Die #Gewerkschaft Deutscher #Lokomotivführer (#GDL) hat gestern einen 35-stündigen #Streik bei der Deutschen Bahn für die zweite Wochenhälfte angekündigt. Nach diesem Streik will sie erneut streiken, aber dann mit sogenannten #Wellen-Streiks, die die GDL wie folgt definiert:
– Kurzfristige Streiks ohne #Vorabinformation mit einer Frist von zuletzt mindestens 48 Stunden – Offensichtlich keine Ankündigung der #Dauer der Streiks
Der Knoten im #Tarifstreit zwischen Lokführern und #Deutscher Bahn hat sich gelockert: Beide Seiten sprechen wieder miteinander – mit positiven Folgen für die Passagiere. Die Züge #rollen#früher als geplant wieder an, die #S-Bahn erst mal im #20-Minuten-Takt.
In Berlin sind am Mittwoch die #Tarifverhandlungen zwischen Berliner Verkehrsbetrieben (#BVG) und #Verdi gestartet. Arbeitgeberin und Gewerkschaft sprechen dabei über einen neuen #Manteltarifvertrag für rund 16.000 Beschäftigte. Im Unterschied zu dem aktuellen #Tarifstreit zwischen Deutscher Bahn und der Lokführergewerkschaft #GDL geht es in Berlin allerdings nicht um das #Gehalt oder die #Arbeitszeit, sondern vielmehr um grundlegende #Arbeitsbedingungen und -regelungen. Verdi hat sich das Ziel gesetzt, eine #Entlastung der Mitarbeitenden der BVG und der #Tochtergesellschaft Berlin #Transport zu erreichen.
Die #GDL hat kurzfristig einen flächendeckenden #Streik im #Personenverkehr von Mittwoch, 10. Januar, 2 Uhr bis Freitag, 12. Januar, 18 Uhr angekündigt. Die #Arbeitsniederlegung bei DB Cargo beginnt bereits am 9. Januar, ab 18 Uhr. Der erneute Streik wird sich wieder massiv auf den gesamten deutschen #Bahnbetrieb auswirken.
Heute Abend, am 7. Dezember 2023, beginnt der 24stündige #Warnstreik der #GDL. Damit wird wieder fast der gesamte Personen- und #Güterverkehr in Deutschland zum Erliegen kommen. In manchen Regionen hat der Streik schon begonnen. Die ersten Züge fallen mit der Begründung „Streik“ jetzt, 10 Stunden vorher, aus. Auch am 9. Dezember 2023 wird es noch viele Stunden dauern, bis sich der Verkehr wieder normalisiert hat.
Die Berechtigung zum Streik als Maßnahme in einer #Tarifauseinandersetzung wird weiterhin vom #DBV überhaupt nicht infrage gestellt. Das #Streikrecht ist im #Grundgesetz festgeschrieben und es steht den Arbeitnehmern zu.
Die Streiks der #GDL haben auch auf die S-Bahn Berlin Auswirkungen.
Doch wie wird eigentlich bei der S-Bahn entschieden, welche Linien und Züge noch verkehren und wie agiert ein so großes #Verkehrsunternehmen vor und in der Ausnahmesituation eines Streiks im Hinblick auf Angebot und Information?
Tobias #Mertens ist Chef der #Leitstelle#Plus der #S-Bahn Berlin in #Schöneweide und hat in den Tagen eines Streiks eine besondere Verantwortung. Er und seine pro Schicht zehn Mitarbeiter:innen setzen alles daran, mit dem zur Verfügung stehenden, nicht streikenden Personal einen Fahrplan auf die Schiene zu bringen, der trotz schwieriger Voraussetzungen das beste #Angebotsergebnis für die Kund:innen ermöglicht.
Fahrgäste müssen sich ab Januar auf Streiks im Berliner und Brandenburger #Nahverkehreinstellen. Neben den bereits laufenden Verhandlungen der #Lokführergewerkschaft#GDL mit der Deutschen Bahn beginnen dann die Tarifgespräche zwischen #Verdi und den Berliner Verkehrsbetrieben (#BVG) sowie den Nahverkehrsunternehmen in #Brandenburg.
#Lohnerhöhung von 3,3 Prozent in zwei Stufen, #Corona-Prämie und #Laufzeit von 32 Monaten • Seiler: „Lösung hält Bahn auf Kurs, wird Corona-Schäden gerecht und drückt Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden aus“ • DB bedankt sich bei Ministerpräsidenten Weil und Günther für #Vermittlung
Gute Botschaft für #Bahnkunden und #DB-Beschäftigte: Die Deutsche Bahn (DB) und die #Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (#GDL) haben sich auf einen #Tarifabschluss verständigt. Damit ist der #Tarifkonflikt mit der GDL beigelegt. Der #Tarifvertrag hat eine lange Laufzeit von 32 Monaten bis Oktober 2023.
Erst ein, zwei, dann fünf Tage: Die #Lokführergewerkschaft#GDL hat ihre Mitglieder zu einem dritten #Warnstreik aufgerufen, dem bislang längsten. Ab dem frühen Donnerstagmorgen müssen Berliner Fahrgäste im öffentlichen Nah- und Fernverkehr wieder mit größeren Verzögerungen und Ausfällen rechnen. Der #Arbeitskampf soll bis zum Betriebsende Dienstagfrüh um 2 Uhr in der kommenden Woche andauern.