1. November 2020 · Während der #Luftverkehr fast zum Erliegen gekommen ist, eröffnet der #Hauptstadtflughafen und mit #Tegel geht eine Ära zu Ende. Ein verborgenes #Museumsdepot kümmert sich unterdessen um die reiche #Fluggeschichte Berlins. Ein seltener Ortstermin.
Der #FEX schaffte teils 25 Minuten #Verspätung auf 30 Minuten #Fahrzeit und der Airport Express RE7 wurde ohne Vorwarnung zum Terminal 5 #umgeleitet. Wie befürchtet zeigten kleine Störungen am Sonntag, wie mangelhaft die Bahninfrastruktur am BER ist.
Am offiziellen Eröffnungstag am Samstag wurde der neue Berliner Flughafen-Bahnhof noch über alle Maßen gelobt und gar als Besonderheit in Europa eingeordnet, auch weil er sich direkt unter dem Terminal befindet. Zürich oder auch Amsterdam, um einige wenige zu nennen, bieten aber Ähnliches.
Einmalig ist der Bahnhof nach diesem Sonntag allerdings tatsächlich und das liegt an der mangelhaften Infrastruktur. Welch Herausforderung ein flüssiger Verkehr wird, hat airliners.de bereits zuvor ausführlich analysiert. Es braucht japanische Pünktlichkeit, um diese knappe Infrastruktur zu beherrschen. Am Sonntag überraschte allerdings, dass die Praxis schwieriger sein kann als die Szenarien, die zuvor nur theoretisch durchgespielt wurden. Im Zweifel verpassen Fluggäste ihren Flug, wenn die Bahn in den Fahrplan des Regionalverkehrs eingreifen muss. Das passierte wohlgemerkt an einem Tag …
Frage 1:
Wann werden auf den U-Bahnhöfen der Linie #U5, die bisher nicht über ein Blindenleitsystem verfügen, die
entsprechenden Leitsysteme umgesetzt? Warum ist eine Umsetzung bisher nicht erfolgt?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Der Einbau von Blindenleitsystemen erfolgt in der Regel im Zusammenhang mit einem
Aufzugseinbau oder einer grundhaften Erneuerung des Bahnsteigbelages (Bsp. U-Bhf. #Kienberg – Gärten der Welt).“.“
Grundsätzlich sieht der Nahverkehrsplan Berlin eine vollständige Barrierefreiheit bis zum
01.01.2022 vor.
Frage 2:
Ab wann wird die Nachrüstung mit zusätzlichen Aufzügen erfolgen? Wann ist vor dem Hintergrund mit der
vollständigen #Barrierefreiheit des U-Bahnnetzes zu rechnen?
2
Antwort zu 2:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Alle Bahnhöfe der östlichen U5 besitzen Rampen und gelten somit als #barrierefrei. Eine
Nachrüstung mit Aufzügen erfolgt in Abstimmung mit dem Land Berlin langfristig nach
Plan der barrierefreien Nachrüstung aller Berliner U-Bahnhöfe.“
Frage 3:
Welchen aktuellen Stand haben die Prüfungen für den #Denkmalschutz auf der Linie U5? Wie steht der Senat
zu dem Vorschlag, einzelne Bahnhöfe unter Denkmalschutz zu stellen?
Antwort zu 3:
Das Landesdenkmalamt untersucht aktuell die in den 1970er und 80er Jahren errichteten
Bahnhöfe der Linie U5 auf ihre Denkmaleigenschaft. Die U5 zwischen #Tierpark und #Hönow ist die einzige U-Bahn-Strecke, die in der DDR errichtet wurde. Sie stellt somit ein
einzigartiges Zeugnis der #Verkehrsgeschichte der deutschen Nachkriegszeit dar. Sofern
die Denkmaleigenschaft erkannt wird, erfolgt eine denkmalrechtliche Unterschutzstellung.
Frage 4:
Wie wird der allgemeine Zustand folgender U-Bahnhöfe eingeschätzt: Hönow, #Louis-Lewin-Straße, #Hellersdorf, #Cottbusser Platz, #Kienberg (Gärten der Welt), #Kaulsdorf-Nord, #Wuhletal, #Elsterwerdaer Platz, #Biesdorf-Süd?
Antwort zu 4:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Alle U-Bahnhöfe sind betriebssicher. Aufgrund von #Materialverschleiß sowie
Vandalismus-schäden sind regelmäßige Reparaturen sowie Teilsanierungen erforderlich.
Wesentliche Veränderungen des Erscheinungsbildes (analog U-Bhf. Kienberg – Gärten
der Welt) sind aufgrund der Denkmalschutzvorgaben nicht gestattet.“
Frage 5:
Wie oft werden die unter 2. genannten Bahnhöfe gereinigt? Welche Leistungen sind im Reinigungsvertrag
vorgeschrieben?
Antwort zu 5:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die Bahnhöfe der U5 werden mindestens zweimal täglich gereinigt. Im Reinigungsvertrag
sind tägliche Unterhaltsreinigungen, wöchentliche und monatliche Objektreinigungen
sowie halbjährliche Grundreinigungen vereinbart. Die Graffitientfernung im für den
Fahrgast relevanten Bereich erfolgt in der Regel alle 3 Tage.“
3
Frage 6:
Wie hoch waren die durch Vandalismus verursachten Schäden an den unter 2. genannten Bahnhöfen in den
Jahren 2017, 2018 und 2019?
Antwort zu 6:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die Aufwendungen für Vandalismusschäden werden nicht für jeden der 173 Bahnhöfe
statistisch einzeln erfasst.“
Frage 7:
Wie ist der aktuelle Stand des Sanierungskonzepts für den #Waisentunnel? Welcher Zeitplan wird verfolgt?
Antwort zu 7:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Derzeit läuft die europaweite Ausschreibung für die Planungsleistungen. Die Vergabe
dieser Leistungen soll, sofern keine Vergaberügen bei der Vergabekammer eingereicht
werden, bis zum Jahresende erfolgen.“
Frage 8:
Wann soll der Waisentunnel zwischen Jannowitzbrücke und Alexanderpatz wieder in Betrieb genommen
werden, um die U5 wieder an das restliche U-Bahn-Netz anbinden zu können?
Antwort zu 8:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Der momentane Zeitplan sieht folgenden Ablauf vor:
§ Vergabe Planungsleistungen bis Ende 2020
§ Planung bis einschließlich 3. Quartal 2021 inkl. Vorbereitung der Ausschreibungsunterlagen
§ Anschließend Vergabeverfahren der Bauleistungen (ca. 6 Monate bis Anfang 2.
Quartal 2022)
§ Beginn der Bauleistungen Mitte 2. Quartal 2022
Derzeit abgeschätzte Bauzeit ca. 3 Jahre“
Frage 9:
Wie hoch sind die Kosten für die Sanierung des Tunnels?
Antwort zu 9:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die bei der Sanierung des Waisentunnels zu erwartenden Kosten werden derzeit auf ca.
30 Mio. Euro abgeschätzt (inkl. Planungsleistungen).“
4
Frage 10:
Welche Sanierungsmaßnahmen sind auf dem Netz der U5 ab Friedrichsfelde bis Hönow vorgesehen?
Antwort zu 10:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Nachfolgende Sanierungsarbeiten sind geplant: #Gleiserneuerung in Hönow Gl. 2b, 5, 6 2021
Gleiserneuerung zw. Hellersdorf und Louis-Lewin-Str. 2022 #Weichenerneuerung am U-Bhf. Hellersdorf 2022
Gleiserneuerung zw. Hellersdorf und Kaulsdorf Nord 2023
Erneuerung Rampengleise zw. Tierpark u. Biesdorf Süd 2021“
Frage 11:
Wie wird in dem Abschnitt der Zustand der #Signaltechnik eingeschätzt? Inwiefern wird diese ersetzt und
modernisiert?
Antwort zu 11:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die Signaltechnik befindet sich in einem betriebssicheren Zustand, die Substitutionsmaßnahme befindet sich derzeit in der Planung (siehe Frage 16).“
Frage 12:
Wie soll erreicht werden, dass die Züge auf der U5, wie alle anderen Linien im Großprofilnetz, die #Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h erreichen?
Antwort zu 12:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die Anhebung der Höchstgeschwindigkeit wird mit Ablösung der Bestandstechnik durch
neue Signaltechnik realisiert.“
Frage 13:
Ab wann werden auf der Linie U5 wieder #Großprofil-Züge verkehren?
Antwort zu 13:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Auf der U-Bahnlinie 5 verkehren auch heute Großprofil-Züge. Die Zuggattungen der U5
bestehen aus den Großprofilbaureihen #F sowie #H und der Kleinprofilbaureihe #IK. Es ist in
Planung, dass voraussichtlich ab 2027 die Baureihe IK nicht mehr auf der U5 zum Einsatz
kommen wird.“
5
Frage 14:
Wann soll die Umstellung auf #Teilautomatisierung (#GoA2) auf der U5 erfolgen?
Antwort zu 14:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Derzeit ist ein Projekt aufgesetzt, welches die Umstellung auf Teilautomatisierung für die
U5 und die U8 bis Ende 2030 zum Ziel hat.“
Frage 15:
Welche Voraussetzungen müssen für die Umsetzung der Teilautomatisierung erfüllt sein?
Antwort zu 15:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
– Ausrüstung der Fahrzeuge
– Ausrüstung der Strecke
– Ausbildung der Bediensteten
– Zulassung durch die Technische Aufsichtsbehörde (#TAB)“
Frage 16:
Welche Umsetzungsschritte für die Teilautomatisierung wurden bereits angegangen? Welche Schritte
stehen noch aus?
Antwort zu 16:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Das Projekt befindet sich am Anfang eines Ausschreibungsverfahrens. Alle weiteren
Schritte stehen noch aus.“
Frage 17:
Welche Kosten sind mit der Teilautomatisierung verbunden und welche finanziellen Vorkehrungen sind dafür
bereits getroffen worden?
Antwort zu 17:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Derzeit können noch keine Projektkosten benannt werden.“
Frage 18:
Welche Verbesserungen sind mit der Teilautomatisierung verbunden?
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Antwort zu 18:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Ziel der Teilautomatisierung ist u. a. die Entlastung des Fahrpersonals und eine
Verstetigung des U-Bahnbetriebes.“
Berlin, den 03.11.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Tafel beleuchtet die Historie des brachliegenden #Straßenbahn-Betriebshofs #Niederschönhausen. Die BVG schließt eine Neunutzung nicht aus.
Womöglich hat der #Straßenbahnbetriebshof Pankow-Niederschönhausen mehr Zukunft, als seine verfallenden Grundmauern erahnen lassen. Mit Sicherheit hat das stillgelegte #Depot aber eine große Historie. Sie begann mit der Erbauung im Jahre 1901 – damals lag der Standort an der heutigen #Dietzgenstraße noch jenseits Berlins. Alles, was es über die Anlage der BVG zu wissen gilt, fasst nun eine #Gedenktafel zusammen, die Pankows Bezirksbürgermeister Sören Benn (Linke) mit dem Initiator des Erinnerungsprojekts enthüllt hat.
Der Verkehrshistoriker Reinhard #Demps regte 2016 an, die Geschichte des verfallenden Baudenkmals erlebbar zu machen. Von seiner Gründung zur Kaiserzeit als Basis für 190 Straßenbahnen bis zum Ende seiner Bestimmung als Heimat für historische Fahrzeuge in den 2010er-Jahren. Bei aller Begeisterung für das Depot ist Demps Realist genug, um einzusehen, dass eine Inbetriebnahme des Baus in der alten Form für neue Züge nicht infrage kommt.
Welche #Fußgängerüberwege sind aktuell bereits angeordnet worden, befinden sich aber noch nicht in der Umsetzung (bitte Angabe nach Bezirken)?
Antwort zu 1:
Nach Kenntnisstand der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sind derzeit Fußgängerüberwege (#FGÜ) an 27 Standorten durch die zuständigen Straßenverkehrsbehörden angeordnet worden, die sich noch nicht in der Umsetzung befinden. Im Einzelnen:
Bezirk
Standort
Charlottenburg-Wilmersdorf
– Holtzendorffstraße / Friedbergstraße
– Wiesbadener Straße/Joachimsberger Straße
– Sömmeringstraße 10
– Wintersteinstraße 24 / Charlottenburger Ufer
Lichtenberg
– Sewanstraße östl. der B.-Grzimek-Schule
Marzahn-Hellersdorf
– Jaques-Offenbach-Platz
Mitte
– Fischerinsel nördl. Roßstraßenbrücke
– Hannoversche Str. / Hessische Str.
– Hannah-Arendt-Straße / Gertrud-Kolmar Straße
– Berolinastraße 8
– Sickingenstraße / Rostocker Straße
– Michaelkirchplatz/ Legiendamm
– Grenzstraße / Neue Hochstraße
Pankow
– Piesporter Straße / Feltmannstraße
– Hauptstraße / Goethestraße
– Friedrich-Engels-Straße nördl. Kastanienallee
– Pistoriusstraße / Heinersdorfer Straße
– Dunckerstraße / Stargarder Straße
– Buchholzer Straße / Charlottenstraße
Reinickendorf
– Am Dachsbau / Schulzendorfer Straße
– Buddestraße / Königsweg
– Dianastraße 44-46
– Berliner Straße 105
– Wittenauer Straße zw. Michelbacher Zeile und Lißberger Straße
Steglitz-Zehlendorf
– Grunewaldstraße 44
Tempelhof-Schöneberg
– Leberstraße / Gustav-Müller-Platz
Treptow-Köpenick
– Südostallee / Im Brombeerwinkel
Frage 2:
Welche Fußgängerüberwege konnten in 2020 umgesetzt werden?
Antwort zu 2:
Nach Kenntnisstand der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz wurden im Jahr 2020 bislang die folgenden acht Fußgängerüberwege fertig gestellt und in Betrieb genommen:
Bezirk
Standort
Charlottenburg-Wilmersdorf
– Seesener Straße/ Cicerostraße
Pankow
– John-Schehr-Straße 38
– Conrad-Blenkle-Straße 34
– Berliner Straße / Dr.-Markus-Straße
Neukölln
– Wildhüterweg / Am Eichenquast
Reinickendorf
– Klemkestraße / Büchsenweg
Steglitz-Zehlendorf
– Curtiusstraße / Baseler Straße
Tempelhof-Schöneberg
– Ringstraße / Kurfürstenstraße
Darüber hinaus wurden den Bezirksämtern für den Bau 26 weiterer Fußgängerüberwege die dafür erforderlichen finanziellen Mittel zur auftragsweisen Bewirtschaftung im Jahr 2020 übertragen. Welche dieser Maßnahmen bis zum Jahresende fertig gestellt werden, ist zurzeit noch nicht absehbar.
Frage 3:
Welche Fußgängerüberwege sollen in 2021 umgesetzt werden?
Antwort zu 3:
Zu Jahresbeginn wird in Absprache mit den Bezirken jeweils festgelegt, für welche Fußgängerüberwege eine Mittelzusage der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz erfolgt. Da die Festlegung erst Anfang 2021 erfolgt, kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussage getroffen werden. Daneben bleibt es den Bezirken unbenommen, auch außerhalb des Sonderprogramms „Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit“ Fußgängerüberwege in eigener Zuständigkeit umzusetzen.
Wie hat sich der #Straßenverkehr seit Eröffnung der #Minna-Todenhagen-Brücke im Dezember 2017 dort ent- wickelt? Wie viele Fahrzeuge nutzten die Brücke 2018 und 2019 jeweils täglich?
Antwort zu 1:
Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz führt für die Behörden des Landes Berlin die Verkehrserhebungen im öffentlichen Straßennetz durch. Entsprechend der Anforderung der beauftragenden Stelle ist das Ergebnis eine Knotenstrom- oder Quer- schnittszählung meist im Zeitraum von 7-19 Uhr mit stündlichen Werten für die einzelnen Fahrzeugarten:
Pkw+Lfw = Personenkraftwagen und Lieferwagen
Lkw (>3.5 t) = Lastkraftwagen größer 5 t
Bus = Kraftomnibus
Krad = Kraftrad
Radf = Radfahrende
Die angegebenen Werte sind nach den Fahrzeugklassen Kfz und Lkw zusammengefasst:
Kfz = Pkw+Lfw, Lkw (>3.5 t), Bus, Krad
Lkw = Lkw (>3.5 t)
Für die Ermittlung des Tagesverkehrs werden die erhobenen 12h-Werte mit einem Um- rechnungsfaktor auf 24 Stunden hochgerechnet.
Im Bereich der Minna-Todenhagen-Brücke wurden in 2018 zwei und 2019 keine Verkehrs- erhebungen durchgeführt.
Minna-Todenhagen-Brücke
Richtung Nordost
Richtung Südwest
Quer- schnitt
Querschnittsdiffe- renz zur vorigen Zählung
Kfz/24h
am 14.06.2018
14941
10793
25734
am 11.10.2018
11109
11237
22346
-13 %
▼
Lkw/24h
am 14.06.2018
708
496
1204
am 11.10.2018
456
461
916
-24 %
▼
Frage 2:
Wie hat sich der Straßenverkehr im Raum Oberschöneweide seitdem entwickelt?
Wie viele Fahrzeuge nutzten die Straßen #Siemensstraße, #Edisonstraße und #Wilhelminenhofstraße täglich in den Jahren 2016, 2017, 2018 und 2019? (Bitte getrennt nach PKW und LKW aufschlüsseln.)
Antwort zu 2:
Im Bereich der #Stubenrauchbrücke (Siemensstraße) und #Treskowbrücke (Edisonstraße) wurden Verkehrserhebungen in den Jahren 2016, 2018 und 2019 durchgeführt.
Stubenrauchbrücke(Siemensstraße)
Richtung Nordost
Richtung Südwest
Quer- schnitt
Querschnittsdiffe- renz zur vorigen Zählung
Kfz/24h
am 28.04.2016
15934
20336
36270
am 09.10.2018
8195
12425
20619
-43 %
▼
am 06.03.2019
8685
12024
20710
0,4 %
▲
Lkw/24h
am 28.04.2016
835
1008
1843
am 09.10.2018
403
540
942
-49 %
▼
am 06.03.2019
379
537
916
-3 %
▼
Treskowbrücke(Edisonstraße)
Richtung Nord
Querschnittsdifferenz zur vorigen Zählung
Kfz/24h
am 28.04.2016
8140
am 10.10.2018
6946
-15 %
▼
am 07.03.2019
6437
-7 %
▼
Lkw/24h
am 28.04.2016
311
am 10.10.2018
288
-8 %
▼
am 07.03.2019
294
2 %
▲
Im Bereich der Wilhelminenhofstraße wurden Verkehrserhebungen in den Jahren 2016 und 2018 durchgeführt.
Gibt es Hinweise darauf, dass vor allem LKW nicht die neue Brücke nutzen, sondern weiterhin durch die er- wähnten Straßen in Oberschöneweide fahren?
Frage 4:
Hat die zuständige Senatsverwaltung ermittelt, warum gegebenenfalls LKW-Lenker nicht über die Brücke, sondern durch die Wohngebiete von Oberschöneweide fahren?
Antwort zu 3 und 4:
Nach der vorliegenden Datenlage können keine aussagekräftigen Rückschlüsse auf eine derartige Entwicklung gezogen werden. Eine dafür notwendige Sondererhebung mit ver- gleichbaren Zähldaten, insbesondere zur Minna-Todenhagen-Brücke liegt nicht vor.
Frage 5:
Gibt es Überlegungen/Möglichkeiten, für diese Straßen ein Durchfahrtsverbot für schwere LKW über 7,5 To- nen zu verhängen, möglicherweise ausschließlich für die Nachtstunden?
Antwort zu 5:
Die Siemensstraße, Edisonstraße und Wilhelminenhofstraße sind nach dem Stadtent- wicklungsplan (StEP) Verkehr als Hauptverkehrsstraßen klassifiziert und auch weiterhin als solche vorgesehen. Dementsprechend wird diesen Straßen eine gesteigerte Ver- kehrsbedeutung beigemessen, um u. a. dem innerstädtischen Durchgangs- und Wirt- schaftsverkehr ein leistungsfähiges Straßennetz bereitzustellen. Die Anordnung eines Durchfahrtsverbots für LKW über 7,5 Tonnen würde eine Einschränkung dieser Funktio- nen bedeuten, die nur aus zwingend erforderlichen Gründen gerechtfertigt wäre.
Aus verkehrsbehördlicher Sicht besteht derzeit keine Veranlassung, solch ein Durchfahrts- verbot zu beschließen.
Frage 1:
Inwiefern werden in Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen #Fahrkartenkontrollen durchgeführt?
Antwort zu 1:
Die BVG teil hierzu mit:
„Nachdem zu Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr zum Schutz der Fahrgäste und des
Personals kurzzeitig keine Fahrkartenkontrollen durchgeführt wurden, werden seit Ende
April die #Fahrausweise wieder regulär kontrolliert. Dies findet in Bussen, Straßenbahnen
und U-Bahnen als Sichtkontrolle statt.“
Frage 2:
Inwiefern wird das Tragen einer #Mund-Nasen-Bedeckung kontrolliert?
Antwort zu 2:
Hierzu wird auf die Beantwortung der Schriftlichen Anfragen S18/25035 (insbesondere die
Antworten 1, 3 und 6) und S18/24443 (insbesondere Antwort 2 und 3) verwiesen.
2
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die Fahrgäste, die ohne Mund-Nase-Bedeckung oder mit nicht richtig sitzenden Masken
angetroffen werden, werden derzeit von den Fahrausweisprüfern zum ordnungsgemäßen
Tragen aufgefordert. Der mobile Sicherheitsdienst setzt die Vertragsstrafe von 50 EUR
durch, wenn sie dieser Aufforderung nicht Folge leisten.
Die Kontrolle der M[und]-N[asen-]B[edeckung] wird durch die Sicherheitsbeschäftigten der
BVG als auch der beiden #Fremddienstleister im Rahmen ihrer normalen Streifentätigkeit,
die sich auf alle Verkehrsmittel erstreckt, täglich durchgeführt. Zusätzlich finden
Sondereinsätze mit und ohne #Polizei bzw. #Ordnungsamt statt.“
Frage 3:
Inwiefern ist beabsichtigt, diese Kontrollen auszuweiten?
Frage 5:
Wenn in den genannten Verkehrsmitteln keine Kontrollen durchgeführt werden oder eine Ausweitung der
Kontrollen nicht vorgesehen ist: aus welchen Gründen?
Antwort zu 3 und 5:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die Fahrausweiskontrollen wurden auf regelmäßig stattfindende gemeinsame
Sonderkontrollen mit Fahrausweisprüfern, mobilen Sicherheitskräften und Polizei
ausgeweitet. Es handelt sich hierbei um Sonderkontrollen zur Durchsetzung der
Maskenpflicht, bei der auch Fahrausweise kontrolliert werden.“
Frage 4:
Wie viele Kontrolleurinnen und Kontrolleure sind für die BVG tätig?
Antwort zu 4:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Für die BVG sind 39 eigene Fahrausweisprüfer sowie 135 Fahrausweisprüfer von externen
Firmen tätig.“
Berlin, den 30.10.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Sehr geehrte Fahrgäste,
vom 02.11.2020 (Mo) 4 Uhr durchgehend bis 09.11.2020 (Mo) 1:30 Uhr finden #Restarbeiten nach der
umfangreichen #Gleiserneuerung im Sommer 2020 statt.
Diese Arbeiten werden in zwei Bauabschnitten ausgeführt:
1. Bauabschnitt:
Vom 02.11. (Mo) 4 Uhr bis 06.11.2020 (Fr) 22 Uhr sind die beiden Streckenabschnitte #Baumschulenweg <>
Köllnische Heide <> #Neukölln (#S45, #S46, #S47) und #Hermannstraße <> #Tempelhof (#S41 / #S42, S45, S46) gesperrt, es
können jeweils keine S-Bahnen fahren. #Ersatzverkehr mit Bussen wird auf zwei separaten Linien eingerichtet:
0b S41, S42 Hermannstraße <> Tempelhof
0b S45, S46, S47 Plänterwald <> Dammweg/Sonnenallee (Halt für Köllnische Heide) <> Sonnenallee (Halt in
der Sonnenallee) – nur zur lokalen Anbindung des S-Bf. Köllnische Heide
In Plänterwald, Köllnische Heide und Sonnenallee halten die Busse des Ersatzverkehr nicht direkt am S-Bahnhof.
Im 1. Bauabschnitt (bis 06.11. (Fr) 22 Uhr) empfehlen wir Fahrgästen in der Relation Baumschulenweg <>
Neukölln <> Hermannstraße die Umfahrung über Treptower Park (mit Umstieg und Bahnsteigwechsel) mit den
S-Bahnlinien S45, S46, S8, S85 und S9 sowie S41/S42.
2. Bauabschnitt:
Vom 06.11. (Fr) 22 Uhr bis 09.11.2020 (Mo) 1:30 Uhr wird der gesperrte Bereich wesentlich erweitert, es sind die
Abschnitte Treptower Park <> Sonnenallee <> Neukölln <> Hermannstraße <> Tempelhof (S41/S42) und
Baumschulenweg <> Köllnische Heide <> Neukölln <> Hermannstraße <> Tempelhof (S45, S46, S47) gesperrt, es
können jeweils keine S-Bahnen fahren.
Ersatzverkehr mit Bussen wird auf zwei separaten Linien eingerichtet:
0b S41, S42 Elsenstraße/Treptower Park <> Sonnenallee/Saalestraße <> Neukölln <>
Hermannstraße/Silbersteinstraße <> Tempelhof
0b S45, S46, S47 Plänterwald <> Dammweg/Sonnenallee (Halt für Köllnische Heide) <> Sonnenallee/
Saalestraße (Zusatzhalt) <> Neukölln <> Hermannstraße/Silbersteinstraße <> Tempelhof
In Treptower Park, Köllnische Heide und Hermannstraße halten die Busse des Ersatzverkehr nicht direkt am
S-Bahnhof. Bitte beachten Sie auch die im 2. Bauabschnitt geänderten Ersatzverkehrshaltestellen in Plänterwald,
Sonnenallee und Hermannstraße.
Zur weiträumigen Umfahrung der Baustelle (insbesondere für Fahrgäste aus dem Ostteil) empfehlen wir ab
Ostkreuz die S-Bahn-Linien S3, S5 oder S7 über die Stadtbahn sowie die S-Bahn-Linien S1, S2, S25 oder S26 der
Nordsüd-S-Bahn mit Umstieg in Friedrichstraße. Direkt zu den Bahnhöfen Neukölln, Hermannstraße und
Tempelhof oder zur Fahrt zwischen diesen Bahnhöfen nutzen Sie bitte auch die U-Bahn-Linien U6, U7 oder U8.
Es kommen überwiegend barrierefreie Busse zum Einsatz. Bitte haben Sie Verständnis, sollten einzelne Fahrten
nicht barrierefrei angeboten werden können. Die Beförderung von Kinderwagen, Rollstühlen und Fahrrädern ist
nur im Rahmen vorhandener Kapazitäten möglich. Dabei haben Kinderwagen und Rollstühle Vorrang.
Bitte erwerben Sie Ihre Fahrausweise möglichst vor Fahrtantritt.
Wir empfehlen, kurz vor Fahrtantritt eine Reiseverbindung aus den elektronischen Fahrplanauskunftsprogrammen
unter sbahn.berlin, www.vbb.de oder www.bahn.de abzurufen. Die Daten sind auch per App verfügbar. Hier
werden Ihnen alternative Routen angezeigt.
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