Anbindung der Außenbezirke durch S5 und U5, aus Senat

27.09.2022

Frage 1:

Warum wurde die #S5 aus Spandau zurückgezogen, obwohl sie im Gegensatz zu anderen S-Bahnlinien, wie z.B. die #S75, im #10-Minutentakt bedient? Welcher Unterschied besteht zwischen diesen beiden Linien bzw. was ist das Entscheidungskriterium dafür? Ist geplant, die Linienführung der S5 zu verändern, sodass diese wieder bis nach Spandau  durchfährt?

Antwort zu 1:

Die Bedienung des Streckenabschnittes #Westkreuz#Spandau der Berliner S-Bahn erfolgt bis auf die Tagesrandlagen im 10 Minuten-Takt. Dieser Standard ist zunächst unabhängig davon, welche Linie(n) dafür zum Einsatz kommen. Eine Verschlechterung des Verkehrsangebotes ist durch einen Wechsel von Linien, die diesen Abschnitt bedienen, daher nicht gegeben.

Das Liniengefüge nach Spandau unterlag in den letzten Jahren aus baulichen und angebotsplanerischen Gründen mehrfachen Veränderungen. Bis August 2009 verkehrten die

Linien S75 und #S9 jeweils im 20-Minuten-Takt nach Spandau. Ab August 2009 konnte die Linie S9 aufgrund der Sperrung der #Verbindungskurve #Treptower Park – Warschauer Straße nicht mehr auf die Stadtbahn und nach Spandau geführt werden. Es verkehrten nun die Linien S75 und S3 nach Spandau. Ab Dezember 2011 musste dann die Linie S3 baubedingt in Ostkreuz enden und konnte ebenfalls nicht mehr nach Spandau geführt werden. Aufgabenträger und S- Bahn Berlin GmbH hatten sich für diesen Bauzustand daher entschieden, die Linie S5 im 10- Minuten-Takt nach Spandau zu führen und die Linie S75 nach Westkreuz zurückzuziehen. Diese Neuordnung wurde aufgrund einer besseren Übersichtlichkeit des Angebots und eines höheren Fahrgastaufkommens der Linie S5 im Vergleich zur Linie S75 vorgenommen.

Nach der Herstellung der infrastrukturseitigen Voraussetzungen im Bereich Ostkreuz wurde die Flughafenlinie S9 wieder nach Spand au geführt und die Linienführung vor Beginn der Baumaßnahmen am Ostkreuz wiederhergestellt. Mit der Führung der Linie S9 nach Spandau wird eine direkte S-Bahn-Flughafenanbindung mit einer möglichst großen räumlichen und zeitlichen Abdeckung – also auch in Tagesrandlage – für Flugreisende und Beschäftigte gewährleistet. Die Linie S9 verkehrt vertaktet mit der Linie S3 nach Spandau. Der Linientausch zwischen der S3 und der ursprünglich nach Spandau geführten S75 ist aufgrund der größeren Nachfrage auf der Linie S3 sachgerecht. Für die Linie S5 verbleibt daraus resultierend wieder der Endpunkt Westkreuz. Dort besteht ein bahnsteiggleicher Umstieg zu den Linien S3 und S9, sodass die Einschränkungen für die Fahrgäste nach bzw. aus Spandau nicht als gravierend beurteilt werden.

Frage 2:

Warum wird in der Ausschreibung für das Netz Stadtbahn nicht die S5 im 10-Minutentakt, sondern die schwach ausgelastete S75 zusammen mit der S9 nach Spandau geführt?

Antwort zu 2:

Mit der Ausschreibung sehen die Länder Berlin und Brandenburg zukünftig eine Verbesserung des Verkehrsangebotes durch zusätzliche Verkehrsleistungen und Kapazitäten vor. Daraus resultieren für die Gestaltung der Fahrpläne z.T. neue Rahmenbedingungen und

Abhängigkeiten. Die Linie S9 soll aus den oben genannten Gründen weiterhin bis Spandau verkehren. Ziel bleibt es außerdem, den Abschnitt Westkreuz – Spandau weiterhin in einem möglichst glatten 10-Minuten-Takt zu bedienen. Neben der Linie S9 wird daher perspektivisch die Linie S75 nach Spandau geführt. Beide Linien verkehren im 20-Minuten-Takt auf der Stadtbahn und bilden gemeinsam einen 10-Minuten-Takt nach Spandau. Die Linien S3, S5 und S7 verkehren im Zielfahrplan im 10-Minuten-Takt auf der Stadtbahn. Daher ist es nicht möglich, diese Linien zusammen mit der S9 in einem glatten 10-Minuten-Takt nach Spandau zu führen, ohne an anderer Stelle im Fahrplan für die Fahrgäste ungünstige Bedingungen in Kauf nehmen zu müssen.

Frage 3:

Wie hoch sind die Fahrgastzahlen bei der #S3, S5, S7, S75 und der S9 (tabellarische Aufstellung, Ein- und Aussteiger an jeder einzelnen Station pro Tag, Durchschnittswerte)?

Antwort zu 3:

Die DB AG teilt hierzu mit:

„ Die folgenden Werte beruhen auf Erhebungen aus dem Jahr 2018, die im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg durchgeführt wurden.“

Ein- und Aussteiger (Durchschnittswerte je Tag je Linie und Bahnhof; Quelle: RES 2018)        
Nr BahnhofS3S5S7S75S9 Nr BahnhofS3S5S7S75S9
1SPANDAU9.74911.150 36KAULSDORF6.013
2STRESOW1.5091.645 37MAHLSDORF12.952
3PICHELSBERG1.4812.272 38BIRKENSTEIN3.239
4OLYMPIASTADION1.7671.937 39HOPPEGARTEN6.975
5HEERSTRASSE3.0723.592 40NEUENHAGEN4.110
6MESSE SÜD3.2254.304 41FREDERSDORF4.200
7WESTKREUZ7.2105.43218.1897.607 42PETERSHAGEN NORD3.417
8CHARLOTTENBURG6.9559.85318.1477.143 43STRAUSBERG5.426
9SAVIGNYPLATZ4.4866.61610.1744.743 44HEGERMÜHLE2.135
10ZOOLOGISCHER GARTEN14.16120.87331.88215.178 45STRAUSBERG STADT3.556
11TIERGARTEN3.4796.3968.3604.391 46STRAUSBERG NORD3.488
12BELLEVUE3.5435.7287.3334.431 47POTSDAM HBF21.837
13BERLIN HBF13.24921.53229.69914.626 48BABELSBERG9.434
14FRIEDRICHSTRAßE21.26537.21548.29424.378 49GRIEBNITZSEE10.624
15HACKESCHER MARKT6.87512.44217.8198.283 50WANNSEE15.775
16ALEXANDERPLATZ18.66929.61940.87221.136 51NIKOLASSEE5.964
17JANNOWITZBRÜCKE5.55312.63313.6414.917 52GRUNEWALD5.646
18OSTBAHNHOF15.34314.88319.1429.483 53SPRINGPFUHL16.3898.697
19WARSCHAUER STR.18.29421.92721.80112.103 54PÖLCHAUSTRAßE5.279
20OSTKREUZ33.71437.62134.35818.934 55MARZAHN12.730
21RUMMELSBURG4.860 56RAOUL-WALLENBERG-STR.6.075
22BBHF RUMMESLBURG4.258 57MEHROWOWER ALLEE10.784
23KARLSHORST15.859 58AHRENSFELDE12.168
24WUHLHEIDE3.096 59GEHRENSEESTR.1.252
25KÖPENICK25.995 60HOHENSCHOENHAUSEN10.191
26HIRSCHGARTEN3.088 61WARTENBERG6.923
27FRIEDRICHSHAGEN12.379 62TREPTOWER PARK11.707
28RAHNSDORF4.378 63PLÄNTERWALD1.919
29WILHELMSHAGEN2.457 64BAUMSCHULENWEG7.095
30ERKNER5.438 65SCHÖNEWEIDE7.304
31NÖLDNERPLATZ7.8487.9923.384 66JOHANNISTHAL1.021
32LICHTENBERG20.21224.38910.834 67ADLERSHOF8.843
33FRIEDRFELDE OST12.25613.0346.604 68ALTGLIENICKE1.856
34BIESDORF5.447 69GRUENBERGALLEE3.629
35WUHLETAL25.840 70SCHÖNEFELD8.721

Frage 4:

Fahrgäste haben gelegentlich den Eindruck, dass an ausgewählten Stationen innerhalb des S-Bahn-Ringes häufiger gereinigt wird: Gelten bei der #Bahnsteigreinigung an den Stationen #Biesdorf, #Wuhletal, #Kaulsdorf und #Mahlsdorf die gleichen Kriterien und finanziellen Budgets wie an anderen Stationen, zum Beispiel #Hauptbahnhof oder #Charlottenburg? Welche sind das (Häufigkeit, Personal, eingesetzte Technik – bitte konkret ausführen)?

Antwort zu 4:

Die DB AG teilt hierzu mit:

„ In welchem Umfang und in welcher Regelmäßigkeit die Berliner Bahnhöfe der Deutschen Bahn gereinigt werden, ergibt sich aus dem jeweiligen #Reisendenaufkommen eines Bahnhofs und dem damit verbundenen Verschmutzungsgrad. Zusätzlich fließen die Pflege der

Ausstattung, das Ausmaß von Wettereinflüssen und das Bahnhofsumfeld in die Bewertung mit ein. In der Regel werden die S-Bahnhöfe einmal täglich gereinigt. Da hier bedarfsorientiert gehandelt wird, lassen sich aber keine allgemeinen Aussagen treffen.

Für alle Bahnhöfe wird der Dienstleiter DB Services mit der Reinigung beauftragt. Die eingesetzte Technik ergibt sich aus der Beschaffenheit der zu reinigenden Flächen und den jeweiligen Tätigkeiten. Die Häufigkeit der Reinigung der Bahnhofselemente führen wir nachfolgend für die speziell genannten Bahnhöfe auf; bei besonders großen Verschmutzungen sind auch Sonderreinigungen möglich.

Am Bahnhof Biesdorf werden einmal täglich u.a. die Fußboden- und Treppenflächen, die Aufzüge, die Abfallbehälter und das Bahnhofsumfeld rund um den Vorplatz gereinigt. Einmal wöchentlich werden u.a. die Handläufe, Fahrscheinautomaten und Entwerter gesäubert.

Schilder, Uhren und Monitore werden zweimal jährlich gründlich gereinigt.

Am Bahnhof Charlottenburg werden u.a. die Fußboden- und Treppenflächen und die Aufzüge einmal täglich gereinigt sowie die Abfallbehälter zweimal täglich geleert. Zweimal wöchentlich werden die Böden und Treppen zusätzlich nass gereinigt, die Sitzbänke und Handläufe einmal wöchentlich. Die Zugzielanzeiger werden sechsmal jährlich gründlich gereinigt.

Die Fußboden- und Treppenflächen, die Aufzüge und das Bahnhofsumfeld am Bahnhof Kaulsdorf werden einmal täglich gereinigt und die Abfallbehälter zweimal täglich geleert. Die Böden und Treppen werden einmal wöchentlich zusätzlich nass gereinigt, die Entwerter,

Handläufe und Fahrscheinautomaten ebenfalls. Zweimal jährlich werden u.a. die Wandflächen, Uhren, Zugzielanzeiger und Schilder gründlich gereinigt.

Am Bahnhof Mahlsdorf werden u.a. die Fußboden- und Treppenflächen und die Aufzüge einmal täglich gereinigt sowie die Abfallbehälter einmal täglich geleert. Zweimal wöchentlich werden die Böden und Treppen zusätzlich nass gereinigt, die Sitzbänke und Handläufe einmal wöchentlich. Die Zugzielanzeiger werden sechsmal jährlich gründlich gereinigt.

Der Bahnhof Wuhletal liegt in der Zuständigkeit der BVG inkl. der Reinigung der S-Bahnsteige und Zugänge.“

Frage 5:

Wann sind die gegenwärtigen #Baumaßnahmen am Bahnhof Wuhletal vollumfänglich abgeschlossen und alle Container, Materialien etc. abtransportiert? Insbesondere: Wann werden die sichtmindernden und damit

gefährlichen Container, die am nordwestlichen Fußgängerüberweg an der Altentreptower Straße aufgestellt sind, abtransportiert?

Antwort zu 5:

Die BVG teilt hierzu mit:

„ Die Arbeiten auf dem U-Bahnhof Wuhletal werden vsl. bis zum 21.10.2022 abgeschlossen sein. Die #Restarbeiten finden in Bereichen statt, die den U-Bahn #Fahrgastbetrieb nicht einschränken werden.

In den betreffenden Containern ist das Abbruchgut von den Bauarbeiten auf dem Bahnsteig des U-Bahnhof Wuhletal zwischengelagert. Die bislang ausstehende Zuweisung durch den #Abfallentsorger wird voraussichtlich diesen Monat erteilt, so dass die Container vsl. zum Ende des Monats abgefahren werden können.“

Frage 6:

Aus welchem Grund und für welche Zeiträume war die Strecke der U5 in den letzten fünf Jahren unterbrochen?

Antwort zu 6:

Die BVG teilt hierzu mit:

„ Die #Bausubstanz in allen Bereichen der U5 stammt in einigen Abschnitten noch aus den Jahren 1930. Daraus ergibt sich ein großer Bau- und Sanierungsbedarf, der beispielsweise im Abschnitt Hönow-Tierpark auch Arbeiten im Freien in vielen Einzelmaßnahmen bedeutet.

2017 sowie 2018 fanden jeweils von Februar bis April Arbeiten im Zusammenhang mit dem Neubau Alexanderplatz-Hauptbahnhof sowie Stellwerksanpassungen statt. Im Oktober 2017 gab es Arbeiten im Gleis zwischen Elsterwerdaer Platz und Biesdorf-Süd. Im Juli und August 2018 wurde die Bahnsteigkante Friedrichsfelde neu gebaut.

Im Mai-Juli 2019 erfolgte eine Weichenerneuerung in Kaulsdorf-Nord zeitgleich mit der Bahnsteigkantensanierung am Bahnhof Wuhletal sowie während August-November 2019 Gleisbauarbeiten und weitere Weichenerneuerungen.

Im Januar und Februar 2020 wurde die Bahnsteigkante Friedrichsfelde in die Gegenrichtung neu gebaut.

Im Mai 2020 erfolgten an vier Tagen Stellwerksprüfungen im Zusammenhang mit dem Neubau Alexanderplatz-Hauptbahnhof. Die Abnahme des Stellwerks nach TAB erfolgte Ende August bis Anfang September.

Von Dezember 2020 bis August 2021 wurde der Bahnhof Museumsinsel fertiggestellt. September bis Oktober 2021 erfolgten Gleisbauarbeiten / Weichenerneuerungen zwischen Hönow und Hellersdorf.

Im Oktober/ November 2021 erfolgten Gleiserneuerungen zwischen Kaulsdorf-Nord und

Tierpark und der Bahnhof Elsterwerdaer Platz konnte wegen der Sanierung der Bahnsteigkante in Richtung Hönow nicht angefahren werden.

Im März bis Mai sowie Juli bis September 2022 wurde die Bahnsteigkante Cottbusser Platz saniert.

Im Mai bis Juli 2022 erfolgten Gleisbauarbeiten zwischen Hönow und Cottbusser Platz sowie Cottbusser Platz und Kaulsdorf-Nord. Im Juli wurden die Weichen zwischen Hönow und Kaulsdorf-Nord erneuert.

Zwischen Juli und September 2022 erfolgten Gleisbau- und Abdichtungsarbeiten am Elsterwerd aer Platz und die Bahnsteigkante in Richtung Hönow wurde fertiggestellt.

Während all dieser Arbeiten wurden einzelne Bahnhöfe nicht angefahren oder es herrschte Pendelbetrieb oder Schienenersatzverkehr.“

Frage 7:

In welchen Umfang wurde #Schienenersatzverkehr eingesetzt? Mit welcher Passagier-Mengen wurde dabei geplant und wie viele Busse wurden pro ausgefallene U-Bahn-Verbindung eingeplant? Haben sich die SEV-Busse als ausreichend erwiesen? Wenn nicht, wurden die Anzahl oder der Takt zwischenzeitlich an die tatsächlichen Bedürfnisse angepasst?

Antwort zu 7:

Die BVG teilt hierzu mit:

„ Die Planung von Ersatzverkehren basiert immer auf der vorgegebenen Taktung und den Fahrgastzahlen der U-Bahn. Daraus errechnet sich der Bedarf und die Taktung des Ersatzverkehrs durch Omnibusse. Dieser lag bei der U5 zwischen 1,7 und 2 Minuten in den Hauptbelastungszeiten. In Randzeiten ist der Bedarf entsprechend angepasst. Die Fahrzeugauslastung lag bei der letzten Maßnahme nicht über 40 %. Im Verlauf des Ersatzverkehrs wurde der Takt daher modifiziert.“

Frage 8:

Wurden die Zeitpläne für die Bauarbeiten auf der Linie U5 in diesen Zeitraum eingehalten? Wenn nicht, warum kam es zu diesen Verzögerungen und haben diese eine länger gehende Unterbrechung der U5 notwendig gemacht?

Antwort zu 8:

Die BVG teilt hierzu mit:

„ Die Maßnahmen begannen und endeten termingerecht. Nur bei der Sanierung der Bahnsteigkante Elsterwerdaer Platz gab es Verzögerungen, da Nacharbeiten erforderlich wurden (Nachfräsen taktiler Leitstreifen).“

Frage 9:

Ist den Antworten vonseiten des Senats etwas hinzuzufügen?

Antwort zu 9: Nein.

Berlin, den 22.09.2022 In Vertretung

Dr. Meike Niedbal Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz

www.berlin.de

Potsdam: Halbzeit am Leipziger Dreieck Trams halten wieder in beiden Richtungen am Hauptbahnhof., aus PNN

https://www.pnn.de/potsdam/verkehrsknoten-wird-umgebaut-halbzeit-am-leipziger-dreieck/27488462.html

Trams halten wieder in beiden Richtungen am #Hauptbahnhof. Ab Oktober soll es auch für #Autofahrer Erleichterungen geben. Unklarheit gibt es indessen über eine mögliche Kostensteigerung in Millionenhöhe.

Potsdam – Ab Freitag können Nutzer der Potsdamer #Tram aufatmen: Die #Straßenbahn hält in beiden Richtungen wieder am Hauptbahnhof, der tagelange #Busersatzverkehr ist vorbei. Um 4.12 Uhr soll die erste Tram am Hauptbahnhof fahren. Und auch die #Bahnsteige sind erstmals seit Oktober 2020 für Fahrgäste wieder auf kurzem Weg erreichbar, die mit der Tram Richtung Süden unterwegs sind. Der unfreiwillige Marsch von der Haltestelle Lange Brücke durch die Bahnhofspassagen ist damit vorerst Geschichte.

„Wir haben heute mal gute Nachrichten“, sagte Thomas Schenke, der kommissarische Fachbereichsleiter Mobilität und technische Infrastruktur der Stadtverwaltung am Donnerstag vor Ort. Der erste Bauabschnitt des Umbaus des #Leipziger Dreiecks gehe sichtbar seinem Ende entgegen. Dabei ging es hauptsächlich um die #Verlegung der #Wendeschleife für die Tram in die #Friedrich-Engels-Straße. Nun seien alle Schienen verlegt. Seit Samstag vergangener Woche war im 24-Stunden-Betrieb gearbeitet worden. Dafür musste allerdings der #Straßenbahnverkehr unterbrochen werden. Das Potsdamer #Tramnetz wurde deswegen in ein Nord- und ein #Südnetz geteilt.

Weitere #Vollsperrung nicht ausgeschlossen
Ganz fertig ist man mit dem Umbau allerdings noch nicht. Bis Oktober sind noch einige #Restarbeiten zu erledigen, wie es hieß. So müssten noch Masten aufgestellt, Oberleitungen installiert und Fahrbahndecken …

Bahnhöfe: Wir machen mal einen auf Mit Spannung erwartet, jetzt steht er fest – der Termin für die Eröffnung des 175. Bahnhofs im Berliner U-Bahnnetz. aus BVG

Mit Spannung erwartet, jetzt steht er fest – der Termin für die #Eröffnung des #175. Bahnhofs im Berliner #U-Bahnnetz. Am 9. Juli 2021 wird der neue Bahnhof #Museumsinsel an der Linie #U5 in Betrieb gehen. Gegen Mittag werden an diesem Tag die ersten Fahrgastzüge an der Station halten. Damit ist dann das #Großvorhaben „#Lückenschluss der U5“ weitestgehend abgeschlossen. Nur einige wenige #Restarbeiten sind dann noch an der Oberfläche nötig, die aber keine Auswirkungen mehr auf den #Fahrgastbetrieb haben werden.

Dank guter Planung und großem Engagement aller Beteiligten kann der Bahnhof sogar deutlich früher als zuletzt erwartet ans Netz gehen. Auch die letzten corona-bedingten Herausforderungen wurden gemeinsam gemeistert. Statt im Spätsommer oder Herbst können sich alle Berliner*innen und U-Bahnfans nun schon im Frühsommer über diesen modernen und #architektonisch außergewöhnlichen Bahnhof freuen.

Eva #Kreienkamp, Vorstandsvorsitzende der BVG: „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses herausragende Projekt für das Berliner Verkehrssystem nun bald für Fahrgäste und Besucher*innen öffnen können. Das Weltkulturerbe Museumsinsel bekommt mit dem Bahnhof ein würdiges neues Entree und unsere Stadt eine weitere Touristenattraktion.“

Dr. Rolf #Erfurt, Vorstand Betrieb der BVG: „Ein großes Dankeschön geht schon jetzt an die BVG-Projektgesellschaft und die beteiligten Baufirmen. Alle haben bereits Großes geleistet und gehen nun in einen intensiven Endspurt, damit im Bahnhof Museumsinsel am 9. Juli nicht nur die Sterne an der Bahnhofsdecke strahlen, sondern auch alle Fahrgäste.“


Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

Tel. +49 30 256-27901

www.bvg.de/presse

pressestelle@bvg.de

Straßenbahn: Geplante und erforderliche Umbauten Straßenbahn-Nord-Süd-Tangente, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Wie ist der aktuelle Stand hinsichtlich der geplanten #Bauarbeiten der #Straßenbahn-Nord-Süd-Tangente in
den Ortsteilen Hohenschönhausen, Friedrichsfelde Ost sowie Karlshorst und wann sollen die Bauarbeiten
beendet sein?
Frage 2:
Gab es Verzögerungen hinsichtlich der geplanten Maßnahmen und wenn ja, was waren die Gründe für diese
Verzögerungen und wann soll stattdessen die Umsetzung beginnen?
Antwort zu 1 und 2:
Hierzu teilt die BVG mit:
„In Lichtenberg befinden sich drei Bauabschnitte (BA) in Planung bzw. in
Baudurchführung:
 2. BA der #Gleisschleife (GS) #Gehrenseestraße
 4. BA #Rhinstraße am S #Friedrichsfelde/Ost
 9. BA #Treskowallee von #Traberweg bis An der #Wuhlheide
2

  1. BA GS Gehrenseestraße
    Das #Planfeststellungsverfahren zum Umbau der Gleisschleife Gehrenseestraße wurde im
    Januar 2017 eingeleitet. Im Rahmen des Verfahrens fanden umfangreiche Abstimmungen
    insbesondere zu verkehrstechnischen Fragestellungen und zum zukünftigen
    Verkehrsablauf statt. Derzeit findet die Bewertung der nun vorliegenden Unterlagen statt.
    Der Beginn von Bauarbeiten ist vom Planfeststellungsbeschluss abhängig.
  2. BA Rhinstraße am S Friedrichsfelde/Ost
    Die Straßenbahn wird voraussichtlich ab 31.05.2021 wieder planmäßig fahren.
    Erforderliche #Restarbeiten werden unter Betrieb absolviert. Durch die Inbetriebnahme der
    neuen Treppenbauwerke wird zukünftig ein direkter Umstieg zwischen Straßenbahn und
    S-Bahn ermöglicht.
  3. BA Treskowallee/Süd
    Die Planungen sind fast abgeschlossen. Die #Baudurchführung wird in Verbindung mit der
    #Gleiserneuerung in der #Edisonstraße 2022/2023 erfolgen.“
    Berlin, den 06.05.2021
    In Vertretung
    Ingmar Streese
    Senatsverwaltung für
    Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

S-Bahn: Restleistung aus der Gleiserneuerung im Sommer 2020, aus S-Bahn

https://sbahn.berlin/fahren/fahrplanaenderungen/detail/14032-restleistung-aus-der-gleiserneuerung-im-sommer-2020/

Sehr geehrte Fahrgäste,
vom 02.11.2020 (Mo) 4 Uhr durchgehend bis 09.11.2020 (Mo) 1:30 Uhr finden #Restarbeiten nach der
umfangreichen #Gleiserneuerung im Sommer 2020 statt.
Diese Arbeiten werden in zwei Bauabschnitten ausgeführt:
1. Bauabschnitt:
Vom 02.11. (Mo) 4 Uhr bis 06.11.2020 (Fr) 22 Uhr sind die beiden Streckenabschnitte #Baumschulenweg <>
Köllnische Heide <> #Neukölln (#S45, #S46, #S47) und #Hermannstraße <> #Tempelhof (#S41 / #S42, S45, S46) gesperrt, es
können jeweils keine S-Bahnen fahren.
#Ersatzverkehr mit Bussen wird auf zwei separaten Linien eingerichtet:
0b S41, S42 Hermannstraße <> Tempelhof
0b S45, S46, S47 Plänterwald <> Dammweg/Sonnenallee (Halt für Köllnische Heide) <> Sonnenallee (Halt in
der Sonnenallee) – nur zur lokalen Anbindung des S-Bf. Köllnische Heide
In Plänterwald, Köllnische Heide und Sonnenallee halten die Busse des Ersatzverkehr nicht direkt am S-Bahnhof.
Im 1. Bauabschnitt (bis 06.11. (Fr) 22 Uhr) empfehlen wir Fahrgästen in der Relation Baumschulenweg <>
Neukölln <> Hermannstraße die Umfahrung über Treptower Park (mit Umstieg und Bahnsteigwechsel) mit den
S-Bahnlinien S45, S46, S8, S85 und S9 sowie S41/S42.
2. Bauabschnitt:
Vom 06.11. (Fr) 22 Uhr bis 09.11.2020 (Mo) 1:30 Uhr wird der gesperrte Bereich wesentlich erweitert, es sind die
Abschnitte Treptower Park <> Sonnenallee <> Neukölln <> Hermannstraße <> Tempelhof (S41/S42) und
Baumschulenweg <> Köllnische Heide <> Neukölln <> Hermannstraße <> Tempelhof (S45, S46, S47) gesperrt, es
können jeweils keine S-Bahnen fahren.
Ersatzverkehr mit Bussen wird auf zwei separaten Linien eingerichtet:
0b S41, S42 Elsenstraße/Treptower Park <> Sonnenallee/Saalestraße <> Neukölln <>
Hermannstraße/Silbersteinstraße <> Tempelhof
0b S45, S46, S47 Plänterwald <> Dammweg/Sonnenallee (Halt für Köllnische Heide) <> Sonnenallee/
Saalestraße (Zusatzhalt) <> Neukölln <> Hermannstraße/Silbersteinstraße <> Tempelhof
In Treptower Park, Köllnische Heide und Hermannstraße halten die Busse des Ersatzverkehr nicht direkt am
S-Bahnhof. Bitte beachten Sie auch die im 2. Bauabschnitt geänderten Ersatzverkehrshaltestellen in Plänterwald,
Sonnenallee und Hermannstraße.
Zur weiträumigen Umfahrung der Baustelle (insbesondere für Fahrgäste aus dem Ostteil) empfehlen wir ab
Ostkreuz die S-Bahn-Linien S3, S5 oder S7 über die Stadtbahn sowie die S-Bahn-Linien S1, S2, S25 oder S26 der
Nordsüd-S-Bahn mit Umstieg in Friedrichstraße. Direkt zu den Bahnhöfen Neukölln, Hermannstraße und
Tempelhof oder zur Fahrt zwischen diesen Bahnhöfen nutzen Sie bitte auch die U-Bahn-Linien U6, U7 oder U8.
Es kommen überwiegend barrierefreie Busse zum Einsatz. Bitte haben Sie Verständnis, sollten einzelne Fahrten
nicht barrierefrei angeboten werden können. Die Beförderung von Kinderwagen, Rollstühlen und Fahrrädern ist
nur im Rahmen vorhandener Kapazitäten möglich. Dabei haben Kinderwagen und Rollstühle Vorrang.
Bitte erwerben Sie Ihre Fahrausweise möglichst vor Fahrtantritt.
Wir empfehlen, kurz vor Fahrtantritt eine Reiseverbindung aus den elektronischen Fahrplanauskunftsprogrammen
unter sbahn.berlin, www.vbb.de oder www.bahn.de abzurufen. Die Daten sind auch per App verfügbar. Hier
werden Ihnen alternative Routen angezeigt.
Ihre S-Bahn Berlin GmbH

U-Bahn: Eröffnung der neuen U 2-Endstation Sonderzug nach Pankow, aus BVG

Der 170. #Bahnhof der Berliner #U-Bahn heißt #Pankow und wird am 16. September 2000 mit einem zweitägigen Fest #eröffnet. Gleichzeitig sind auch die #Sanierungsarbeiten an den Rampen der #Hochbahnstrecke in der Schönhauser Allee abgeschlossen, so dass die #U2 durchfahren kann.

„U-Bahn: Eröffnung der neuen U 2-Endstation Sonderzug nach Pankow, aus BVG“ weiterlesen
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