In den nächsten Tagen trifft es vor allem #Wochenendpassagiere, vom 4. bis 24. April aber müssen sich auch #Berufspendler auf Einschränkungen auf der #RE1-Bahnstrecke Berlin- #Frankfurt (Oder) einstellen.
Züge der Linie #RE1 fahren dann nicht zwischen #Erkner und #Berlin-Ostkreuz, Reisende werden auf die S-Bahn verwiesen. Wer mit dem #Eurocity in Richtung Warschau möchte, muss zwischen Berlin und Frankfurt einen Bus als #Schienenersatzverkehr nutzen. Die Abfahrtszeiten weichen erheblich von denen der Züge ab, heißt es von der Bahn. Reisende sollten sich vor ihrer Fahrt informieren.
Am Morgen haben Gleis- und Straßenbauarbeiten in Köpenick begonnen. Umleitung ist eingerichtet. Auch Straßenbahnen sind betroffen.
Am Montagmorgen haben auf der #Bahnhofstraße in #Köpenick#Bauarbeiten begonnen, die zu erheblichen Einschränkungen für #Autofahrer, aber auch #Radfahrer und Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs führen – und das für mehrere Monate. Angesetzt sind die Bauarbeiten bis zum 1. Juni. Schon am Montagmorgen, kurz nach Beginn der Bauarbeiten, hatte sich laut Verkehrsinformationszentrale (VIZ) ein Stau auf der Umleitungsstraße gebildet; 40 Minuten mussten Autofahrer anstehen.
Die Bahnhofstraße ist für die Bauarbeiten in Richtung Mahlsdorfer Straße zwischen Friedrichshagener Straße und Seelenbinderstraße gesperrt. In Richtung Lindenstraße steht laut VIZ während der gesamten Bautätigkeit zwischen Seelenbinderstraße und Friedrichshagener Straße nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.
Hintergrund der Bauarbeiten ist, dass die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die #Gleise sowie die #Fahrleitungen zwischen Seelenbinderstraße und Lindenstraße erneuern. Gleichzeitig sollen in diesem Bereich #barrierefreie Haltestellen errichtet werden.
Bauarbeiten in Köpenick: Umleitungen für Auto- und Radfahrer
Die Bauarbeiten haben Umleitungen für Auto- und Radfahrer zur Folge, auch die #Straßenbahnen …
#Infravelo hat erste Details aus der Machbarkeitsstudie vorgestellt. Die Trasse führt vom S-Bahnhof Wannsee zum Kudamm.
Zehn #Radschnellwege sollen in den nächsten Jahren in Berlin gebaut werden, zwei davon führen durch den Bezirk Steglitz-Zehlendorf: die #Teltowkanalroute und die Route #Königsweg-Kronprinzessinenweg. Für die Strecke in Zehlendorf haben Mitarbeiterinnen der Infravelo GmbH im jüngsten #Verkehrsausschuss des Bezirks die ersten Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie vorgestellt. So sollen unter anderen entlang der zwölf Kilometer langen Route insgesamt 374 Parkplätze wegfallen.
225 Plätze liegen in Steglitz-Zehlendorf
Mehr als die Hälfte der Parkplätze, die zugunsten der #Radstrecke nicht mehr genutzt werden können, liegt im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Am #Kronprinzessinnenweg fallen insgesamt 225 Parkplätze weg. Die anderen liegen im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, davon 51 an der Bornstedter Straße, 60 an der Trabener Straße, 17 am Knotenpunkt am S-Bahnhof Grunewald und 21 an der Auerbachstraße. Der Radweg wird entlang des Straßenverlaufs auf eine Breite von drei bis vier Meter ausgebaut. Die Strecken sind künftig asphaltiert und beleuchtet. „Es wird davon ausgegangen, dass der #Radschnellverbindung Königsweg aus Naturschutzgründen nichts im Wege steht, sofern Vermeidungsmaßnahmen ergriffen werden“, heißt es in der Machbarkeitsstudie, die kurz vor dem Abschluss ist. In einem nächsten Schritt soll der Bericht verfasst und veröffentlicht werden.
Die Radschnellverbindung Königsweg – Kronprinzessinnenweg führt vom S-Bahnhof Wannsee über Kronprinzessinnen- und Königsweg durch den Grunewald zur Messe Berlin und zum westlichen Ende des Kurfürstendamms. Im Süden verläuft die Trasse durch ein Wohngebiet. Der mittlere Bereich liegt neben der Avus in Richtung S-Bahnhof Grunewald. Der nördliche Teil endet am S-Bahnhof Halensee.
Die #U3 zum #Mexikoplatz verlängern? Jetzt reagiert der Bezirk – und diskutiert über die Verlängerung einer zweiten U-Bahnlinie.
Wie die U-Bahn-Linie U3 verlängert? Im Berliner Südwesten wurde in den letzten Jahrzehnten schon viel, leidenschaftlich und mit verkehrspolitischem Sachverstand über die Verlängerung der U-Bahnlinie U3 vom bisherigen Endbahnhof Krumme Lanke bis zum S-Bahnhof Mexikoplatz diskutiert.
Jetzt gibt es neuen Schwung in der Debatte. Wie Jörn Hasselmann, der Verkehrsexperte des Tagesspiegels, neulich berichtet hat, könnte der U-Bahnbau im Südwesten auf Druck der SPD zum Thema für den Senat werden: „Nirgendwo sonst würde ein derart geringer Aufwand einen neuen Umsteigepunkt im Netz bringen.“
Die Deutsche Bahn startet am Sonntag mit der angekündigten #Intercity-Linie zwischen #Dresden und #Rostock über #Berlin im #Zweistundentakt. Ein Bahnsprecher sagte MDR SACHSEN, eingesetzt würden insgesamt acht Doppelstock-Züge des Herstellers #Stadler. Die Deutsche Bahn AG hat diese Züge von der österreichischen #Westbahn gebraucht gekauft und seit Dezember aufarbeiten lassen. Die komfortable Einrichtung der Westbahn blieb dabei erhalten. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember waren bereits einzelne Intercitys mit älteren Waggons zwischen Dresden und Rostock unterwegs.
Die neuen Intercity-Züge verfügen über 300 Sitzplätze, #WLAN, acht #Fahrradstellplätze und zwei #Bistro-Abteile. Reisende sollen Snacks und Getränke aber auch am Platz erhalten.
Dulig fordert Ausweitung des Fernverkehrs
Einen Tag vor Aufnahme des Regelverkehrs zwischen Dresden und Rostock hat Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig eine Ausweitung des Angebots im #Fernverkehr der Bahn gefordert. Es sei weiterhin sein Ziel, dass weitere Linien wieder mit Fernverkehrsangeboten bedient würden, sagte der SPD-Politiker am Samstag in Dresden. „Im Vordergrund stehen dabei insbesondere die Anbindung von #Chemnitz und des südwestsächsischen Raumes sowie von #Görlitz und des …
Für den Aufbau der #elektrischen Flotte muss die #BVG enorm investieren. Neben Fahrzeugen sind neue Standorte nötig.
Die Kosten für die Umstellung der #Busflotte der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auf Elektroantrieb sind immens. Welche Beträge genau anfallen, zeigt nun erstmals ein detaillierter Bericht der BVG, der der Berliner Morgenpost vorliegt. Bis 2030 müssen die Verkehrsbetriebe demnach insgesamt 5,4 Milliarden Euro für ihre Busflotte aufwenden. Diese Summe errechnet sich durch die Kosten, die die BVG ohnehin ausgeben muss plus der Investition für die Umstellung auf #E-Busse. Die Mehrausgaben durch den Kauf von #Elektrobussen im Vergleich zu #Dieselfahrzeugen belaufen sich dabei auf 1,734 Milliarden Euro.
Auch beim Betrieb der Flotte entstehen dem Bericht zufolge deutlich höhere Kosten als durch den ausschließlichen Einsatz von Dieselbussen. Den Aufpreis vor allem durch zusätzliches Personal beziffert die BVG bis zum Ende des Jahrzehnts auf rund 600 Millionen Euro. Insgesamt belaufen sich die Mehrkosten für E-Busse in den kommenden zehn Jahren demnach auf 2,334 Milliarden Euro. Das sind rund 530 Millionen Euro mehr, als die Senatsverkehrsverwaltung vergangenes Jahr im aktuellen #Nahverkehrsplan prognostiziert hat.
Die enormen Summen setzen sich aus verschiedenen Positionen zusammen. Enthalten sind darin die Ausgaben für den Kauf der neuen Fahrzeuge und den Aufbau der nötigen #Lade- und #Werkstattinfrastruktur. Auch die Erweiterung von #Betriebshöfen sowie der Bau ganz neuer #Busdepots, die durch den Batteriebetrieb auf den Buslinien zwingend werden, beschreibt das …
Auf den ersten Blick könnte man das Eckhaus in der Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg für ein Hostel halten. Junge Menschen aus aller Welt gehen ein und aus, manche tragen Laptops oder Pads in der Hand.
Auf Englisch sprechen sie über internationale Reiseziele. Wer mit dem Fahrstuhl in die sechste Etage fährt, findet neben der „Rezeption“ einen großzügigen Lounge-Bereich.
Doch hier ist kein Hostel, sondern die Zentrale des #Online-Reisevermittlers Omio, einer der wertvollsten Tech-Firmen Deutschlands.
Omio hat eine Software entwickelt, über die man Reisen mit Flugzeug, Bahn und Bus buchen kann, bequem vom Smartphone aus. Nach Angaben des Unternehmens nutzen etwa 27 Millionen Menschen weltweit dieses Angebot.
Wie die gesamte Reisebranche ist auch Omio nun betroffen vom Ausbruch des Coronavirus. „In Norditalien haben wir viele Stornierungen, die Buchungen in der Region um Venedig sind um etwa 30 Prozent zurückgegangen“, sagt Boris Radke, der die firmeninterne Taskforce zum Thema leitet.
In welcher Taklung und #Traktionsstärke (einfache oder doppelte) verkehren die #Straßenbahnlinien#M4, #M5, #M6, #M8, #M13, #M17, #16, #21, #27 und #37 nach aktuell gültigem #Fahrplan (bitte aufschlüsseln nach Linien, Wochentagen, Hauptverkehrszeit, Nebenverkehrszeit, Nachtzeit sowie #Taktdichte, Fahrtrichtungen und ggf. gesonderte Ausweisung von Verstärkerfahrten)?
Antwort zu 1:
Die BVG hat zur Übersicht folgende Tabelle erstellt:
Linie
Abschnitt
Taktangabe je Stunde
Fahrzeug- arten
Haupt- verkehrs- zeit
(HVZ)
Neben- verkehrs- zeit
(NVZ)
Schwach- verkehrs- zeit (SVZ)
Nacht
M4
S Hackescher
Markt – PrerowerPlatz
3,3‚
5′
6,6‚
30 ‚
FB,2xGT6
Prerower Platz –
Zingster Str.
6,6‚
10‚
13‚
–
Prerower Platz –
Falkenberg
6,6‚
10‚
20 ‚
30 ‚
M5
S+U
Hauptbahnhof – S
Hackescher Markt
10‚
10‚
20 ‚
–
Stammfahrten : FB
Verstärker: FB,F6, GT6
S Hackescher
Markt –LandsbergerAllee!Petersbu rger Str.
10‚
10‚
20 ‚
30 ‚
LandsbergerAllee!Petersbu rger Str. – ZingsterStraße
5′
10‚
10‚
30 ‚
M6
Hackescher Markt
– LandsbergerAllee!Petersbu rger Str.
10‚
10‚
20 ‚
–
Stammfahrten : FB
Verstärker: FB,F6, GT6,
2xKt4
LandsbergerAllee!Petersbu rger Str. – S Marzahn
5′
10‚
10‚
30 ‚
S Marzahn –
Hellersdorf, Riesaer Str.
10‚
10‚
10‚
30 ‚
MB
S+U
Hauptbahnhof – LandsbergerAllee!Petersbu rger Str.
10‚
10‚
20 ‚
–
Stammfahrten : FB
Verstärker: FB,F6, GT6
LandsbergerAllee!Petersbu rger Str. – Ahrensfelde
5′
10‚
10‚
30 ‚
M13
S Warschauer Str.
– Virchow- Klinikum
10‚
10‚
20 ‚
30 ‚
FB
M17
S Schöneweide –
Gehrenseestr.
10‚
10‚
20 ‚
30 ‚
2xKt4, GT6
Gehrenseestr. –
Falkenberg
10‚
10‚
20 ‚
–
16
S+U Frankfurter Allee – Ahrensfelde
10‚
10‚
–
–
FB,F6
18
S Springpfuhl –
Hellersdorf, Riesaer Straße
10‚
20 ‚
–
–
FB,F6, GT6
21
S Schöneweide –
S Lichtenberg
20 ‚
20 ‚
20 ‚
–
GT6
27
KrankhausKöpenick –
20 ‚
20 ‚
20 ‚
–
GT6
Weißensee,Pasedagplatz
37
S Schöneweide –
S Lichtenberg
20 ‚
20 ‚
–
–
GT6
Frage 2:
Welche Taktveränderungen (Ausdünnung oder Verdichtung) sind aktuell für jeweils welche der vorbezeichneten Straßenbahnlinien in welchen Abschnitten und an welchen Wochentagen und zu welchen Verkehrszeiten ggf. geplant und aus welchen Gründen?
Auf der Linie M4 wird an Sonntagen eine Taktverdichtung im Zeitraum zwischen 12:30 Uhr und 14:30 Uhr auf 6,7 Minuten im Abschnitt S Hackescher Markt und Prerower Platz bzw. auf 13/7 Minuten im Abschnitt Prerower Platz und Zingster Str. angestrebt.
Auf der Linie M10 steht an Sonntagen eine Taktverdichtung im Zeitraum zwischen 17:30 Uhr bis 20 Uhr im Fokus.
Auf der Linie 16 wird geprüft, an Samstagen den 10-Minuten-Takt bereits ab 10:30 Uhr statt ab 12 Uhr umzusetzen.
Vorbehaltlich einer infrastrukturellen Umsetzbarkeit ist des Weiteren eine Linienverlängerung der Linie 18 ab S Springpfuhl über Landsberger Allee/Petersburger Straße sowie den S+U Alexanderplatz zum S Hackeschen Markt vorgesehen, um aus dem Bereich Fennfuhl eine direkte Anbindung zum Alexanderplatz zu schaffen. Die Linie 18 würde in der HVZ (10-Min-Takt bis Alexanderplatz) und NVZ (10-Min-Takt bis Landsberger Allee/Petersburger Straße, 20-Min-Takt bis Alexanderplatz) fahren. Im Gegenzug ist es vorgesehen, die MB-Verstärker-Fahrten nur noch im Abschnitt Ahrensfelde – S Springpfuhl verkehren zu lassen.“
Frage 3:
Wie haben sich die Fahrgastzahlen bei den Straßenbahnlinien M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Linien, Wochentagen, Hauptverkehrszeit, Nebenverkehrszeit, Nachtzeit sowie Fahrtrichtungen)?
Antwort zu 3:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Der BVG liegen keine aktuellen sowie spezifischen Daten zu der Frage vor.“
Frage 4:
Zu wie vielen Verspätungsminuten ist es jeweils auf den Straßenbahnlinien M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Linien, Fahrtrichtungen und Verkehrszeiten sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen Verspätungszahl pro vorbezeichneter Linie)?
Antwort zu 4:
Der Verkehrsvertrag mit der BVG sieht keine linienscharfe Erfassung der Verspätungsminuten vor. Im Rahmen der Berichterstattung der BVG an den Aufgabenträger wird die Pünktlichkeit einzelner Verkehrsträger ermittelt.
Die regelmäßigen Abfahrten an Haltestellen der Straßenbahn werden hinsichtlich ihrer zeitlichen Lage in pünktliche und unpünktliche Abfahrten unterteilt. Als pünktlich gilt eine Abfahrt von einer Haltestelle, sofern sie maximal 90 Sekunden verfrüht oder maximal 210 Sekunden verspätet ist. Als unpünktlich gilt eine Abfahrt, wenn keine tatsächliche Fahrt im pünktlichen Toleranzbereich liegt und wenn eine Fahrt zwischen 211 Sekunden Verspätung und der Zeit bis zur nächsten im Fahrplan ausgewiesenen Abfahrt (bei Takten bis einschließlich 10 Minuten) bzw. 10 Minuten Verspätung (bei Takten über 10 Minuten) erfolgt. Alle anderen Fahrten gelten als unregelmäßig. Die als pünktlich registrierten Abfahrten gemessen an allen als pünktlich oder unpünktlich bewerteten Fahrten geben die Pünktlichkeitsquote in Prozent an.
Die BVG teilt hierzu mit:
„Für die #Pünktlichkeit bei der #Straßenbahn ergaben sich gemäß Bericht der BVG AöR für die Jahre 2015 bis 2019 folgende Anteile an pünktlichen Abfahrten pro Linie (Angaben in Prozent):
Linien
2015
2016
2017
2018
2019
Linie M4
94,0 %
93,9 %
93,9 %
94,0 %
94,7 %
Linie MS
89,2 %
91,6 %
90,0 %
87,7 %
85,8 %
Linie M6
86,3 %
87,7 %
86,9 %
86,1 %
86,3 %
Linie M8
91,1 %
91,0 %
90,1 %
87,3 %
86,0 %
Linie M13
86,3 %
88,9 %
89,7 %
90,9 %
88,2 %
Linie M17
91,5 %
91,7 %
90,9 %
89,9 %
83,3 %
Linie 16
95,9 %
95,2 %
94,9 %
94,7 %
94,7 %
Linie 21
86,9 %
85,7 %
84,0 %
76,0 %
77,8 %
Linie 27
91,3 %
90,9 %
89,5 %
87,0 %
82,6 %
Linie 37
93,0 %
93,1 %
92,0 %
89,1 %
80,5 %
Bautätigkeiten im Bereich S Karlshorst wirken sich negativ auf die Pünktlichkeit der Linien M17, 27 und 37 aus.“
Frage 5:
Zu wie vielen Fahrtausfällen ist es jeweils auf den Straßenbahnlinien M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Linien, Fahrtrichtungen und Verkehrszeiten sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen Ausfallzahl pro vorbezeichneter Linie)?
Antwort zu 5:
Dem Aufgabenträger liegen entsprechend dem Verkehrsvertrag mit der BVG
Informationen zu den ausgefallenen Nutzzugkilometern vor. Die Daten für den angefragten Zeitraum sind nach Linien in der folgenden Tabelle dargestellt:
Linien
2015
2016
2017
2018
2019
Linie M4
91.337
44.133
15.598
43.006
67.983
Linie MS
58.795
30.578
21.203
101.011
125.237
Linie M6
155.846
48.057
20.482
115.335
106.661
Linie M8
120.824
49.251
32.479
183.995
179.079
Linie M13
13.306
9.267
8.391
16.580
22.101
Linie M17
12.559
7.379
6.637
10.502
16.979
Linie 16
21.754
5.827
3.612
8.816
20.624
Linie 21
3.012
5.776
3.764
6.629
7.922
Linie 27
6.652
4.223
4.622
5.018
11.870
Linie 37
7.138
1.480
1.837
3.577
3.122
Eine weitergehende Auswertung nach Verkehrszeiten, Fahrtrichtungen und nach Fahrtausfällen der einzelnen Linien, erfolgt nach Auskunft der BVG nicht. Der Aufgabenträger wird dieses Thema noch einmal bei der BVG ansprechen.
Frage 6:
Wie hat sich die Einwohnerzahl in den Planungsräumen entlang der Straßenbahnlinien M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt und wie wird sie sich auf Grundlage welcher verfügbaren Daten und Prognosen einschließlich bereits erteilter Baugenehmigungen oder beabsichtigter Wohnungsbauvorhaben in den nächsten zehn Jahren entwickeln (bitte aufschlüsseln nach Planungsräumen und Jahren)?
Antwort zu 6:
Dem Senat liegen keine im Sinne der Frage aufbereiteten Daten vor.
Frage 7:
Wie und aus welchen Gründen hat sich die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke (DTVw) entlang der Straßenkorridore der Straßenbahnlinien M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Straßenabschnitten, Wochentagen und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten und Neben- sowie Nachtzeiten)?
Frage 16:
Wie und aus welchen Gründen hat sich die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke (DTVw) entlang der Straßenkorridore der Buslinien 108, 1S4, XS4, 1S6, 192, 194, 197, 240, 2S6, 294, 296, 396, NSO, NS6 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Straßenabschnitten, Wochentagen und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten und Neben- sowie Nachtzeiten)?
Frage 25:
Wie und aus welchen Gründen hat sich die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke (DTVw) entlang der Straßenkorridore der U-Bahnlinie S in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Straßenabschnitten, Wochentagen und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten und Neben- sowie Nachtzeiten)?
Antwort zu 7, 16 und 25:
Der Wert für die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke an Werktagen (DTVw) wird im Zyklus von fünf Jahren erzeugt und in einer Verkehrsmengenkarte für den Kraftfahrzeugverkehr auf der Homepage der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz veröffentlicht:
Der DTVw-Wert wird aus den vorhandenen Verkehrszählungsergebnisse der letzten Jahre ermittelt. Dabei handelt es sich um einen hochgerechneten Jahresdurchschnittswert für
die Verkehrsstärke eines durchschnittlichen Tages an einem Straßenquerschnitt. Eine Aufschlüsselung der DTVw-Werte nach Jahren, Wochentagen oder Verkehrszeiten kann dementsprechend nicht erfolgen.
Die Vergleichbarkeit der Entwicklung des DTVw-Wertes für den Bezirk Lichtenberg kann insofern nur anhand der vorhandenen DTVw-Werte aus den Jahren 2009 und 2014 erfolgen. Entsprechende Kartenausschnitte der Verkehrsmengenkarten (2009 und 2014) für den Bezirk Lichtenberg sind zum Vergleich als Anlage 1 beigefügt.
Gründe für Differenzen zwischen den Verkehrsmengen 2009 und 2014 können hierbei sehr vielfältig sein (z.B. Veränderungen der Infrastruktur, temporäre Baumaßnahmen, Einschränkungen im Verkehrsfluss etc.) und sind im Rahmen der Anfrage im Einzelnen nicht ermittelbar.
Die nächste Verkehrsmengenkarte für das Jahr 2019 wird derzeit erstellt und voraussichtlich im Herbst 2020 zur Verfügung stehen.
Frage 8:
Wie und aus voraussichtlich welchen Gründen wird sich die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke (DTVw) auf der Grundlage welcher verfügbaren Daten und Prognosen entlang der Straßenkorridore der Straßenbahnlinien M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den nächsten fünf Jahren entwickeln (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Straßenabschnitten, Wochentagen und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten und Neben- sowie Nachtzeiten)?
Frage 17:
Wie und aus voraussichtlich welchen Gründen wird sich die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke (DTVw) auf der Grundlage welcher verfügbaren Daten und Prognosen entlang der Straßenkorridore der Buslinien 108, 154, X54, 156, 192, 194, 197, 240, 256, 294, 296, 396, NSO, N56 in den nächsten fünf Jahren entwickeln (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Straßenabschnitten, Wochentagen und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten und Neben- sowie Nachtzeiten)?
Frage 26:
Wie und aus voraussichtlich welchen Gründen wird sich die durchschnittliche werktägliche Verkehrsstärke (DTVw) auf der Grundlage welcher verfügbaren Daten und Prognosen entlang der Straßenkorridore der U Bahnlinie 5 in den nächsten fünf Jahren entwickeln (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Straßenabschnitten, Wochentagen und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten und Neben- sowie Nachtzeiten)?
Antwort zu 8, 17 und 26:
Die Antworten für die Fragen 8, 17 und 26 sind identisch.
Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz verfügt über das Verkehrsmodell des Landes Berlin, das Daten (hier Straßenbelegungen) zu einem bestimmten Zeithorizont bereitstellt. Das aktuelle Verkehrsmodell weist den Zeithorizont 2030 aus. Eine andere zeitlich differenzierte Ausweisung ist nicht verfügbar.
Frage 9:
Wie haben sich die Schadstoffemissionen (N02 Jahresmittelwerte, PM10 Jahresmittel, Ruß-Jahresmittel) entlang der Straßenkorridore der Straßenbahnlinien M4, MS, M6, M8, M13, M17, 16, 21, 27 und 37 in den vergangenen fümf Jahren aus welchen Gründen entwickelt und wie oft wurden wann welche Grenzwerte überschritten (bitte aufschlüsseln nach Jahren und wenn möglich Straßenabschnitten, Wochentagen und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten und Neben- und Nachtzeiten)?
Frage 18:
Wie haben sich die Schadstoffemissionen (N02 Jahresmittelwerte, PM10 Jahresmittel, Ruß-Jahresmittel) entlang der Straßenkorridore der Buslinien 108, 154, X54, 156, 192, 194, 197, 240, 256, 294, 296, 396, NSO, N56 in den vergangenen fünf Jahren aus welchen Gründen entwickelt und wie oft wurden wann welche Grenzwerte überschritten (bitte aufschlüsseln nach Jahren und wenn möglich Straßenabschnitten, Wochentagen und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten und Neben- und Nachtzeiten)?
Frage 27:
Wie haben sich die Schadstoffemissionen (N02 Jahresmittelwerte, PM10 Jahresmittel, Ruß-Jahresmittel) entlang der Straßenkorridore der U-Bahnlinie 5 in den vergangenen fünf Jahren aus welchen Gründen entwickelt und wie oft wurden wann welche Grenzwerte überschritten (bitte aufschlüsseln nach Jahren und wenn möglich Straßenabschnitten, Wochentagen und Verkehrszeiten wie zum Beispiel Berufsverkehrszeiten und Neben- und Nachtzeiten)?
Antwort zu 9, 18 und 27:
Die Fragen 9, 18 und 27 werden aufgrund des inhaltlichen Zusammenhangs gemeinsam beantwortet.
Entlang der Straßenkorridore der genannten Straßenbahnlinien, Buslinien und der U Bahnlinie 5 wurden in den vergangenen fünf Jahren die in Tabelle 1, 2 und 3 gelisteten Werte gemessen.
Tabelle 1: N02-Jahresmittelwerte in µg/m3 an Straßenkorridoren der genannten Linien (– keine Daten)
2015
2016
2017
2018
2019
(vorläufig)
Frankfurter Allee 86b, 10247 Berlin (MC174)
41
41
41
37
35
Alt Friedrichsfelde 7 a, 10315 Berlin (MP514)
55
52
53
47
37
Landsberger Allee 6-8, 10249 Berlin (MP547)
55
52
51
47
41
lnvalidenstr. 30, 10115 Berlin (MP582)
—
46
46
42
36
Tabelle 2: PM10-Jahresmittelwert in µg/m3 und Anzahl der Tage mit PM10- Tagesmittelwerten größer 50 µg/m3 ( in Klammern) an Straßenkorridoren der genannten Linien (an den anderen Standorten keine PM10-Messungen)
2015
2016
2017
2018
2019
(vorläufig)
Frankfurter Allee 86b, 10247 Berlin
29
28
28
28
24
(MC174)
(36)
(14)
(27)
(24)
(14)
Tabelle 3: EC- (Ruß)-Jahresmittelwerte in µg/m3 an Straßenkorridoren der genannten Linien. (— keine Daten; EC ermittelt mit dem thermo-optischen Verfahren mit Reflektionskorrektur)
EC (Ruß) Jahresmittelwert
2015
2016
2017
2018
2019*
Frankfurter Allee 86b, 10247 Berlin (MC174)
1,8
1,8
1,9
1,7
—
Alt Friedrichsfelde 7 a, 10315 Berlin (MP514)
2,7
2,8
2,6
2,5
—
Landsberger Allee 6-8, 10249 Berlin (MP547)
2,8
2,9
2,5
2,5
—
lnvalidenstr. 30, 10115 Berlin (MP582)
—
1,9
1,7
1,7
—
*Rußdaten für 2019 liegen noch nicht vor.
An der Messstation Frankfurter Allee 86b wird die Luftschadstoffbelastung mit dem in der
Bundes-Immissionsschutzverordnung (BlmSchV) beschriebenen Referenzverfahren mit hoher zeitlicher Auflösung (Stundenmittelwerte) ermittelt. Die Daten dieser Station können online abgerufen werden unter https://luftdaten.berlin.de/station/mc174
An den Messorten Alt-Friedrichsfelde 7a, Landsberger Allee 6-8 und lnvalidenstraße 30 werden zur Ermittlung der N02-Werte und der Rußwerte vereinfachte Messverfahren (Passivsammler und RUBIS-Geräte) eingesetzt. Die zeitliche Auflösung beträgt hier zwei Wochen.
Eine Überschreitung der Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit liegt nach
BlmSchV vor, wenn die Jahresmittelwerte für N02 und PM10 über 40 µg/m3liegen. Weiter darf nicht häufiger als 35 Mal pro Kalenderjahr der PM10-Tagesmittelwert mehr als 50 µg/m3 betragen.
An der Frankfurter Allee 86b wird der N02-Grenzwert seit 2018 eingehalten. An den Messstandorten Alt Friedrichsfelde 7a und lnvalidenstraße 30 wurde der N02-Grenzwert 2019 erstmalig eingehalten, an der Landsberger Allee wurde der Jahresgrenzwert noch um 1 µg/m3 überschritten.
Zu erhöhten N02-Konzentrationen an Hauptverkehrsstraßen trägt der Kfz-Verkehr im Mittel zu ca. 74 % bei. Aus der Verursachergruppe des Kfz-Verkehrs führen fast ausschließlich Dieselmotoren zu hohen N02-Belastungen im Straßenraum.
Eine rückläufige Tendenz ist feststellbar, die vor allem in der Nachrüstung der Berliner Busflotte mit Stickoxidminderungssystemen und in der Verbesserung der Abgastechnik in Kraftfahrzeugen durch die kontinuierliche Flottenerneuerung begründet liegt.
Stadtweit und somit auch an den genannten Streckenabschnitten wird der PM10- Jahremittelgrenzwert seit 2003 und der PM10-Tagesgrenzwert seit 2016 eingehalten.
Für Rußkonzentrationen ist derzeit kein Grenzwert zum Schutz der menschlichen Gesundheit festgesetzt. Bis 2004 galt ein Prüfwert für Ruß, der in der 23. BlmSchV mit 8
µg/m3 im Jahresmittelwert verankert war. Dieser Prüfwert wurde mit der Einführung der in der 39. BlmSchV festgesetzten Grenzwerte für PM10 aufgehoben. Die in Berlin ermittelten Rußkonzentrationen liegen unterhalb von 8 µg/m3.
Bei der PM10- und Ruß-Belastung ist ein rückläufiger Trend festzustellen , der auf der Umweltzone und dem daraus resultierenden hohen Ausstattungsgrad der Dieselfahrzeuge mit Partikelfiltern sowie auf einer Verringerung des Eintrags vorbelasteter Luft aus den näheren und weiteren Regionen außerhalb Berlins beruht. Die Minderungen sind stadtweit festzustellen.
Aufgrund der zeitlichen Definition der Grenzwerte ist eine Aufschlüsselung nach Wochentagen und Verkehrszeiten nicht sinnvoll.
Für die Beurteilung der Schadstoffbelastung an den Stellen, wo keine Messgeräte stehen, wurden als Ausgangsbasis für die Maßnahmenplanung zur Fortschreibung des Luftreinhalteplans Rechnungen für das Jahr 2015 mit einem Modellsystem durchgeführt , das das Umweltbundesamt für die Schadstoffberechnung in Straßenschluchten empfohlen hat. Mit diesem Modellsystem wurden außerdem Prognoserechnungen für die Jahre 2020 und 2025 durchgeführt. Modelliert wurden Jahresmittelwerte für N02, PM10 und PM2.s.
Die Daten sind im Umweltatlas der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen auf folgender Internetseite veröffentlicht.
Für das Jahr 2015 wurden N02-Grenzwertüberschreitungen entlang der genannten Straßenbahn- , Bus- und Li-Bahnlinien an den in Tabelle 4 gelisteten Straßenabschnitten berechnet.
Name des Straßenabschnittes
von
bis
N02-
Belastung (berechnetes Jahresmittel) 2015
lnvalidenstr.
Sandkrugbrücke
Scharnhorststraße
54
Torstr.
Straßburger Straße
Weydingerstraße
52
Frankfurter Allee
Weichselstraße
Jessnerstraße
51
Frankfurter Allee
Proskauer Straße
Silvio-Meier-Straße
50
Berliner Allee
Bernkasteler Straße
Caseler Straße
49
Torstr.
Rosenthaler Platz
Gormannstraße
47
Frankfurter Allee
Jessnerstraße
U-Bahnhof Frankfurter Allee
46
Frankfurter Allee
Skandinavische Straße
Rosenfelder Straße
46
Rennbahnstr.
Schönstraße
Parkstraße
45
Alt-Friedrichsfelde
Rosenfelder Straße
Löwenberger Straße
45
Frankfurter Allee
Voigtstraße
Finowstraße
45
lnvalidenstr.
Hessische Straße
Chausseestraße
44
lnvalidenstr.
Scharnhorstsstraße
Schwarzer Weg
44
Pistoriusstr.
Jacobsohnstraße
Heinersdorfer Straße
43
Berliner Allee
Wegenerstraße
Buschallee
43
Tabelle 4: Berechnete N02-Jahresmittelwerte in µg/m3 für das Jahr 2015 an Straßenkorridoren der genannten Linien
Frankfurter Allee
Colbestraße
Kinzigstraße
43
Frankfurter Allee
Kinzigstraße
Jungstraße
43
Atzpodienstr.
Frankfurter Allee
Fanningerstraße
43
Berliner Allee
Pistoriusstraße
Lindenallee
43
Alt-Friedrichsfelde
Löwenberger Straße
Robert-Uhrig-Straße
42
Frankfurter Allee
Silvio-Meier-Straße
Samariterstraße
42
Prenzlauer Promenade
Herthastraße
Spiekermannstraße
42
Für das Jahr 2015 wurde an keinem Straßenabschnitt eine Überschreitung des PM10- Grenzwertes berechnet. Ruß wurde nicht modelliert.
Für das Jahr 2020 wurde an allen Straßenkorridoren entlang der genannten
Straßenbahn-, Bus- und Li-Bahnlinien eine Einhaltung aller zum Schutz der menschlichen Gesundheit erlassenen Grenzwerte prognostiziert.
Frage 10:
In welcher Taklung verkehren die Buslinien #108, #154, #X54, #156, #192, #194, #197, #240, #256, #294, #296, #396, #N50, #N56 nach aktuell gültigem #Fahrplan (bitte aufschlüsseln nach Linien, Wochentagen, Hauptverkehrszeit, Nebenverkehrszeit, Nachtzeit sowie Taktdichte, Fahrtrichtungen und ggf. gesonderte Ausweisung von Verstärkerfahrten)?
Antwort zu 10:
Die BVG hat zur Übersicht folgende Tabelle erstellt:
Linie
Abschnitt
Taktangabe je Stunde
HVZ
NVZ
svz
Nacht
108
S+U Lichtenberg – U Elsterwerdaer Platz
20 ‚
20‚
20‚
–
U Elsterwerdaer Platz – Mahlsdorf, Summter Str.
10‚
20‚
20‚
–
Mahlsdorf, Summter Str. – Waldesruh,MahlsdorferAllee
20 ‚
20 ‚
60‚
–
154
Aubertstraße – S Blankenburg
10‚
20 ‚
20 ‚
–
S Blankenburg – U Elsterwerdaer Platz
20 ‚
20 ‚
20‚
–
X54
S+U Pankow – Piesporter Str.
10‚
10‚
20 ‚
–
Piesporter Str. – S Marzahn
10‚
10‚*
–120**
–
S Marzahn – U Hellersdorf
20 ‚
20 ‚
–
–
156
Stadion Buschallee!Hansastraße – Pasedagplatz
20‚
20‚
20‚
–
Pasedagplatz – S Prenzlauer Allee
10‚
10‚
20 ‚
–
S Prenzlauer Allee – Michelangelostr.
10‚
10‚*
20‚
–
Michelangelostr . – S Storkower Str.
20 ‚
20 ‚
–
–
192
S Friedrichsfelde Ost – S Biesdorf
20 ‚
20 ‚
20‚
–
S Biesdorf – S Marzahn
10‚
20 ‚
20 ‚
–
194
U Hermannplatz – U Friedrichsfelde
10‚
10‚
20‚
–
U Friedrichsfelde – S Friedrichsfelde Ost
10‚
20’***
20‚
–
S Friedrichsfelde Ost – Marzahn, Helene-Weigel-
Platz
20 ‚
20 ‚
20 ‚
–
197
Hohenschönhausen , Prerower Platz –
Hohenschönhausen , Welsestr.
10‚
10‚
–120**
–
Hohenschönhausen, Welsestr. – S Kaufsdorf
10‚
10‚
20‚
–
S Kaufsdorf – S Mahlsdorf
20 ‚
20 ‚
20 ‚
–
240
S Ostbahnhof – S Storkower Straße
10‚
10‚
20‚
–
256
Lichtenberg, Zentralfriedhof – S+U Lichtenberg
20‚
20‚
20’****
–
S+U Lichtenberg – S Hohenschönhausen
10‚
20 ‚
20‚
–
S Hohenschönhausen – Wartenberg Siedlung
20‚
20‚
20‚
–
294
Marzahner Str. – Gehrenseestr.
20 ‚
20 ‚
–
–
Gehrenseestr. – Seehausener Str.
20 ‚
20 ‚
–120**
–
Seehausener Str. – Falkenberg
20 ‚
20 ‚
–
–
296
S+U Lichtenberg – U Friedrichsfelde
20 ‚
20‚
–120**
–
U Friedrichsfelde – U Tierpark
20 ‚
20 ‚
20 ‚
–
U Tierpark – S Karlshorst
20 ‚
20 ‚
20 ‚
–
396
S Nöldnerplatz – U Friedrichsfelde
20 ‚
20‚
–
–
U Friedrichsfelde – Mellenseestr.
20 ‚
20 ‚
20 ‚
–
Mellenseestr. – S Karlshorst
20 ‚
20 ‚
20 ‚
–
N50
Buchholz-West,Hugenottenplatz – U Tierpark
–
–
–
30‚
N56
U Magdalenenstr. – Wartenberg, Hagenower Ring –
U Magdalenenstr.
–
–
–
30 ‚
* Samstag nur im 20-MinTakt
** Auch sonntags tagsüber
*** Samstag im 10-Min-Takt
**** Nicht am Samstag und Sonntag
Frage 11:
Welche Taktveränderungen (Ausdünnung oder Verdichtung) sind aktuell für jeweils welche der vorbezeichneten Buslinien in welchen Abschnitten und an welchen Wochentagen und zu welchen Verkehszeiten ggf. geplant und aus welchen Gründen?
Antwort zu 11:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Es sind derzeit folgende Taktanpassungen vorgesehen:
Die #Buslinie 256 fährt derzeit in der HVZ bis S Hohenschönhausen im 10-Minuten-Takt. Die verstärkenden Fahrten verkehren auf Grund einer fehlenden Endstelle in der Dorfstraße Höhe Lindenberger Straße ab S Hohenschönhausen nach Falkenberg. Sobald eine Endstelle geschaffen worden ist, wird die Taktverstärkung zur neuen Endstelle weitergeführt.
Vorbehaltlich einer infrastrukturellen Umsetzbarkeit ist eine Linienverlängerung der Linie 294 von Montag bis Freitag in der Hauptverkehrszeit über das Clean Tech Park Gelände im Verlauf Dorfstr. , Wolfener Str., Clara-lmmerwahr-Str. und Boxberger Straße zur Wiesenburger Straße vorgesehen.
Am Wochenende befindet sich ab Falkenberg eine Anbindung des Berliner Tierheims im Tagesverkehr in Prüfung.“
Frage 12:
Wie haben sich die Fahrgastzahlen bei Buslinien 108, 154, X54, 156, 192, 194, 197, 240, 256, 294, 296, 396, N50, N56 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Linien, Wochentagen, Hauptverkehrszeit, Nebenverkehrszeit, Nachtzeit sowie Fahrtrichtungen)?
Antwort zu 12:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Der BVG liegen keine aktuellen sowie spezifischen Daten zu der Frage vor.“
Frage 13:
Zu wie vielen Verspätungsminuten ist es jeweils auf den Buslinien 108, 154, X54, 156, 192, 194, 197, 240, 256, 294, 296, 396, N50, N56 in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Linien, Fahrtrichtungen und Verkehrszeiten sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen Verspätungszahl pro vorbezeichneter Linie)?
Antwort zu 13:
Der Verkehrsvertrag mit der BVG sieht keine linienscharfe Erfassung der Verspätungsminuten vor. Im Rahmen der Berichterstattung der BVG an den Aufgabenträger wird die Pünktlichkeit einzelner Verkehrsträger ermittelt.
Die regelmäßigen Abfahrten an Haltestellen des Busses werden hinsichtlich ihrer zeitlichen Lage in pünktliche und unpünktliche Abfahrten unterteilt. Als pünktlich gilt eine Abfahrt von einer Haltestelle, sofern sie maximal 90 Sekunden verfrüht oder maximal 210 Sekunden verspätet ist. Als unpünktlich gilt eine Abfahrt, wenn keine tatsächliche Fahrt im pünktlichen Toleranzbereich liegt und wenn eine Fahrt zwischen 211 Sekunden Verspätung und der Zeit bis zur nächsten im Fahrplan ausgewiesenen Abfahrt (bei Takten bis einschließlich 10 Minuten) bzw. 10 Minuten Verspätung (bei Takten über 10 Minuten) erfolgt. Alle anderen Fahrten gelten als unregelmäßig. Die als pünktlich registrierten
Abfahrten gemessen an allen als pünktlich oder unpünktlich bewerteten Fahrten geben die Pünktlichkeitsquote in Prozent an.
Die BVG teilt hierzu mit:
„Für die Pünktlichkeit beim Bus ergaben sich gemäß Bericht der BVG AöR für die Jahre 2015 bis 2019 folgende Anteile an pünktlichen Abfahrten pro Linie (Angaben in Prozent):
Linien
2015
2016
2017
2018
2019
Linie 108
90,8 %
91,0 %
92,9 %
92,0 %
91,5 %
Linie 154
92,6 %
91,9 %
91,8 %
89,7 %
89,1 %
Linie 156
86,5 %
85,7 %
86,1 %
88,3 %
88,7 %
Linie 192
96,8 %
96,6 %
96,7 %
95,8 %
95,5 %
Linie 194
86,0 %
85,8 %
85,8 %
85,8 %
85,1 %
Linie 197
85,1 %
85,5 %
85,4 %
86,2 %
84,8 %
Linie 240
85,6 %
85,2 %
85,6 %
84,7 %
82,3 %
Linie 256
89,0 %
87,0 %
88,3 %
88,5 %
86,9 %
Linie 294
94,8 %
91,4 %
95,1 %
93,1 %
92,4 %
Linie 296
93,8 %
92,9 %
95,3 %
94,9 %
94,5 %
Linie 396
87,9 %
87,9 %
91,9 %
91,7 %
91,2 %
Linie X54
79,5 %
77,6 %
82,6 %
86,4 %
86,7 %
Linie N50
91,9 %
93,5 %
93,1 %
92,6 %
90,2 %
Linie N56
95,2 %
95,3 %
93,7 %
95,5 %
94,3 %“
Frage 14:
Zu wie vielen #Fahrtausfällen ist es jeweils auf den Buslinien 108, 154, X54, 156, 192, 194, 197, 240, 256, 294, 296, 396, N50, N56 in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Linien, Fahrtrichtungen und Verkehrszeiten sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen Ausfallzahl pro vorbezeichneter Linie)?
Antwort zu 14:
Dem Aufgabenträger liegen entsprechend dem Verkehrsvertrag mit der BVG Informationen zu den ausgefallenen #Nutzwagenkilometern vor. Die Daten für den angefragten Zeitraum sind nach Linien in der folgenden Tabelle dargestellt:
Linien
2015
2016
2017
2018
2019
Linie 108
946
10.675
3.461
11.903
23.359
Linie 154
2.734
4.447
2.473
6.784
12.101
Linie 156
1.136
2.002
1.156
1.574
8.791
Linie 192
469
1.029
751
1.932
4.162
Linie 194
1.877
4.974
4.049
5.540
10.301
Linie 197
4.999
7.616
4.217
6.738
13.595
Linie 240
1.009
1.275
1.641
3.241
6.650
Linie 256
1.008
3.112
1.297
2.804
7.123
Linie 294
266
683
470
678
1.823
Linie 296
646
987
899
1.512
2.350
Linie 396
320
561
469
947
1.307
Linie X54
3.475
5.170
2.791
3.323
7.691
Linie N50
47
57
98
94
132
Linie N56
0
0
67
4
77
Eine weitergehende Auswertung nach Fahrtrichtungen und Verkehrszeiten sowie nach Fahrtausfällen der einzelnen Linien erfolgt nach Auskunft der BVG nicht. Der Aufgabenträger wird dieses Thema noch einmal bei der BVG ansprechen.
Frage 15:
Wie hat sich die #Einwohnerzahl in den Planungsräumen entlang der Buslinien 108, 154, X54, 156, 192, 194, 197, 240, 256, 294, 296, 396, N50, N56 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt und wie wird sie sich auf Grundlage welcher verfügbaren Daten und Prognosen einschließlich bereits erteilter Baugenehmigungen oder beabsichtigter Wohnungsbauvorhaben in den nächsten zehn Jahren entwickeln (bitte aufschlüsseln nach Planungsräumen und Jahren)?
Antwort zu 15:
Dem Senat liegen keine im Sinne der Frage aufbereiteten Daten vor.
Frage 19:
In welcher Taklung und Traktionsstärke (einfache oder doppelte) verkehrt die U-Bahnlinie 5 nach aktuell gültigem Fahrplan (bitte aufschlüsseln nach Wochentagen, Hauptverkehrszeit, Nebenverkehrszeit, Nachtzeit sowie Taktdichte, Fahrtrichtungen und ggf. gesonderte Ausweisung von Verstärkerfahrten)?
Antwort zu 19:
Die BVG hat zur Übersicht folgende Tabelle erstellt:
Linie
Abschnitt
Taktangabe je Stunde
Fahrzeugarten
HVZ
NVZ
svz
Nacht
U5
S+ U Alexanderplatz – KaulsdorfNord
4, 7′
5′
10‚
30 ‚
6-Wagen-ZugGroßprofil
Kaufsdorf Nord – Hönow
4, 7′
10‚
10‚
30 ‚
Frage 20:
Welche Taktveränderungen (Ausdünnung oder Verdichtung) ist aktuell für die U-Bahnlinie 5 in ggf. welchen Abschnitten und an welchen Wochentagen und zu welchen Verkehrszeiten ggf. geplant und aus welchen Gründen?
Antwort zu 20:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Auf der Linie US sind derzeit keine Taktveränderungen vorgesehen.
Mit Fertigstellung des Lückenschlusses Alexanderplatz – Brandenburger Tor – Hauptbahnhof (vsl. Quartal IV 2020) wird die Linie im bestehenden Taktschema verlängert.“
Der Nahverkehrsplan Berlin 2019-2023 sieht mittelfristig eine Verdichtung des Angebotes auf einen 3,3 Minutentakt auf der Linie US vor. Diese Verdichtung ist abhängig von einer ausreichenden Fahrzeugverfügbarkeit.
Frage 21:
Wie haben sich die Fahrgastzahlen bei der U-Bahnlinie 5 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Wochentagen, Hauptverkehrszeit, Nebenverkehrszeit, Nachtzeit sowie Fahrtrichtungen)?
Antwort zu 21:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Der BVG liegen keine aktuellen sowie spezifischen Daten zu der Frage vor.“
Frage 22:
Zu wie vielen Verspätungsminuten ist es auf der U-Bahnlinie 5 in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Fahrtrichtungen und Verkehrszeiten sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen Verspätungszahl pro vorbezeichneter Linie)?
Antwort zu 22:
Der Verkehrsvertrag mit der BVG sieht keine linienscharfe Erfassung der Verspätungsminuten vor. Im Rahmen der Berichterstattung der BVG an den Aufgabenträger wird die Pünktlichkeit einzelner Verkehrsträger ermittelt.
Die regelmäßigen Abfahrten an Haltestellen der U-Bahn werden hinsichtlich ihrer zeitlichen Lage in pünktliche und unpünktliche Abfahrten unterteilt. Als pünktlich gilt eine Abfahrt von einer Haltestelle, sofern sie maximal 90 Sekunden verfrüht oder maximal 210 Sekunden verspätet ist. Als unpünktlich gilt eine Abfahrt, wenn keine tatsächliche Fahrt im pünktlichen Toleranzbereich liegt und wenn eine Fahrt zwischen 211 Sekunden Verspätung und der Zeit bis zur nächsten im Fahrplan ausgewiesenen Abfahrt (bei Takten bis einschließlich 10 Minuten) bzw. 10 Minuten Verspätung (bei Takten über 10 Minuten) erfolgt. Alle anderen Fahrten gelten als unregelmäßig. Die als pünktlich registrierten
Abfahrten gemessen an allen als pünktlich oder unpünktlich bewerteten Fahrten geben die Pünktlichkeitsquote in Prozent an.
Die BVG teilt hierzu mit:
„Für die Pünktlichkeit bei der U-Bahn ergaben sich gemäß Bericht der BVG AöR für die Jahre 201S bis 2019 folgende Anteile an pünktlichen Abfahrten pro Linie (Angaben in Prozent):
Linien
2015
2016
2017
2018
2019
Linie US
99,3 %
99,4 %
99,0 %
99,1 %
99,1 %“
Frage 23:
Zu wie vielen Fahrtausfällen ist es jeweils auf U-Bahnlinie 5 in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Fahrtrichtungen und Verkehrszeiten sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen Ausfallzahl pro vorbezeichneter Linie)?
Antwort zu 23:
Dem Aufgabenträger liegen entsprechend dem Verkehrsvertrag mit der BVG
Informationen zu den ausgefallenen Nutzzugkilometern vor. Die Daten für den angefragten Zeitraum sind für die Li-Bahnlinie S in der folgenden Tabelle dargestellt:
Linien
2015
2016
2017
2018
2019
Linie US
17.646
1S.670
34.420
18.367
31.277
Eine weitergehende Auswertung nach Fahrtrichtungen und nach Fahrtausfällen der einzelnen Linien erfolgt nach Auskunft der BVG nicht. Der Aufgabenträger wird dieses Thema noch einmal bei der BVG ansprechen.
Frage 24:
Wie hat sich die Einwohnerzahl in den Planungsräumen entlang der U-Bahnlinie 5 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt und wie wird sie sich auf Grundlage welcher verfügbaren Daten und Prognosen einschließlich bereits erteilter Baugenehmigungen oder beabsichtigter Wohnungsbauvorhaben in den nächsten zehn Jahren entwickeln (bitte aufschlüsseln nach Planungsräumen und Jahren)?
Antwort zu 24:
Dem Senat liegen keine im Sinne der Frage aufbereiteten Daten vor.
Frage 28:
In welcher Taklung und Traktionsstärke (einfache oder doppelte) verkehren die 8-Bahnlinien 83, 85, 87, 88, 841, 842, 875, 885 sowie die Regionalbahnlinien RB 12, RB24, RB25 und RB26 nach aktuell gültigem Fahrplan (bitte aufschlüsseln nach Linien, Wochentagen, Hauptverkehrszeit, Nebenverkehrszeit, Nachtzeit sowie Taktdichte, Fahrtrichtungen und ggf. gesonderte Ausweisung von Verstärkerfahrten)?
Antwort zu 28:
Der VBB teilt hierzu mit:
„Die Linien S3, S41, S42, S5, S7 und S75 verkehren auf den im Bezirk Lichtenberg liegenden bzw. unmittelbar daran angrenzenden Teilabschnitten tagsüber im 10-min-Takt. Auf den Linien S3, S41, S42 und S5 wird in den Hauptverkehrszeiten durch zusätzliche Verstärkerfahrten der Takt weiter verdichtet. Die Linien S8 und S85 verkehren auf den unmittelbar an den Bezirk Lichtenberg angrenzenden Teilabschnitten tagsüber im 20-min Takt und überlagern sich zu einem gemeinsamen 10-min-Takt.
Weitere Details zur Fahrtenhäufigkeit während anderer Verkehrszeiten können den veröffentlichten Fahrplandaten entnommen werden, beispielsweise in der elektronischen Fahrplanauskunft VBB-Fahrinfo oder in den Fahrplantabellen auf der Webseite der S Bahn Berlin GmbH.
Auf der Linie S7 verkehren planmäßig alle Fahrten mit Vollzügen (acht Wagen). Auf den Linien S3 und S5 werden die Fahrten des 10-Minuten-Taktes montags bis freitags tagsüber ebenfalls mit Vollzügen (acht Wagen) erbracht, für die Verstärkerfahrten in den Hauptverkehrszeiten sowie zum Teil während verkehrsschwächerer Zeiten in
Tagesrandlagen und am Wochenende kommen auch Halbzüge (vier Wagen) zum Einsatz. Auf den Linien S41 und S42 verkehren planmäßig alle Fahrten mit Dreiviertelzügen (sechs Wagen). Auf den Linien S75, S8 und S85 verkehren planmäßig alle Fahrten mit
Halbzügen (vier Wagen). Die ursprünglich zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 vorgesehene Verstärkung aller Fahrten der Linie S85 von Halb- auf Dreiviertelzüge (sechs Wagen) musste wegen einer temporär verringerten Fahrzeugverfügbarkeit verschoben werden, wird aber vsl. im II. Quartal 2020 realisiert. Die Verschiebung resultiert aus Rissen in Wagenkastenteilen, die im 2. Halbjahr 2019 bei einigen Fahrzeugen der älteren
Baureihe 485 festgestellt wurden und zu einer zeitweiligen Abstellung der betroffenen Fahrzeuge führten.
Die Linien RB12, 24, 25 und 26 verkehren täglich in der HVZ und in der NVZ im Stundentakt auf dem gesamten Laufweg. Die Linien RB12 und 25 verkehren grundsätzlich mit einem Dieseltriebwagen vom Typ dreiteiliger Talent oder zweiteiliger Link mit etwa 140 Sitzplätzen, wobei auf einzelnen Fahrten in der Hauptverkehrszeit mit einer Doppeltraktion zweiteiliger Talent Dieseltriebwagen 180 Sitzplätze angeboten werden. Die Linie RB24 verkehrt stets mit einem fünfteiligen elektrischen Triebwagen vom Typ Talent2 mit 300 Sitzplätzen. Auf der RB26 werden überwiegend Doppeltraktionen mit 280 Sitzplätzen mit den Talent oder Link Triebwagen angeboten. Einzelne Fahrten in der Nebenverkehrszeit, sowie die Fahrt 5188 verkehren mit einem Fahrzeug.“
Frage 29:
Welche Taktveränderungen (Ausdünnung oder Verdichtung) sind aktuell für jeweils welche der vorbezeichneten S- und Regionalbahnlinien in welchen Abschnitten und an welchen Wochentagen und zu welchen Verkehrszeiten ggf. geplant und aus welchen Gründen?
Antwort zu 29:
Die seitens des Landes Berlin mittel- und langfristig beabsichtigten Ausweitungen des Verkehrsangebotes im Regional- und S-Bahn-Verkehr können dem aktuellen Nahverkehrsplan entnommen werden. Ihre Umsetzung erfolgt in Abhängigkeit von den fahrzeug- und infrastrukturseitigen Randbedingungen. Im Regionalverkehr wird die Weiterentwicklung des Angebotes auf o.g. Linien hinsichtlich der Verkehrsnachfrage und Angebotsattraktivität beobachtet. Es wird darauf hingewiesen, dass vorrangiges Ziel des Regionalverkehrs die Anbindung der Region ist. Für Verkehre innerhalb Berlins steht im Regelfall ein S-Bahn-Angebot in dichtem Takt zur Verfügung. Aufgrund der langen Zugläufe im Regionalverkehr ist eine Dimensionierung ausschließlich auf den innerstädtischen Verkehr nicht wirtschaftlich und würde bei den benachbarten Aufgabenträgern insbesondere außerhalb des engeren Verflechtungsraumes zu einem Mehrfinanzierungsbedarf führen, ohne dass dem ein zusätzlicher Nutzen entgegensteht.
Frage 30:
Wie haben sich die Fahrgastzahlen bei den vorbezeichneten S- und Regionalbahnlinien in den vergangenen fünf Jahren entwickelt (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Linien, Wochentagen, Hauptverkehrszeit, Nebenverkehrszeit, Nachtzeit sowie Fahrtrichtungen)?
Antwort zu 30:
Für den S-Bahn-Verkehr in Berlin und Umgebung liegen beim VBB gesamthafte Nachfragedaten nach verschiedenen Zeiträumen unterteilt innerhalb des angefragten Zeitraums nur aus dem Jahr 2018 und ausschließlich unterteilt nach Wochenschichten (Mo-Fr an Schultagen, Mo-Fr während der Ferien, Sa und So) vor. Nachfolgend ist für die angefragten Linien jeweils die Summe der Linienbeförderungsfälle im Erhebungszeitraum 01.01.2018 – 08.12.2018 dargestellt:
Linie
Mo-Fr (Schule)
Mo-Fr (Ferien)
Sa
So
Summe
S3
24.389.118
7.761.000
5.408.180
4.374.386
41.932.684
S41
44.357.381
11.766.786
6.731.710
5.716.832
68.572.709
S42
42.206.484
12.450.534
6.733.941
6.253.843
67.644.802
S5
33.133.878
10.559.798
6.076.551
5.444.894
55.215.121
S7
44.164.552
13.016.847
8.939.094
7.692.732
73.813.225
S75
5.925.929
1.640.239
759.394
724.457
9.050.019
S8
11.214.071
3.247.309
2.208.221
2.062.031
18.731.632
S85
8.007.225
2.379.620
1.105.128
1.100.416
12.592.389
Darüber hinaus veröffentlicht die S-Bahn Berlin GmbH auf Grundlage der Entwicklung der ihr vorliegenden Vertriebsdaten jährlich einen Wert für die Verkehrsnachfrage des Gesamtnetzes (Unternehmensbeförderungsfälle). Diese Werte sind den jährlich
veröffentlichten Geschäftsberichten der S-Bahn Berlin GmbH zu entnehmen. Hieraus ist für die Jahre 2015 bis 2018 eine grundsätzlich steigende Entwicklungstendenz der Verkehrsnachfrage ablesbar.
Für den Regionalverkehr auf der Schiene existieren für die in Frage kommenden Linien kontinuierliche und automatisierte Erhebungen aus den Fahrzeugseitigen Fahrgastzählsystemen. Diese werden nach Fahrplanjahr ausgewertet und sind zum jetzigen Zeitpunkt bis zum Fahrplan 201712018 abschließend plausibilisiert und ausgewertet.
Dargestellt ist das gerundete , durchschnittliche tägliche Aufkommen als Summe der Ein und Aussteiger nach Station und Tagart. Folglich liegt die Fahrgastzahl etwa bei der Hälfte des Aufkommens.
Berlin Ostkreuz
Linie
2015
2016
2017
2018
Mo-Fr
Sa+So
Mo-Fr
Sa+So
Mo-Fr
Sa+So
Mo-Fr
Sa+So
RB12
Kein Halt
Kein Halt
700
500
900
600
700
400
RB24
Kein Halt
Kein Halt
2.900
2.000
3.300
2.400
3.800
2.700
RB25
Kein Halt
Kein Halt
900
500
1.000
500
1.000
600
SUMME
0
0
4.500
3.000
5200
3.500
5.500
3.700
Die Linie RB26 verkehrt erst seit dem Fahrplan 2019/2020 bis Berlin-Ostkreuz , sodass hier noch keine gesicherten Werte vorliegen. Die Linien RB12 und 25 halten seit dem Fahrplan 2015/2016 am Ostkreuz.
Berlin-Lichtenberg
Linie
2015
2016
2017
2018
Mo-Fr
Sa+So
Mo-Fr
Sa+So
Mo-Fr
Sa+So
Mo-Fr
Sa+So
RB12
1.500
1.100
900
700
900
700
700
500
RB24
2.500
1.700
1.900
1.400
2.100
1.600
2.000
1.500
RB25
1.400
500
800
600
1.000
600
700
500
RB26
3.200
2.300
3.000
2.300
2.900
2.100
3.300
2.200
SUMME
8.600
5.600
6.600
5.000
4.200
5.000
6.700
4.700
Berlin-Hohenschönhausen
Linie
2015
2016
2017
2018
Mo-Fr
Sa+So
Mo-Fr
Sa+So
Mo-Fr
Sa+So
Mo-Fr
Sa+So
RB12
600
500
500
400
700
500
500
400
RB24
800
500
900
600
1.000
700
1.100
800
SUMME
1.400
1.000
1.400
1.000
1.700
1.200
1.600
1.200
Linie
2015
2016
2017
2018
Mo- Fr
Sa+So
Mo- Fr
Sa+So
Mo- Fr
Sa+So
Mo- Fr
Sa+So
RB25
600
200
700
500
800
600
700
500
Berlin-Ahrensfelde
Im Sommer 2018 fanden Ausbaumaßnahmen an der Strecke der RB25 zwischen Werneuchen und Ahrensfelde statt, welche sich voraussichtlich negativ auf das Aufkommen der Linie in diesem Jahr auswirkten.
Die Anzahl der jährlichen Fahrgäste im Bahn-Regionalverkehr wird durch die Verkehrsverbund Berlin Brandenburg GmbH jährlich mit der Publikation der Kennzahlen bekanntgegeben. Für 2018 werden 87,7 Mio Fahrgäste ausgewiesen.
Frage 31:
Zu wie vielen Verspätungsminuten ist es jeweils auf den vorbezeichneten S- und Regionalbahnlinien in den vergangenen fünf Jahren gekommen (bitte aufschlüsseln nach Jahren, Linien, Fahrtrichtungen und Verkehrszeiten sowie zusätzlich der kumulierten jährlichen Verspätungszahl pro vorbezeichneter Linie)?
Antwort zu 31 :
Der VBB teilt hierzu mit:
„Da entsprechend der in den bestehenden Verkehrsverträgen zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg und der S-Bahn Berlin GmbH vereinbarten Abrechnungssystematik die Summe der Verspätungsminuten keine relevante Kenngröße ist, wird diese nicht erfasst bzw. es existiert keine Berichtspflicht der S-Bahn Berlin GmbH an die Länder zu dieser Kenngröße mit der hier für die Beantwortung benötigten Datenstruktur. Als Qualitätskenngröße zur Messung des Anteils der Verspätungen wird vielmehr der Pünktlichkeitsgrad erfasst, d.h. der Anteil derjenigen Verkehrshalte, die nicht
mehr als 3:59 min verspätet waren, an der Gesamtmenge der Verkehrshalte. Nachfolgend ist der Pünktlichkeitsgrad für die angefragten Linien für die Jahre 2015 bis 2019
Frage 1:
Aus welchen Gründen wurde die zeitliche Geltungsdauer des Halteverbotes auf der #Busspur auf der
nördlichen Fahrbahnseite der #Johannisthaler Chaussee zum Ende des Jahres 2019 ausgedehnt?
Antwort zu 1:
Beim Betrieb des öffentlichen Straßennetzes werden die Belange der unterschiedlichen
Nutzerkreise entsprechend ihren spezifischen Merkmalen, den örtlichen und verkehrlichen
Gegebenheiten, aber auch entsprechend den politischen Leitlinien berücksichtigt.
Gemäß der politischen Zielsetzung des Berliner #Mobilitätsgesetzes (MobG) soll durch eine
Steigerung der Leistungsfähigkeit und der Attraktivität des Öffentlichen
Personennahverkehrs, als Bestandteil des sogenannten Umweltverbundes (d.h. Bus,
Bahn, Tram, Fahrrad und Fußverkehr), dessen Anteil am Gesamt-Modal-Split im Land
Berlin deutlich gesteigert werden (§ 26 Abs. 1 Mobilitätsgesetz).
Bei der Verteilung der Nutzungsansprüche im öffentlichen Raum wird demzufolge, sofern
Sicherheitsbelange dem nicht entgegenstehen, der stetigen Ausweitung des
Umweltverbunds und damit auch des Öffentlichen Personennahverkehrs ein
grundsätzlicher Vorrang gegenüber den Interessen der Nutzenden des motorisierten
Individualverkehrs eingeräumt.
2
Die Einrichtung neuer #Bussonderfahrstreifen, als auch die Erweiterung der
Gültigkeitszeiten bestehender Bussonderfahrstreifen, orientiert sich dabei vorrangig am
Beschleunigungsbedarf der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).
In der Johannisthaler Chaussee zwischen Töpferweg und Steinträgerweg in westlicher
Fahrtrichtung war bisher ein Bussonderfahrstreifen (BSF in Mittellage auf 405 m) von
Montag bis Freitag von 6:00 Uhr bis 9:00 Uhr befristet eingerichtet. Es verkehren dort die
BVG-Linien #M11 und #X11.
Für diesen Abschnitt wurde von den Berliner Verkehrsbetrieben, angesichts der auf diesen
Abschnitten von der BVG ermittelten Behinderungen des dort eingesetzten öffentlichen
Busverkehrs, ein Antrag auf eine zeitliche Ausweitung des Bussonderfahrstreifens gestellt.
Nach Prüfung des Antrags in Bezug auf die verkehrlichen und rechtlichen
Randbedingungen wurde die Aufhebung der zeitlichen Befristung des BSF am 19.07.2019
angeordnet, sodass dieser künftig zeitlich unbefristet gültig ist. Der BSF befindet sich in
Mittellage, auf dem rechten Fahrstreifen daneben ist das Parken zugelassen. Da somit
kein ruhender Verkehr betroffen ist, wurde dem BVG-Antrag auf eine Ausweitung der
Geltungszeit auf 24-Stunden zugestimmt.
Frage 2:
Gibt es weitere Planungen für die Ausdehnung von Busspurgültigkeiten bzw. deren Schaffung auf
übergeordneten Straßen im südlichen Neukölln?
Antwort zu 2:
In Neukölln sind auf Antrag der BVG folgende Abschnitte mit bestehenden BSF zeitlich
angepasst worden:
#Marienfelder Chaussee vor An den Achterhöfen (65 m):
o von Montag bis Freitag zusätzlich von 7:00 bis14:00 Uhr
o Samstag Gültigkeit verkürzt bis 18:00 Uhr
Marienfelder Chaussee von Delmer Steig bis vor An den Achterhöfen (280 m):
o von Montag bis Freitag zusätzlich von 7:00 bis 14:00 Uhr
o Samstag Gültigkeit verkürzt bis 18:00 Uhr
Die Marienfelder Chaussee nach Lichtenrader Damm bis Delmer Steig (1525 m):
o von Montag bis Freitag zusätzlich von 7:00 bis 14:00 Uhr
Alle #verkehrsbehördlichen Maßnahmen der drei Abschnitte der Marienfelder Chaussee
wurden bereits umgesetzt.
Des Weiteren sind in Neukölln folgende Abschnitte für neue BSF von der BVG beantragt
worden:
In der #Sonnenallee von Treptower Straße bis gegenüber Schönstedtstraße (900 m)
wurde für die BVG-Linie #M41 als Lückenschluss zu bestehenden BSF ein neuer
BSF ohne zeitliche Befristung in Mittellage und ein zeitlich befristeter Abschnitt in
Randlage am 3.12.2019 angeordnet. Eine Umsetzung der verkehrsbehördlichen
Maßnahmen durch den Straßenbaulastträger ist noch nicht erfolgt.
3
Auf dem #Britzer Damm von Mohriner Allee bis Fullhamer Allee (470 m) ist für die
BVG-Linie #M44 in nördlicher Fahrtrichtung die Anordnung eines unbefristeten BSF
in Randlage geplant.
Berlin, den 01.03.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
Vorbemerkung der Verwaltung:
Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener
Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine
Antwort auf Ihre Anfrage zukommen zu lassen und hat daher die Bezirksämter von Berlin
um Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat
übermittelt wurde. Sie wird der Beantwortung zu Grunde gelegt.
Frage 1:
Wie viele #Carsharing-Stellplätze im öffentlichen Straßenraum gibt es derzeit in Berlin? Bitte Anzahl der
Stellplätze je Bezirk tabellarisch auflisten.
Antwort zu 1:
Bezirk Anzahl der Carsharing-Stellplätze
Charlottenburg-Wilmersdorf 10
Friedrichshain-Kreuzberg 43
Lichtenberg 2
Marzahn-Hellersdorf 4
Neukölln 4
Pankow 93
Reinickendorf 0
Spandau 0
Tempelhof-Schöneberg 10
Treptow-Köpenick 0
Gesamtzahl 166
2
Frage 2:
Wie haben sich die Zahlen der Carsharing-Stellplätze im öffentlichen Straßenraum in Berlin in den letzten
fünf Jahren entwickelt? Bitte Entwicklung der Stellplätze je Bezirk tabellarisch darstellen.
Antwort zu 2:
Die Bezirke führen hierüber keine jahresbezogene statistische Erfassung. Als Vergleich
können die Antworten zur Frage 1 der Schriftlichen Anfrage Nr. 18/12848 vom 25.11.2017
über Car Sharing in Berlin und Frage 15 der Schriftlichen Anfrage Nr. 18-13946 zum
Thema Car- und Bike-Sharing in Berlin zu Grunde gelegt werden.
Frage 3:
Welche #Einnahmen erzielten die einzelnen Bezirke in den vergangenen fünf Jahren jeweils durch #Sondernutzungsgebühren für Carsharing-Stellplätze?
Antwort zu 3:
Sondernutzungsgebühren wurden im Land Berlin bisher nicht erzielt. Bislang wurden in
Berlin Carsharing-Stellplätze im öffentlichen Straßenraum im Wege der straßenrechtlichen #Teileinziehung von Straßenland zur Verfügung gestellt. Mit der Teileinziehung wird die
Benutzung von #Stellflächen auf öffentlichem Straßenland nur noch Unternehmen gestattet,
die die wechselseitige Nutzung von Kraftfahrzeugen unter mehreren #Verkehrsteilnehmenden ermöglichen. Die Bevorrechtigung einzelner Unternehmen erfolgt
hierbei nicht. Die Stellplätze werden bislang durch das Verkehrsschild absolutes
„Haltverbot“ (Zeichen 283 StVO) mit dem Zusatzzeichen „CarSharing-Unternehmen frei“
beschildert.
Frage 4:
Wofür wurden die Einnahmen aus den Sondernutzungsgebühren für Carsharing-Stellplätze jeweils
eingesetzt? Bitte Einsatz der Einnahmen aus den Sondernutzungsgebühren je Bezirk darstellen.
Antwort zu 4:
Die Beantwortung der Frage entfällt unter Verweis auf die Antwort zu 3.
Frage 5:
Wie oft wurden im vergangenem Jahr private Fahrzeuge, die auf Carsharing-Parkplätzen abgestellt wurden,
umgesetzt? Bitte Anzahl der #Abschleppvorgänge je Bezirk darstellen.
Frage 6:
Welche Einnahmen erzielten die Bezirke durch das Umsetzen privater Fahrzeuge von öffentlichen
Carsharing-Stellplätzen? Bitte Höhe der Einnahmen je Bezirk darstellen.
Antwort zu 5:
Die Polizei Berlin teilte mit, dass eine statistische Erfassung im Sinne der Fragestellung
nicht geführt wird und daher eine mengenmäßige Ausweisung der Umsetzungen von
verbotswidrig auf Carsharing-Stellplätzen abgestellten Fahrzeugen nicht möglich ist.
3
Auch die abgefragten Bezirke haben keine Umsetzungen im Zusammenhang mit
Carsharing-Stellplätzen zurückgemeldet.
Der Bezirk Pankow teilte mit:
„Die stationsgebundenen Stellplätze im Bezirk Pankow sind im Jahr 2011 mit
Veröffentlichung im Amtsblatt Berlin dem öffentlichen Straßenland teileingezogen und
nicht mehr uneingeschränkt als öffentliches Straßenland gewidmet. Daher werden diese
Stellplätze nicht vom Ordnungsamt kontrolliert. Die dort ansässigen Betreiber der
Stellplätze, wie beispielsweise #Stadtmobil, kümmern sich eigenständig um die Beseitigung
der Behinderung, sofern diese vorliegt.“
Frage 7:
Wofür wurden die Einnahmen aus den Fahrzeugumsetzungen jeweils eingesetzt? Bitte Einsatz der
Einnahmen aus den Abschleppvorgängen je Bezirk darstellen.
Antwort zu 7:
Die Beantwortung der Frage entfällt unter Verweis auf die Antwort zu 5 und 6.
Frage 8:
Wie bewertet der Senat die Idee, die Einnahmen aus den Sondernutzungsgebühren für CarsharingStellplätze sowie aus den Umsetzungen privater Fahrzeuge dafür einzusetzen, um das Carsharingangebot
auf die Berliner Außenbezirke auszuweiten
Antwort zu 8:
Bisher werden keine Einnahmen aus Sondernutzungsgebühren für Carsharing-Stellplätze
erzielt. Auf die Beantwortung zu Frage 3 wird insoweit verwiesen. Diese Frage stellt sich
daher derzeit nicht. Zudem legen die Carsharing-Anbieter ihre Geschäftsgebiete
selbständig fest.
Berlin, den 01.03.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz