #Park and Ride Parkplatz gebaut. Die Liste der Vorhaben für Investitionen im Öffentlichen Personennahverkehr in diesem Jahr umfasst 80 Projekte.
Dafür stellt das Land 26 Millionen Euro aus dem laufenden Haushalt zur Verfügung. Weitere 10 Millionen Euro können aus dem Nachtragshaushalt eingesetzt werden, wenn der Landtag dem Entwurf zustimmt.
Verkehrsministerin Kathrin #Schneider: „Mit der ÖPNV-Förderung setzen wir die Ziele der Mobilitätsstrategie um. Die Projekte beziehen sich auf alle Bereiche des SPNV, von der Schieneninfrastruktur über die Bahnhöfe bis zu barrierefreien Bushaltestellen. Davon profitieren viele Orte besonders auch in den ländlichen Regionen. Mit dem Nachtragshaushalt sichern wir die Finanzierung der Vereinbarung i 2030 im Jahr 2018. Der kürzlich vorgelegte Eckwertebeschluss für den Haushalt der kommenden beiden Jahre stellt klar, dass die Finanzierung auch in den folgenden Jahren abgesichert ist. So tragen wir Entwicklung ins ganze Land und setzen gleichzeitig die Ziele Landesentwicklungsplans und der Strategie Stadtentwicklung und Wohnen um.“
Nora #Görke, Bürgermeisterin Stadt Kyritz: „Ich freue mich sehr über die geplanten Investitionen in die Bahninfrastruktur von Kyritz. Die Bevölkerungszahlen der Stadt haben sich – entgegen aller Demografieprognosen – in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Mit einem ebenerdigen Übergang vom Bahnhof Kyritz zum Stadtteil Kyritz-West und durch einen neuen, zusätzlichen Bahnhaltepunkt „Am Bürgerpark“ möchten wir die Qualität des öffentlichen Nahverkehrs verbessern und so auch die Attraktivität von Kyritz als Wohn- und Arbeitsort weiter steigern. Am Bürgerpark sind wir als Stadt bereits in Vorleistung gegangen: Wir haben einen modernen Bushaltepunkt geschaffen inklusive 160 Pkw-Stellplätzen und Radabstellmöglichkeiten. Ziel ist, die Umsteigeverbindungen zwischen Bus und Bahn und die Erreichbarkeit der nördlich der Altstadt gelegenen Schulen, Ämter und Kultureinrichtungen sowie des Klinikums zu optimieren. Wir hoffen daher auf schnellstmögliche Umsetzung der Maßnahmen.
Dr. Ralf #Böhme, Vorstand Deutsche Eisenbahn Service AG: „Wir freuen uns sehr, dass das Land Brandenburg mit dieser Schwerpunktsetzung für die Prignitz ein eindeutiges politisches Signal für die Sicherung der öffentlichen Mobilität auf der Schiene auch im ländlichen Raum sendet. Damit sehen wir uns bestätigt in unserem jahrelangen Engagement in der Prignitz für den Erhalt des Schienenverkehrs und der Schieneninfrastruktur als wichtige verkehrsregional- und strukturpolitische Komponente für die Stabilisierung und Entwicklung der Nordwest-Region unseres Landes.“
Einen regionalen Schwerpunkt im Förderprogramm für Investitionen in den ÖPNV bildet in diesem und im kommenden Jahr die #Prignitz. Die #RegioInfra GmbH als Tochter der Deutschen Eisenbahn Service AG will 16 Sanierungsprojekte entlang ihrer Bahnstrecken umsetzen. Allein in Kyritz sind die Sanierung der Schieneninfrastruktur im Bahnhof des Bahnhofs und die Errichtung der neuen Station Kyritz-Nord geplant. Die beiden Projekte werden in Kooperation mit dem Landkreis und der Stadt umgesetzt. Außerdem will das Bahnunternehmen neben der Schieneninfrastruktur in den Bahnhöfen auch die Bahnhofssanierungen in #Falkenhagen, #Meyenburg, und #Blumenthal vornehmen. Geplant ist auch die Erneuerung von Bahnübergängen und von sicherungstechnischen Anlagen.
Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung
Nr.
Vorhaben
Kreis
Antragsteller
geplanterRealisierungs-zeitraum
begonnene Vorhaben
1
#Cottbus, Umbau des Verkehrsknotens Hauptbahnhof Cottbus (Ostseite)
CB
Stadt Cottbus
2015 – 2018
2
Grundhafte Erneuerung der #Kalkgrabenbrücke im Zuge der K 6420
MOL
Schöneiche/Rüdersdorf Straßenbahn
2017 – 2018
3
Strausberg, Ausbau Bahnhofsumfeld am S- Bahnhof #Strausberg Stadt
#Wittstock (Dosse), Verbesserung der Betriebsqualität des SPNV im Bhf. Wittstock (Dosse) durch Schaffung gleichzeitiger Einfahrten und Aufbau eines Vorsignalwiederholers
#Eichwalde. Die wichtigste Grundlage für den Bau von #barrierefreien#Zugängen am #S-Bahnhof Eichwalde ist gelegt. Die Gemeindevertreter genehmigten den von der Gemeindeverwaltung mit der Deutschen Bahn ausgehandelten #Realisierungs- und #Finanzierungsvertrag. Damit gaben sie grünes Licht für den Bau von zwei Rampen, die Sanierung des Tunnels und den Einbau von einem Fahrstuhl zum Bahnsteig ab Herbst 2017.
Die Abgeordneten beleuchteten letztmals die Verhandlungsergebnisse der Verwaltung unter Bürgermeister Bernd Speer (parteilos) zur Kostensplittung des Vorhabens zwischen den Bauherren Deutsche Bahn, Gemeinde und Land Brandenburg. Bürgermeister Speer wird nun beauftragt, nach der noch ausstehenden Genehmigung der Haushaltssatzung 2016 den Vertrag zu unterzeichnen.
Nach mehreren Verhandlungsrunden stehen damit die Vertragsmodalitäten fest. Die Neubauten der Ost-Rampe werden in das Anlagevermögen der DB Netz AG und die der West-Rampe in das der DB Station & Service übergehen. Die Plangenehmigung durch das Eisenbahnbundesamt wird im Juni erwartet. Der Plan sieht einen Baubeginn für Oktober 2017 und die Inbetriebnahme der Anlagen im September 2019 vor. Als Vertragspartner muss die Gemeinde Eichwalde Baukosten in Höhe von reichlich einer Million Euro für deren Bau tragen. Diese Kosten sollen aus dem Budget „Gemeindestraßen“ für die Jahre bis 2019 aufgebracht werden.
http://www.maz-online.de/Lokales/Dahme-Spreewald/Streit-um-Eichwalder-Bahnhof Auf die Deutsche Bahn ist #Eichwaldes Bürgermeister Bernd Speer (parteilos) gerade nicht sonderlich gut zu sprechen – und zwar nicht wegen des Streiks in der vergangenen Woche. Vielmehr liegt es daran, dass die Deutsche Bahn die Gespräche über den Bau eines #Aufzugs oder die Errichtung einer #Rampe am #Bahnhof#Eichwalde abgebrochen hat.
Eichwalde. „In diesem Jahr gab es noch keinen Kontakt“, sagt der Bürgermeister, der das Verhalten der Bahn nicht verstehen kann. „Die Gespräche über einen Ausbau wurden vor vier Jahren intensiviert“, sagt Speer. Eigentlich, so die Einigung zwischen Bahn und Verwaltung, sollten die Bauarbeiten im kommenden Jahr beginnen und so den müßigen Gang zum Bahnsteig erleichtern. Daraus wird wohl vor-erst nichts. „Ich habe die Bahn als nicht zuverlässig erlebt“, beklagt sich der Bürgermeister über die eingestellten Gespräche. Jedoch hat er die Hoffnung auf eine baldige Lösung nicht aufgegeben. „Wir stehen immer in enger Abstimmung mit dem …
Ab 2. Februar 2002 werden nach der erfolgten Freigabe der Brücke über den #Stichkanal in #Wildau#Veränderungen im #Buslinienverkehr wirksam. Die
Verbesserungen wirken sich aus auf den gesamten Raum westlich der S-Bahnlinie #Eichwalde – #Königs Wusterhausen. Insbesondere werden die Siedlungen
“#Mühlenschlag” in #Schulzendorf, “#Röthegrund” in #Wildau und “#Königspark” in Königs
Wusterhausen besser durch öffentliche Verkehrsmittel erschlossen.
Dies entspricht den Wünschen der Bewohner, die an die Gemeindeverwaltungen
sowie die Regionale #Verkehrsgesellschaft#Dahme-Spreewald mbH heran getragen
und in einer von der Verkehrsverbund Berlin Brandenburg GmbH durchgeführten
Haushaltsbefragung bestätigt wurden. Wesentlich ist das #vertaktete Angebot sowie
die günstigen #Umstiegsmöglichkeiten zur S-Bahn an den Bahnhöfen Eichwalde, #Zeuthen und Wildau und der #Regionalbahnanschluss in Königs Wusterhausen.
Die neuen Buslinien sind mit dem #VBB-Fahrausweis, auch bereits vorhandenen
Monats- oder #Jahreskarten nutzbar. Fahrgäste müssen also keinen neuen
Fahrschein lösen und können mit dem VBB-Fahrausweis auch in die S-Bahn und
andere Verkehrsmittel umsteigen. Selbstverständlich ist das komplette VBBFahrausweissortiment
auch beim Busfahrer erhältlich.
Im Einzelnen ergeben sich in den Gemeinden die folgenden Veränderungen:
Waltersdorf
Die Linie 738 verkehrt zukünftig vom Bahnhof Flughafen Berlin-Schönefeld über
Waltersdorf und Schulzendorf zum S-Bahnhof Eichwalde. Betriebsbeginn ist Montag
bis Freitag 6:00 Uhr und an Samstagen 7:45 Uhr, Betriebsschluss 20:00 Uhr bzw.
17:30 Uhr.
Die Bedienung erfolgt in den Vormittagsstunden im 2-Stunden-Takt und zeitlich
versetzt zu den Fahrten der Linie 263. Ab ca. 12:00 Uhr wird der Streckenabschnitt
zwischen Waltersdorf und S-Bahnhof Eichwalde im annähernden Stundentakt
befahren, geringfügige Abweichungen ergeben sich aus den Bedingungen des
Schülerverkehrs.
Ab 16:00 Uhr und an Samstagen während der gesamten Betriebszeit verkehrt die
Linie ausschließlich zwischen Waltersdorf und Eichwalde, es besteht in der Regel in
Waltersdorf Anschluss zur Linie 263 von und nach Berlin-Grünau.
Darüber hinaus erhält die Siedlung Waltersdorf erstmals eine öffentliche
Verkehrsanbindung über die nahegelegene Waldstr. in Schulzendorf.
Schulzendorf
Das Angebot besteht aus 3 Buslinien, die schnelle Verbindungen der verschiedenen
Siedlungsräume zu den nächstgelegenen S-Bahnhöfen ermöglichen.
Die Linie #731 verbindet im Berufsverkehr die S-Bahnhöfe Eichwalde und Zeuthen.
Morgens erfolgen von Zeuthen kommend zwei Fahrten im Abstand von 40 min über
Miersdorfer Str. – Ernst-Thälmann-Str. durch die Siedlung Eichberg zum S-Bahnhof
Eichwalde. Nachmittags wird im 60-min-Takt vom S-Bahnhof Eichwalde zunächst
durch die Siedlung Eichberg, dann über Rosa-Luxemburg-, Hans-Sachs-, Walter-
Rathenau-, Freiligath-, Ernst-Thälmann-, Miersdorfer-, Otto-Krien- und Brückenstr.
zum S-Bahnhof Zeuthen gefahren. Die Rückfahrt erfolgt ab Otto-Krien-Str. über
Herwegh-, Illgen- und Walter-Rathenau-Str. direkt zum S-Bahnhof Eichwalde.
Die Linie #738 fährt von Waltersdorf kommend über Alt-Schulzendorf, Miersdorfer-,
Otto-Krien-, Herwegh-, Illgen-, Walter-Rathenau-, Hans-Sachs- und Rosa-
Luxemburg-Str. zum S-Bahnhof Eichwalde. Außerhalb des Berufsverkehrs
übernimmt sie zusätzlich die Bedienung der Siedlung Eichberg. Diese Linie verkehrt
werktags zwischen 6:00 Uhr und 20:00 Uhr, vormittags im 2-, nachmittags und
samstags zwischen 8:00 Uhr und 17:30 Uhr im Stundentakt.
Der südliche Gemeindeteil wird von der Linie #740, die von Königs Wusterhausen
über Wildau und Miersdorf kommend die Miersdorfer-, Otto-Krien-, Herwegh- und
Brückenstr. befährt und weiter zum S-Bahnhof Zeuthen führt, erschlossen. Diese Linie
verkehrt hier ebenfalls stündlich und wird im morgendlichen Berufsverkehr mit
Fahrten zum S-Bahnhof Eichwalde verdichtet.
Neue Haltestellen entstehen für die Linien 731 und 738 in der Walter-Rathenau-Str./
Ecke Illgenstr. und Ecke Richard-Wagner-Str., in der Hans-Sachs-Str./ Rosa-
Luxemburg-Str., in der Karl-Liebknecht-Str./ Ernst-Thälmann-Str. und Ecke Karl-
Marx-Str., in der Waldstr./ Ecke Eichenallee, in der Paarmannstr./ Ecke Lindenstr.
und Ecke August-Bebel-Str., in der Rudolf-Breitscheid-Str./ Ecke Puschkinstr. und
gegenüber der vorhandenen Haltestelle am Aldi-Markt. Aufgehoben bzw. an die
neuen Standorte verlegt werden die jetzigen Haltestellen Karl-Marx-Str., Puschkinstr.,
Luxemburg/ Wagnerstr., Luxemburg/ Illgenstr., Otto-Krien-Str. und Leipziger
Platz. Die Linie 740 erhält in Schulzendorf eine zusätzliche Haltestelle in der Brücken-/
Ecke Herweghstr.
Zeuthen
Die Linienführung konzentriert sich auf den Ortsteil Miersdorf, die an Wildau
angrenzenden sowie die unmittelbar westlich des S-Bahnhofes gelegenen Bereiche.
Die Linie 740 fährt aus Königs Wusterhausen über das A10-Center und Wildau
kommend über Fontaneallee, Westkorso, Str. der Freiheit, Dorf-, Schulzendorfer-,
Miersdorfer-, Otto-Krien-, Brückenstr., Waldpromenade, Forstallee und Miersdorfer
Chaussee direkt zum S-Bahnhof Zeuthen. Die Rückfahrt führt über Friesen-,
Wilhelmshavener Straße, Birkenallee, Park-, Brücken-, Otto-Krien-, Miersdorfer-,
Schulzendorfer und Hoherlehmer Str. nach Wildau, dort über Röthegrund, SBahnhof,
A10-Center weiter nach Königs Wusterhausen. Die Bedienung erfolgt
stündlich, im Frühberufsverkehr verkehren zusätzliche Fahrten zum S-Bahnhof
Eichwalde, die Betriebszeit ist werktags von 5:30 Uhr bis 21:00 Uhr, samstags von
8:00 Uhr bis 16.30 Uhr.
Die vom S-Bahnhof Zeuthen zum S-Bahnhof Eichwalde verkehrende Linie 731
ergänzt das Angebot der Linie 740 zwischen S-Bahnhof Zeuthen und Schulzendorf,
Brückenstraße im Spätberufsverkehr zwischen 16:00 Uhr und 20:00 Uhr zu einem
20-/40-Minuten-Takt.
Neue Haltestellen werden eingerichtet in der Fontaneallee/ Ecke Fährstr., in der Str.
der Freiheit/ Ecke Große Zeuthener Allee, in der Waldpromenade, der Forst-/ Ecke
Birkenallee, in der Friesenstr. unmittelbar am Ausgang des S-Bahnhofes, am Hei-debergplatz, in der Birkenallee/ Ecke Parkstr., in der Parkstr. gegenüber der vorhandenen
Haltestelle und in der Hoherlehmer Str.. Aufgehoben bzw. an die neuen
Standorte verlegt werden die jetzigen Haltestellen Miersdorfer Chaussee, Fasanen-,
Parkstr. und Sparkasse. In Fahrtrichtung Königs Wusterhausen entfallen die Haltestellen
Miersdorf Kirche, Friedhof und Seniorenstift.
Wildau
Die bestehende (Orts-)Linie 740 wird an beiden Endpunkten verlängert, die Linie
738 verkehrt hier nicht mehr. Die neue Buslinie 740 beginnt am Bahnhof Königs
Wusterhausen und fährt über den Königspark, das A10-Center und Hoherlehme wie
gewohnt zum S-Bahnhof Wildau. Weiter führt sie im Verlauf der bisherigen Linie 738
über Fontaneallee, Westkorso, Str. der Freiheit, Dorf-, Schulzendorfer-, und
Miersdorfer Str. bis zum Gemeindeamt Schulzendorf und nun über Herwegh-, Brückenstr.,
Waldpromenade, Forstallee und Miersdorfer Chaussee direkt zum SBahnhof
Zeuthen. Der Streckenabschnitt Wildau, Ehrenmal – Miersdorf, Mühle wird
nur in dieser Richtung befahren. Die Rückfahrt erfolgt ab Mierdorf, Mühle über
Hoherlehmer Str., Blumenkorso, Wildbahn, Birkenallee und Schranke
Freiheitsstraße weiter in Richtung S-Bahnhof Wildau auf der bekannten
Linienführung.
Diese Linie verkehrt Montag bis Freitag von 5:00 Uhr bis 22:00 Uhr, an Samstagen
von 7:00 Uhr bis 17:00 Uhr jeweils im Stundentakt. Abschnittsweise erfolgt im
Berufsverkehr eine Verdichtung auf einen 20-minütigen Fahrabstand: morgens ab
A10-Center über S-Bahnhof Wildau bis Zeuthen Miersdorf mit Weiterfahrt zu den SBahnhöfen
Eichwalde oder Zeuthen von 5:00 Uhr bis 6:30 Uhr, anschließend 40-
Minuten-Takt bis 8:30 Uhr, nachmittags zwischen 16:30 Uhr und 21:30 Uhr im
Ringverkehr S-Bahnhof zwischen Wildau, Hoherlehme, Röthegrund und S-Bahnhof
Wildau.
Neu eingerichtet werden die Haltestellen Wiesenring, Im Röthe-grund und
Hahnenbalz im Verlauf der Wildbahn, die Haltestelle Birkenallee an der Ecke
Freiheitsstr., Friedrich-Engels-Str. in Höhe des „Schwungrades“ und Volkshaus an
der Gemeindeverwaltung. Aufgehoben werden in Fahrtrichtung Königs
Wusterhausen die Haltestellen Westkorso und Ehrenmal (ehemals Rathaus). Die
Haltestelle Dorfaue wird zukünftig in beiden Richtungen bedient.
In der Stadt Königs Wusterhausen betreffen die Veränderungen vorrangig die
Erschließung des Wohn- und Gewerbegebietes Königspark. Die hier verkehrende
Linie 743 wird zukünftig als Linie 740 vom Bahnhof Königs Wusterhausen zum A10-
Center und von dort weiter über den S-Bahnhof Wildau zum S-Bahnhof Zeuthen
fahren. Damit entsteht eine alternative Verbindung zur S-Bahn am Bahnhof Wildau.
Werktags verkehrt die Linie zwischen 5:00 Uhr und 21:30 Uhr, an Samstagen von
7:30 Uhr bis 17:30 Uhr jeweils im Stundentakt. Im morgendlichen Berufsverkehr
wird die Fahrtenfolge in Richtung Wildau auf einen 20-Minuten-Abstand verdichtet.
Auf dem Abschnitt Königspark – Bahnhof Königs Wusterhausen werden in den
Nachmittags- und Abendstunden unter der Liniennummer 743 zusätzliche Fahrten
angeboten, die die Linie 740 zu einem 30-Minuten-Takt ergänzen. Eine neue
Haltestelle wird am Schloßplatz eingerichtet.