Am 8. Oktober 1923 begann in #Tempelhof ein neues Kapitel: Der #Flughafen „Tempelhofer Feld“ nahm seinen Betrieb auf, zunächst auf denkbar kleiner Flamme. Bis zum Winter zählte der kleine Flughafen lediglich 150 Passagiere. Eine Chronologie.
Bitte anschnallen, Tische hochklappen – Berlins einziger #Flugplatz macht sich am Wochenende bereit für die Landung: Am Flugplatz #Berlin-Gatow setzen am 2. und 3. September wieder Maschinen auf und brettern über See, Wald und Villen hinweg (anders als der #BER liegt der Flugplatz Gatow auf Berliner Stadtgebiet, nämlich in Spandau).
Am 24.06.1948 blockierten die sowjetischen Alliierten als Antwort auf die #Währungsreform in den Westsektoren und Westzonen alle #Zufahrtswege nach Westberlin und riegelten damit die Stadt von jeder Versorgung ab. Wir zeigen die im Aufbau befindliche Ausstellung „#Blockierte Sieger – geteiltes Berlin: 75 Jahre #Luftbrücke“. Diese #Gedenkausstellung wird erstmals neben dem „#Alliierten-Museum“ auch vom „Museum #Karlshorst“ kuratiert – damit wird die sowjetische Seite in dem Ereignis auch beleuchtet.
2023/24 jährt sich das eng mit der Geschichte Berlins verbundene Ereignis der «Luftbrücke» zum 75. Mal. Aus diesem Anlass zeigen das #Militärhistorische Museum der Bundeswehr #Flugplatz#Berlin-Gatow, das AlliiertenMuseum Berlin und das Museum #Berlin-Karlshorst am #Flughafen Tempelhof die gemeinsam erarbeitete Sonderausstellung «Blockierte Sieger – geteiltes Berlin: 75 Jahre Luftbrücke».
In „fieberhafter Eile“ begann im Oktober 1934 der Aufbau der Berliner Produktion todbringender Waffen für den Luftkrieg. Mit „Riesenschritten“ ging der „Aufbau ohnegleichen“ voran. Die nationalsozialistische Propaganda freute sich, „ein Werk von der Größe einer Kleinstadt“ sei im Entstehen.
Auf dem heutigen #BER-Areal stellte der #Henschel-Konzern einst #Kampfflugzeuge und #Bomben her. Dabei wurden auch Zwangsarbeiter eingesetzt.
In den vergangenen Jahren haben sich bereits einige in Berlin ansässige Institutionen mit ihrer Vergangenheit im #Nationalsozialismus beschäftigt und Historiker mit deren #Erforschung beauftragt. Erst im Vorjahr erschien eine Studie über die #Stadtreinigung, die damit dem Vorbild der #BVG, der Deutschen Bahn oder auch des Auswärtigen Amts folgte. Jetzt ist eine weitere Untersuchung erschienen, diesmal zu Schönefelds brauner #Luftfahrtgeschichte, initiiert noch von Engelbert Lütke #Daldrup, dem vor Jahresfrist aus dem Amt geschiedenen Flughafen-Chef.
Früher starteten hier #Linienmaschinen nach London, später winkten wir West-Berliner Kinder artig der #Queen zu: Grüße vom #Flugplatz Berlin-Gatow! Weil Tegel dicht ist und BER außerhalb der Stadtgrenze liegt, ist es Berlins, naja, letzter #Flughafen – zumindest für zwei Tage.
Tempelhof! An diesem Namen kommt niemand vorbei, der sich mit dem Beginn der #Verkehrsluftfahrt, insbesondere in Europa, beschäftigt. In diesem Jahr wird der #Flugplatz im Herzen Berlins 100 Jahre alt.
Die ersten #Motorflüge auf dem #Tempelhofer Feld erfolgten schon im Jahre 1909 durch Armand #Zipfel, gefolgt von Vorführungen durch Orville #Wright im selben Jahr. Sie legten den Grundstein für die fliegerische Nutzung des Geländes. Am 21. Februar 1923 wurde der Beschluss zum Bau des Flughafens #Tempelhof gefasst. Anschließende Erprobungsflüge durch die #Junkers#Fluggesellschaft mit Junkers #F13 bestätigten die Eignung des Geländes für diesen Zweck.
Es gibt eine neue #Ausstellung zum britischen Yachtclub in Berlin-Kladow. Im Mittelpunkt: die #Luftbrücke zur Rettung West-Berlins vor über 70 Jahren. „Als Nachfolgeverein des British Berlin Yacht Clubs in Kladow ist der Deutsch-Britische Yacht Club eng mit der Geschichte Berlins verbunden“, berichtete jetzt Florian Rohde aus der Clubzentrale, die sich auf einem Grundstück neben dem Gutspark Neukladow befindet (130 Mitglieder, Chef ist Thomas Buckhout). Vor allem während der #Berlin-Blockade 1948/49 spielte das Vereinsgelände eine bedeutende Rolle für die Stadt.
Am 9. Juli 1951 begann in #Tempelhof ein neues Kapitel: Die #Alliierten übergaben den #Flughafen an den Senat. Erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg konnten dort wieder #Zivilflugzeuge abheben und landen. Die Chronologie der #Flughafengeschichte. Im 18. und 19. Jahrhundert diente das Tempelhofer Feld als #Exerzier- und #Paradeplatz für das preußische Militär. Zugleich war es ein beliebtes Naherholungsgebiet der Berliner.
Schon früh wurden hier erste Flugversuche unternommen und Flugschauen gezeigt, die Tausende von Zuschauern anzogen. Im Jahre 1909 vollbrachte Orville #Wright auf dem Tempelhofer Feld einige #Rekordflugvorführungen. Er brachte dort seine #Flugmaschine tatsächlich zum Abheben.
Bis 1922 war das Tempelhofer Feld als Standort für neue Messeanlagen vorgesehen, allerdings entstand nach den Flugversuchen 1909 auch die Idee, dort einen #Flugplatz zu bauen. Letztlich konnte der damalige Stadtbaurat Leonhard Adler die Stadtverwaltung von Berlin davon überzeugen, dass dieses Feld eher für einen Flughafen geeignet ist, da die Lage sehr zentral war.