Aufzug am S-Bahnhof Waidmannslust

Aufzug am S-Bahnhof Waidmannslust

Ereignis

Die Kleine Anfrage behandelt den verzögerten Einbau eines behindertengerechten Aufzugs sowie die ausstehende Sanierung des südlichen Bahnsteigzugangs am S-Bahnhof Waidmannslust. Die Deutsche Bahn AG führt aus, dass im Zuge von Bahnhofssanierungen im Jahr 2001 bereits bauliche Vorbereitungen wie die Aufzugsunterfahrt und der bauliche Dachabschluss realisiert wurden. Die finale Gerätebestellung und Inbetriebnahme verzögerten sich jedoch aufgrund des noch ausstehenden Plangenehmigungsverfahrens und der Baufreigabe durch das Eisenbahn-Bundesamt, während die Wiedereröffnung des historischen, über Bundesmittel finanzierten Südzugangs für das Frühjahr 2003 anvisiert wird.

Details

Quelle: Abgeordnetenhaus von Berlin, 15. Wahlperiode, Drucksache 15/403
Kleine Anfrage Nr. 15/403
des Abgeordneten Michael Cramer
(Bündnis 90/Die Grünen)
über: Aufzug am S-Bahnhof Waidmannslust
Ich frage den Senat:
1. Wann ist mit dem Einbau eines Aufzuges am S-Bahnhof Waidmannslust begonnen worden, und wann wurden die Baumaßnahmen mit Fertigstellung des Aufzugsschachts vorläufig beendet?
2. Wann wurde der Einbau des Fahrstuhls bei welcher Firma bestellt, und warum ist der Aufzug seit Monaten noch nicht betriebsbereit?
3. Warum wurde mit dem Einbau des Aufzugs nicht gleichzeitig auch die Treppe am südlichen Bahnsteigzugang vom Fußgängertunnel erneuert?
4. Wann hat der Senat die Wiederinbetriebnahme des südlichen Zugangs bei der DB AG bestellt, wer muss ihn bezahlen, warum wurde mit den Baumaßnahmen nicht schon längst begonnen, und wann wird dieser Zugang nun endlich für die Fahrgäste wieder benutzbar sein?
Berlin, den 3. Juni 2002
Antwort (Schlussbericht) auf die Kleine Anfrage Nr. 403
Im Namen des Senats von Berlin
beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Zu den Fragen teilt die hier zuständige Deutsche Bahn AG Folgendes mit:
„Zu 1.:
Im Rahmen der Sanierung der Eingangshalle wurden im Jahr 2001 von der S-Bahn Berlin GmbH vorbereitende Arbeiten für einen späteren Einbau eines behindertengerechten Aufzuges getroffen. So wurde bei der Sanierung des Fußbodens beispielsweise bereits die Unterfahrt des Aufzuges berücksichtigt, gleichermaßen wurde bei der Einhausung der Treppenanlage der Aufzugskopf des Mundhauses gebaut um einen Dachabschluss zu haben, der später nicht mehr verändert werden muss.
Zu 2.:
Das Plangenehmigungsverfahren und die dann in Folge nachlaufende finanzielle Baufreigabe durch das Eisenbahn-Bundesamt stehen erst kurz vor dem Abschluss, so dass noch keine Firma beauftragt werden konnte.
Zu 3.:
Der Grund für die getrennte Baudurchführung liegt in der Verschiedenheit der Finanzierungen. Der Aufzug wird mit Bundesmitteln finanziert, die Treppensanierung erfolgt aus Eigenmitteln der DB Station&Service AG, weil es sich um eine Instandhaltungsmaßnahme handelt.
Zu 4.:
Der Zugang ist nicht vom Senat bestellt worden, weil er zum Stichtag des Mauerbaues – 13. August 1961 bereits existierte. Die Finanzierung erfolgt gemäß Antwort 3.
Die Baumaßnahme wird von der S-Bahn Berlin GmbH durchgeführt. Die Wiedereröffnung ist nach dortiger Auskunft für das Frühjahr 2003 vorgesehen.“
Berlin, den 17. Juli 2002
In Vertretung
Dr. Ing. Hans Stimmann
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Hinweis

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Schiffsverkehr: Neue Schleuse Spandau freigegeben Großmann: Havel und Spree in Berlin-Spandau wieder vereint, aus Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen

»Dies ist ein erster großer Schritt auf dem Wege zu einer modernen #Wasserstraßenverbindung von Berlin zur #Ostsee. Die Güter-, Sport-, Personen- und #Freizeitschifffahrt soll die Zukunft Berlins mitgestalten.« Das sagte Achim Großmann, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für #Verkehr, Bau- und Wohnungswesen am 15. Juli 2002 in Berlin anlässlich der feierlichen #Verkehrsfreigabe der neuen #Schleuse #Spandau. In rund viereinhalb Jahren Bauzeit entstand für rund 33 Mill. Euro eine Schleuse für bis zu 115 Meter lange #Schiffseinheiten.

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Bahnverkehr: Bahn erteilt Konkurrenten Rangierverbot Privater Nachtzug muss deshalb am Ostbahnhof mit zwei Loks fahren, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/bahn-erteilt-konkurrenten-rangierverbot-privater-nachtzug-muss-deshalb-am-ostbahnhof-mit-zwei-loks-fahren/329584.html

Die moderne Eisenbahn darf nicht mehr #rangieren – zumindest nicht auf der #Stadtbahn zwischen dem #Ostbahnhof und #Charlottenburg. Deshalb muss der Organisator des einzigen privat betriebenen #Nachtzugs Deutschlands am Ostbahnhof für viel Geld zwei Lokomotiven einsetzen, um seinen Zug nach #Malmö abfahrbereit machen zu können. Die #Georg Verkehrsorganisation bietet diese Verbindung seit September 2000 an, nachdem sich die Bahn von diesem Verkehr zurückgezogen hatte. Seither hatte Georg schon mehrfach Probleme mit der Bahn.

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S-Bahn: S-Bahn-Anbindung Rangsdorf gefordert, aus Punkt 3

In #Rangsdorf hat sich am 26. Juni 2002 der Verein „#Bürgerinitiative für eine #S-Bahn-Anbindung Rangsdorfs (#BISAR)“ gegründet. Ziel der 20 Gründungsmitglieder ist die #Wiederherstellung eines S-Bahn-Verkehrs von #Blankenfelde (Teltow-Fläming) bis #Rangsdorf.

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Tarife + VBB: VBB-Tarif in ganz Brandenburg gültig, aus Punkt 3

Ab 1. August gilt der #VBB-Tarif in ganz #Brandenburg. Wollte man dem wunderschönen Park #Branitz am Stadtrand von #Cottbus einen Besuch abstatten, bedurfte es bislang eines #VBB-Fahrscheins bis #Lübben mit #Anschlussfahrschein bis Cottbus und eines weiteren Tickets für den #Stadtverkehr. Damit ist nun Schluss.

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Straßenbahn: Gleise erneuert – aber wer zahlt?, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/gleise-erneuert-aber-wer-zahlt/326190.html

Seit gestern rollt die #Straßenbahn wieder über den #Alexanderplatz. Für rund 250 000 Euro sind in den vergangenen Wochen die Gleise der erst im Dezember 1998 eröffneten Strecke #saniert worden. Offen ist, wer dafür gerade stehen muss – die Baufirma, der Senat oder die BVG.

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Nachtflugverkehr auf dem Flughafen Tegel von Februar bis April 2002

Nachtflugverkehr auf dem Flughafen Tegel von Februar bis April 2002

Ereignis

Die Kleine Anfrage analysiert das nächtliche Flugaufkommen auf dem Flughafen Tegel im Zeitraum von Februar bis April 2002 sowie die resultierenden Lärmbelastungen. Nach Angaben der Berliner Flughafen-Gesellschaft entfällt das Gros der nächtlichen Bewegungen auf die regulär zugelassene Stunde zwischen 22.00 und 23.00 Uhr, während im späteren Verlauf nachfrageunabhängige Verkehre wie Luftpost und Regierungsflüge dominieren. Angesichts des deutlichen Verkehrszuwachses seit 1991 plant die Landesluftfahrtbehörde die Erarbeitung eigener Lärmklassen für die Entgeltordnung sowie Untersuchungen zur Ermittlung der Anzahl betroffener Anwohner für künftige Schallschutzmaßnahmen.

Details

Quelle: Abgeordnetenhaus von Berlin, 15. Wahlperiode, Drucksache 15/380
Kleine Anfrage Nr. 15/380
des Abgeordneten Oliver Schruoffeneger
(Bündnis 90/Die Grünen)
über: Nachtflugverkehr auf dem Flughafen
Tegel von Februar bis April 2002
Ich frage den Senat:
1. Wie viele Starts und Landungen wurden auf dem Flughafen Tegel in den Monaten Februar 2002 bis April 2002 in der Zeit von 22.00 Uhr bis 5.59 Uhr durchgeführt?
2. Wie viele Starts und Landungen wurden in der Spitzennacht des jeweiligen Monats in der Zeit von 22.00 Uhr bis 5.59 Uhr durchgeführt?
3. An welchen Wochentagen traten diese Spitzenbelastungen auf?
4. Wie bewertet der Senat die Tatsache, dass dem Rückgang des Flugverkehrs in den Monaten September 2001 (minus 1,2 Prozent) bis Januar 2002 (minus 12,2 Prozent) Steigerungen bei den Nachtflügen (September 2001 plus 3,1 Prozent) bzw. verhältnismäßig kleinere Rückgänge (Januar 2002 minus 4,9 Prozent) gegenüberstehen?
5. Welche Maßnahmen will der Senat ergreifen, um ein weiteres Ansteigen der Nachtflüge in Tegel zu verhindern?
6. Hält es der Senat – auch im Hinblick auf die anstehenden Schließungsverfahren für die Flughäfen Tegel und Tempelhof – weiterhin nicht für notwendig, die genaue Zahl der von Nachtflügen betroffenen Menschen mit eigenen Untersuchungen zu ermitteln? Wenn nein, warum hält der Senat die Ermittlung dieser Zahlen für überflüssig?
Berlin, den 22. Mai 2002
Antwort (Schlussbericht) auf die Kleine Anfrage Nr. 380
Im Namen des Senats von Berlin
beantworten wir Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Zu 1. bis 3.:
Folgende Angaben wurden von der Berliner Flughafen-Gesellschaft mbH (BFG) übermittelt:

Zeitraum: 22:00–05:59 Februar 2002 März 2002 April 2002
Starts 55 65 80
Landungen 307 339 324

Spitzennacht Wochentag Flugbewegungen davon Starts davon Landungen
22./23.02.2002 Freitag/Sonnabend 32 10 22
15./16.03.2002 Freitag/Sonnabend 21 5 16
12./13.04.2002 Freitag/Sonnabend 21 6 15

Zu 4.:
Die Anzahl der Starts und Landungen auf dem Flughafen Tegel in der Zeit von 22.00 bis 22.59 Uhr wird von Nachfrageschwankungen des Verkehrsaufkommens, wie sie die Ereignisse des 11. September 2001 und die allgemeine wirtschaftliche Situation ausgelöst haben, offensichtlich weniger beeinträchtigt und bleibt im längerfristigen monatlichen Vergleich relativ konstant. Ab 23.00 Uhr dominieren von Nachfrageschwankungen völlig unabhängige Verkehrsarten wie z. B. Nachtluftpost, Flüge von Polizei und Bundesgrenzschutz sowie militärische und Regierungsflüge.
Zu 5. bis 6.:
Den weit überwiegenden Anteil der Flugbewegungen im Zeitraum von 22.00 bis 05.59 Uhr stellen Starts und Landungen in der Zeit von 22.00 Uhr bis 23.00 Uhr dar, die nach den im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW) für den Verkehrsflughafen Berlin-Tegel erlassenen Betriebsbeschränkungen zugelassen sind. Bei der Festlegung der Nachtflugbeschränkungen im Jahr 1991 hat das BMVBW ausdrücklich auf einem ab 23.00 Uhr geltenden Nachtflugverbot bestanden.
Da seit 1991 die Anzahl der Starts und Landungen auf dem Flughafen Berlin-Tegel erheblich zugenom-men hat, sieht die zuständige Landesluftfahrtbehörde im Hinblick auf die Lärmbelastung durch Flugbewegungen in der Zeit von 22.00 bis 05.59 Uhr besonderen Handlungsbedarf. Gemeinsam mit der BFG wird derzeit geprüft, mit welchen Maßnahmen die nächtliche Lärmbelastung reduziert werden kann. Im Rahmen eines entsprechenden Arbeitsprogramms wird die BFG die regelmäßige Auswertung der nächtlichen Lärmentwicklung und darauf aufbauend die Erarbeitung eigener Lärmklassen für Flugzeuge vornehmen und in die Entgeltordnung einarbeiten. Auf dieser Grundlage wird dann die Option passiver Schallschutzmaßnahmen untersucht und in diesem Zusammenhang die Anzahl der von Nachtflügen des Flughafens Tegel betroffenen Menschen ermittelt werden.
Berlin, den 28. Juni 2002

In Vertretung
Krautzberger
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Hinweis

dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt

U-Bahn: Ein Bus für Hunderte von Fahrgästen Ersatzverkehr für die unterbrochene U-Bahn-Linie U 1 nach Krumme Lanke begann mit Pannen, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/ein-bus-fuer-hunderte-von-fahrgaesten-ersatzverkehr-fuer-die-unterbrochene-u-bahn-linie-u-1-nach-krumme-lanke-begann-mit-pannen/324100.html

Das war nichts. Zig Plätze in den Vorlesungen und Seminaren der FU blieben am Montagmorgen unbesetzt. Hunderte von Studenten standen dafür am #Breitenbachplatz und warteten auf einen Bus im „#Schienenersatzverkehr“. Die BVG hat nämlich seit Montag den #U-Bahn-Verkehr zwischen Breitenbachplatz und #Krumme Lanke eingestellt, um den #Streckenabschnitt #sanieren zu können.

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Flughäfen: Tempelhof verlor die Hälfte der Passagiere Rückgang im Linienverkehr löst neue Schließungsdebatte aus, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/tempelhof-verlor-die-haelfte-der-passagiere-rueckgang-im-linienverkehr-loest-neue-schliessungsdebatte-aus/323752.html

Der #Flughafen #Tempelhof lässt die #Flughafengesellschaft nach einem dramatischen #Rückgang bei den #Passagierzahlen wieder tiefer in die roten Zahlen rutschen. Nach wirtschaftlichen Kriterien müsste der Flughafen sofort geschlossen werden, sagte Sprecherin Rosemarie Meichsner. Doch die Ungewissheit um den Ausbau #Schönefelds zwinge zum teuren Weitermachen. Der Flugbetrieb in Tempelhof verursacht jährlich Kosten in Höhe von mehr als 10 Millionen Euro.

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S-Bahn: Der letzten S-Bahn folgten die ersten Bauarbeiter, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/der-letzten-s-bahn-folgten-die-ersten-bauarbeiter/323454.html

Kaum hatte am Sonnabend früh die letzte #planmäßige #S-Bahn um 3.51 Uhr den Lehrter #Stadtbahnhof Richtung Spandau verlassen, waren schon die #Bauarbeiter da, um die Gleise #herauszureißen. Bis zum 4. Juli fahren nun zwischen #Friedrichstraße und #Zoo keine S-Bahnen mehr. In dieser Zeit werden ihre Gleise so gelegt, dass die S-Bahn dann durch die neue #Halle im Lehrter Bahnhof fahren kann und dort auch halten wird.

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