Am 8. Oktober 1923 begann in #Tempelhof ein neues Kapitel: Der #Flughafen „Tempelhofer Feld“ nahm seinen Betrieb auf, zunächst auf denkbar kleiner Flamme. Bis zum Winter zählte der kleine Flughafen lediglich 150 Passagiere. Eine Chronologie.
Man kann nicht sagen, Berlin hätte an der Eröffnung des Flughafens #Tempelhofgroßen Anteil genommen. Nur 24 Zeilen unten auf Seite 3 war sie etwa dem „Berliner Tageblatt“ in der Abendausgabe vom 8. Oktober 1923 wert. Zwar wurde von der Zeitung anerkannt, dass dies „ein Merktag erster Ordnung“ sei.
Stefan #Freytag schiebt die große, schwere Hallentür auf. Sonnenstrahlen heben die alten #MAN- und #Büssingbusse aus dem trüben Hallenlicht. Die gelben #Doppeldecker aus längst vergangenen Tagen sehen aus, als könnten sie jeden Moment den Motor starten und losfahren.
Kaum vorstellbar, doch der Tempelhofer Flughafen ging vor 100 Jahren, am 8. Oktober 1923, mit zwei provisorischen Holzhütten an den Start. Die hölzernen #Flugzeughallen von je 1000 Quadratmetern Grundfläche standen am Eingang Richtung Hasenheide. Das erste ‘echte’ #Flughafengebäude entstand zwischen 1927 und 1929: Drei Hallen, ein #Scheinwerferturm, eine #Funkstation und ein #Abfertigungsgebäude sowie ein #Flughafenrestaurant mit #Besucherterrasse und ein #Flughafenhotel. Schon vor der Fertigstellung war klar, dass das Flughafengebäude zu klein sein würde für den stark wachsenden #Flugverkehr in Tempelhof.
Seit Jahrzehnten steht die ehemalige #Autobahnraststätte#Dreilinden leer. Im Vorbeifahren konnte man dabei zusehen, wie die ehemals knallig bunten Farben des #Pop-Art-Gebäudes mit den Jahren verblassten, der rote futuristische Bau von Vandalismus nicht verschont blieb, das Areal verwilderte. Doch nun könnte der Stillstand bald ein Ende haben. Denn: Die ehemalige Raststätte hat offenbar einen neuen Eigentümer oder eine neue Eigentümerin.
Wenn es draußen regnet oder zu heiß ist, wenn die Sonne knallt oder Schneegestöber einem die Sicht raubt, ist es drinnen am schönsten. Natürlich nicht nur dann, aber die Rettung ins #Trockene und #Wohltemperierte hat einen ganz eigenen Reiz.
Künftig kann man von #Kreuzberg zum #Südkreuz durch den #Gleisdreieckspark auf direktem Wege radeln oder verkehrs- und #barrierefrei spazieren gehen. Am Mittwoch wurde die #Yorckbrücke Nummer 5 eröffnet und damit der Weg vom westlichen Park über die #Yorckstraße auf die #Fahrrad-Schnelltrasse entlang der S-Bahn Linie S1 freigemacht.