Der vor 140 Jahren in Uetersen geborene Franz #Kruckenberg erfand das Gefährt. Es war die Geburt des modernen Zugverkehrs.
Uetersen. Wer beim Gang durch Uetersens Altstadt die Moltkestraße passiert, der kennt die bronzene #Gedenktafel am Eckhaus zur Kuhlenstraße. Im Jahr 1882, ist darauf zu lesen, erblickte dort Franz Kruckenberg das Licht der Welt. Vor genau 140 Jahren.
Tafel beleuchtet die Historie des brachliegenden #Straßenbahn-Betriebshofs #Niederschönhausen. Die BVG schließt eine Neunutzung nicht aus.
Womöglich hat der #Straßenbahnbetriebshof Pankow-Niederschönhausen mehr Zukunft, als seine verfallenden Grundmauern erahnen lassen. Mit Sicherheit hat das stillgelegte #Depot aber eine große Historie. Sie begann mit der Erbauung im Jahre 1901 – damals lag der Standort an der heutigen #Dietzgenstraße noch jenseits Berlins. Alles, was es über die Anlage der BVG zu wissen gilt, fasst nun eine #Gedenktafel zusammen, die Pankows Bezirksbürgermeister Sören Benn (Linke) mit dem Initiator des Erinnerungsprojekts enthüllt hat.
Der Verkehrshistoriker Reinhard #Demps regte 2016 an, die Geschichte des verfallenden Baudenkmals erlebbar zu machen. Von seiner Gründung zur Kaiserzeit als Basis für 190 Straßenbahnen bis zum Ende seiner Bestimmung als Heimat für historische Fahrzeuge in den 2010er-Jahren. Bei aller Begeisterung für das Depot ist Demps Realist genug, um einzusehen, dass eine Inbetriebnahme des Baus in der alten Form für neue Züge nicht infrage kommt.
Einmal war die #Bahnstation#Marienfelde in aller Munde. Das war Anfang des vorigen Jahrhunderts, als die ersten Versuche unternommen wurden, die Züge #elektrisch zu betreiben. Damals gelang der Königlichen #Militäreisenbahn zwischen #Zossen und
Marienfelde der stolze #Rekord: Ihr #Triebwagen – angetrieben mit #Dreiphasen-Wechselstrom aus der Oberleitung – erreichte ein #Tempo von #210 Kilometern pro Stunde.
Natürlich erinnert eine #Gedenktafel vor dem Bahnhof an das denkwürdige Ereignis aus dem Jahr 1903.