Antwort zu 1 und 2: Die Fragen 1 und 2 werden wegen ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Die DB teilt hierzu mit: „Aufgrund der aktuell vorliegenden #Verzögerungen gehen wir derzeit davon aus, dass die Eisenbahnüberführung (EÜ) #Pankgrafenstraße /Bahnhofstraße im 3. Quartal 2024 wieder für den #Straßenverkehr einschließlich #Fahrradfahrern und #Fußgängern freigegeben werden kann.“
Es gibt U-Bahnhöfe in Berlin, da dürften sich die Fahrgäste mittlerweile schon an den Anblick von Bauzäunen, rauen Betonwänden oder offenen Decken gewöhnt haben. Denn die Sanierungen einiger Stationen ziehen sich über Jahre. Oft sind bereits lange Zeiträume für die Arbeiten angesetzt, dann kommt es aus unterschiedlichen Gründen immer wieder zu Verzögerungen. Die gute Nachricht für Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG): An mehreren U-Bahnhöfen wird eine #Fertigstellung der #Bauprojekte für dieses Jahr avisiert.
Die #Verlängerung der #Straßenbahnlinie#M10 zur #Turmstraße kommt wie ge-plant voran. Bisher wurden bereits rund 3.500 Meter Gleis für den neuen Streckenabschnitt sowie eine sogenannte „#Superweiche“ verlegt. Vor der Inbetriebnahme der neuen, 2,2 Kilometer langen Strecke noch im ersten Halbjahr 2023 steht nun der nächste Meilenstein beim Bau bevor: Der neue #Gleisabschnitt wird mit der bereits vorhandenen Strecke verbunden. Auch die dafür notwendigen #Fahrleitungen werden in der #Invalidenstraße zwischen #Hauptbahnhof und der neuen Haltestelle #Alt-Moabit/Rathenower Straße gezogen.
Frage 1: Warum lässt es der Senat zu, dass die #U-Bahnlinie 6 wegen #Bauarbeiten zwischen #Alt-Tegel und #Kurt-Schumacher-Platz für einen sehr langen #Zeitraum bis 2025 gesperrt wird, obwohl umweltfreundliche #Verkehrsmittel gemäß Mobilitätsgesetz absoluten #Vorrang genießen? Antwort zu 1: Die grundhafte #Sanierung des nördlichen Abschnitts der U-Bahnlinie 6 ist eine dringend erforderliche und bereits seit langem geplante #Sanierungsmaßnahme der BVG. Die Umsetzung der Gesamtmaßnahme ist zwingend erforderlich und #alternativlos, um die technische #Verfügbarkeit der Anlagen dauerhaft zu gewährleisten und damit letztlich den Betrieb der U-Bahnlinie 6 auf diesem wichtigen Streckenabschnitt bis zum nördlichen Endbahnhof Alt-Tegel langfristig zu sichern.
Schon 2021 sollte es schnelles #Internet für alle in Berliner #U-Bahnen geben. Nun wird kein Datum für die Fertigstellung mehr genannt.
Seit 2019 laufen die Arbeiten, um für schnelles Internet und stabiles Telefonieren während #U-Bahn-Fahrten in Berlin zu sorgen. Eigentlich wollte man bereits 2021 mit dem #Technikausbau fertig werden, doch das Vorhaben verzögerte sich. Zuletzt war dann Ende 2022 als Ziel ausgegeben worden, nun nennt das Unternehmen Telefónica, das mit den Berliner Verkehrsbetrieben (#BVG) einen Vertrag über den Ausbau hat, auf Anfrage gar kein Datum mehr für die #Fertigstellung. Bedingt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie seien „konkrete Aussagen zu weiteren Ausbauschritten zum aktuellen Zeitpunkt schwierig“, erklärt ein Unternehmenssprecher.
Frage 1: Bis wann rechnet der Berliner Senat mit der #Inbetriebnahme der #Tramlinie#22? Frage 2: Welche Pläne gibt es hinsichtlich der #Taktfrequenz? Frage 3: Welche #Route soll die Tram 22 fahren (bitte einzeln die Stationen auflisten)? Frage 5: Ist der Bau von weiteren Haltestellen geplant, wenn ja, wo sollen diese Haltestellen entstehen und bis wann sollen diese fertiggestellt werden (bitte einzeln die konkreten Standorte sowie die Zeit- und Kostenpläne auflisten)? Frage 6: Welche Hindernisse hat der Berliner Senat identifiziert, die eine zügige #Fertigstellung der Tramlinie 22 verhindern? Frage 7: Welche Maßnahmen hat der Berliner Senat bereits ergriffen, um diese Hindernisse zu beseitigen und welche Maßnahmen befinden sich noch in der #Planung (bitte einzeln auflisten)? Frage 8: Wie beurteilt der Berliner Senat die #Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen (bitte einzeln auflisten)?
Für den Umbau des #Bahnübergangs#Buckower Chaussee in #Marienfelde wird der Knotenpunkt ab dem 24. Januar für den #Fahrzeugverkehr gesperrt. Eigentlich war die Sperrung schon zum Ende des vergangenen Jahres angekündigt worden. Nun hat die Deutsche Bahn AG den neuen Termin bekannt gegeben. Voraussichtlich bis 2025 bleibt der Übergang für Fahrzeuge gesperrt. Nur für die Busse der #BVG sowie der Fuß- und #Fahrradverkehr bleibt er bis Dezember 2022 weiterhin passierbar. Im Anschluss werden Fahrradfahrer und Fußgänger den Übergang dann über Aufzüge überqueren müssen. Ab Dezember wird laut Deutscher Bahn dann auch der #Busverkehr umgeleitet.
Die #S-Bahn will 309 Fahrzeuge bis 2024 #modernisieren. Durch Corona ging es im Vorjahr langsam vorwärts, nun wird das Tempo erhöht.
309 Fahrzeuge will die Berliner S-Bahn in ihrem sogenannten #Langlebigkeitsprogramm modernisieren und umbauen. Doch nach dem Start im Jahr 2019 brachte die Corona-Krise das Projekt im vergangenen Jahr erheblich zum Stocken. Nun aber nimmt das Projekt langsam an Fahrt auf: 29 Viertelzüge seien in den ersten 20 Wochen des Jahres modernisiert worden, weitere 79 sollen bis Ende Dezember noch hinzukommen, teilte eine S-Bahn-Sprecherin auf Anfrage mit. Damit würde das Ziel von 100 Fahrzeugen pro Jahr, das bei der #Fertigstellung des ersten Zugs im Herbst 2019 angegeben wurde, leicht übertroffen werden.
In dem Projekt widmet sich die S-Bahn Fahrzeugen der Baureihe #481, die zwischen 1997 und 2004 gebaut wurden. Diese sollen so für den weiteren Einsatz über mindestens zehn Jahre fit gemacht werden. Die erneuerten Züge unterscheiden sich optisch von anderen Fahrzeugen vor allem durch die schwarz lackierten Türen und die blauen Sitzpolster, wie sie aus Regionalbahnen der Deutschen Bahn bekannt sind. Hinzukommen beispielsweise neue Videokameras und eine veränderte #Fahrzeugsteuerung, die die Elektronik der Züge zuverlässiger machen soll. Eine Klimaanlage erhalten die Bahnen dagegen nicht.
Frage 1: Wie ist der aktuelle Stand des #Umbaus am #ZOB, a) welche Teilmaßnahmen sind bereits abgeschlossen, b) welche befinden sich in der Umsetzung und c) welche stehen noch aus? Antwort zu 1: Hierzu teilt die BVG mit: „Folgende Teilmaßnahmen sind bereits #abgeschlossen · Verkehrliche Anlage mit den #Bahnsteigen 1-33 inkl. Fahrgastinformation, Anbindung an das zentralen Managementsystem und Lautsprecheranlage · Anpassung Mittelinsel Messedamm · Umzug und in Inbetriebnahme der Verkehrsleitung im Haus B · Aufbau der provisorischen Wartehalle 2 Folgende Teilmaßnahmen sind in #Umsetzung: · Neubau der Wartehalle – Haus AC · Neubau der Überdachung des Aussenringes · Erweiterung des zentralen Managementsystems · Videobeobachtung des Geländes · Außentreppen Folgende Teilmaßnahmen stehen noch aus: · Stützwand Bredtschneiderstraße · Sanierung des Taxistandes · Fahrgastinformation – Anteil Haus AC“ Frage 2: Wann wird derzeit mit einer Fertigstellung des Umbaus gerechnet? Antwort zu 2: Hierzu teilt die BVG mit: „Nach derzeitigem Planungsstand wird mit einer #Fertigstellung im Spätsommer 2022 gerechnet.“ Frage 3: Mit welchen Gesamtkosten für das Projekt wird derzeit gerechnet und wie hoch lag die ursprüngliche Kostenschätzung? Antwort zu 3: Hierzu teilt die BVG mit: „Mit Datum vom 28.01.2015 lag eine geprüfte Bauplanungsunterlage (#BPU) mit Gesamtkosten in Höhe von 14,3 Mio. € brutto vor. Mit Datum vom 28.02.2020 liegt eine geprüfte Ergänzungsunterlage (EU) mit Gesamtkosten in Höhe von 39,1 Mio. € brutto vor.“ Frage 4: Welche Kosten entfallen hierbei auf die einzelnen Bauphasen (bitte ebenfalls um Angabe aktueller Kostenschätzung und der ursprünglichen Kostenschätzung)? Antwort zu 4: Hierzu teilt die BVG mit: „1. und 2. Bauabschnitt (u.a. verkehrliche Anlage, Haltestellen und Haus B): BPU 2015: 8,1 Mio. EUR EU 2020: 14,1 Mio. EUR 3
Bauabschnitt (u.a. Haus AC, Gehwegüberdachung Außenring, Fahrgastinformation, Videobeobachtung, Treppen, prov. Wartehalle): BPU 2015: 3,9 Mio. EUR EU 2020: 25,1 Mio. EUR“ Frage 5: Worin liegen die Gründe für die Kostensteigerung? Antwort zu 5: Hierzu teilt die BVG mit: „Hauptgründe für die Kostensteigerungen im 1. und 2. Bauabschnitt: · Baukostensteigerungen (z.B. Stahl) · Provisorien (Bauen unter Betrieb) · Höhe der Submissionsergebnisse · Neubau des Kellergeschosses und Strangsanierung im Haus B · Erneuerung der Fahrgastinformation und Lautsprecheranlagen · Erneuerung und Erweiterung des Zentrales Managementsystem · Erneuerung der Videobeachtung Hauptgründe für die Kostensteigerungen im 3. Bauabschnitt: · Projekterweiterung durch den Neubau der Wartehalle Haus AC anstatt Sanierung Haus C und anstatt Sanierung und Erweiterung Haus A · Neubau der Überdachung Gehweg C anstatt Sanierung“ Frage 6: Welche Gesamtkapazität (Abfertigungen und #Passagierzahl) wird der ZOB nach dem Umbau haben? Antwort zu 6: Hierzu teilt die BVG mit: „Die Gesamtkapazität liegt bei ca. 400.000 Bussen pro Jahr. Bei einer Besetzung von rund 30-35 Passagieren / Bus könnten ca. 12 bis 14 Mio. Fahrgäste pro Jahr abgefertigt werden.“ Frage 7: Wie bewertet der Senat die Notwendigkeit eines zweiten zentralen #Fernbusbahnhofes im östlichen Teil der Stadt, um auch den Menschen in den dortigen Bezirken einen besseren Anschluss an das Fernbusnetz zu ermöglichen? Antwort zu 7: Momentan liegt der Fokus des Landes Berlin auf dem Umbau und der Kapazitätserweiterung des vorhandenen ZOB am #Messedamm. 4 Auch wenn der Senat nach Überwindung der Pandemiesituation von einer erneuten Zunahme des Fernbuslinienverkehrs in den nächsten Jahren ausgeht, war vor der Pandemiesituation eine Konsolidierung der am Markt tätigen Unternehmen zu beobachten, was die Darstellung der Wirtschaftlichkeit für einen zweiten Standort erschwert. Berlin, den 13.04.2021 In Vertretung Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz