Güterverkehr + Bahnverkehr: Private am Zug Bahn-Pioniere bringen mehr Güter aufs Gleis, aus MOZ

https://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/1674488/

Die Luft brennt im bundesweit ältesten betriebsfähigen Lokschuppen in Wittenberge (Brandenburg).

In dem Industriedenkmal von 1846 arbeiten #Schlosser auf Hochtouren: 30 Mitarbeiter überholen im Zwei-Schicht-System den Lokomotiven-Bestand der #Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH (#EGP). Die Tochter der #ENON Gesellschaft mbH & Co. KG #Putlitz (Prignitz) ist eines der größten eigentümergeführten Güterverkehrsunternehmen Deutschlands. Während die Fassade des Wittenberger Lokschuppens in frischem Grau neu entsteht, platzt das historische Gebäude schier aus allen Nähten, wie Geschäftsführer Mathias #Tenisson sagt.

Die #Lok-Werkstatt in #Wittenberge verfügt über fünf komplett besetzte Grubengleise und Kräne für zwei bis fünf Tonnen Gewicht. Die 55 Diesel- und Elektroloks, die ältesten davon aus den Sechzigerjahren, müssten nach einer bestimmten Laufleistung fristgerecht und regelmäßig auf ihre #Betriebssicherheit überprüft und repariert werden, erläutert Tenisson. Gerade verlässt eine rund 50 Jahre alte Lok nach dem Überholen, also „frisch gefristet“, den denkmalgeschützten #Lokschuppen, um so schnell wie möglich wieder in den #Güterverkehrsplan der Privaten eingetaktet zu werden. An ihre Stelle wird sofort die nächste #Zugmaschine über die #Werkstattgrube

Regionalverkehr: Verkehrsvertrag für Netz Prignitz unterzeichnet Neues Bahn/Bus-Verkehrskonzept geht in die Umsetzung

http://www.vbb.de/de/article/presse/verkehrsvertrag-fuer-netz-prignitz-unterzeichnet/34040.html

Nach Abschluss des #Wettbewerbsverfahrens für das Netz #Prignitz unter Federführung des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (#VBB) haben heute das Land Brandenburg und die #Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH (#EGP) den #Verkehrsvertrag für die Regionalbahnlinien #RB73 (Neustadt (Dosse) – Pritzwalk) und #RB74 (Pritzwalk West – Meyenburg) unterzeichnet. Mit dem Verkehrsvertrag wird auch das integrierte Angebotskonzept Bahn/Bus sukzessive umgesetzt.

Der Verkehrsvertrag Netz Prignitz hat einen Gesamtumfang von jährlich 220.000 Zugkilometer und endet nach einer zweijährigen Laufzeit im Dezember 2016.

„Wir wollen die Mobilität langfristig in der Region Prignitz und Ostprignitz-Ruppin sichern. Dazu haben Land und Landkreise das sogenannte Prignitzkonzept unterzeichnet. Damit geht auch der Auftrag an die Region einher, mehr Personen- und Güterverkehr auf die Schiene zu bringen. Mit attraktiven Busanbindungen und Parkangeboten soll das Umsteigen auf die Bahn erleichtert werden. Ob die Verbindung auch 2017 weiterbetrieben wird, entscheidet sich, wenn klar ist, wieviel Regionalisierungsmittel wir dann vom Bund erhalten“, sagte Infrastrukturstaatssekretärin Katrin Lange.

Während der Fahrplan wochentags weitgehend unverändert geblieben ist, wird an Wochenenden ein neues Angebotskonzept eingeführt.

Die Züge fahren seit dem 14. Dezember samstags und sonntags anders als bisher durchgehend von Neustadt (Dosse) über Kyritz und Pritzwalk nach Meyenburg. Damit verbessern sich die Angebote für Ausflügler und Besucher der Region. Um den Fahrgästen darüber hinaus ein dichtes Angebot von Kyritz zur Regionalexpresslinie RE 2 in Neustadt (Dosse) anzubieten, wurde ein integriertes Bahn-Bus-Konzept eingeführt. Die Ostprignitz-Ruppiner Personenverkehrsgesellschaft bedient mit der Buslinie 711 die Strecke.

VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel: „An den Wochenenden fährt der Zug weiter bis Meyenburg und zwischen Neustadt und Kyritz fahren Busse in den Taktlücken der Züge. So haben wir auch in Zukunft alle ein bis zwei Stunden ein Angebot mit täglich neun Fahrtenpaaren abwechselnd mit Bahn oder Bus sichergestellt. Das integrierte Bus-Bahnkonzept ermöglicht es uns, mehr Verkehrsleistung in der Region anzubieten.“

Im Verkehrsvertrag wurde bereits eine optionale Verlängerung für die in Kyritz planmäßig endenden Züge zu dem neu zu errichtenden Haltepunkt „Kyritz Nord“ an der Perleberger Straße berücksichtigt. Hier entsteht dann eine optimierte Umsteigemöglichkeit vom Zug zu den bereits dorthin verlagerten Buslinien.

Ermöglicht wurde das Konzept durch die intensive Zusammenarbeit zwischen dem Land Brandenburg, dem VBB und den kommunalen Gebietskörperschaften, die sich auch auf eine gemeinsame Finanzierung der Bahnverkehre verständigt haben. Hierzu wurde heute ebenfalls die entsprechende Finanzierungsvereinbarung zwischen dem Land Brandenburg und den Landkreisen Prignitz und Ostprignitz-Ruppin unterzeichnet.

Presseinfo: Verkehrsvertrag für Netz Prignitz unterzeichnet

Regionalverkehr: Verkehrsvertrag für Netz Prignitz unterzeichnet Neues Bahn/Bus-Verkehrskonzept geht in die Umsetzung

http://www.vbb.de/de/article/presse/verkehrsvertrag-fuer-netz-prignitz-unterzeichnet/34040.html Nach Abschluss des #Wettbewerbsverfahrens für das Netz #Prignitz unter Federführung des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (#VBB) haben heute das Land Brandenburg und die #Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH (#EGP) den #Verkehrsvertrag für die Regionalbahnlinien #RB73 (Neustadt (Dosse) – Pritzwalk) und #RB74 (Pritzwalk West – Meyenburg) unterzeichnet. Mit dem Verkehrsvertrag wird auch das integrierte Angebotskonzept Bahn/Bus sukzessive umgesetzt. Der Verkehrsvertrag Netz Prignitz hat einen Gesamtumfang von jährlich 220.000 Zugkilometer und endet nach einer zweijährigen Laufzeit im Dezember 2016. „Wir wollen die Mobilität langfristig in der Region Prignitz und Ostprignitz-Ruppin sichern. Dazu haben Land und Landkreise das sogenannte Prignitzkonzept unterzeichnet. Damit geht auch der Auftrag an die Region einher, mehr Personen- und Güterverkehr auf die Schiene zu bringen. Mit attraktiven Busanbindungen und Parkangeboten soll das Umsteigen auf die Bahn erleichtert werden. Ob die Verbindung auch 2017 weiterbetrieben wird, entscheidet sich, wenn klar ist, wieviel Regionalisierungsmittel wir dann vom Bund erhalten“, sagte Infrastrukturstaatssekretärin Katrin Lange. Während der Fahrplan wochentags weitgehend unverändert geblieben ist, wird an Wochenenden ein neues Angebotskonzept eingeführt. Die Züge fahren seit dem 14. Dezember samstags und sonntags anders als bisher durchgehend von Neustadt (Dosse) über Kyritz und Pritzwalk nach Meyenburg. Damit verbessern sich die Angebote für Ausflügler und Besucher der Region. Um den Fahrgästen darüber hinaus ein dichtes Angebot von Kyritz zur Regionalexpresslinie RE 2 in Neustadt (Dosse) anzubieten, wurde ein integriertes Bahn-Bus-Konzept eingeführt. Die Ostprignitz-Ruppiner Personenverkehrsgesellschaft bedient mit der Buslinie 711 die Strecke. VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel: „An den Wochenenden fährt der Zug weiter bis Meyenburg und zwischen Neustadt und Kyritz fahren Busse in den Taktlücken der Züge. So haben wir auch in Zukunft alle ein bis zwei Stunden ein Angebot mit täglich neun Fahrtenpaaren abwechselnd mit Bahn oder Bus sichergestellt. Das integrierte Bus-Bahnkonzept ermöglicht es uns, mehr Verkehrsleistung in der Region anzubieten.“ Im Verkehrsvertrag wurde bereits eine optionale Verlängerung für die in Kyritz planmäßig endenden Züge zu dem neu zu errichtenden Haltepunkt „Kyritz Nord“ an der Perleberger Straße berücksichtigt. Hier entsteht dann eine optimierte Umsteigemöglichkeit vom Zug zu den bereits dorthin verlagerten Buslinien. Ermöglicht wurde das Konzept durch die intensive Zusammenarbeit zwischen dem Land Brandenburg, dem VBB und den kommunalen Gebietskörperschaften, die sich auch auf eine gemeinsame Finanzierung der Bahnverkehre verständigt haben. Hierzu wurde heute ebenfalls die entsprechende Finanzierungsvereinbarung zwischen dem Land Brandenburg und den Landkreisen Prignitz und Ostprignitz-Ruppin unterzeichnet. Presseinfo: Verkehrsvertrag für Netz Prignitz unterzeichnet

Regionalverkehr: Einmal von Frankfurt bis Beeskow, aus MOZ

http://www.moz.de/lokales/artikel-ansicht/dg/0/1/1345061/ #Beeskow (MOZ) Gut zu sprechen sind Pendler in diesen Tagen auf die Bahn nicht. Das haben auch die #Lokführer der Ostdeutschen #Eisenbahngesellschaft GmbH (#ODEG), die am Streik gar nicht beteiligt waren, zu spüren bekommen. © MOZ/Katrin Hartmann

„Die Leute haben mich ganz groß angeguckt, als sie gesehen haben, dass wir noch fahren“, sagt Holger Voigt, Triebfahrzeugführer und Teamleiter bei der ODEG. „So viele lächelnde Gesichter haben wir schon lange nicht mehr gesehen“, fügt sein Kollege Maik Boetzer hinzu. Die beiden Männer stehen im Raucherbereich des Frankfurter Bahnhofs auf Gleis 12. Neben ihnen schnurrt der Dieselmotor der Regionalbahn 36. In zehn Minuten wird sich der Wagen in Bewegung setzen. Es geht über Beeskow bis zur Endhaltestelle Berlin Lichtenberg. Auf den Sitzen haben bereits zwei Mitfahrer Platz genommen. Eine Dame, die entspannt aus dem Fenster schaut, sowie eine Frau, die in ihr Rätselheft guckt. Aus dem Schnurren des Motors wird ein Brummen, als die Bahn den Hauptbahnhof Frankfurt verlässt. Nächster Halt: Müllrose. „Ich bin jetzt aus Frankfurt raus“, sagt Holger Voigt in sein Funkgerät. „Ok, gute Fahrt“, tönt es vom anderen Ende der Leitung her. „Immer wenn wir einen Bahnhof verlassen, müssen wir uns beim Fahrdienstleiter abmelden.“ Die Aufgabe des Fahrdienstleiters ist es, die Züge zu koordinieren, wie etwa …