Tropennächte, Hitzegewitter und Strandbadrekorde. Wer denkt an solchen Tagen schon ernsthaft an #Weihnachten? Auf jeden Fall die Mitglieder des Vereins #Historische S-Bahn (#HISB). Schließlich wollen sie im #Advent zur Freude großer und kleiner Fans den einst so beliebten #Weihnachtszug wieder durch die Stadt fahren lassen. Und das nach 15 Jahren Zwangspause. Eine erste #Testfahrt fand jetzt in #Erkner statt – und war erfolgreich.
Die #Traditionsbus Berlin GmbH muss bis zum 31. Oktober das Werk- und #Lagergelände an der #Daumstraße verlassen. Sie nutzt dort bisher drei #Hallen mit einer Gesamtfläche von knapp 5000 Quadratmetern. Darin befinden sich rund 60 historische #Busfahrzeuge, dazu viel #Material.
Das Areal ist für eine Neubebauung von Wohnungen vorgesehen. Eine #Ersatzfläche in Spandau oder in Berlin wurde bisher nicht gefunden. Der neue Standort wird sich im brandenburgischen #Rathenow befinden. Keine optimale Lösung, aber die einzige, die möglich gewesen sei, sagt Geschäftsführer Stefan Freytag. Der Umzug muss zwar nicht das Ende von Traditionsbus bedeuten, aber er wird seine Aktivitäten erheblich erschweren und einschränken. Das sei wahrscheinlich nicht allen bewusst, erklärt Freytag. Er beklagt auch ein eher gebremstes Engagement etwa vonseiten der Politik, um einen neuen Platz zu finden. Als „#Abschiedsshow“ deklariert der Geschäftsführer deshalb die Angebote der Gesellschaft am 10. September. An diesem Tag wird Traditionsbus zwischen dem U-Bahnhof #Ruhleben und der #Polizeidirektion 2 in der #Charlottenburger Chaussee verkehren. Die Polizei lädt dort ein zum Tag der offenen Tür. Außerdem geht es weiter nach #Staaken, wo der 750. Geburtstag des Ortsteils gefeiert wird. In Staaken sind auch noch weitere Auftritte vorgesehen.
1969 verlegte die DDR einen #Autobahnabschnitt – und ließ den alten zuwuchern. Eine Suche nach den Überresten.
Nur noch schemenhaft sind die zwei Worte an der Holzwand zu erkennen, Spuren längst abgefallener Buchstaben oben im Giebel einer #Baracke lassen sie erahnen: „#Raststätte #Dreilinden“. Im flotten Schriftbild der frühen 50er-Jahre. Keiner, der dort durch #Wildnis und #Gestrüpp vorbeigeht, käme auf die Idee, hineinzugehen, um nach Kaffee und Kuchen für eine Rast zu fragen, auch wenn der #Maschenzaun dort nicht wäre, der das hinfällige Gebäude seit einiger Zeit umgibt. Dahinter Leitern, Kabeltrommeln, Bausteine und Werkzeuge, auch schon ein paar Gartenzwerge und Schlümpfe, all das deutet an: Jemand will den Verfall jetzt umkehren, irgendetwas draus machen. Die Baracke hätte es verdient. Hier wurde Weltgeschichte geschrieben, Bilder von ihr und ihrer unmittelbaren Umgebung gingen in den Hochphasen des Kalten Krieges an die Redaktionen aller großen Zeitungen, per Funk, rund um den Globus.
Der Architekt Hannes #Sauer tritt in Berlin-Nikolassee gegen eine verklemmte blaue Stahltür, aber sie geht nicht auf. Sauer, braungebrannt, grauer Bart und die Sonnenbrille im Ausschnitt seines weißen Hemds, sieht aus, als sei er gerade auf dem Weg zum Segeln aufgehalten worden. Er hat das Zauntor aufgeschlossen, sich dann seinen Weg zwischen den Überresten einer zerstörten Kloschüssel gebahnt, die irgendwer aus dem Fenster geworfen hat. Jetzt steht er vor dem verwitterten Findling, der einmal die Raststätte zum Tor nach Berlin gewesen ist. „Der #Stacheldraht hat auch nicht viel genutzt“, brummt Sauer mit einer herrlich sonoren Stimme. Dann tritt er gegen die Eingangstür. Beim dritten Mal klappt es.
In welchem Umfang können noch vorhandene Anlagen der #ehemaligen#Hobrechtsfelder#Wirtschaftsbahn erhalten werden? Und ist vielleicht sogar eine #Unterschutzstellung der Anlagen als #Denkmal nötig, um den weiteren Verlust von Kulturgütern der Wirtschaftsgeschichte Pankows zu verhindern? Beides soll das Bezirksamt prüfen. Einen entsprechenden Beschluss fasste die BVV auf Antrag der FDP-Verordneten. Bei der Prüfung sollen die Kenntnisse von Dritten, wie von Vereinen, Heimatforschern und auch den zuständigen Stellen in Brandenburg eingebunden werden, so die Verordneten. Die Hobrechtsfelder Wirtschaftsbahn war eine #Feldbahn …
Auf einem Schulgelände in Berlin-Neukölln hat es am Freitagabend gebrannt. Eine große dunkle Rauchwolke war weithin über der Stadt zu sehen.
Wie ein Feuerwehrsprecher dem rbb sagte, war an der Ecke Morusstraße/Mittelweg ein ausrangierter #historischer#Straßenbahn-Waggon in Brand geraten. Er stand auf dem Hof der #Regenbogen-Grundschule.
In den letzten Ferien hatte der Schülerladen meines Sohnes mehrere Ausflüge geplant. Einer davon ging ins Samurai-Museum. „Oh nee“, stöhnte mein Zehnjähriger an jenem Morgen. „Nicht schon wieder, da war ich doch neulich schon mit Papa.“ Eine Alternative musste schnell her, er sollte nicht ununterbrochen auf dem Sofa hocken an diesem regnerischen Tag. Wir Eltern mussten arbeiten, die kleine Schwester war im Kindergarten.
Da sind sie, Berlins bekannteste #Landmarken. Der #360-Grad-Blick von der neuen #Dachterrasse des Tempelhofer Flughafens macht sie alle sichtbar. Die Goldelse schimmert leicht am Horizont, der Schöneberger #Gasometer und auch das Mariendorfer Pendant sind zu sehen. Und nicht zuletzt natürlich der #Fernsehturm. Mit dem Projekt „#THF #Tower“ hat die #Tempelhof Projekt GmbH Berlin nicht nur eine neue #Attraktion geschenkt. Indem erstmalig ein Dach des Flughafengebäudes begehbar wird, kommt man auch Berlins Geschichte wieder ein Stück näher.
Wenn es nach der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (#BImA) geht, dann wird das #denkmalgeschützte#Generalshotel auf dem Gelände des #Flughafens#BER#abgerissen. Es soll dem geplanten Ausbau des Regierungsflughafens in #Schönefeld weichen. Doch nun gibt es eine gewichtige Gegenstimme. Dieter Faulenbach da Costa, seit 1985 als #Flughafenplaner tätig, hält den Abriss für unnötig.