„Wetten beim 100. bin ich auch noch dabei?“ Dieses Versprechen hat Hardy Schulz zum 80. #Jubiläum der #S-Bahn gegeben und gehalten. Heute wie damals ist der Lokführer auf den Schienen der Hauptstadtregion unterwegs – und hat tatkräftig mit angepackt, um die Geburtstage der Rot-Gelben vorzubereiten.
54 Azubis starten am 1. September ihre Ausbildung · Jetzt drei Wege zum Traumberuf Lokführer:in möglich
Am 1. September beginnt auch bei der #S-Bahn Berlin das neue #Ausbildungsjahr. 54 Azubis in vier #Ausbildungsberufen gehen an den Start – mit den 21 #Azubis, die bereits zum 1. März ihre Ausbildung begonnen haben, bildet die S-Bahn in diesem Jahr 75 #Auszubildende aus – so viele wie noch nie.
Was muss da losgewesen sein? Vor 70 Jahren in #Königs Wusterhausen, #Wildau, #Zeuthen, #Eichwalde oder auch #Grünau! Als die vormals nur dampfbetriebene Strecke endlich #elektrifiziert war und die #S-Bahnen von Königs Wusterhausen mit Tempo 70 nach (Ost-)Berlin jagen konnten.
Normalerweise hätte Erik #Hinke die Nacht schlafend im Bett verbracht. Aber was ist in diesem Sommer schon normal? Während das #Sturmtief Nadine wütete, Bäume auf Bahnstrecken und Fahrleitungen kippte, Züge stoppte und Fahrgäste stranden ließ, legte der 52-Jährige eine #Extraschicht ein. Die ganze Nacht lang versuchte er mit seinen Kollegen von der Berliner #Betriebszentrale der Deutschen Bahn (DB), das Chaos auf den Gleisen im Nordosten zu bändigen. „Ich habe schon viele Sommer erlebt“, sagt Hinke, der immerhin schon seit 1982 #Eisenbahner ist. Aber dieser Sommer sei besonders. Besonders heiß. Besonders belastend. Besonders arbeitsreich.
Die Nacht zu Freitag ist vorbei, Nadine hat sich ausgetobt. Zwischen Berlin und Hamburg konnten vier Züge zum nächsten Bahnsteig weiterfahren, damit die Reisenden nicht auf freier Strecke warten mussten. Gleise wurden wieder frei gemacht.
Aber das bedeutete nicht, dass Hinke am Morgen seinen #Bereitschaftsdienst beenden und nach Hause fahren konnte, in Richtung Bett. „Nach Stürmen ist immer noch viel zu tun,“ sagt er. Auch Nadine hatte den #Fahrplan nachhaltig durcheinander gebracht. Weil es viele Züge nicht bis zu ihren Zielorten schafften, fehlten sie dort in der Frühe. Ersatz musste gefunden werden, und das gelang leider nicht immer. Erst Stunden später war das #Chaos wirklich zu Ende. Wer weiß, vielleicht braut sich bald der nächste Sturm …
Berlin – Der #Eisenbahner ist außer sich vor Ärger. „Das war absolut #blamabel“, sagt er. „Selten habe ich einen #Fahrplanwechsel erlebt, der so daneben gegangen ist.“ Am Sonntag wurden nicht einmal 60 Prozent der Fernzugfahrten als pünktlich registriert.
„Da fallen ein paar #Schneeflocken, und schon fallen reihenweise Züge aus. Schweizer und Schweden können darüber nur lachen.“ Noch peinlicher findet er die Probleme mit den ICE-Zügen, die über die neue #Schnellfahrstrecke zwischen Berlin und München rasen sollten – aber dann wegen Ausfällen beim Sicherungssystem #ETCS umgeleitet wurden und zu spät ans Ziel kamen.
Es ist eine historische Chance. Auf der Tempo-300-Trasse, die für drei Milliarden Euro in Thüringen und Franken entstanden ist, könnte die Bahn zeigen, was sie kann – mit großer Geschwindigkeit ökologisch korrekt viele Menschen befördern.
Doch nicht nur viele Tausend Fahrgäste der Deutschen Bahn (DB), die sich auf den Betriebsstart am zweiten Advent gefreut haben, sind enttäuscht. Auch Eisenbahnern gehen die Ausfälle und Verspätungen, die den Beginn der Fahrplanperiode überschatteten, nahe. Zug, Strecke und Stellwerke verständigen sich über Datenübertragungsgeräte …
Holger Jürgens ist seit zwei Jahren Geschäftsführer der Berliner #Parkeisenbahn im Freizeit- und #Erholungspark#Wuhlheide, die in diesem Jahr ihren 50. #Geburtstag mit einem nahezu ganzjährigen #Festprogramm feiert. punkt 3-Mitarbeiterin Claudia Braun sprach mit Holger Jürgens über die bevorstehende #Jubiläums- saison.
Zehn Jahre jung ist die #S-Bahn Berlin GmbH seit dem 1. Januar 2005: „Die Entscheidung des Vorstands der Deutschen Bahn 1994, die S-Bahn als selbständiges #Unternehmen auszugründen, hat sich als goldrichtig erwiesen“, erklärt Günter #Ruppert, Sprecher der Geschäftsführung (in der er seit Anbeginn dabei ist).
„Die S-Bahn Berlin ist heute eine feste Größe im #Verkehrsmarkt der Bundeshauptstadt. Sie ist längst wieder zu einem #Wahrzeichen und #Aushängeschild der Stadt geworden, Berliner in Ost und West nutzen sie inzwischen gleichermaßen. Sie verbindet die Teile der Stadt wieder zu einem Ganzen.“
Worüber haben Sie sich in Ihrer Funktion als DB #Regio-Chef im vergangenen Jahr am meisten gefreut, worüber am meisten geärgert?
Vielleicht fange ich doch mal mit „geärgert“ an, weil das uns und unseren Kunden meist intensiver im Gedächtnis bleibt, als das Erfreuliche. #Unpünktlichkeit und #Mangel an Qualität im #Zugverkehr ärgern mich mindestens ebenso wie jeden betroffenen Fahrgast, sind wir #Eisenbahner doch genau dazu angetreten, unserer Region #Nordost einen hochwertigen, schnellen und zuverlässigen #Schienenverkehr zu organisieren.
Die #Eröffnung des Südrings vor zehn Jahren verteilte die Fahrgastströme völlig neu
Mit den Streckeneröffnungen am #Nordkreuz im September 2001 und dem #Ringschluss in #Wedding (am 15. Juni 2002 war „Wedding-Day“) erhielt die Ringbahn ihre alte Funktion zurück. Rund 370 000 Fahrgäste pro Tag nutzen heute die „Strecke ohne Ende“.
Die #Wuhlheide grünt, die kleinen Züge der #Parkeisenbahn erwachen aus dem Winterschlaf. Die jungen #Eisenbahner putzen sie, rangieren sie in das nur 600 mm schmale Schienennetz und bereiten sich auf den Empfang der ersten Fahrgäste vor.
Ab 9. März ist dann wieder (#Dampf-)Betrieb auf dem 7,5 km langen #Rundkurs, sonnabends von 12.00 Uhr bis 18.30 Uhr, sonn- und feiertags von 11.00 bis 17.00 Uhr, dienstags bis donnerstags von 12.45 bis 16.45 Uhr.